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Fakultätskarrieretage: Fünf Tipps für die optimale Vorbereitung

Advertorial ( Was ist das? )

05.05.2014

Die Fakultätskarrieretage bieten die Möglichkeit, mit einer Vielzahl an interessanten Arbeitgebern direkt auf dem Uni-Campus ins Gespräch zu kommen. Egal ob Jurastudenten dabei unverbindlich ihr Karriere-Netzwerk aufbauen oder sich gleich konkret bewerben wollen – mit diesen fünf Tipps starten sie optimal vorbereitet in das Karriere-Event.

Die Fakultätskarrieretage werden in diesem Jahr noch an 13 Universitäten Station machen. Während der ein- bis zweitägigen Veranstaltungen präsentieren sich Arbeitgeber dem juristischen Nachwuchs und bieten Gelegenheit, mit ihnen ungezwungen ins Gespräch zu kommen.

Die Unterschiede zu vielen anderen Karriere-Events: Die Fakultätskarrieretage sind keine reinen Rekrutierungsveranstaltungen. Sie bieten auch die Gelegenheit, sich spontan und unverbindlich zwischen zwei Vorlesungen über potentielle Arbeitgeber zu informieren. Die Bandbreite der Aussteller ist dabei enorm: lokale und überregionale (Groß-)Kanzleien, Rechtsabteilungen aus Unternehmen sowie gesondert auch viele öffentliche Arbeitgeber.

Außerdem richten sich die Fakultätskarrieretage an alle Jurastudenten und -absolventen. Um aus den Veranstaltungen einen Nutzen zu ziehen, muss man kein High Potential sein (aber man kann!). Sie bieten zum Beispiel Bewerbern aus den ersten Semestern die Chance, sich für eine Praktikumsstelle zu empfehlen.

Bei einem Fakultätskarrieretag gilt also: Alles kann, nichts muss. Wer das Ziel hat, sich gezielt auf einen Praktikumsplatz, eine Referendarstation oder den Berufseinstieg zu bewerben, sollte ein wenig Zeit in die Vorbereitung stecken. Sebastian Krug vom Veranstalter myjobfair gibt dafür folgende Tipps:

Tipp 1: Bewerbungsprofil anlegen

Wer ein konkretes Anliegen hat, sollte ein Bewerbungsprofil auf myjobfair.de anlegen. Dazu gehören Grunddaten, die in drei Minuten eingepflegt sind, und ein individuell gestalteter Lebenslauf kann als PDF hochgeladen werden. Die Aussteller können sich die Profile anschauen und die Bewerber zum Standbesuch einladen. Das Feedback von Studenten zeigt, dass sie teilweise mehr Einladungen erhalten, als sie Termine wahrnehmen können. In diesen Fällen entscheiden sie selbst, welche Einladungen sie annehmen möchten - das geht auch via iPhone- und Android-App.

Tipp 2: Auf Wunsch-Arbeitgeber vorbereiten

Wer ein konkretes Anliegen hat oder sogar über das Online-Tool eingeladen wurde, sollte sich in jedem Fall vor dem Gespräch am Messetag mit dem Arbeitgeber beschäftigt haben. Auch wenn ein Standgespräch nicht mit einem Interview in einer Kanzlei vergleichbar ist, so ist es sinnvoll und auch höflich, etwas über sein Gegenüber zu wissen. Als Ausgangspunkt kann die Internetseite von myjobfair dienen. Auf der Seite zur jeweiligen Veranstaltung haben alle dort vertretenen Arbeitgeber ein Ausstellerprofil hinterlegt.

Tipp 3: Flip-Flops und Bermudas zuhause lassen

Angemessenheit zählt. Es muss also nicht unbedingt der Anzug sein, aber man sollte sicher nicht in Flip-Flops und sehr kurzer Kleidung auf einen Arbeitgeber zugehen. Bewerber sollten bedenken, dass die Vertreter der Aussteller auch im Sommer ansprechend gekleidet sind. Business Casual sollte es also schon sein.

Tipp 4: Unterlagen für Wunsch-Arbeitgeber parat haben

Es gibt Arbeitgeber, die sich über einen vor Ort mitgebrachten CV freuen, andere wiederum arbeiten nur noch mit elektronischen Unterlagen. Sebastian Krug empfiehlt für die Gespräche, die man gezielt geplant hat, einen Lebenslauf mitzuführen. Der Bewerber sollte dann am Stand fragen, ob der Aussteller den CV in dieser Form entgegennehmen oder lieber elektronisch zugesandt bekommen möchte.

Tipp 5: Nicht schüchtern sein

Offen und freundlich, vor allem auch echt. Die Kanzleien und Unternehmen investieren mit ihrer Teilnahme in ein langfristiges Personalmarketing, bewerben sich sozusagen bei den Studenten und Absolventen durch ihre Standpräsenz. Sie sind vor Ort, weil sie das Gespräch suchen. Also sollte niemand Hemmungen haben, auf die Aussteller zuzugehen. Wer Schwierigkeiten bei der Gesprächseröffnung hat, sollte sich im Voraus einen Satz zurechtlegen wie zum Beispiel: "Guten Tag, mein Name ist Erika Mustermann, ich studiere hier an der Universität Freiburg im vierten Semester und ich würde gerne diesen Sommer ein Praktikum bei Ihnen machen." Der Rest läuft in der Regel von selbst.

Zitiervorschlag

Fakultätskarrieretage: Fünf Tipps für die optimale Vorbereitung . In: Legal Tribune Online, 05.05.2014 , https://www.lto.de/persistent/a_id/11856/ (abgerufen am: 24.05.2019 )

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