Die 10 meistgelesenen Artikel der Woche: 8 Jahre für Mord, 24/7 bei Weil Gotshal, 100 Tage als Anwalt

11.04.2015

Ein Mörder, der nur 8,5 Jahre in Haft soll. Ein Bußgeldbescheid, der trotz Fristablaufs nicht verjährt ist. Und eine Großkanzlei, die ihren Anwälten eine bessere Work-Life-Balance versprach - als Aprilscherz. Die Top 10 der Woche haben einige Highlights zu bieten. 

10. Juristenmode - Die Brille: Immer den Durchblick

Webbrowser mit Eingabezeile und Mauszeiger, der auf das Globussymbol zeigt.Nenn mir deine Marke, und ich nenne dir dein Fach. Bei keiner Gruppe von Studenten und Berufsträgern funktioniert dieses Spiel so zuverlässig wie bei Juristen. Aber woher kommen die ungeschriebenen Regeln des juristischen Dresscodes eigentlich? Welche geschichtlichen, geographischen und (pop-)kulturellen Einflüsse haben ihn geprägt? Anekdoten und Antworten liefert Alexander Grau.

 

9. Steuerberater erschießt Finanzbeamten: "Als wenn er in den Krieg ziehen wollte"

Porträt eines Mannes mit Schnurrbart, Anzug und Krawatte, vor einem neutralen Hintergrund.Ein Steuerberater fühlt sich jahrelang von einem Finanzamt schikaniert und greift zur Waffe. Ein 57 Jahre alter Finanzbeamter stirbt, weil er ihn für einen "bösen Menschen" hielt. Das LG Kiel hält ihn für voll schuldfähig. Und verhängte am Dienstag für die "von absolutem Vernichtungswillen geprägte" Tat, welche es als heimtückischen Mord ansieht, lebenslange Haft.

8.    OLG Hamm nimmt Rechtsmissbrauch an: Bußgeldbescheid trotz Fristablaufs nicht verjährt

Suchergebnisse mit den Begriffen Marketing Online, Advertisement, Internet, Business und weiteren verwandten Themen.Eine Berliner Autofahrerin muss für zu schnelles Fahren zahlen, obwohl ihr der Bußgeldbescheid nicht vor Ablauf der nach der Anhörung beginnenden dreimonatigen Verjährungsfrist zugestellt worden war. Darauf könne sich die Frau allerdings nicht berufen, weil sie sich rechtsmissbräuchlich verhalten habe, entschied das OLG Hamm.

 

7.    BGH zum Markenschutz: Puma schlägt Pudel

Hände greifen einen Gehstock, eine ältere Hand wird von einer jüngeren Hand gehalten.Ein Hamburger Designer muss seine Parodie des Sportartikelherstellers Puma aus dem Markenregister löschen lassen, entschied der BGH. Der Beklagte T-Shirt-Designer habe mit seiner Darstellung eines springenden Pudels die Wertschätzung der bekannten Marke ausgenutzt, sagte der Vorsitzende Richter des I. Zivilsenats am Donnerstag in Karlsruhe. Verwenden darf er die Parodie dennoch.

Zitiervorschlag

Die 10 meistgelesenen Artikel der Woche: . In: Legal Tribune Online, 11.04.2015 , https://www.lto.de/persistent/a_id/15206 (abgerufen am: 11.08.2026 )

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