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Glade Michel Wirtz: Mehr Geld für Asso­ciates und Refe­ren­dare

28.05.2018

Die Düsseldorfer Kanzlei Glade Michel Wirtz erhöht die Vergütung für ihre angestellten Anwälte, Referendare und wissenschaftlichen Mitarbeiter. Ein Berufseinsteiger erhält künftig ein Jahresgehalt von 110.000 Euro.

Zum 1. Juli erhöht Glade Michel Wirtz die Associategehälter um 10.000 Euro pro Jahr. Das Einstiegsgehalt steigt damit von derzeit 100.000 auf 110.000 Euro. Ab dann erhöhe sich die Vergütung jährlich in festen Schritten, teilt die Kanzlei weiter mit. Zudem steige der erfolgsabhängige Bonus bei der Counsel-Vergütung im fünften und sechsten Berufsjahr ebenfalls um jeweils 10.000 Euro. Counsel können damit nach Kanzleiangaben in dieser Zeit bis zu 165.000 Euro pro Jahr verdienen.

Glade Michel Wirtz begründet die Anhebung der Gehälter damit, dass man hohe Anforderungen an die Bewerber stelle. Tatsächlich orientiert sich die anerkannte Düsseldorfer Corporate- und Kartellrechtsboutique an den Einstellungsvoraussetzungen internationaler Top-Kanzleien: Gefordert werden ein Doppelprädikat und eine Promotion oder zumindest ein Promotionsvorhaben. 

Auch Referendare und wissenschaftliche Mitarbeiter der Kanzlei bekommen künftig mehr Geld. Die Vergütung für Referendare steigt von bisher 770 auf 1.000 Euro monatlich pro Wochenarbeitstag und für wissenschaftliche Mitarbeiter von 700 auf 850 Euro pro Wochenarbeitstag.

ah/LTO-Redaktion

Beteiligte Kanzleien

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Glade Michel Wirtz: Mehr Geld für Associates und Referendare . In: Legal Tribune Online, 28.05.2018 , https://www.lto.de/persistent/a_id/28825/ (abgerufen am: 21.09.2019 )

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