Nach Rechtsstreit um Frauenparkplätze: Pink­far­bene Schilder sind begehrtes Die­besgut

06.03.2019

Nach einem Rechtsstreit am VG München wurden im bayerischen Eichstätt pinkfarbene Frauenparkplatz-Schilder aufgestellt. Durch die knallige Farbe sollen sie weniger amtlich wirken. Allerdings lockt die Farbe auch Diebe an.

Die neuen pinkfarbenen Frauenparkplatz-Schilder in Eichstätt sind ein begehrtes Ziel von Dieben. Wie ein Sprecher der Eichstätter Polizeiinspektion am Mittwoch berichtete, seien inzwischen zwei der grellbunten Schilder gestohlen worden. Da beide Schilder in den närrischen Tagen abmontiert wurden, gehen die Ermittler "von Faschingswütigen" als Tätern aus. Zunächst hatten mehrere Medien über die Diebstähle berichtet.

Die Stadt Eichstätt hatte Ende Februar nach einem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in München die pinkfarbenen Schilder montiert. Mit den Hinweiszeichen und dem Zusatz "bitte freihalten" will die Kommune deutlich machen, dass auch Männer auf den gekennzeichneten Plätzen parken dürfen - es wird nur empfohlen, die Stellplätze für Frauen frei zu halten. Ein Jurastudent aus dem Rheinland hatte sich diskriminiert gefühlt und die Stadt verklagt. Daraufhin einigte man sich darauf, die bisher blauen Frauenparkplatzschilder durch weniger amtlich wirkende zu ersetzen.

dpa/acr/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Nach Rechtsstreit um Frauenparkplätze: Pinkfarbene Schilder sind begehrtes Diebesgut . In: Legal Tribune Online, 06.03.2019 , https://www.lto.de/persistent/a_id/34217/ (abgerufen am: 20.03.2019 )

Infos zum Zitiervorschlag
Mitreden? Schreiben Sie uns an leserbrief@lto.de

Diesen Artikel können Sie nicht online kommentieren. Die Kommentarfunktion, die ursprünglich dem offenen fachlichen und gesellschaftlichen Diskurs diente, wurde unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zunehmend missbraucht, um Hass zu verbreiten. Schweren Herzens haben wir uns daher entschlossen, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen.

Stattdessen freuen wir uns über Ihren Leserbrief zu diesem Artikel – natürlich per Mail – an leserbrief@lto.de. Eine Auswahl der Leserbriefe wird in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Bitte beachten Sie dazu unsere Leserbrief-Richtlinien.

Fehler entdeckt? Geben Sie uns Bescheid.

TopJOBS
WIS­SEN­SCHAFT­LI­CHER MIT­AR­BEI­TER (W/M/D) in Voll­zeit

BLD Bach Langheid Dallmayr, Köln

Rechts­re­fe­ren­dar (m/w/d)

Statkraft Germany GmbH, Düs­sel­dorf

Scha­den­re­fe­rent in­ter­na­tio­na­le Kfz-Schä­den (m/w/d)

InterEurope AG, Düs­sel­dorf

Re­fe­ren­da­re und wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter/stu­den­ti­sche Mit­ar­bei­ter (w/m/x) ab dem 6. Fach­se­mes­ter für den Be­reich Ar­beits­recht

Bryan Cave Leighton Paisner, Ham­burg

Rechts­an­walt (m/w/d) Wirt­schafts­straf­recht

DLA Piper UK LLP, Frank­furt/M.

WIS­SEN­SCHAFT­LI­CHER MIT­AR­BEI­TER / RE­FE­REN­DAR (W/M/D)

BLD Bach Langheid Dallmayr, Köln

ei­ne/n Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt für den Be­reich Wirt­schafts­straf­recht

REDEKER SELLNER DAHS, Bonn

Voll­ju­rist*in (m/w/div)

Deutsche Rentenversicherung Bund, Bran­den­burg an der Ha­vel

wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in (Ent­gelt­grup­pe 13 TV-L)

Fernuniversität Hagen, Ha­gen

Voll­ju­ris­ten / Wirt­schafts­ju­ris­ten (w/m/d) im De­part­ment Da­ten­schutz

reuschlaw Legal Consultants, Ber­lin

Neueste Stellenangebote
Mit­ar­bei­ter (m/w/d) als Lei­tung Recht
Voll­ju­rist (w/m/d) für Scha­den­re­gu­lie­rung
Rechts­an­walt (m/w/d)
Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt im Ver­kehrs­recht
Ham­burg/Mün­chen: Rechts­an­walt (m/w/d)
Rechts­an­walt ge­sucht (m/w)
Rechts­an­walt (m/w/d)
Rechts­an­walt/ an­wäl­tin mit Er­fah­run­gen im Be­reich des Ver­kehrs­rechts zu­nächst El­tern­zeit­ver­t­re­tung für 2 Mo­na­te, ggf