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Prozess um Hotelrechnung beendet: Jimi Blue Och­senknecht muss 18.000 Euro zahlen

22.08.2025

Jimi Blue Ochsenknecht mit seinem Anwalt Matthias Holzmann

Jimi Blue Ochsenknecht hat sich vor Gericht bei dem Hotel und der Öffentlichkeit entschuldigt. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Agentur Wehnert/M. Gränzdörfer

Jimi Blue Ochsenknecht hatte Ende 2021 seinen Geburtstag in einem Tiroler Hotel gefeiert – und die Hotelrechnung über 14.000 Euro nicht beglichen. Jetzt muss er zusätzlich zu den Hotelkosten noch weitere 18.000 Euro zahlen.

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Der Betrugsprozess gegen Jimi Blue Ochsenknecht um eine jahrelang unbezahlte Hotelrechnung ist mit einer Geldbuße für den Schauspieler zu Ende gegangen. Das Landesgericht Innsbruck entschied, dass der 33-jährige 18.000 Euro zahlen muss. Bei der Entscheidung handelt es sich um eine in Österreich mögliche Form der Prozessbeilegung, bei der der Angeklagte ohne Urteil und ohne Strafregister-Eintrag davonkommt.

Ochsenknecht hatte Ende 2021 mehrere Tage in einem Tiroler Hotel verbracht. Dort feierte er nach Angaben des Hotelbetreibers seinen Geburtstag. Für Übernachtungen, Essen im Restaurant und Transportleistungen stellte der Vier-Sterne-Betrieb in Kirchberg nahe der bayerischen Grenze knapp 14.000 Euro in Rechnung. 

Diesen Betrag habe Ochsenknecht jahrelang nicht beglichen – auch nachdem er von einem Zivilgericht zur Zahlung verurteilt worden sei, hieß es vor der Verhandlung von der Staatsanwaltschaft Innsbruck. Sie wurde Ende 2024 vom Hotelier eingeschaltet und stellte dann einen Europäischen Haftbefehl aus.

Ochsenknecht entschuldigt sich bei Hotel

Als der Schauspieler von der Richterin gefragt wurde, ob er sich schuldig bekenne, antwortete er weder mit einem klaren Ja noch mit einem Nein. Stattdessen sagte er: "Ich würde generell die Verantwortung übernehmen dafür, dass ich nicht bezahlt habe." Er habe sich bei dem Chef des betroffenen Tiroler Hotels entschuldigt, sagte er. Danach entschuldigte er sich im Gerichtssaal bei der Öffentlichkeit.

Der Sohn des Schauspielers Uwe Ochsenknecht und dessen früherer Ehefrau Natascha wurde Ende Juni am Flughafen Hamburg festgenommen. Kurz danach wurde die Hotel-Rechnung beglichen – finanziert von Ochsenknechts Ex-Freundin und Mutter seiner Tochter. Anfang Juli wurde Jimi Blue Ochsenknecht nach Österreich ausgeliefert. Der Transport führte über mehrere deutsche Gefängnisse. In Innsbruck wurde Ochsenknecht schließlich gegen Kaution freigelassen.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft handelte es sich um einen Fall von schwerem Betrug, der mit einer Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Ochsenknecht habe Leistungen in Anspruch genommen, obwohl er sie nicht bezahlen konnte oder wollte, hieß es von der Justizbehörde.

Prozess auch Thema in "Diese Ochsenknechts"-Serie

"Ich muss für mein Fehlverhalten geradestehen und trage dafür die Verantwortung und die Konsequenzen", hatte der einstige Kinderstar ("Die Wilden Kerle") in einer Instagram-Story geschrieben. Er hätte es niemals so weit kommen lassen, wenn er gewusst hätte, "wie weit es schon ist", räumte er mit Blick auf die Hotelrechnung ein.

Jimi Blue Ochsenknecht blieb trotz seiner Justizprobleme im Fernsehen präsent. Zuletzt war er in der Sat.1-Realityshow "Villa der Versuchung" zu sehen. Sie wurde vor seiner Verhaftung gedreht. Mitte September laufen auf Sky und Wow neue Folgen der Serie "Diese Ochsenknechts". In der Serie der Schauspieler-Familie soll nach Angaben von Sky Deutschland auch Jimi Blues Festnahme und Auslieferung nach Österreich Thema sein.

dpa/lmb/LTO-Redaktion

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Prozess um Hotelrechnung beendet: . In: Legal Tribune Online, 22.08.2025 , https://www.lto.de/persistent/a_id/57969 (abgerufen am: 20.01.2026 )

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