Hogan Lovells Deutschland meldet für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz, der deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegt. Auch der Umsatz pro Berufsträger steigt.
Das zurückliegende Geschäftsjahr 2025 hat Hogan Lovells Deutschland einen Umsatz in Höhe von 385 Millionen Euro eingebracht. Die Kanzlei konnte damit das im Vorjahr erreichte Rekordniveau von 360 Millionen Euro weiter ausbauen. Der Anstieg gegenüber dem Geschäftsjahr 2024 beträgt 7,2 Prozent und liegt damit leicht über dem durchschnittlichen Umsatzzuwachs der letzten fünf Jahre (7,1 Prozent).
Als Erfolgsfaktor hat Hogan Lovells vor allem den hohen Beratungsbedarf von Mandanten aus stark regulierten Branchen ausgemacht. Bei den Praxisgruppen sind es Intellectual Property, Litigation & Arbitration, Mergers & Acquisitions sowie Infrastructure, Energy, Resources & Projects, die sich als größte Wachstumstreiber erwiesen haben. Mehr als 50 Prozent des Umsatzes der deutschen Büros wurde in diesen vier Bereichen erwirtschaftet.
Die Kanzlei ist in Deutschland an fünf Standorten vertreten: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Die Zahl der Berufsträgerinnen und Berufsträger gibt Hogan Lovells für das zurückliegende Geschäftsjahr mit "durchschnittlich 456" an. Deren durchschnittlicher Umsatz lag 2025 bei 845.000 Euro. Im Jahr zuvor waren es 453 Berufsträgerinnen und Berufsträger mit einem durchschnittlichen Umsatz von 794.000 Euro.
Kanzlei steht vor Fusion
Die deutschen Büros haben im vergangenen Geschäftsjahr 13,4 Prozent des weltweiten Umsatzes von Hogan Lovells (3,285 Milliarden US-Dollar, +10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr) erwirtschaftet – nur bei den Niederlassungen in Großbritannien und in den USA lag der Anteil höher. Blickt man auf die Region Kontinentaleuropa, entfallen 51,5 Prozent des dort erzielten Umsatzes auf die deutschen Niederlassungen.
Hogan Lovells steht vor einem Zusammenschluss mit der US-Kanzlei Cadwalader, Wickersham & Taft. Das Vorhaben wurde Ende des vergangenen Jahres publik, die Zustimmung der jeweiligen Partnerschaften steht noch aus. Die Abstimmung über die Fusionspläne ist für das Frühjahr angekündigt.
sts/LTO-Redaktion
Geschäftsjahr 2025: . In: Legal Tribune Online, 05.03.2026 , https://www.lto.de/persistent/a_id/59458 (abgerufen am: 18.05.2026 )
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