Die Fusion der Kanzleien Herbert Smith Freehills und Kramer Levin ist offiziell vollzogen. Inzwischen ist auch bekannt, wer die neue Einheit führen wird.
Es hat etwas länger gedauert als zunächst geplant – nun ist der Zusammenschluss von Herbert Smith Freehills (HSF) und Kramer Levin Naftalis & Frankel aber vollzogen.
Seit dem 1. Juni ist man als Herbert Smith Freehills Kramer am Markt. Das auf weltweit 26 Standorte verteilte Team umfasst rund 2.700 Anwältinnen und Anwälte, davon rund 630 Partnerinnen und Partner. Der kombinierte Umsatz der neuen Einheit liegt bei über zwei Milliarden Dollar, sie gehört zu den 20 umsatzstärksten Kanzleien der Welt.
Die Fusionspläne wurden zum Ende des vergangenen Jahres publik, Anfang April dieses Jahres stimmten die Partnerinnen und Partner der beiden Kanzleien ab und sprachen sich dabei mit deutlicher Mehrheit für den Zusammenschluss aus. Für HSF bringt die Fusion unter anderem eine Stärkung der Präsenz auf dem US-Markt, wo man bislang nur mit einer Niederlassung vertreten war. Kramer Levin brachte drei US-Niederlassungen (New York, Washington D.C., Silicon Valley) in die kombinierte Einheit ein.
Mit dem offiziellen Zusammenschluss hat Herbert Smith Freehills Kramer auch das neue Führungsteam vorgestellt. Leiten wird das Global Executive der Kanzlei Justin D’Agostino. Der Partner ist seit mehr als zwei Jahrzehnten für HSF in Hongkong und London tätig. Darüber hinaus gehören Kristin Stammer, Jeremy Walden, Paul Schoeman, Alison Brown und Anna Sutherland dem Gremium an.
sts/LTO-Redaktion
Kanzleien vollziehen Zusammenschluss: . In: Legal Tribune Online, 02.06.2025 , https://www.lto.de/persistent/a_id/57322 (abgerufen am: 09.02.2026 )
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