LTO-Podcast zur "Akte Rosenburg" mit Prof. Dr. Christoph Safferling: Ver­gan­gen­heit ver­geht nicht

von Peggy Fiebig

15.06.2018

Vor knapp zwei Jahren ist "Die Akte Rosenburg" erschienen. Wie die Forschung an der Vergangenheit die Lehre der Autoren beeinflusst und warum das Werk ungebrochen weiter für Diskussionen sorgt, ist Thema im aktuellen LTO-Podcast.

Wann immer das Werk von Prof. Dr. Christoph Safferling und Prof. Dr. Manfred Görtemaker vorgestellt wird, wird auch die Frage aufgeworfen, ob der Umgang mit NS-Unrecht stärker in die Juristenausbildung eingebunden werden sollte. Erst kürzlich auch von Justizministerin Katarina Barley bei einer Buchpräsentation in Berlin.

Im LTO-Podcast erklärt Christoph Safferling, warum er das mehr denn je für notwendig hält und wie die Forschungsarbeit an dem Buch seine eigene Lehrtätigkeit beeinflusst hat. Der Straf- und Völkerrechtler hat in seinen Veranstaltungen die Erfahrungen gemacht, dass Studenten durchaus für dieses Thema offen sind. Kürzlich haben welche der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen ein Symposium dazu organisiert – nach der Diskussion hat sich eine Mehrheit der Teilnehmer für eine entsprechende Modifikation der Juristenausbildung ausgesprochen.

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Zitiervorschlag

LTO-Podcast zur "Akte Rosenburg" mit Prof. Dr. Christoph Safferling: Vergangenheit vergeht nicht . In: Legal Tribune Online, 15.06.2018 , https://www.lto.de/persistent/a_id/29185/ (abgerufen am: 21.07.2018 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 18.06.2018 12:18, Dr. Peus

    Ich würde lesen zu können bevorzugen. Dafür reicht's bei gewissen Journaille-Produzenten aber anscheinend nicht. Mascara auftragen - das soll reichen ( Thomas Fischer). Transkript? - In der Sache - bekannt Ja, richtig, war 1969 bereits schon so und wurde betrieben( RUB). Gegen Höcke - intensiv erforschen und auswerten. Auswerten! Schauen, was sich da vergleichsweise heute tut !!! ( Genau dann wird's vielen Zeitgeistoiden peinlich,sehr peinlich!!!!). Z.B.; Um den 1.4. 1933: Unerwpnschte Richterm wenn gimpflich behandelt, zu Urlaub drängen oder in publikumsferne Beriche versetzen. Heutzeitig: LG Dresden - politisch dem linksrotgrünen Siff missliebige Richter durch "Geschäftsverteilungsänderung" beiseite schieben. Das geht heute völlig schamfrei - Pressenachricht des Gerichts! - Beschlagnahmeverfahren gegen Herrn Gurlitt jr - völlig schamfrei. Bei der in Todesnähe zustandegekommenen "Einigung" zwischen Verteidigern und StA pipapo dürfte es zugegangen sein wie bei "freiwilligen" Arisierungen? - Aber auch die Benjamin-"Justiz" ist bemerkenswert!

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  • 21.06.2018 18:20, Fritz

    Ehemalige Nazis, gaehn, der Kommentar zu den Nuernberger Gesetzen besticht noch immer durch die moderne Loesung von Zweifelsfragen.

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  • 21.06.2018 18:23, Fritz

    Die Visaaffaire und die Schwarzbuecher der DDR...

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  • 21.06.2018 18:27, Fritz

    Kriegsverbrecherprozesse vor dem WWII sind noch interessanter. Nulla poena? Das Voelkerstrafgesetzbuch ist noch schlimmer.

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  • 21.06.2018 18:41, Fritz

    Von der jedenfalls beim Diebstahl vollkommen richtigen "nationalsozialistischen Handlungslehre" zum Schwachsinn der "Theorie der Gewahrsamsexklaven". Ueber diesen Mangel an Realitaetssinn kann man nur lachen. Deutschland hatte ganz real den Krieg verloren und es galt zu retten, was noch zu retten war. Es war kein Religionsunterricht. Recht ist immer nur die real existierende Staatsgewalt. Das sollte man niemals wegluegen. Und auch Rom wurde nicht nur an einem Tag gebaut. Schoene Gefuehle. Es ist kein Kunststueck, alles auf die Grundrechte abzustellen, es passt nur nicht immer.

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  • 21.06.2018 18:52, Fritz

    Den "Blick fuer das Ganzer" hat er eben gerade nicht.

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  • 21.06.2018 19:09, Fritz

    Das Grundgesetz galt aber bei den Nazis nicht. Andere Laender und andere Zeiten. Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Das muessen die Juristen lernen. Was weiss ein Richter in Regensburg von Ruanda? Warum sollten sich nicht auch Nazis und Voelkermoerder an rote Ampeln halten? Es gibt auch die Allgemeine Staatslehre. Das "System", wie kann man noch duemmer sein? Es ging um die Nation, die noch immer die gleiche ist, den Ort, wo wir uns noch immer selbst regieren, einmal so und einmal so, und wo wir uns nur selbst verantwortlich sind. Unsere Gesetze gelten vor allem nur dort und fuer die Gegenwart und nicht fuer die Vergangenheit und auch nicht im Ausland. An der real existierenden deutschen Geschichte koennen wir nichts aendern. Made in Germany. Halten wir uns an Bleibendes und Vergaengliches bei Fontane, Ringelnatz und Tucholsky

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