Bewertungsportale für Anwälte: Was Man­danten lesen, bevor sie anrufen

27.05.2026

Wer heute einen Anwalt sucht, entscheidet oft nach einer Google-Suche anhand der Anzahl von Sternen auf einem Bewertungsportal. Für Kanzleien stellt sich damit nicht die Frage, ob sie bewertet werden, sondern wie sie damit umgehen.

Kaum jemand geht heute in ein Restaurant, ohne vorher die Bewertungen zu prüfen. Unter vier Sternen wird es kritisch. Für Anwältinnen und Anwälte gilt inzwischen Ähnliches: Wer nicht sichtbar ist oder schlecht bewertet wird, wird häufig gar nicht erst kontaktiert.

Gerade im Privatmandatsbereich sind Bewertungen inzwischen die zentrale Orientierung in einem schwer überschaubaren Markt. Dieser Eindruck entsteht unabhängig davon, ob eine Kanzlei aktiv mitwirkt. Auch ohne gepflegtes Profil erscheint sie, möglicherweise auch mit dem, was andere über sie schreiben. Eine unangenehme Vorstellung.

Laut der Rechtsanwältin und Kommunikationsberaterin Barbara Helten ersetzen Bewertungen zwar keine persönliche Empfehlung. Was Bewertungsportale aber sehr wohl leisten, lesen Sie im Anwaltsblatt.
 

Zitiervorschlag

Bewertungsportale für Anwälte: . In: Legal Tribune Online, 27.05.2026 , https://www.lto.de/persistent/a_id/60048 (abgerufen am: 17.06.2026 )

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