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Nach Antrag der drei Pflichtverteidiger: OLG lehnt Ent­bindung von Zschäpe-­Vertei­digern ab

20.07.2015

Das OLG München hat den Antrag der drei Anwälte von Beate Zschäpe, Sturm, Heer und Stahl abgelehnt. Sie wollten von ihrer Mandantin entpflichtet werden.

Im NSU-Prozess hat das Oberlandesgericht (OLG) München die Entbindung der drei ursprünglichen Pflichtverteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe abgelehnt. Seine Entscheidung fällte das Gericht am Montag nach einer mehrstündigen, immer wieder unterbrochenen Sitzung. Die drei Verteidiger hatten am Morgen die Entpflichtung beantragt.

Zschäpes neuer Anwalt Mathias Grasel erklärte am Montag nach vertraulicher Rücksprache mit seiner Mandatin, ihre bisherigen Anwälte Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm hätten sie über Gespräche mit dem Gericht nicht informiert. 

Zuvor hatte der Vorsitzende Richter Manfred Götzl über Unterredungen berichtet, die er am Rande des Prozesses in den vergangenen Wochen mit den Anwälten geführt hatte. Heer, Stahl und Sturm hätten angesichts der Bestellung eines vierten Pflichtverteidigers Skepsis geäußert und geltend gemacht, das "Binnenverhältnis" zwischen den Verteidigern und der Angeklagten Zschäpe könne geschwächt werden.

Rechtsanwalt Heer betonte jedoch am Montag: "Ich habe zu keinem Zeitpunkt einen vierten Pflichtverteidiger abgelehnt." Er forderte den Richter auf, seine Zusammenfassung der Anwaltsgespräche schriftlich abzufassen und zur Einsicht zur Verfügung zu stellen.

dpa/acr/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Nach Antrag der drei Pflichtverteidiger: OLG lehnt Entbindung von Zschäpe-Verteidigern ab . In: Legal Tribune Online, 20.07.2015 , https://www.lto.de/persistent/a_id/16297/ (abgerufen am: 06.04.2020 )

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Kommentare
  • 21.07.2015 05:09, maximilian.baehring@zentral-bank.eu

    992 BS 7/13 Asmtegricht Frankfurt a.M.

    Das kenen wir schon aus Frankfurt a.M.. Ich verstehe nur nicht wie ein prozess fnktionieren solle in dem

    Ermittlungsrichterin Stilp zumsammen mit der STA den Anwalt bestellt den Sie haben will
    dieser erstmal wochenlang im Urlaub ist bei unrechtmäßiger U-Haft
    in U-Haft gefoltert wird
    geforderte Haftprüfung länger als die erlaubten 14 Tage herausgezögert wird
    aträge ans gericht von der Haftanstalt nicht zeitnah versendte werden
    dadurch mehrere nahezu tödlich verlaufende Trink-/Durststeriks als Protest
    Wobei es zu U-Hat nur kommt weil die Richterin die vom Beschuldigten mitgeführten Entlastungsbeweise unterschlägt
    Fotos die eindeutige das Gegenteil des ANklageinhaltes nachweisen VERSCHWINDEN bei Verhaftung
    Da einige der Dokumente auch nochmals bei Gericht bei den Akten zu einem anderen Verfahren lagern wird bei Hafrtichetvorführung darauf bestanden dann verdammt nochmal jetzt diese Akte beizuziehen an deren Inhalt könne man ja sehen (- späterer Ausgang des Verfahrens: ERWIESEN UNSCHULDIG) daß es eine reine Willkür und Einschüchterungsaktion sei um eienn Anzeigesratter mundtot zu machen (Es laufen zu diesem zeitpunkt mehrere vom Beschuldigten eingereichte Verfahren gegen korrupte Beamte). Auch das wird verweigert.
    Es verschinden also ENTLASTUNGBEWEISE und die Akten in denen jene Polizisten angezeigt sind die sich für diese Anzeige rächen wollen werden nciht begizogen obgelich sie im gerichtgebäude lagern.

    Allein um den Beschuldigten mundtot zu machen werden in U-Haft illegale außer/vorprozesslae Gutachten angefertigt die dessen Glaubwürdigkeit angreifen sollen. Die fallen aber derartige hahnebüchen aus daß ihen nicht mal die 3. Strafkammer des LG Frankfuirt folgenw ill.

    Urteil. Freispruch 1. Klasse wegen erwiesener Unschuld (= materielle Gründe)!