Anonymität im Internet / Sind Regale Kunst? / Juranoten-Hype: "Jeder kann das Gericht ein­spannen, um den Täter im Netz zu finden"

27.04.2026

Wie gut funktioniert das neue Gesetz gegen digitale Gewalt wirklich? Und war es das dann mit der Anonymität im Netz? Außerdem im LTO-Podcast: Der BGH und die Designermöbel, der Hype um 18 Punkte und Videoüberwachung in der Küche. 

In Folge 57 des LTO-Podcasts “Die Rechtslage” begrüßen Sie und Euch Annelie Kaufmann und Markus Sehl mit folgenden Themen: 

Vorratsdaten und digitaler Gewaltschutz - Ist es mit der Anonymität im Internet vorbei?

Die Bundesregierung stellt ein Gesetz gegen digitale Gewalt vor und kurz darauf auch einen Kompromiss zur umstrittenen Vorratsdatenspeicherung. Wird das Netz jetzt sicherer? Lassen sich Täter leichter identifizieren? Und was ist mit der Meinungsfreiheit? Wir stellen das neue Verfahren vor und erklären, wie man sich künftig gegen unbefugte Bilder, Deepfakes und Beleidigungen wehren kann, wann der Auskunftsanspruch ins Leere geht und warum es keine einfache Button-Lösung ist.  

Hubig-Entwurf: Vorratsdatenspeicherung gegen 'digitale Gewalt'

RefE_GgdG_Hubig_digitale Gewalt.pdf

Ablauf_zivilrechtliches_Verfahren_GgdG.pdf

Sind Regale Kunst? Warum die USM-Designermöbel den BGH beschäftigen

Glänzende Rohre, Raumgitterstruktur, Kugelverbindung, schon klar, dass es nicht einfach um ein Regal geht. Ein USM Haller Sideboard steht im MoMa in New York, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es auch urheberrechtlich Kunst ist. Was ist freie, kreative Entscheidung und was ist technische Funktion? Damit beschäftigen sich vom OLG über den BGH zum EuGH und wieder zurück die Gerichte, ohne dass sie abschließend geklärt wäre. Jedenfalls nicht für die Regale.

BGH zu USM Haller: Designklassiker oder nur funktionale Möbel?

Streit um USM-Regale vor dem Bundesgerichtshof

Birkenstock: Warum der Kunstbegriff des BGH zu eng ist

Hat USM Haller das Design seiner ikonischen Möbel nur nachgeahmt? - DER SPIEGEL

Jetzt wollen alle 18 Punkte, notfalls per Klage – der Hype um Juranoten

Wahrscheinlich weiß keiner mehr so richtig, warum auf allen Kanälen Ron Straßburgs 18-Punkte-Klausur gehypt wird. Wir wissen: er ist nicht der einzige, aber eine Ausnahme sind 18 Punkte schon. Wir besprechen, warum Jurastudierende sich wirklich Sorgen um die Noten machen, 9 Punkte wieder wichtiger geworden sind und manche sogar bei Traumnoten versuchen, noch mehr rauszuholen. Eine Klage, weil neun Punkte zu wenig sind? Ein Verbesserungsversuch für 650 Euro? Es ist Wahnsinn, aber unser Experte für alle Themen rund um Studium und Referendariat Marcel Schneider, kann das erklären. 

Jurastudent verklagt Prüfungsamt: Neun Punkte waren nicht genug

Jura-Examen: Bayern schafft kostenlosen Verbesserungsversuch ab

Prüfer vergibt 18 Punkte: 'Ist das ein Schreibfehler?'

 

Alle Folgen zum Nachhören gibt es hier: 

Zitiervorschlag

Anonymität im Internet / Sind Regale Kunst? / Juranoten-Hype: . In: Legal Tribune Online, 27.04.2026 , https://www.lto.de/persistent/a_id/59819 (abgerufen am: 14.05.2026 )

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