Legal Hackathon Cologne 2025: Inno­va­tion trifft Recht

16.09.2025

Wie kann man Recht einfacher zugänglich oder verständlicher machen? Beim Legal Hackathon 2025 traten elf interdisziplinäre Teams an, um Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Eine Fach-Jury kürte dann die Sieger.

Unternehmen und Kanzleien stehen durch den Einfluss von Digitalisierung und technologischer Innovation auf die Rechtsbranche unter hohem Druck, effiziente, digitale Lösungen zu finden. Vor diesem Hintergrund veranstalteten Wolters Kluwer, führender Anbieter von Fachinformationen, Softwarelösungen und Services im Bereich Recht, Wirtschaft und Steuern, zu dem auch LTO gehört, und RSM Ebner Stolz, eine der größten unabhängigen mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, auch dieses Jahr wieder den Legal Hackathon Cologne.

Das Ziel bei der mittlerweile schon siebten Ausgabe des Veranstaltung: eine Plattform für Macher:innen, Jurist:innen, Entwickler:innen und andere Interessengruppen zu schaffen, um Herausforderungen für den Rechtsmarkt durch Legal Tech zu vereinfachen. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernahm erneut das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz. In ihren Begrüßungsworten betonte Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig die Bedeutung digitaler Innovationen für den deutschen Rechtsmarkt.

60 Teilnehmer, elf Teams

Es war die siebte Ausgabe des Legal Hackathons. (c) WKD

Die über 60 Teilnehmenden teilten sich am vergangenen Wochenende in elf interdisziplinäre Teams intensiv auf und versuchten sich an innovativen Konzepten rund um die Themen Legal Operations, Zugang zum Recht und Umsetzung neuer gesetzlicher Vorgaben.

Nicht einmal 48 Stunden dauerte es, bis Prototypen entstanden, die nicht nur technisch überzeugten, sondern auch gesellschaftliche Relevanz bewiesen. Zur Jury gehörten in diesem Jahr Expert:innen aus den Bereichen Recht, Tech und dem Start-up-Ökosystem: Dr. Nora Lorentz (Lead Legal Counsel, Privacy bei DeepL), Max Bergmann (Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds), Stephanie Walter (Geschäftsführerin bei Wolters Kluwer Deutschland), Laurent Meister (Fachanwalt für IT-Recht und Partner bei RSM Ebner Stolz) sowie Prof. Dr. Markus Ogorek (Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Universität zu Köln).

Vereinfachung von Prozessen ein heißes Thema

Gewinnerteam "Justi-Aid" (c) WKD

Auf dem ersten Platz landete das Team "Justi-Aid", welches ein Tool entwickelte, das eine KI-gestützte Softwarelösung bietet, mit der Justizprozesse vereinfacht und für Bürger:innen transparenter gemacht werden. Mit dieser Idee und einem starken Pitch konnte es die Jury von sich überzeugen.

Platz zwei belegte "Speak Plainly", eine Plattform, welche die Kommunikation zwischen Anwält:innen und Mandant:innen deutlich vereinfacht. Den dritten Platz belegte das smarte Compliance-Tool "KUMpliance", das speziell für die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen entwickelt wurde.

Austragungsort war in diesem Jahr der Kölner Standort von RSM Ebner Stolz.

jb/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Legal Hackathon Cologne 2025: . In: Legal Tribune Online, 16.09.2025 , https://www.lto.de/persistent/a_id/58159 (abgerufen am: 07.02.2026 )

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