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Entschädigung nach Sexvideo: Hulk Hogan vs. Gawker: Ver­g­leich über 31 Mil­lionen Dollar

03.11.2016

Hulk Hogan

WWE Raw IMG 5754, Megan Elice Meadows, CC BY-SA 2.0, Quelle, Zuschnitt & Skalierung durch LTO

Hulk Hogan und der Betreiber der inzwischen insolventen Klatschwebsite gawker.com haben sich auf einen Vergleich geeinigt. Der ehemalige Wrestler erhält 31 Millionen US-Dollar Schadensersatz für die Verbreitung eines Sexvideos, das ihn zeigte.

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Der jahrelange Rechtsstreit über die Veröffentlichung eines heimlich gedrehten Sexvideos zwischen dem früheren Wrestler Hulk Hogan und dem Betreiber der nicht mehr aktiven Klatsch-Website gawker.com endete am Donnerstag mit einem Vergleich. Hogan erhält danach 31 Millionen US-Dollar Schadensersatz, zusätzlich wird er zu 45 Prozent an den Erlösen des Verkaufs des insolventen Medienunternehmens Gawker Media an Univsion beteiligt.

Gawker hatte im Oktober 2012 ein Video veröffentlicht, in dem Hogan beim Sex mit der Frau eines Freundes zu sehen war. Trotz mehrmaliger Aufforderung, das Video aus dem Netz zu nehmen, ließ  die Klatschwebsite es ein halbes Jahr lang online.

Hogan verklagte das Unternehmen auf Schadensersatz. Ein Gericht in Florida gab der Klage statt und sprach ihm eine Entschädigung in Höhe von 140 Millionen Dollar zu. Die Anwälte von Gawker hatten sich in dem Prozess vergeblich auf die freie Meinungsäußerung berufen. Die Geschworenen sahen durch die Veröffentlichung des Videos die Privatsphäre des Wrestlers verletzt.

Das Unternehmen musste daraufhin Insolvenz anmelden. Mit dem Vergleich ist die Schadensersatzsumme nun zwar von 140 auf 31 Millionen US-Dollar reduziert, dafür verzichtet Gawker auf Rechtsmittel. Die Sorge vor einem langwierigen und teuren Prozess wäre zu groß, sagte der Inhaber Nick Denton. Auch er musste Privatinsolvenz einreichen.

mgö/LTO-Redaktion

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Entschädigung nach Sexvideo: . In: Legal Tribune Online, 03.11.2016 , https://www.lto.de/persistent/a_id/21050 (abgerufen am: 08.12.2025 )

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