Philipp Hanfland und Maximilian Bülau, derzeit bei Hengeler Mueller, stehen vor einem Wechsel zu Sullivan & Cromwell. Die US-Kanzlei will in Deutschland eine Litigation-Praxis etablieren.
Bei Hengeler Mueller wird man sich den Sommer 2026 anders vorgestellt haben. Vor rund zwei Wochen wurde bekannt, dass Dr. Daniel Möritz die Kanzlei verlassen und sich Freshfields anschließen wird. Jetzt haben zwei weitere Partner ihren Abschied verkündet. Dr. Philipp Hanfland und Maximilian Bülau zieht es zu Sullivan & Cromwell.
Hanfland und Bülau sind auf Wirtschaftsstreitigkeiten spezialisiert. Bei Sullivan & Cromwell werden sie dem Team in Frankfurt angehören. Das Duo soll eine Litigation-Praxis in Deutschland aufbauen und gemeinsam leiten. Den Zeitpunkt für den Vollzug der beiden Wechsel gab die Kanzlei noch nicht bekannt.
Hanfland ist 2007 bei Hengeler in Düsseldorf eingestiegen und später nach Frankfurt gewechselt. Anfang 2013 wurde er in die Partnerschaft aufgenommen. Er berät und vertritt Unternehmen bei Schieds- und Gerichtsverfahren mit Schwerpunkten in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht und Kapitalmarktrecht. Sullivan & Cromwell teilte mit, dass Hanfland künftig auch die Führung der europäischen Disputes-Praxis der Kanzlei übernehmen werde.
Bülau hat sich Hengeler im Februar 2013 angeschlossen, Partner ist er seit Januar 2020. Auch er ist im Bereich Commercial Litigation tätig, seine Schwerpunkte sind Streitigkeiten im Vertrags- und Gesellschaftsrecht sowie im Kapitalmarktrecht.
sts/LTO-Redaktion
Kanzlei baut deutsche Litigation-Praxis auf: . In: Legal Tribune Online, 06.07.2026 , https://www.lto.de/persistent/a_id/60353 (abgerufen am: 21.07.2026 )
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