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Schüler muss Hochbegabtenklasse verlassen: "Feder­füh­rend am Mob­bing betei­ligt"

04.08.2017

Das VG Ansbach hat entschieden, dass ein Neuntklässler, der einen Mitschüler gemobbt hat, zu Recht aus einer Hochbegabten- in die Parallelklasse versetzt wurde und damit keine Begabtenförderung mehr erhält.

Weil er einen Mitschüler gemobbt hat, ist ein Gymnasiast zu Recht aus einer Hochbegabtenklasse in eine Parallelklasse versetzt worden. Das entschied das Verwaltungsgericht (VG) Ansbach, wie jetzt bekannt wurde (Urt. v. 18.07.2017, Az. AN 2 K 17.00250).

Der Neuntklässler war nach Überzeugung des Gerichts "in federführender Art und Weise an dem Mobbing beteiligt". Dies belege unter anderem der Chat-Verlauf des Klassenchats. Der Schüler habe zudem im Unterricht zu seinem Mitschüler gesagt: Wäre er mit dem getöteten Al-Kaida-Chef Osama bin Laden in einem Raum eingesperrt, müsse man ihn statt Osama bin Laden erschießen. Angesichts des "erheblichen Fehlverhaltens" des Schülers sei die Versetzung verhältnismäßig gewesen, auch wenn der Gymnasiast damit die Förderung in der Hochbegabtenklasse verloren hat. Laut dem Schulleiter hatte es in der Hochbegabtenklasse seit der Versetzung des Schülers keine nennenswerten Probleme mehr gegeben.

Der Gymnasiast war im Februar in eine Parallelklasse versetzt worden. Er sagte, die Äußerungen gegenüber seinem Mitschüler seien nicht ernst gemeint gewesen. Hätte er gewusst, wie sehr der gemobbte Schüler gelitten habe, hätte er sich geändert, so der Schüler. Gegen das Urteil kann ein Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt werden, über den der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München entscheiden müsste.

dpa/acr/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Schüler muss Hochbegabtenklasse verlassen: "Federführend am Mobbing beteiligt" . In: Legal Tribune Online, 04.08.2017 , https://www.lto.de/persistent/a_id/23803/ (abgerufen am: 04.03.2021 )

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Kommentare
  • 04.08.2017 14:48, Realist

    Der Lausbub scheint nicht wirklich begabt gewesen zu sein. Vermutlich bloß Helikoptereltern, die dem Kind äußerlich den Anschein eines ,,begabten" Kindes verpassten.

    • 07.08.2017 08:32, Alexandra

      Er war und ist mit Sicherheit hochbegabt, da man in eine solche Klasse nur mit einem aufwendigen Testverfahren, welches die Schule mit Hilfe einer Psycholgin selbst durchführt kommt. Zusätzlich findet vor Aufnahme ein Testunterricht statt.
      Erst informieren, dann untersellen...

    • 09.08.2017 15:40, Heinrich V.

      Sie sind doch die Mutter, die hier verzweifelt versucht diesen Bengel und sein fürchterliches Verhalten zu rechtfertigen.

      Mit freundlichen Grüßen

      RA Heinrich V

    • 11.08.2017 23:35, Burkhardt Krems

      Begabung hat nichts mit Mitgefühl oder "Emotionaler Intelligenz" zu tun. Das sollte man unterscheiden. Dabei ist allerdings emotionale Intelligenz für den Erfolg im Leben mindestens so wichtig wie das, was als IQ gemessen wird. Siehe dazu den Wikipedia-Beitrag und den Klassiker Goleman, Emotionale Intelligenz.

      Ganz wichtig und oft übersehen: die Lehrer müssen pädagogisch entscheiden können, Gerichte sollten sich sehr zurückhalten. Das hat das VG hier anscheinend - zu recht - getan.
      RA Dr. Krems. Siehe auch https://olevde.wiki.zoho.com/Bildung/

  • 04.08.2017 14:53, Tja

    Auch ein begabtes Arschloch ist eben ein Arschloch. Aber als begabtes Arschloch kann er Immer noch Banker werden.

    • 04.08.2017 16:04, Mature5man.com

      IQ hin oder her, keine sozialen Big Five, keine Förderung.
      Loser.
      -IJ

  • 04.08.2017 15:48, Alexander Rafalski

    >> Aber als begabtes Arschloch kann er Immer noch Banker werden. <<

    Brillanter Einfall - Sie sollten auf Headhunter umschulen.

    • 04.08.2017 16:15, @Alexander

      Oder Redakteur bei der Bild...

    • 04.08.2017 22:48, Nafri-Cola

      gibts die BVILD-Leserreporter nicht mehr? da braucht er keinen headhunter!

    • 05.08.2017 18:53, @Nafri

      Die Bild-Leserreporter firmieren um und nennen sich ab sofort "Blockwart der Woche". Das spricht den AfD-Wähler als Kernleserschaft an. Die kennen das noch von früher. Weitere Rubriken "Held der Arbeit" und "Niemand hat die Absicht, rassistisches Gedankengut zu verbreiten" sind ebenfalls in Planung. Ich glaub, der Die kann hat die Entwürfe in der Schublade liegen lassen...

      Natürlich nur, falls Angie mit Liss Mohn und Friede Springer beim nächsten "Tee und Kuchen" nicht spurt...

      ... Was reg' ich mich auf..?

    • 05.08.2017 18:54, @Nafri-Korrektur

      "Der Die Kann" ist natürlich der "Diekmann". Autocorrect nervt.

  • 06.08.2017 11:25, Heinrich V.

    Das ist eine fürchterliche Entscheidung. Ich war selbst während meiner Schulzeit, trotz meiner Hochbegabung , in einer normalen Gymnasialklasse. Ich hatte erhebliche Probleme mit diesen ordinären kleingeistern zu kommunizieren. Gott sei Dank, wurde ich in ein englisches Internat geschickt. Dort bleibt die Elite unter sich. Einem hochbegabten die Förderung vorzuenthalten ist ein Verbrechen. Als hochbegabter ist man gewöhnlichen Menschen intellektuell überlegen. Da spreche ich aus eigener Erfahrung .

    Mit freundlichen Grüßen

    RA Heinrich V

    • 06.08.2017 13:17, Köstlich

      Musste schmunzeln. Nice one.

    • 08.08.2017 17:45, M.D.

      Ok, der junge Herr wurde in eine Parallelklasse versetzt, was eine übliche Disziplinarmaßnahme an der Schule darstellt. Es wurde ihm aber anscheinend auch noch die Begabtenförderung gestrichen. Dazu zwei Fragen:

      1. Was beinhaltet diese "Förderung"?
      2. Ist der junge Herr nun nicht mehr begabt?

    • 08.08.2017 20:24, Sherlock

      @M.D.
      an der Schule gibt es einen Modellklassenzug --> pro Jahrgang eine Klasse m nur mit Hochbegabten.......
      Durch die Versetzung in eine Parallelklasse wurde er quasi von der Schule verwiesen.....denn nur in der Modellklasse greift die Kostenfreiheit des Schulweges und bei ca 50 Km Schulweg muss er nun ca. 150 € Fahrgeld selber zahlen.......
      Ich finde die Schule hat da mit Kanonen auf Spatzen geschossen......dem Schüler wurde nicht die Chance gegeben sein Fehlverhalten zu ändern........
      Jugendliche Straftäter bekommen meist auch nur Bewährung !!!!!

    • 10.08.2017 20:12, Nichtadlig

      Oh man. Wenn das ernst gemeint ist Heinrich V, dann bitte die kanzlei nennen, die sicherlich durch Sie Genie geführt wird.
      Mir is grad nach shitstorm....komisch.

    • 10.08.2017 22:22, Roland Berger

      Und welche Lösung hätten Sie vorgeschlagen? - Nur weiter so??

  • 06.08.2017 16:34, Bastl-Wastl

    Bei Heinrich ist ja sogar die Notdurft erstklassig wie man in einem anderen Kommentar erfahren durfte.

  • 06.08.2017 20:41, @topic

    Es stellt sich schon die Frage, wie "hochbegabt" der Kamerad überhaupt, wenn er nicht weiß, dass der gute Osama schon seit Jahren tot ist und man ihn deshalb nicht nochmal erschießen muss...

    Macht mehr den Eindruck eines Schwächlings, der gegenüber den anderen - wirklich hochbegabte - seine Minderwertigkeit mit großer Klappe zu kompensieren versucht hat. Schön, dass Schule und Gericht gegen solche Deppen durchgreifen.

    Auf dass er ein mittelmäßige Abitur machen und mit seinem zu erwartenden (BWL-?)Studium ein mittelmäßige Taxifahrer werden möge.

    Oder er mal an jemanden gerät, der ihm seine Drohungen mit der Faust in den Hals zurückstopft.

    Beat your Bully!

    • 07.08.2017 08:39, Sabine

      Hallo, bin Mutter eines Mitschülers in dieser Klasse.
      Erstens, der Junge ist getestet hochbegabt.
      Zweitens: Hochbegabung und pupertäres Imponiergehabe schliessen sich gegenseitig nicht aus.
      Drittens: Der gemobbte Junge hat bevor er Auszüge aus einen internen Klassenchat an das Direktorat weitergegen hat, nichts von seinem Leiden erkennen lassen.
      Viertens: Dass Osama tot ist, war dem Jungen klar. Es handelt sich hierbei um einnen geschmacklosen Witz, der häufig unter Jugendlichen kursiert.
      Ich denke, daß Gespräche besser gewesen wären, als ein Ausschluss aus der Klasse. Selbstverständlich ist jetzt aus Sicht des Direktorats Ruhe in der Klasse, da läuft jetzt alles schön unter der Oberfläche und wenn man als Schule jetzt sagen will, haben wir nach aussen gut gelöst, ok, aber pädagogisch konnten so wie hier vorgegangen wurde, weder die Mobber, noch das Opfer IRGENDWAS draus lernen.

    • 08.08.2017 13:16, AC

      Auch Hochbegabte müssen lernen, dass unsoziales Verhalten auch Konsequenzen nach sich ziehen kann. Wenn einem Hochbegabten die Förderung entzogen wird, dann ist das hart, aber auf der anderen Seite fällt der Hochbegabte "nur" zurück auf eine Stufe, auf der viele unentdeckte Hochbegabte sowieso sind, entweder, weil es an ihrer Schule keine Begabtenförderung gibt, oder weil sie vielleicht nicht als hochbegabt identifiziert wurden.

      Die Eltern haben immer noch die Möglichkeit, außerhalb der Schule Begabtenförderung für ihren Sohn zu suchen. Es gibt inzwischen mehr als genug dieser Angebote.

      Aber auch das Mobbing-Opfer braucht Hilfe, sein Verhalten zu ändern, denn Mobbing-Opfer wird man nicht aus Versehen, sondern aufgrund des eigenen Verhaltensmusters oder anderer Eigenschaften, die in der eigenen Person begründet sind.

      Ich bin selbst hochbegabt und ich wurde selbst Mobbing-Opfer. Als ich mit 18 an die Hochschule kam, hatte ich mir eine Sache vorgenommen: Ich wollte mich nicht wieder in die Position bringen lassen, in der ich in der Schule war. Ich hatte alle Chancen, das zu verhindern, dachte ich, denn an der Hochschule war niemand, der mich von früher kannte. Keiner wusste, dass ich an der Schule der Außenseiter war. Trotzdem wurde ich es wieder. Das ließ für mich nur eine Schlussfolgerung zu: Ich trug den Grund in mir, in meiner Person, in meinem Verhalten. Und ich begann, an mir zu arbeiten. Mein Verhalten, mit dem Verhalten anderer abzugleichen. Gutes Verhalten zu imitieren. Trotzdem ließ ich zwischenmenschlich keinen Fettnapf aus. Es dauerte Jahre, bis sich etwas änderte.

      Im Kern kann man sagen, es änderte sich relevant etwas, als ich mich eines Tages entschloss, den Spieß gedanklich umzudrehen. Anstatt zu versuchen, den Leuten zu gefallen, habe ich angefangen mich zu fragen, wer mir gefällt oder nicht gefällt und warum. Klingt nicht sozial, hatte aber große Wirkung. Irgendwas muss das an meiner Ausstrahlung geändert haben. Ich war plötzlich nicht mehr der Sonderling, sondern normal. Nicht mehr klein, sondern auf Augenhöhe. Meine Angst vor Leuten wurde kleiner, mein Selbstbewusstsein größer. Die Gedanken, meinem Leben ein Ende zu setzen, die mich seit dem Teenager-Alter begleitet hatten, verschwanden völlig.

      Trotzdem reagiere ich immer noch sehr sensibel auf Signale, die unterschwellig als Abneigung oder Kritik verstanden werden können. Ganz verschwinden wird das wohl nie, es gehört zu meiner Persönlichkeit.

      Wenn ich jetzt Mitschüler von früher wiedertreffe, sind alle freundlich zu mir, beeindruckt von mir, und erzählen, dass sie es sogar damals schon waren. Keinen wundert, was ich bisher im Leben erreicht habe. Jeder erinnert sich an mich. Selbst Leute, die ich selbst nie wahrgenommen habe.

      Sonderling bin ich trotzdem noch - aber positiv. Ich bin inzwischen in Gremien berufen worden, gerade weil ich anders denke (so die Aussage der Person, die mich vorgeschlagen hat). Und mein erster Gedanke, als mir das mitgeteilt wurde, war: genau dafür haben mich damals sogar meine Lehrer gehasst, und jetzt ist es plötzlich eine Stärke.

    • 10.08.2017 16:24, RinAG

      @AC Danke für die Offenheit. Sie bestätigen meine persönlichen Erfahrungen. Gleichwohl ist Vorsicht geboten, den falschen Eindruck zu vermeiden, das Mobbing-Opfer trage die alleinige Verantwortung für das Mobbing. Hierzu gehört stets ein Täter, der (ebenfalls) ganz erhebliche Defizite im Sozialverhalten hat. Das Mobbing-Opfer schadet sich selbst, der Mobbing-Täter andere. Dies ist der feine, aber entscheidende Unterschied.

  • 07.08.2017 09:56, Michael

    @Sabine:
    Der gemobbte Junge hat bevor er Auszüge aus einen internen Klassenchat an das Direktorat weitergegen hat, nichts von seinem Leiden erkennen lassen.
    Hm. Und nochmal hm.
    Ich wurde vor über zwanzig Jahren selbst über Jahre hinweg opfer der Attacken meiner Mitschüler (männliche Form). Da stellt sich mir schon die Frage, wie man sein Leiden zu erkennen gibt? Als Opfer gilt die Erfahrung: Wenn Du schreist haben sie noch mehr Spass. Also: Zähne zusammen und heimlich heulen.
    Das ist Teil des Muster beim Mobbing.
    Die ganze Scheiße (sorry...) endete erst, als ich eine Klasse wiederholen musste und damit der tägliche Kontakt zu den Tätern reduziert wurde. Leistungsabfall ist übrigens auch ein Warnsgnal für Mobbingprozesse.
    Lehrer standen und stehen solchen Prozessen in der Regel hilflos gegenüber, weil sanktionierende Eingriffe oft zunächst neue Gewalt bei den Täter auslösen. Eine Gewalteskalation, der die Opfer dann schutzlos gegenüberstehen. Ein Grund, warum Opfer in der Regel ihr Leiden verheimlichen.
    Die Frage, was Täter und Opfer lernen sollen erschliesst sich mir vor diesem Hintergrund nicht. Täter-Opfer-Ausgleich ist grundsätzlich eine sinnvolle Sache, aber dafür müssen auch die personellen und fachlichen Ressourcen an der Schule vorhanden sein und beide Seiten müssen in einen solchen Einwilligen.
    Gleichzietig, und das sei auf einer Seite für Juristerei schon gesagt, ist TOA kein Ersatz für Strafrecht, sondern flankierende Massnahme!

    "Selbstverständlich ist jetzt aus Sicht des Direktorats Ruhe in der Klasse, da läuft jetzt alles schön unter der Oberfläche"
    Ja, so war das vor 30 Jahren auch schon, warum soll sich da was ändern? Der Friedenspädagogik und ähnlichem Kram haben wir mittels PISA und Neoliberalem Brainwash ja gründlich den Hahn abgedreht...

    • 08.08.2017 12:27, Max Mustermann

      Ich glaube als Ausenstehender haben Sie keine Ahnung, in welcher Form das angebliche "Mobbing" ablief, denn eigentlich war es nur ein Streit zwischen 2 pubertierenden Jungen bei dem der eine eben manchmal über die Grenze hinausgeschossen hat. Aber die Verwendung des Begriffes Mobbing kann ich als Klassenkamerade nicht nachvollziehen, denn das "Opfer" hat den "Mobber" auch mit teils geschmacklosen Äußerungen beschimpft und die rechtlichen Schritte die der "Mobber" einleitet sind sehr gut nachzuvollziehen wenn man das schulische Verfahren begutachtet bei dem nur die einseitige Schilderung des angeblichen Opfers und aus dem Kontext gerissene, oft sarkastische, Chatauszüge aufgenommen werden und keinerlei "Zeugen" angehört werden, die die Situation hätten richtigstellen können.

  • 07.08.2017 10:56, Nachdenker

    @Sabine: Der Mobber müsste am besten von der Schule verwiesen werden! Er hat noch Glück gehabt. Ekelhaft, wie Täter geschützt werden und das Opfer von Ihnen angegangen wird.

    • 07.08.2017 11:33, Sabine

      Wir reden hier immer noch von 15 jährigen Jungen. Und egal ob hochbegabt oder nicht, sie befinden sich in der Persönlichkeitsentwicklung. Und der gemobbte hat sich nicht mal an seinen besten Freund gewandt. Es geht nicht darum, den Mobber zu schützen und das Opfer anzugehen, sondern es ginge meiner Meinung nach darum, daß der eine lernt, was er dagegen tun kann so angegangen zu werden und der andere lernt, was er mit seinem Verhalten anrichtet.

    • 08.08.2017 08:40, @Sabine

      Versetzen Sie sich mal in die Situation des Opfers. Da ist mit Reden nicht mehr viel zu gewinnen.

      Hier haben offensichtlich alle Erwachsenen versagt.

      Die Eltern der Täter sowieso (scheisse erzogen offensichtlich, ich würde meinem Kind aber was erzählen, wenn der sich an solchen Aktionen beteiligt);
      die Eltern des Opfers bedingt (dem Kind nicht beigebracht, entsprechendes zu Hause anzusprechen, damit man es hätte in den Griff kriegen können);
      die Lehrer sowieso (aber das ist ja deren Hauptaufgabe, nicht wahr?).

      Der Leidtragende ist der Gemobbte. Wer selbst einmal in dieser Situation war, kann jeden verstehen, der sich Papis Sportpistole ausleiht, um damit endlich mal den anderen zu zeigen, dass sie so nicht mit einem umgehen können.

      Ist Amoklaufen scheisse? Klar. Muss ja nicht sein. Ist es im Einzelfall nachvollziehbar? Aber sowas von!

      Wer nicht (länger) gemobbt werden will, sollte (frühzeitig) dem/den federführenden Mobber die Nase zertrümmern. Von mir gäbe es dafür einen Klapps auf die Schulter.

      #BeatYourBully

      Und dass der Rädelsführer (Begriff bewusst gewählt) hier "nur" in eine andere Klasse versetzt wird (wo er sich das nächste Opfer sucht), ist lächerlich. Daraus lernt er allenfalls, dass man mit allem durchkommt und keine Konsequenzen für sein Handeln übernehmen muss.

      Da kann er einen IQ von 130+ haben (mehr bedeutet "hochbegabt" nämlich nicht) so viel er will - sozial auffällig ist sozial auffällig. Vielleicht wird er ja ein passabler Banker, Anlageberater, Politiker, Strafverteidiger oder ... Lehrer.

  • 07.08.2017 11:36, RF

    Der Knabe erfüllt doch sämtliche Voraussetzungen, um erfolgreicher Wirtschaftslenker zu werden. Gut, dass er die wichtigste Lektion schon in der Schule lernt: Lass dich nicht erwischen, hinterlasse keine Spuren.

    • 07.08.2017 11:52, Haha

      Er könnte auch prima Staatschef in einer sozialistischen Diktatur werden.

    • 08.08.2017 08:41, @RF

      Er hat sich ja erwischen lassen. Das heisst, sein späteres Tätigkeitsgebiet beschränkt sich auf Südamerika und Afrika. Da kann man sich auch erwischen lassen - man muss dann nur seine Ankläger blutig niederschlagen. Auch damit hat er wohl schon Erfahrung gesammelt.

  • 08.08.2017 00:49, Sherlock

    @Sabine: Ich weiß dass Sabine nicht Dein richtiger Name ist..... ;-)

  • 08.08.2017 10:00, Michael

    Spannend auch die Frage, wie es zu dem Verfahren kam. Offensichtlich haben die Eltern lieber ein Gerichtsverfahren angestrengt, als die Konsequenzen aus dem Fehlverhalten des Jungen gezogen. Vor welchem Motivationshintergrund ist das geschehen? Geht es um die Begabung, die entsprechende Förderung oder um die finanziellen Aspekte?
    @#BeatYourBully: Neinneinneinneinnein... ganz falscher Ansatz. Gewalt löst keine Probleme, niemals. Gewalt entsteht dort, wo Aggressionen nicht durch entsprechende Begrenzungsmacht gestoppt werden, mithin also in einem Machtvakuum. Gewalt lässt sich also nicht durch Gewalt bekämpfen, sondern durch (positive) Macht begrenzen. Einfach mal ein paar Theorien von Macht und Gewalt durchforsten... Norbert Galtung und Hannah Arendt zum Thema Gewalt, oder auch Silvia Staub-Bernasconi zum Thema Macht.

    • 08.08.2017 10:41, @Michael

      Ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass das die korrekte, beste und nachhaltigste Möglichkeit ist, solche Prozesse zu lösen. Keine Frage, keine Gegenrede.

      Aber kurzfristig wirkt nichts besser als eine anständige Trümmerfraktur.

  • 08.08.2017 10:39, Heinrich V.

    Naja, er mag zwar hochbegabt sein; an seinem schlechten Manieren und seinem Umgang mit gewöhnlichen Menschen erkennt man, dass er wohl aus einer normalen Proleten Familie stammt. Mit 15 Jahren habe ich schon Rachmaninov und Chopin spielen können und habe Nietzsche, Kant etc gelesen. Dieser kleine verhaltensausffälige Bube rückt uns hochbegabte in ein falsches Licht. Die meisten von uns sind sehr soziale und bescheidene Menschen. Wahrscheinlich handelt es sich bei ihn un einen Hochstapler. Und dass seine Eltern gerichtlich gegen eine solche Verfügung vorgehen ist ekelhaft und zeigt nur, dass es ihnen egal ist, dass der Bube seine Mitschüler terrorisiert. Können sie sich kein Internat leisten (abfällige Lachen)?

    Mit freundlichen Grüßen

    RA Heinrich V

    • 08.08.2017 10:44, @Henry V.

      Ich muss Sie - so herzhaft ich lachen musste - korrigieren. Viele Hochbegabte haben im sozialen Bereich ob ihrer Fähigkeiten und der Umwelt, die damit nicht immer umgehen kann, Probleme bei der Anpassung. Gerade im jugendlichen Alter ist das ein Problem. Mit wachsender Reife wächst allerdings auch die Möglichkeit der Adaption.

      Wir sehen uns bestimmt mal auf einem MENSA-Treffen, oder? :-) Da diskutieren wir das dann, wenn wir mit Wittgenstein fertig sind. Bei einem Glas Hennesy XO.

      Du wirst noch Troll des Monats :-)

    • 10.08.2017 22:45, Nichtadlig

      Die meisten sind bescheiden.....

      Ganz offensichtlich.

      Ich hoffe Sie produzieren in Schriftsätzen nicht auch so bescheidene Widersprüche innerhalb eines Absatzes.

  • 08.08.2017 13:23, Vorbild

    How to deal with Bullies: https://img-9gag-fun.9cache.com/photo/aoOe9qe_460sv.mp4

  • 10.08.2017 22:54, Nichtadlig

    Was ich mich die ganze Zeit frage ist: gibt es ein Pendant zu “Hochbegatenklassen“ und wer genau soll “hochbegabt“ sein? Sind emotional intelligente Menschen auch hochbegabt? (sieht irgendwie nicht so aus). Wie sieht so eine Förderung aus und warum müssen Menschen, die ohnehin mit 15 Rachmaninov am Klavier spielen können gefördert werden?
    Ich würde es aus meinem Gesellschaftsverständnis heraus wichtiger finden, bei den Leuten anzusetzen, die ganz andere Probleme haben. Gerade die “Adelung“ in einer Hochbegabtenklasse zu sein dürfte doch für der Sozialtauglichkeit eines Menschen abträglich sein. Der V. Heinrich ist ja nur ein weiterer, zugegebener Maßen unterhaltsamer, Beleg dafür.

    • 11.08.2017 08:53, Claudia

      Hallo, es ist mit Sicherheit keine "Adelung" in eine Hochbegabtenklasse zu sein. Aber stellen Sie sich einfach mal vor, man würde sie in einen Kindergarten setzen, mit Kindergarten Anregungen versuchen zu fördern und in ihrem Umfeld sind folglich auch nur Kindergartenkinder. So stellt sich die Situation für viele Hochbegabte überspitzt gesagt dar. Daher werden nicht wenige dieser Kinder auch sozial und emotional auffällig.
      War in einer solchen Klasse (diese beginnen mit der 5., dh. jeder hat häufig schon einige Jahre Leid hinter sich) und es ist eher so, dass man am Anfang erst mal glücklich ist, einfach verstanden zu werden. Es gibt dort z.b. in der 5/6.das Fach Peso - personale und soziale Kompetenzen, weil viele erst mal wieder aufgebaut werden müssen, ob ihrer Erfahrungen in der Grundschulzeit. Mit den Jahren lernt man dann wie man sich wo verhalten sollte, d.h. auch die soziale Reife nimmt zu. In der Q11/Q12 sind alle Kinder (hochbegabte und nicht hochbegabte) wieder zusammen und es gibt keine Probleme.
      Im übrigen habe ich meine Hochbegabung nie als Adelung, sondern deutlich öfters als Stigma erlebt.
      Ich habe auch so Kinder wie diesen Mobber erlebt und es war häufig so, daß das eine Phase in der Pupertät war, in der manche Jungs versucht haben, das Coolsein der anderen zu imitieren. Hat sich meist wieder gegeben, wenn man der Klassengemeinschaft die Chance gegeben hat, das selber zu regeln. Hat man in diesem Fall aber nicht. (ist in der Schule auch allgemein bekannt.)

    • 11.08.2017 09:22, Nichtadlig

      Ich wohne mittlerweile in Österreich. Hier gibt es teilweise Schulen, in denen Kinder in der Grundschule Jahrgangsübergreifend unterrichtet werden. D.h. 1.- 4. Klasse zusammen. Das wäre doch eine Möglichkeit denen besonders schlauen Kindern die Möglichkeit zu geben sich nich zu Tode zu langweilen.
      Ich wage es immernoch zu bezweifeln, dass Hochbegabte in jeder Hinsicht unterfordert sind mit ihren “gewöhnlichen“ Altersgenossen. Klar, kann ich mir vorstellen, dass es öde ist die Klassenkameraden über die letzte Folge des Dschungelcamps zu tratschen, wenn einen selbst eher Abhandlungen von Habermas beschäftigen. Aber deswegen verzweifeln. Dass Hochbegabte nich in jeder Hinsicht den Mitgenossen überlegen sind ist ja gerade vorliegend das Problem.
      Ich stelle auch die gewagte Behauptung auf, dass das Umfeld der Hochbegabten (die stolzen u überforderten Eltern inbegriffen) selbst eine Beratung bräuchten, wie sie das Kind/den Jugendlichen auf seinem Weg begleiten und leiten können. Denn wenn dem Genie auch mal gesagt wird, dass er nicht in jeder Hinsicht grenzgenial ist, hat er auch die Möglichkeit sich diesen Herausforderungen zu stellen anstatt gelangweilt auf seine Altersgenossen herabzusehen. Auch ein Ehrenamt wäre eine aus meiner Sicht gute Möglichkeit für Menschen zu wachsen und nebenbei mit seiner Begabung Gutes zu tun oder sogar wertschöpfend tätig zu sein. Fragen sie doch mal im Altenheim an, ob es für die Bewohner wertvoll wäre, wenn ihr Sprössling ein Klavierkonzert gäbe.

      Abschließend dennoch noch einmal der Hinweis: So herausfordernd es sein mag der Einäugige unter den Blinden zu sein.... Es gibt Kinder, die wachsen in einem Umfeld auf in dem sie missbraucht werden. DIE brauchen so nen Kurs und ich frage mich, wie es sein kann, dass in KiTas und Schulen so was nicht bemerkt oder kaum bemerkt wird. Vllt können sich die Genies mal darüber Gedanken machen, wenn ihnen grad mal wieder langweilig ist. Es ist immer wieder heilsam, wenn man sich ansieht, dass es einen doch ziemlich gut getroffen hat. Das nennt man dann übrigens Demut.

    • 11.08.2017 09:42, Nichtadlig

      Und was ich auch etwas verstörend finde:

      1. Die Kinder haben Ihrer Aussage zu Folge sehr gelitten in der Grundschulzeit. Wenn das so ist, dann erschließt sich mir nicht, dass jmd dem es ähnlich ging, wie dem Mobber nun von selbigem das Leben schwer gemacht bekommt.

      2. Dieses Schulfach Peso.... Irgendwie müsste man da nochmal über die Inhalte reden, oder? Oder ist der Kurs so gut gewesen, dass der Junge auf einmal ZU selbstbewusst ist?

    • 11.08.2017 10:23, Claudia

      Wissen Sie was? Ich merke bemerke bei Ihnen den üblichen Neid, und die üblichen Vorurteile gegenüber Hochbegabten. Sie machen noch nicht mal den Versuch zu Verstehen. Auf dieser Basis halte ich jedeweiter Erklärung, bzw. Diskussion für wenig sinnvoll. Daher: Viel Spaß weiterhin mit Ihrer Sichtweise!

    • 11.08.2017 10:45, Nichtadlig

      @ Claudia
      Neid ist das allerletzte was ich empfinde. Wenn schon nicht die Eltern kritikfähig sind, wie sollen es dann die Kinder werden?! Jetzt empfinde ich doch ein bisschen Mitleid.

  • 11.08.2017 06:28, eono

    8.7. 2017 @ 10.41 zu @Michael
    "Aber kurzfristig hilft nichts besser als eine Trümmerfraktur!"
    Sind Sie sich da ganz sicher?
    Es gibt Juristen, die nennen das vielleicht "Körperverletzung"!
    Ich könnte mir Juristen /Richter vorstellen ...für die das ein Grund sein könnte, einen Jugendlichen komplett aus dem Leben zu werfen.
    Wir leben in einer Zeit in der man wegen weniger "eingesperrt" werden kann ...
    weniger bis Nichts.
    Ganz neue, fremde gar: "Prophylaktisch"! in BAYERN
    aber das - machten die schon mehr oder weniger immer -
    wenn sie meinen Gefängnis wäre zu auffällig dann - haben sie ja noch die
    Psychiatrien - und wenn sie dazu keine Gründe finden, nicht mal "seelisch krank!"
    dann eben: "Auf Verdacht hin"! oder "Zur Abklärung"! und dann
    finden sich genügend Patienten die ungefragt ihre "Diagnosen" teilen - dürfen.


    Ich weiß es nicht

    • 11.08.2017 09:40, @eono

      Uiuiui, da hat aber jemand ganz schlechte Erfahrungen mit der Justiz gemacht. Haben Sie ein XVII Aktenzeichen, unter dem Sie - natürlich völlig zu Unrecht - in der geschlossenen Abteilung untergebracht wurden? Und warum haben Sie da Internet?

  • 11.08.2017 11:05, Heinrich V.

    Fazit dieser ganzen Diskussion: die Mutter dieses "hochbegabten" Lausbuben versucht krampfhaft -unter Verwendung verschiedener Namen- das ekelhafte Verhalten des Buben zu rechtfertigen. Finden Sie sich lieber damit ab, dass ihr Bube zwar gut rechnen kann, soziale Intelligenz scheint er überhaupt nicht zu haben. Und diese ist im Leben viel wichtiger. Und darüber hinaus sollten sie endlich aufhören sein Verhalten zu rechtfertigen. Das ist ekelhaft. Stilisieren sie den Täter nicht zum Opfer. Pfui!!!!

    Und anderen vorzuwerfen, sie seien neidisch auf diesen Lausbuben ist lächerlich. Wenn ich diesen Vergleich mit dem Kindergarten nur lese, kann ich mir schon ein gutes Bild von ihrer Überheblichkeit machen. Das ist ekelhaft.

    Ich bin selber hochbegabt und hatte niemals zwischenmenschliche Probleme mit geistig minder begabten. Genauso ging es auch vielen meiner Freunde. In der Schule war man vielleicht intellektuell etwas unterfordert aber spass hat es trotzdem gemacht. Diese "hochbegabten" Lausbuben, die nicht in der Lage sind sich anzupassen, diese sozial auffälligen Proleten sollten auf eine Sonderschule gehen. Denn hochbegabung ohne soziale Kompetenz ist eine Behinderung.

    Mit freundlichen Grüßen

    RA Heinrich V

    • 11.08.2017 11:14, Nichtadlig

      Auch wenn Ihre Wortwahl bisweilen drastisch ist und auch eine gewisse Überheblichkeit durchblicken lässt.... Im Ergebnis pflichte ich Ihnen bei.

  • 11.08.2017 11:18, eono

    Ich kann kein Fehlverhalten erkennen und auch kein Mobbing - nur das übliche
    dumme Zeugs - und damit sollen sich gefälligst die Betroffenen selber auseinander-
    setzen. - Soweit aufgrund des schriftlichen Textes.
    Wie die Dinge wirklich sind, kann man als Außenstehender so jedenfalls nicht erkennen. - Warum muss oder sollte überhaupt Jemand erschossen werden?
    Und was sagte oder machte denn der "Gemobbte", dass der "Hochbegabte"
    was der Andere doch wohl auch ist in derselben Hochbegabtenklasse, dass
    so ein Gedanke überhaupt kommt?
    Natürlich gibt es Verrückte - die ständig mit Dingen daher kommen, die überhaupt
    keinen Bezug zu was haben, die gar nicht relevant sind. Da könnte eine Bestrafung
    statt gefunden haben, das Verhalten bleibt allerdings in egal welche Schule, Klasse, Situation mit egal welchen Menschen weiter - und bleibt bis ins hohe Alter bestehen. Wirklich Verrückte sind und bleiben erst vorlaut, frech, gemein, irre, wahnsinnig, die ändern sich nie. Manchen Menschen ist es nicht möglich auch nur annhähernd Umgang mit ihnen zu haben, das ist wahr, beruht allerdings auf Gegenseitigkeit - wie fast alles. Das ist Geschlechtsunabhängig.
    Merkwürdigerweise finden wirklich gerade Juristen diesbezüglich alles richtig.
    Das geht über sich nichts gefallen lassen und sich durchsetzen müssen im Leben
    über allerlei ungeahntes sonst noch mögliches.

  • 11.08.2017 11:32, eono

    Wenn dieser "Klassenchat" das Einzige an "Mobbing" gewesen war,
    an auffällig, an befremdend,
    dann sind 150 Euro/Monat "Fahrtkosten" zu viel und zu teuer/Unangemessen.
    Wer weiß, was die gerade im Unterricht durch genommen haben - und unter
    welchen Aspekten ...

  • 11.08.2017 11:40, eono

    @Nachdenker und Andere
    Was verstehen eigentlich alle unter "Mobbing"!?
    Soweit ich erkennen kann, geht es hier um Beleidigung.
    "Der Neuntklässler war ...nach Überzeugung des Gerichts, in federführender Art
    an dem Mobbing beteiligt. Dies belege unter anderem ein Chat-Verlauf."
    Also waren sich mehrere einer Lerngruppe einig darin, dass Einer nicht in ihre
    Klasse gehört? - Kam er später dazu? War er neu?
    Mobbing bedeutet: Ellenbogen breit - Jemanden raus - weg haben wollen.
    Die Schule ist ein Ort des Lernens.
    Normalerweise wäre es die Aufgabe von Lehrern und Eltern zu lenken.

  • 11.08.2017 11:40, eono

    @Nachdenker und Andere
    Was verstehen eigentlich alle unter "Mobbing"!?
    Soweit ich erkennen kann, geht es hier um Beleidigung.
    "Der Neuntklässler war ...nach Überzeugung des Gerichts, in federführender Art
    an dem Mobbing beteiligt. Dies belege unter anderem ein Chat-Verlauf."
    Also waren sich mehrere einer Lerngruppe einig darin, dass Einer nicht in ihre
    Klasse gehört? - Kam er später dazu? War er neu?
    Mobbing bedeutet: Ellenbogen breit - Jemanden raus - weg haben wollen.
    Die Schule ist ein Ort des Lernens.
    Normalerweise wäre es die Aufgabe von Lehrern und Eltern zu lenken.

  • 11.08.2017 12:01, eono

    @ Claudia
    Wir leben in einer Kindergartenzeit seit 1990.
    Ich kann keine normalen, gesunden, erwachsenen Verhalten erkennen.
    "Scheisse" sind 4-jährige. "Scheissegal" sind 3-jährige. Keine Lust, mag nicht ...
    "Wir ... müssen nicht mit ihnen sprechen!" "Keine Zeit""Kein Interesse" etc.
    ist ungefähr dasselbe - nur auch noch: Arbeits-Dienstverweigerung.
    "Länderrecht und Völkerrecht" Einheimischenrecht - mir/uns gefällt es hier.
    Und welche Rechte haben Fremde? Reisende? Befristet da wohnende, arbeitende?
    MOBBING aller Orten, Dörfer, Städte, Stadtviertel, Länder.
    Ja genau: Seehofer und "Das neue Betreuungsgesetz" das war es doch.
    Jeden der fremd ist, aber grüßgott sagen kann/guten Tag - genaue Vorstellungen
    von seinem Leben hat, der bleiben will oder weg will - zu entmündigen - für
    "keinen freien Willen haben" erklären - Hauptsache die strohdoofen Einheimischen
    dürfen "alle machen was sie wollen"! "Wir Bayern machen alle was wir wollen!"
    Das sind aber keine Erwachsenen -sondern IRRE und NARREN - ggf auch kleine Kinder. Dass Bayern immer alles so klar formulieren wie sie sind und denken ist
    allerdings schön - Andere machen mehr oder weniger dasselbe - sagen es nur nie.
    Dasselbe gilt für "Anders gehende Uhren!" Die haben alle Ossis auch ..
    Völkerverständigung wäre: Man weiß dass man nichts weiss, lernt sich so langsam mal kennen - doch davon sind wir auch noch nach 27 Jahren weit entfernt.
    Ostdt. denken wirklich: Die DDR-Polemik gegen den Westen in ihren Fernsehern
    wäre ein "Wissen"! So erklärte mir vor kurzem jmd "Im Westen die haben doch immer "betreut" und "untergebracht!" viel mehr als jetzt - nicht dass ich wüsste.
    Bis 1992 hatte ich weder "scheissegal" noch "betreut" gehört und bis 1994 auch nie
    "Unterbringung!" "Hilflose Personen kamen im Westen mit dem Krankenwagen in
    ein normales Krankenhaus, chrirug. Station, Bett auf dem Gang.
    Oder: Vermieter legen sich in Br ein "Guthaben" an - eine Art Kredit - die der Mieter
    nie freiwillig zahlen würde - über obskure NK-Abrechnungen. Gestern ein Anwalt:
    Das machen die im Westen schon seit 40 Jahren. Wir im Ostern kannten das gar
    nicht bis zur Wende. Im Westen kenne ich das immer noch nicht.
    In diesem spez. Fall soll es aber nicht genauer untersucht werden.

  • 11.08.2017 12:05, eono

    Es gibt doch Schulpsychologen - was ist denn da in Ansbach?

  • 11.08.2017 12:39, eono

    Meines Wissens gibt es oder Mobbing nur im Bereich "Arbeitsplatz" zu.
    Cyber-Kriminalität - in einer Schule muss man auch den Umgang mit dem Internet
    lernen und können.
    Seit den 90ern dürfen sich alle ausprobieren - das muss dann auch für Schüler gelten. Das muss man lernen. Egal was in einem ist - das kann man nicht jedem
    an den Kopf werfen und auch nicht ins Internet setzen. - Wer kann das von den Großen? Am Telefon? im Gegenüber? im Internet ...
    Bei der Sache bleiben. Sich auf den Sachverhalt, Person, Mensch konzentrieren
    kann und muss man lernen.
    Wenn ich mir die Chats so ansehe ...ab und zu mache ich das, gucke ich mal rein ...
    dann müssen Jugendliche den Eindruck gewinnen: Alles wäre erlaubt.
    Folglich ist es Sache der Lehrer.
    Der "Mobber" ist nicht zufällig "fremdländischer Herkunft"!?

  • 11.08.2017 12:45, eono

    Die Frage scheint zu sein: Um wen oder was geht es?
    Wer wird gemobbt?
    Wird überhaupt gemobbt - raus geekelt ...fertig gemacht ...
    oder geht es um Nationalitätenfrustrationen?
    Einheimische contra Fremd oder umgekehrt.
    Das ist doch alles Sache der Schule.
    Der Klasse.

  • 25.08.2018 16:20, VforVendetta

    Erzieht erstmal eure Kinder richtig.Man wird wegen jedem mist gemobbt.Mobbing sollte bestraft werden und nicht Nachhause gebracht werden als Strafe.Viele Erwachsene haben deswegen Schädigungen.

  • 29.08.2018 17:05, eono

    Zeit: Seit 1977 in NRW
    Es ist wirklich so, das Hochbegabte, IQ angeblich 150 Leipzig 60er 70er
    und Lernbehinderte Sonderschule 1962 - 1965 ca u.U. ihr Leben lang anecken,
    auffallen, nichts sehen, hören, verstehen, auffallend sozial Staatsuntreu sind.
    Das sind auch die "Frech-sein" "sehr frech sein" und "Frech zu sein ist doch etwas schönes!" bis psychologische Kriegsführung und das jeden Tag.
    Ob Umgang mit Geld, Gesundheit, Menschen, Sozialverhalten, Arbeit-Beruf, das Weiterkommen Aller ... Sie können Beide Versager auf der ganzen Linie sein,
    sich selber u.a. schaden.
    "Wir gehen alle im Gefühl"! Kohl 1996. Wer mit wem auf die dt. Lande verteilt,
    in dieser Nation "geht" und nicht die einfachsten Regeln einhält, da kann man nur (ungläubig/)den Kopf schütteln. Und - weiter beobachten, staunen.

  • 29.08.2018 17:07, eono

    Nicht irritieren lassen. Der Junge auf dem Foto oben ist auch keinesfalls 9. Klasse sondern 5.-6. Schuljahr sehr wahrscheinlich.

  • 30.08.2018 19:31, eono

    Im Alter von 15-16 ist man schon ziemlich fertig. in 2 Jahren ist er "mündig"! "Wahlberechtigt"! Darf den Führerschein haben.
    Babies kommen auf die Welt und die Welt ist in ihnen soweit es ihnen möglich ist,
    angelegt. Ihre ganze Persönlichkeit ist fertig. Noch sehr klein alles - muss sich noch entwickeln, wachsen aber da. Wer da meint: Unter "Persönlichkeitsentwicklung" wären Drehungen und Wendungen um 180 Grad möglich, der irrt.
    Professoren, die ihr ganzes Leben lang Bücher lasen und die Bücher Anderer zusammen geschrieben haben um daraus etwas Neues abzuleiten, sind nicht zwangsläufig fähig, die Person mit der sie es plötzlich zu tun bekommen zu sehen, zu hören, zu verstehen.
    Es morden heute so viele Jugendliche, Kinder. Man müsste dem auf den Grund gehen. Wie sind die Eltern? Was lesen sie? wie reden sie?
    Was liest der Jugendliche? Was sieht er im Fernsehen? Was macht er mit seinem Computer? Welche Seiten ruft er auf?
    Man könnte ihn zu einem Psychotherapeuten empfehlen, der ihn einfach frei reden lassen kann - sich selber vollkommen zurück hält - dies auf Tonband aufnimmt, mehrfach - um es später den Kollegen, Fachgruppen vorzuspielen.
    Wenn seine Aggressionen gegen den Mitschüler begründet gewesen sind, weil dieser vielleicht zu schwach war, zwar mit kam in dieser Begabtenklasse aber den Anderen damit ärgerte, dann machten Pädagogen einen großen Fehler.
    Der andere Junge hätte gegen ihn klagen können. Wie hätten Richter reagiert?
    Mit einer Meinung ihrerseits - und den Fall abgewimmelt?
    (Ein Fall. "Wenn der ... noch leben würde, der hätte dich mit einer Axt mitten durch gehauen"! Kommentar einer Richterin lediglich: "schaurig!" Keine Fragen, wovon ist die Rede? warum? nichts.)
    Warum nicht vor Gericht gehen, wenn es sich um persönliche Beleidigungen handelt?
    Warum ihn zurück stufen? Wie kommt er denn da im Klassenverband zurecht? - Es gibt auch mit Bafög-geförderte Hochbegabten-Internate.

  • 30.08.2018 19:44, eono

    Die meisten Menschen, schlimm wenn es Kinder/Jugendliche sind, schlafen zu wenig, ernähren sich ungünstig, haben zu viele Außenaktivitäten, sehen zu viele bewegte Bilder die unser Gehirn so schnell gar nicht bearbeiten kann.
    In uns arbeitet alles sehr viel langsamer.
    Manche werden so tief und so oft schockiert, innerlich tief verletzt, dass sie es gar nicht mehr als solches registrieren und es Jahre dauern kann, bis ihnen der entscheidende Schlüsselsatz zu einem der Auslöser einfällt - wie es damals gewesen ist, wie es dazu kam. - In der Zwischenzeit wurden schon viele als Lügner oder als "vergessen haben" dement abgestempelt oder als vorsätzlich
    an Eides statt es anders dargestellt zu haben beschimpft, schon wieder beleidigt,
    und verurteilt und sie wissen immer noch nicht, warum eigentlich.
    Es wird einfach fast nichts wirklich ernsthaft bearbeitet. Nicht mal gelesen oder zugehört.
    z.B. Wir können zwar in 6-12 Stunden um die halbe Welt fliegen, aber bis Körper und Seele das begriffen haben wo sie sind, befinden sie sich schon wieder auf dem Rückflug.