Aus McDermott Will & Emery und Schulte Roth & Zabel soll McDermott Will & Schulte werden. Die Kanzleien haben sich auf einen Zusammenschluss verständigt, die Partnerschaften sind mehrheitlich mit den Plänen einverstanden.
Im Mai dieses Jahres wurden die Gespräche über einen Zusammenschluss von McDermott Will & Emery und Schulte Roth & Zabel öffentlich bekannt, jetzt ist man auf die Zielgerade eingebogen. Die Partnerinnen und Partner der beiden Anwaltskanzleien haben den Fusionsplänen zugestimmt, der Vollzug soll zum 1. August 2025 erfolgen.
Es entsteht eine Kanzlei mit rund 1.750 Anwältinnen und Anwälten, verteilt auf 20 Niederlassungen und einem Jahresumsatz von fast drei Milliarden Dollar. Der jeweils deutlich überwiegende Anteil wird von McDermott eingebracht. Für die Kanzlei beraten derzeit rund 1.400 Anwältinnen und Anwälte, der Umsatz lag zuletzt bei knapp 2,2 Milliarden Dollar.
Auftreten wird die neue Einheit als McDermott Will & Schulte. Die Fusion folgt in kurzem Abstand auf den Zusammenschluss von Herbert Smith Freehills und Kramer Levin Naftalis & Frankel, die seit dem 1. Juni dieses Jahres als Herbert Smith Freehills Kramer am Markt sind. Im vergangenen Jahr hatten bereits Allen & Overy und Shearman & Sterling zusammengefunden, die seitdem als A&O Shearman firmieren.
sts/LTO-Redaktion
Nächster Kanzlei-Zusammenschluss: . In: Legal Tribune Online, 27.06.2025 , https://www.lto.de/persistent/a_id/57519 (abgerufen am: 10.03.2026 )
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