Legal Tech, für Familienrechtler erklärt: "Nicht nur mehr Man­danten, son­dern bes­sere"

von Pia Lorenz

29.07.2017

Wenn ein Ex-Großkanzlei-Anwalt und ein Senior Project Manager mit Schwerpunkt Digitalisierung das Thema Legal Tech für den Familienrechtler ums Eck erden wollen, muss man nachfragen. Ein Gespräch mit Ole Bertram. Und erstaunlich wenig Buzzwords.

 

LTO: Sie haben gemeinsam mit Markus Hartung ein Seminar geleitet unter dem Namen "Legal Tech - brauche ich nicht! Verloren zwischen künstlicher Intelligenz, Hype und dem beA".  Ein Ex-Großkanzlei-Anwalt sowie Direktor des Bucerius Center on the Legal Profession und ein Senior Project Manager mit Schwerpunkt Digitalisierung erklären also Familienrechtlern, wie sich deren Welt verändert? (c) Ole Bertram

Bertram: Die konkrete Anfrage für das Seminar kam von der ARGE Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins, die das Thema angehen wollte. Und der Titel ist selbstverständlich eine kleine Provokation mit Blick auf den derzeitigen Wirbel um den Begriff "Legal Tech", der im Moment in aller Munde ist – und den man ja ganz unterschiedlich eng oder weit definieren kann. Software, die rechtliche Prozesse unterstützt, gibt es schließlich schon seit Jahrzehnten. Aber wir konnten unter diesem Titel  auch vielen Fragen aus dem Markt begegnen: Ist das eine Chance oder Bedrohung? Wie läuft das mit meiner Arbeit zusammen? Worauf muss ich mich vorbereiten? Und: Wovon spricht die Szene da eigentlich?

LTO: In der Tat ist um das Thema Legal Tech ja mittlerweile ein ziemlicher Hype entstanden. Das Niveau, auf dem die „Szene“ denkt, scheint dabei häufig doch recht weit weg zu sein von der Realität des Durchschnittsanwalts, der seine Webseite  nicht auf die ersten 5 Seiten der Google-Trefferlisten bekommt und daran scheitert, sich im Besonderen elektronischen Anwaltspostfach zu registrieren. Sehen Sie sich als die Heilsbringer, die nun, weg von Artifical Intelligence und Blockchains, den Anwälten erklären, was „Legal Tech“ für sie wirklich bedeutet?

Betram: Wir wollten jedenfalls einer gewissen Angst vor dem Unbekannten begegnen und das Thema etwas erden. Also den Anwälten erklären, was es gibt, welche Entwicklungen anstehen und was das für sie konkret bedeutet.

Die Blockchain, die Sie ansprechen, ist ein schwieriges und technologisch hochkomplexes Thema, das derzeit in aller Munde ist. Aber es handelt sich um ein Spezialthema, das für Anwälte im Moment allenfalls in der Beratung von Mandanten eine Rolle spielt, die sich zum Beispiel mit Bitcoins beschäftigen. Auf den Kanzleialltag des Familienrechtlers hingegen hat die Blockchain auf absehbare Zeit sicherlich keine Auswirkungen.

Schneller könnte noch die aktuell ebenfalls viel diskutierte Künstliche Intelligenz eine Rolle spielen. In den USA gibt es auf dem Gebiet recht große Fortschritte, erste Versuche hierzulande, die u.a. von der Bucerius Law School begleitet wurden, sind durchaus interessant. Aber auf den deutschen Markt ist vieles sowohl unter sprachlichen Aspekten als auch wegen des völlig anders gearteten Rechtssystems nur schwerlich übertragbar.

"Das Ende der Regionalität: eine Gefahr und riesige Chancen"

LTO: Und was ändert nun den Kanzleialltag des Familienrechtlers um die Ecke?

Bertram: Sie sprechen es an, genau so sehen sich die Familienrechtler noch sehr stark: In Bezug auf die Digitalisierung und das Internet haben sie noch eine ganz andere Wahrnehmung als zum Beispiel IP/IT-, Medien oder Wirtschaftsrechtler. Das liegt sicherlich daran, dass im Familienrecht aus naheliegenden Gründen die persönliche Beratung eine große Rolle spielt. Und das wiederum ist wohl auch der Grund dafür, dass der Wegfall der Regionalität in der Wahrnehmung der Anwälte für Familienrecht noch so gut wie keine Rolle spielt – dabei kann man mit technischen Hilfsmitteln wie Whatsapp oder Videochat längst auch bundesweit tätig sein.

Stattdessen steht aber oft noch die Frage im Vordergrund, ob man im örtlichen Telefonbuch stehen sollte. Und als Konkurrenz wird eher der Kollege vor Ort wahrgenommen, der in den Google-Suchergebnissen weiter vorn steht, als automatisierte Produkte, die zu Festpreisen anwaltliche Arbeit übernehmen. 

LTO: Eine Fehleinschätzung, die den Einzelnen viel Geld kosten, oder, wenn die Anwälte sie mittelfristig nicht ablegen, gar den ganzen Markt verändern kann?

Bertram: Tatsächlich besteht, von vielen Anwälten noch fast unbemerkt, schon heute eine ganz reale Gefahr durch Portale wie jurato.de, smartlaw.de*, scheidung.de oder scheidung.org, die bestimmte Angebote in der Masse besser machen können als Anwälte. Das gilt zum Beispiel für  Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten oder einvernehmliche Vereinbarungen – diese Entwicklung zu ignorieren, wäre gefährlich.

"Nicht nur mehr Mandanten finden, sondern bessere"

LTO: Aber muss denn, gerade mit Blick auf kleine Kanzleien, überregional akquirieren, wer regional erfolgreich ist?

Bertram: Natürlich muss das niemand. Die Anwälte vergeben aber große Chancen. Sie können den potenziellen Mandantenmarkt nämlich nicht nur vergrößern, sondern auch verbessern. Auch diejenigen unter ihnen, die nicht deutschlandweit akquirieren, weil sie es schlicht „nicht nötig“ haben, könnten durch eine bessere Aufstellung im Internet lohnendere Mandate an Land ziehen.

Das liegt auch an einem Aspekt, den viele Anwälte noch unterschätzen: Die elektronische Kommunikation macht die Welt nicht nur viel größer. Sie gibt dem Einzelnen auch die Möglichkeit, das eigene Bild und damit auch eigene Fähigkeiten besser heraus zu stellen und damit mit den Mandanten zu arbeiten, die am besten passen - und die eigenen Stärken voll auszuspielen. Sind Sie die Richtige, wenn der Mandant einen harten Hund sucht, der nicht nur bellt, sondern auch mal zubeißt? Oder sind sie der perfekte Mann für die leisen Töne, der mit viel Empathie das Beste für die Kinder heraus holt? 

LTO: Also verändert sich derzeit vor allem die Art, wie Anwälte Mandanten akquirieren?

Bertram: Sicherlich sind die Automatisierung und Industrialisierung bestimmter Dienstleistungen das Konkreteste, woran man im Moment arbeiten kann, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Veränderungen gibt es aber nicht nur in der Akquise, sondern auch bei der Aufnahme des Sachverhalts, der Kommunikation mit Mandanten und Gerichten und natürlich ganz allgemein in den Kanzleiabläufen, speziell der Textbearbeitung und Erstellung von Schriftsätzen.

Zitiervorschlag

Pia Lorenz, Legal Tech, für Familienrechtler erklärt: "Nicht nur mehr Mandanten, sondern bessere". In: Legal Tribune Online, 29.07.2017, https://www.lto.de/persistent/a_id/23304/ (abgerufen am: 25.09.2017)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 29.07.2017 21:18, Atlas

    Fachgebietsübergreifend haben die Legal Tech Werkzeuge zwei Aspekte, die beide das Zeug haben den Rechtsdienstleistungsmarkt komplett umzukrempeln.

    Einerseits wird damit die Verrechtlichung des Alltags geradezu angefeuert. Ein kleines Beispiel sind die Fluggastrechte. Vor diversen Legal Tech Unternehmen, die komfortable Dienstleistungen über das Web anbieten, haben die allerallermeisten Fluggäste schlicht gescheut, ihre Rechte durchzusetzen. Nun müssen sie zwar, bei Erfolg, einen guten Teil der Entschädigung mit dem Legal Tech teilen - aber X € Erfolgsprovision von X € Entschädigung ist immer noch mehr, als X € von nichts. Die Frage für die Masse der Fluggäste war ja nie "gehe ich zum Anwalt und verklage die Airline und gehe ins Kostenrisiko und Erstberatungsgebühr und evtl. Rechtsschutzversicherung und Termin beim Anwalt machen und hingehen und hastenichgesehen" oder "Legal Tech" sondern "Legal Tech oder gar nichts".

    Das ist erst ein Vorgeschmack dafür, was mit fortschreitenden Möglichkeiten der Technik noch kommen wird. Denn Flugreisen bieten sich hier besonders an, da die ganzen Flugdaten alle sowieso längst in allgemeinen Flugdatenbanken erfasst sind und die IT des Legal Tech nur automatisiert die Parameter der Fluggastrechteverordnung mit den Parametern einer konkreten Flugnummer abgleichen muss, damit ist im Grunde der Anspruch schon durchgeprüft und muss nur noch teilautomatisiert an die Airline übermittelt und durchgesetzt werden. Teilweise haben Legal Techs schon direkte IT Schnittstellen zu kooperationsfreudigeren Airlines - die wissen, sie müssen sowieso zahlen, also wollen sie die damit verbundenen Prozesskosten wenigstens minimieren. Auch etwas, worauf keine klassische Anwaltskanzlei in dieser Form zurückgreifen kann, aber ich schweife ab.

    Andererseits steigt damit die Anforderung an den einzelnen Juristen enorm. Denn die ganze "Routinearbeit" von fachlich sehr begrenzter Tiefe übernimmt sukzessive die IT. Das, was an von der IT mit aufbereiteten Problemstellungen dann noch übrig bleibt, wird umso mehr das ganze Können des Juristen abverlangen. Und manchen, der bisher gut davon gelebt hat "Kleinkram" über seinen Schreibtisch zu schieben, auch fachlich überfordern, so dass sich für manchen Jurist die Frage stellen wird, ob er überhaupt noch gebraucht wird. Der Kuchen wird jedenfalls kleiner, das könnte ein ziemliches "Hauen und Stechen" in der Juristenschaft geben, auch mit unklarem Ausgang. So wird der Fetisch "Prädikatsexamen", der bisher gepflegt wird, in Frage gestellt, wenn der 11 Punkte Prädikatsjurist vielleicht sein Smartphone wunderbar bedienen kann, aber von IT kaum oder gar keine Ahnung hat (auch "digital natives" lernen nicht alle nebenbei das Programmieren, überspitzt gesagt), es aber in Zukunft ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein dürfte stets genau zu wissen, was die IT (dem brandaktuellen Stand der Technik nach) kann, um möglichst viel Workload teilautomatisiert mit der IT zu bewältigen und so schneller und günstiger als die Konkurrenz zu sein bzw. umgekehrt mit den üblichen Marktpreisen im Rechtsdienstleistungsmarkt mehr Überschuss als die Mitbewerber zu erzielen.

    Es wird eine Kernkompetenz des Juristen sein, so unabdingbar wie der sichere Umgang mit dem Gesetzeskommentar, in fachlichem Kontext genau beurteilen zu können, wie weit man IT jeweils einsetzen kann um die Produktivität zu maximieren (etwas, das man auch nicht an Informatiker outsourcen kann, denen fehlt der rechtliche Hintergrund - man kann es natürlich versuchen, wird aber nie so optimale Ergebnisse erzielen, wie der Jurist, der gleichzeitig vertiefte IT Kenntnisse hat). An den Hochschulen spielt das hingegen noch überhaupt keine Rolle, dabei würde es sich geradezu anbieten, wenigstens im Rahmen einzelner Veranstaltungen mit der Informatikfakultät der jeweiligen Uni zu kooperieren. Bislang gilt jedoch, wer sich die IT Kenntnisse nicht anderweitig selbst angeeignet hat, der lernt im Jurastudium bzgl. IT höchstens wie man mit Word Fußnoten setzt.

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    • 30.07.2017 08:14, jcm

      Ich finde diesen Satz, auch der digital native lerne nicht immer zu programmieren, zu komisch. Das muss er auch nicht, und wird es nie müssen, solange er nicht "legal tech" entwickeln will. Produkte, die für die Anwendung Entwicklerfähigkeiten voraussetzen, werden sich nicht durchsetzen. Stichwort intuitives User-Interface.
      Unsere Arbeit wird sich sukzessive digitalisieren und damit beschleunigen. Früher, ohne Beck-Online (zugegeben: die Zeit kenne ich nicht mehr aktiv), dürfte Rechtsrecherche langwieriger und anspruchsvoller gewesen sein als heute. Früher hat man für die Akquise über die Größe der Anzeige im Telefonbuch gestritten, heute sind Kanhleihomepages, Anwaltsportale, Social-Media-Kanäle, Youtube-Teaser-Videos, ... Gang und Gäbe.
      Programmierer muss man dafür nicht sein, sondern offen für Neues und sich zur Not vernünftig beraten lassen von Experten für Digitalisierung. Der Jurist darf und muss Jurist bleiben und nicht versuchen, die technische Seite gleich mit zu erledigen. Das ist ein Grundprinzip der Arbeitsteilung en Gesellschaft.

    • 30.07.2017 11:12, Atlas

      so steht's dort ja auch nicht, sondern "überspitzt gesagt".

      Um bei ihren Beispielen zu bleiben, kann ein Jurist heute etwa sagen mit Office Software befasse ich mich nicht, dass sollen die Paralegals machen, wozu gibt es Arbeitsteilung? Oder die Frage ob man verhandlungssicheres Englisch beherrsche mit Verweis auf hauptberufliche Übersetzer und Arbeitsteilung zurückweisen? Die Zeiten ändern sich halt m Auch du wirst mal zum alten Eisen gehören wenn du dich dem stur verweigerst.

      Der Grad dessen was an technischer Kompetenz vorausgesetzt wird, der wird weiter zunehmen. Wie schon bisher. Und du kannst lange dagegen diskutieren, wenn es dann halt ein Wettbewerbsvorteil ist sich hier vertieft auszukennen bist du im Nachteil. So wie jetzt wenn du auf Englisch nur stotterst oder nicht mit Excel umgehen kannst.

      Gegenreden sind für mich wishful thinking, sorry.

    • 30.07.2017 15:47, jcm

      Und da kommt sie, die Gegenrede. Der Anwendung will ich mich nicht verweigern. Ich gehe nur davon aus, dass die Technologien sich nicht in der breiten Masse durchsetzen werden, wenn sie nur vom Entwickler (oder jemandem mit vvergleichbaren Kenntnissen) verwendet werden können. Vor solchen Spartenprodukten muss sich m.E. kein Anwalt fürchten. Die auch für nicht gänzlich rückwärts Gewandte nutzbaren Technologien kann sicher der eine besser ausnutzen als der andere (man kann ja etwa aus den einschlägigen juristischen Datenbanken sehr unterschiedlich viele und gute Informationen ziehen).
      Der Punkt, auf den ich mit der arbeitsteiligen Gesellschaft hinaus wollte, war der, dass es auch künftig Werkzeugentwickler (Programmierer, Softwaredesigner, AI-Fachleute, ... ) einerseits und Anwender (Anwälte, Privatleute, Unternehmen/Rechtsabteilungen) geben wird. Als Anwender kann ich es mir nicht leisten, mich auf die neuen Werkzeuge einzulassen, die die Entwickler mir zur Verfügung stellen. Jedenfalls nicht auf die, die sich am Markt durchsetzen. Es wird aber nie jemand von mir verlangen, das selbst zu entwickeln. Um am Office-Beispiel zu bleiben: Natürlich muss ich die erweiterten Grundfunktionen von Office beherrschen (für die abgefahrenen Sachen sind Paralegals vielleicht trotzdem hilfreich). Aber es wäre hoffnungslos unwirtschaftlich, würde ich zunächst Informatik parallel zur Juristerei studieren, damit ich später in der Lage bin, mir mein Office-Paket selbst zu programmieren, bevor ich meinen Schriftsatz darin verfasse. Wenn ich das mache, bin ich langsamer und im Zweifel schlechter (da geistige Kapazitäten begrenzt s sind) als ein Voll-Informatiker und ein Voll-Volljurist.

  • 29.07.2017 23:33, Legal Tech

    Mal wieder legal tech. Gähn!! Modethema ohne jede Relevanz.

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    • 30.07.2017 08:22, Legal Skynet

      Mal wieder Pfeifen im Walde. Gähn!! Man kann sich das auch selbst einreden.

      "Kira’s clients report reducing the lawyer time required for contract review by 20 percent to 60 percent, said Noah Waisberg, chief executive of Kira."

      und

      "Mr. Yoon, who is 49, stands as proof. In 1999, his billing rate was $400 an hour. Today, he bills at $1,100 an hour.

      “For the time being, experience like mine is something people are willing to pay for,” Mr. Yoon said. “What clients don’t want to pay for is any routine work.”

      But, he added, “the trouble is that technology makes more and more work routine.” (https://www.nytimes.com/2017/03/19/technology/lawyers-artificial-intelligence.html)

      In den USA gilt bei Großkanzleien bereits, dass Routine mehr und mehr von Legal Tech abgenommen wird und die "real lawyer time" umso hochwertiger sein muss. Die GKs und die Amis sind uns da ein paar Jahre voraus, wie so oft. Aber das wird auch bei uns kommen. Ob du gähnst oder nicht.

  • 30.07.2017 11:25, Eric

    Wir Juristen haben auch hier das hausgemachte Problem mit unserer Fixierung auf den Einheitsjurist. In anderen Fachbereichen gibt es längst z. B. ausgeprägte Wirtschaftsinformatik oder Medizininformatik, in Augsburg wird gar derzeit eine komplett neue Medizinfakultät aufgebaut, die Medizininformatik als einen Schwerpunkt haben soll. Schon das Querschnittsfach Wirtschaftsrecht hat bis heute einen vergleichsweise schweren Stand, weniger fachlich sondern mehr bzgl. Prestige, unter Juristen - kaum daran zu denken, dass unter aktuellen Vorzeichen Rechtsinformatik nennenswert ausgebaut wird. Von einigen Pionieren wie z. B. Fritjof Haft einmal abgesehen passiert da nahezu nichts.

    Im Endeffekt vermute ich daher, dass die angelsächsichen Legal Techs den deutschen Markt erobern und unter sich aufteilen werden. Schon den Großkanzleien im "klassischen" Geschäft hatten deutsche Kanzleien vergleichsweise wenig entgegen zu setzen, zu agil und flexibel und serviceorientiert arbeiten diese im Vergleich mit der eher behäbigen und "das haben wir schon immer so gemacht, da könnte ja jeder kommen"-Bürokratenmentalität vieler deutscher Juristen. Entsprechend groß ist der Marktanteil im Bereich besonders attraktiver Mandate mit höchsten Stundensätzen der angelsächsichen Großkanzleien hierzulande.

    Und die Legal Tech Entwicklung verschlafen die deutschen Juristen gerade (nahezu) komplett. Das wird ein großes Heulen und Zähneklappern geben, wenn dann die Angelsachsen auf den Markt drängen und bzgl. Abwicklungsgeschwindigkeit und Kosten die deutschen Juristen, mit ihrer "manuellen, vorindustriellen" Arbeitsweise, weit hinter sich lassen. Dank den compterassistierten Prozessen, die "teure Juristenarbeitszeit" per case minimieren.

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