Luther äußert sich zur Entwicklung im Geschäftsjahr 2024/2025. Wachstumstreiber war neben Compliance und Digitalisierung auch die ESG-Beratung.
Das Geschäftsjahr 2024/2025 endete für Luther mit einem Umsatz in Höhe von 249,3 Millionen Euro. Das sind 9,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Insbesondere in den Bereichen Energiewende, Dekarbonisierung und nachhaltige Infrastruktur sei der Beratungsbedarf stark gestiegen, heißt es von der Kanzlei. Besonders positiv habe sich die Praxis im Bereich Dispute Resolution entwickelt.
Luther profitierte von den zunehmenden regulatorischen Anforderungen, mit denen Unternehmen konfrontiert sind. Auch Compliance-Fragen und das Themenfeld Digitalisierung waren Wachstumstreiber. Im Laufe des Geschäftsjahres haben durchschnittlich 430 Berufsträgerinnen und Berufsträger für Luther beraten – ein Plus von 5,4 Prozent.
Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds sei das Geschäftsjahr erfolgreich verlaufen, so Managing Partnerin Elisabeth Lepique. Die hohe Nachfrage nach rechtlicher Expertise in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit habe die Position der Kanzlei als strategischer Partner für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber weiter gestärkt.
Für das am 1. Juli gestartete laufende Geschäftsjahr 2025/2026 sieht die Kanzlei nach Angaben des Managing Partners Markus Sengpiel ein "anspruchsvolles, zugleich aber chancenreiches Umfeld" – er erwartet eine weiter steigende Nachfrage, insbesondere in den Bereichen Restrukturierung, Außenwirtschaftsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht und ESG-Compliance. Zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres hat die Kanzlei ihre Partnerschaft um zehn Anwältinnen und Anwälte erweitert.
sts/LTO-Redaktion
Kanzlei veröffentlicht Geschäftszahlen: . In: Legal Tribune Online, 03.09.2025 , https://www.lto.de/persistent/a_id/58068 (abgerufen am: 20.01.2026 )
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