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rfrnz: Hohes Seed-Invest­ment für Legal-Tech-Startup

06.05.2019

Das Legal-Tech-Startup rfrnz hat einen siebenstelligen Betrag als sogenanntes Seed Investment erhalten. Rfrnz entwickelt eine Software zur Vertragsanalyse für Kanzleien und Unternehmen.

Wie rfrnz mitteilt, gehören zu den Investoren der Runde der High-Tech Gründerfonds (HTGF), die UnternehmerTUM Inititative for Industrial Innovators und zwei weitere, namentlich nicht genannte Investoren. Dem Münchener Unternehmen wird ein siebenstelliger Betrag zur Verfügung gestellt, mit dem die Entwicklung des Teams und der Technologie finanziert und vorangetrieben werden sollen.

Rfrnz will die Vertragsprüfung mit Hilfe von "künstlicher Intelligenz" automatisieren. Kunden sollen über eine Plattform relevante Informationen in Verträgen - etwa Themen, Klauseln oder Einzeldaten - identifizieren und extrahieren. Anomalien sollen erkannt und es soll auf unübliche oder fehlende Klauseln hingewiesen werden. Die Technologie sei bereits bei Dax-30 Konzernen, mittelständischen Unternehmen und Kanzleien implementiert worden, so rfrnz. Ziel sei es, dass die Vertragsanalyse schneller, kostengünstiger und weniger fehleranfällig abläuft.

Die rfrnz GmbH um CEO Dr. Sven von Alemann, CTO Moritz Biersack und Chief Scientist Dr. Adriaan Schakel wurde 2017 gegründet. Sie hat ihren Sitz in München und Berlin.

ah/LTO-Redaktion

 

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rfrnz: Hohes Seed-Investment für Legal-Tech-Startup . In: Legal Tribune Online, 06.05.2019 , https://www.lto.de/persistent/a_id/35207/ (abgerufen am: 01.10.2020 )

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