Watson Farley & Williams: Erster Vertrag über Flüssigerdgas als Schiffstreibstoff

08.04.2014

Erstmals in Deutschland wird ein Schiff mit Flüssigerdgas betrieben. Watson Farley & Williams hat die Bomin Linde LNG GmbH & Co. KG beim Abschluss einer entsprechenden Liefervereinbarung mit der Aktien-Gesellschaft EMS beraten, die damit eine Borkumfähre betanken wird.

Um die Umweltbedingungen in und um Nord- und Ostsee sowie den Ärmelkanal zu verbessern, wurden diese Regionen von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation im Jahr 2006 zu "Sulphur Emission Control Areas" deklariert, in denen der Ausstoß von Schwefel und Schwefeloxiden durch Seeschiffe beschränkt wird. Die Anforderungen zur Einschränkung der Schadstoffbelastung werden im Jahr 2015 vollständig in Kraft treten, was Schiffseignern relativ wenig Zeit und Optionen lässt. Eine Möglichkeit, die derzeit von vielen Eignern ausgelotet wird, bildet der Wechsel zu Flüssigerdgas als Schiffstreibstoff.

Watson-Farley-Mandantin Bomin Linde LNG schließt derzeit die letzten planerischen Vorbereitungen ab, um entsprechende Tanklager in Hamburg und Bremerhaven sowie in Rotterdam zu errichten und langfristig Schiffe in allen deutschen Häfen entlang der Nord- und Ostseeküste mit dem sauberen Treibstoff versorgen zu können.

Beteiligte Kanzleien

Beteiligte Personen

Watson Farley & Williams für Bomin Linde LNG GmbH & Co. KG

Dr. Sebastian Baum, Federführung, Corporate, Partner, Hamburg

Heike Trischmann, Federführung Corporate, Senior Associate, London

Quelle: Watson Farley & Williams

Zitiervorschlag

Watson Farley & Williams: Erster Vertrag über Flüssigerdgas als Schiffstreibstoff . In: Legal Tribune Online, 08.04.2014 , https://www.lto.de/persistent/a_id/11603/ (abgerufen am: 21.07.2024 )

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