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Die meistgelesenen Artikel der Woche: Reform, Revi­sion, Risiko

17.12.2016

Die Debatte um die Reformpläne für das Jurastudium hat begonnen, Gina-Lisa Lohfink mit einer Sprungrevision und Mieter mit großer Unsicherheit nach einer BGH-Entscheidung zur Eigenbedarfskündigung: die Top 10 der Woche.

10.  Reform des Jurastudiums: Wer Frei­heit will, darf Unein­heit­lich­keit nicht beklagen

Ein reduziertes Schwerpunktstudium bedeutet weniger Praxisrelevanz, Grundlagenverständnis und Internationalität. Die Reform des Jurastudiums gelingt nur, wenn sie ein Stück Freiheit und damit viel Motivation bewahrt, meint Martin Burgi.

9.  Social-Media-Nutzung durch Arbeitgeber: Face­book-Auf­tritt nur mit Zustim­mung des Betriebs­rats

Auf Social Media Plattformen präsent zu sein, ist besonders für größere Arbeitgeber heute oft eine Selbstverständlichkeit. Dabei hat der Betriebsrat nach einer Entscheidung des BAG jedoch ein gutes Wörtchen mitzureden. Von Michael Fuhlrott.

8.  BVerwG bestätigt Absenkung der Unterhaltsbeihilfe: Kein zusätz­li­ches Geld für Rechts­re­fe­ren­dare

Viele Rechtsreferendare aus NRW erhielten 2015 nacheinem Urteil des OVG Münster Nachzahlungen. Noch mehr gibt es aber nicht. Das reiche nämlich, um die Existenz zu sichern. Und nur das müsse die Beihilfe schließlich, meint das BVerwG.  

7.  BVerfG zu Rechtsweg bei Asylanträgen von Syrern: OVG muss Beru­fung zulassen

Wendet sich ein Syrer gegen den ihm eingeräumten subsidiären Schutz, müssen die Instanzgerichte Rechtsmittel zulassen. Sonst ist das ein Verstoß gegen den effektiven Rechtsschutz, so das BVerfG.

Zitiervorschlag

Die meistgelesenen Artikel der Woche: Reform, Revision, Risiko . In: Legal Tribune Online, 17.12.2016 , https://www.lto.de/persistent/a_id/21502/ (abgerufen am: 02.07.2020 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 19.12.2016 12:44, Rechtsanwalt Alexander Würdinger, München

    "Wendet sich ein Syrer gegen den ihm eingeräumten subsidiären Schutz, müssen die Instanzgerichte Rechtsmittel zulassen. Sonst ist das ein Verstoß gegen den effektiven Rechtsschutz, so das BVerfG."

    Das ist die eigentlich relevante Meldung der Woche. Das möchten sich bitte alle Verächter des Rechtsstaats hinter die Ohren schreiben.