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Nach Plagiatsverdacht gegen Lehrbuch-Autoren: Selbstkritik mit mildernden Umständen

von Dr. Hermann Horstkotte

02.07.2012

Eine Anleitung für Anfänger unter dem Titel "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" ist wegen Plagiatvorwürfen seit kurzem nicht mehr im Handel. Das Autorentrio um den Münsteraner Rechtsprofessor Bernd Holznagel will das Malheur jetzt mit einer fragwürdigen "Stellungnahme" aufarbeiten. Ob er damit durchkommen wird, fragt Hermann Horstkotte.

"Selbstverständlich muss auch ein Studienbuch wörtlich Übernommenes ordnungsgemäß zitieren. Das ist an vielen Stellen nicht erfolgt", gestehen die Verfasser. Das ist auch ganz unbestreitbar, nachdem auf der Internetplattform Vroniplag seit Mitte Juni Nachweise vorliegen. Also alles klar? Nicht so ganz. Denn nach der Ja-Aber-Methode folgt  in der "Stellungnahme" der verdächtigten Juristen gleich ein relativierender Einwand: Es sei "festzuhalten, dass  ein Studienbuch nicht den Anspruch einer originären wissenschaftlichen Publikation erheben kann und soll" wie etwa eine Doktorarbeit mit ihrer beeindruckenden Fußnotenfülle.

Für alle "Mängel" des Studienbuchs übernimmt Seniorautor  Holznagel zwar allein "die Verantwortung, auch in finanzieller Hinsicht" für Regressansprüche des Verlags. Aber: Viele Köche haben angeblich den Brei verdorben. Denn  an dem Lehrbuch waren auch ungenannte "jüngere Mitarbeiter des Instituts" beteiligt, die besser "in einem Vorwort hätten erwähnt werden sollen", meinen die drei Titel-Autoren heute. Trotzdem erklärt  Holznagel gegenüber dem Autor: "Ich werde weder eine inquisitorische Untersuchung im Institut durchführen, wer genau wann was gemacht (oder eben nicht gemacht) hat, noch einzelne Mitarbeiter outen." Was so be(un)ruhigend klingt wie die Worte von Bundstrainer Jogi Löw nach dem Finito statt Finale bei der Fußball-EM: "Man sollte nicht den Fehler machen, alles zu hinterfragen."

Fragliche Zitierregeln

Am Ende kommen die ertappten Sünder zu dem entlastenden Schluss: "Die Diskussion um unseren Fall macht deutlich, dass für didaktisch gestaltete Texte ein verbindlicher Code of Citation bislang fehlt." Hier sehen sie "für die Zukunft weiteren Diskussionsbedarf." Genau das hatte Hans-Peter Schwintowski schon vor drei Jahren den Kritikern seiner ebenfalls eingestampften "Juristischen Methodenlehre" vorgehalten. So gesehen, wären die Autoren eines Lehrbuchs eigentlich Opfer unzureichender Regelungen über Mein und Dein. Mit dieser Frage befasst sch jetzt die Uni Münster, ohne in der "Personalangelegenheit" vorläufig mehr sagen zu wollen.

Tatsächlich gibt es Grenzen, an denen jeder Textproduzent die Reißleine ziehen muss, so beim Urheberrecht. Dementsprechend hatte sich Holznagel schon in einem ersten Statement "bei den Autoren" entschuldigt, "deren Werke nicht korrekt zitiert wurden." Demgegenüber stellt der Münchener Rechtsprofessor Volker Rieble in seinem Standardwerk "Das Wissenschaftsplagiat" (2010) die möglichst klare Leserorientierung in den Mittelpunkt. Deshalb fordert er, überhaupt alle "Fremdtexte auszuweisen", selbst wenn es sich um urheberrechtlich nicht geschütztes, "gemeinfreies" (Allerwelts-)Wissen handelt. Für den Nomos-Verlagsmanager Johannes Rux ist völlig klar: "Auch in Elementarbüchern müssen die Autoren Gewähr dafür übernehmen, dass ihre Formulierungen wirklich ihre eigenen sind. Was abgeschrieben ist, gehört zwischen Anführungszeichen." Unter dieser Voraussetzung kann der Fußnotenapparat auch in einem Kurzkommentar anders ausfallen als in einem vertiefenden Nachschlagewerk oder einer Spezialuntersuchung.

Rügen statt Strafen

In einer Reihe von Plagiatfällen haben die Unileitungen "gefallene" Professoren öffentlich gerügt, im Jahr 2000 in Erlangen-Nürnberg, dann in Darmstadt, an der Berliner Humboldt-Universität, in Frankfurt/Main. Diese "Rügen" blieben unterhalb des Disziplinarrechts, waren also moralische Standpauken ohne dienst- oder strafrechtliche Folgen. Die Uni Potsdam allerdings entzog einem plagiierenden Mathematikprofessor vor einem Jahr das Prüfungsrecht bei Promotionen und Habilitationen – was dem jedoch weniger wehtat, weil er schon 67 und pensioniert war. Weil sie ihre Stelle mit einer abgekupferten Doktorarbeit erschlichen hatte, musste eine Frankfurter Fachhochschullehrerin im vorigen Jahr den Dienst quittieren.

Der Deutsche Hochschulverband, die Berufsvertretung der Universitätsprofessoren, droht den Mitgliedern mit Ausschluss oder einer "förmlichen Missbilligung", wenn sie das Ansehen des Verbands schwer schädigen. Das Präsidium befasst sich mit der Causa Holznagel turnusmäßig im August. In anderen Fällen zogen zwei Jura-Professoren den Austritt vor. Ob Kollege Holznagel mit seiner "Stellungnahme" punkten kann und durchkommt, ist eine Frage der akademischen Glaubwürdigkeit.

Der Autor Hermann Horstkotte arbeitet als selbständiger Journalist mit Schwerpunkt Hochschulthemen in Bonn. Er ist zugleich Privatdozent an der Technischen Hochschule Aachen.

Zitiervorschlag

Dr. Hermann Horstkotte, Nach Plagiatsverdacht gegen Lehrbuch-Autoren: Selbstkritik mit mildernden Umständen . In: Legal Tribune Online, 02.07.2012 , https://www.lto.de/persistent/a_id/6509/ (abgerufen am: 28.10.2020 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 02.07.2012 12:13, Denis Basak

    Weiterfresserschaden ?

    Seit dem Abend des 27.6.2012 gibt es bei VroniPlag auch einen Eintrag zur Dissertation von Pascal Schumacher, einem der Mitautoren des Buches (http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Psc ). Zumindest auf der Homepage von Nomos ist das Buch auch schon nicht mehr zu finden.
    Mit einer Seitenquote von über 40% PLagiatsanteilen scheint auch diese Arbeit von einem sauberen wissenschaftlichen Arbeiten weit entfernt zu sein. Zudem zeigt ein Blick in die bisher gefundenen Quellen und in die Vergleichstabellen, in denen die Übernahmen im einzelnen dokumentiert werden, dass die grundsätzliche Arbeitstechniken die gleichen zu sein scheinen, wie sie auch in dem nun aus der weiteren Auslieferung genommenen Lehrbuch vorkommen: Übernahmen aus der Wikipedia, minimale Umarbeitungen fremder Texte ohne oder ohne hinreichende Kennzeichnung des Umfangs der Übernahmen etc.
    Nimmt man beide Analysen zusammen, entsteht der fatale Eindruck, Plagiate gehörten zumindest in diesem Forschungsumfeld zu den stehenden Arbeitsmethoden. Für die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit der Beteiligten wäre dies ausgesprochen fatal. Sowohl Prof. Holznagel als auch Johannes Rux von Nomos-Verlag haben in ihren Kommentaren auf VroniPlag selbst eingeräumt, dass der Glaubwürdigkeitsverlust einer überarbeiteten Neuveröffentlichung des Lehrbuchs prohibitiv im Wege steht.
    Dehnt sich dieser Reputationsverlust aber auch auf die originär wissenschaftlichen Texte der Beteiligten aus – Prof. Holznagel ist nicht nur Institutsleiter von Dr. Schumacher, sondern war auch Erstgutachter der Dissertation – steht wesentlich mehr zur Disposition als nur das Schicksal einer wenig prestigeträchtigen Arbeitsanleitung für Studierende.
    Wer selbst schon einmal Haus- oder Seminararbeiten korrigiert hat, wird den Effekt wahrscheinlich kennen: Hat man erst einmal einen ersten Verdachtsmoment, fängt man auch an weiter zu suchen. Dies verstärkt sich mit jedem weiteren Treffer bei einer solchen Suche. War nun das gemeinsame Anleitungsbuch von Holznagel/Schumacher/Ricke erst einmal ein Solitär, weil es das einige derartige Buch im Gesamtwerk der Autoren war, so weitet sich durch die Fundstücke in der – mit einem Fakultätspreis prämierten – Dissertation des Mitautoren Schumachers nun der Fokus des Verdachts.
    Es wäre keine Überraschung, wenn sich nun weitere Suchende auch an weiteren Texten der Beteiligten oder auch aus dem ganzen Institut in Münster versuchen. Insofern frisst sich hier ein anfangs noch beherrschbarer wissenschaftlicher Faux-pas tatsächlich nun durch das nähere und weitere akademische Umfeld. Soweit dort alle die Regeln sauberen wissenschaftlichen Arbeitens und Zitierens beherzigt haben, wird sich dies schnell wieder beruhigen. Kämen aber noch mehr inkriminierte Texte auf, stünde die Reputation der gesamten Institution zur Debatte – von dann ggf. doch anstehenden dienstrechtlichen Folgen für die Beteiligten ganz zu schweigen.

  • 02.07.2012 12:41, Hermann Horstkotte

    Prof. Dr. Debora Weber-Wulff, die Mutter aller Plagiatjäger und Mitarbeiterin von Vroniplag, bestätigt die Annahme von Kommentator Denis Basak:"Auf die Idee", die Diss. Schumacher zu durchleuchten "sind wir selber gekommen, bei der Menge an Plagiat bei dem "Lehrbuch"" Akad. Rat Dr. Schumacher hat nach eigenen Angaben inzwischen die Fakultät gebeten, seine Zitierweise zu überprüfen.
    Bezüglich der Zitierpraxis sprechen Gelehrte gern von unterschiedlichen "Fächerkulturen", die man womöglich auch noch in "Institutskulturen" differenzieren muss. Indizien dafür gab´s anscheinend früher schon im Falle Schwintowski. Die Unis Bonn und Aachen prüfen die Gebräuche jetzt am (einzigen) Aachener Jura-Lehrstuhl - ob sich der Prof. etwa klammheimlich an Computertexten von Doktoranden bedient hat.

    • 02.07.2012 18:03, Bernd Holznagel

      Zur Redlichkeit im Umgang mit Zitaten gehört es auch, nicht einzelne Sätze aus dem Zusammenhang zu reißen. Meine Antwort auf die Anfrage der Legal Tribune Online lautete wie folgt: "Ich bitte um Verständnis, dass ich weitere Einzelheiten zu den internen Arbeitsabläufen nicht bekannt geben werde. Ich werde weder eine inquisitorische Untersuchung im Institut durchführen, wer genau wann was gemacht (oder eben nicht gemacht) hat, noch einzelne Mitarbeiter „outen“. Es hat eine gemeinsame Dienstbesprechung gegeben, bei der die Arbeitsabläufe analysiert und die Fehler angesprochen wurden. Die Verantwortung trage ich für den Gesamtablauf." Zwischen interner Aufarbeitung von Fehlern und öffentlicher Bloßstellung von Mitarbeitern besteht immer noch ein Unterschied.
      Bernd Holznagel

  • 02.07.2012 20:02, Bernd Holznagel

    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich diesen Artikel einzuordnen habe. Sachliche Kritik an dem Lehrbuch und dessen Fehler erscheint angezeigt. Hier aber den Umgang mit diesem Fehler zu kritisieren, kann ich nicht vollends nachvollziehen. So wie ich den Fall bisher bewerten konnte, haben sich doch sowohl die Autoren wie auch der betroffene Verlag kurzfristig und recht umfangreich geäußert und auch bspw. an Forumsdiskussionen teilgenommen. Fragwürdig habe ich diese Beiträge nicht empfunden. Man kann sich natürlich immer an einzelnen Aussagen stören. Insgesamt fand ich das Verhalten - auch im Vergleich zu Beispielen der nicht allzu weit zurückliegenden Vergangenheit - aber durchaus positiv.

  • 03.07.2012 10:29, Hermann Horstkotte

    @ kommentar Prof. Holznagel:K
    Im ersten Statement der Autoren Holznagel et. al. vom 19.Juni heißt es: ". Da zu dem Manuskript verschiedene Mitarbeiter unseres Instituts Beiträge geleistet haben, können wir derzeit die Richtigkeit der Vorwürfe noch nicht im Einzelnen verifizieren. Dies wird einer internen Untersuchung in unserem Institut vorbehalten bleiben." Das klingt nach: Bitte warten, demnächst mehr.
    Nach dem im Art. zitierten Statement von Holznagel uns gegenüber soll das Ergebnis der internen Untersuchung jedoch geheim bleiben.
    Da bleibt nur abzuwarten, was Ombudsmann und Uni-Rektorin unternehmen. Ihr Sprecher versichert, uns / der Öffentlichkeit das Ergbnis zur Kenntnis zu bringen. Also im tempel der Wissenshcaft doch keine Geheimniskrämerei wie im Vatikan.

    • 03.07.2012 12:14, J S

      Ich bin da nicht ganz bei Ihnen. Wäre es bei der ersten Stellungnahmen geblieben, hätten Sie Recht. Allerdings ist meiner Meinung nach in der zweiten Stellungnahme der Autoren einiges inhaltlich aufgeführt worden, wo diese die Fehlerquellen sehen. Diese Ausführungen kann man bewerten. Aber von "Geheimniskrämerei" zu sprechen, ist für mich immer noch nicht so ganz nachvollziehbar. Welche zusätzlichen Informationen hatten sie sich denn von Herrn Holznagel gewünscht bzw. wünschen sie sich jetzt von der Uni?

  • 03.07.2012 14:38, Hermann Horstkotte

    @ Juve:
    Gewiefte Medienfachleute an Hochschulen meinen tatsächlich, Holznagel habe mit unverzüglichen Statements "alles richtig gemacht". Was der Art. wg. der Ja-Aber-Methode in Frage stellt.
    Holznagel spricht kurz von der mangelnden "Organisation der Arbeitsabläufe", insbesondere einem "Mitarbeiterleitfaden". Wenn Holznagel und Mitautoren die Verantwortung übernehmen, wundert es doch, ungenannte und unverantwortliche Mitarbeiter argumentativ überhaupt ins Spiel zu bringen.
    Kurz, Holznagel übernimmt die praktische / finanzielle Verantwortung gegenüber dem Verlag. Womit noch nicht seine Verantortung als Hochschullehrer geklärt ist, die er womöglich noch von sich übernimmt oder zu der er von der Uni gezogen wird.
    Konkret kann und muss wie in den Parallelfällen HU, Darmstadt, Potsdam das Tätigwerden des Ombudsmanns /Untersuchungskommission Fehlverhalten und der Spruch der Rektorin erwartet werden.
    Die amtliche Untersuchung scheint nicht zuletzt wg. der klärungsbedürftigen Rolle der Mitautoren geboten, zumal der Akad,. Rat Schumacher auf diesem Hintergrund jetzt auch noch bezüglich seiner Diss. in Plagiatverdacht geraten ist.

  • 07.07.2012 16:12, Hermann Horstkotte

    Weiterfresserschaden
    Die Ahnung von Dr. D. Basak in seinem Kommentar vom 2.7. bestätigt sich jetzt offenbar: Wie die Münstersche Zeitung heute berichtet, sind die Vroniplag-Dokumentaristen jetzt auch hinter der Diss. des dritten Lehrbuchautors (neben Holznagel und Schumacher) her. Indizien dafür unter: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Kategorie:Tr

  • 08.07.2012 13:51, Hermann Horstkotte

    Der dritte Mann
    Vroniplag geht der Diss. des dritten Lehrbuch-Autors (neben Holznagel u. Schumacher) jetzt (auch) unter http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Spezial:WikiActivity nach, Analyse:Tr
    Es geht nicht (mehr) um eine Privatsache des Autors,vielmehr sieht sich die Uni selber dafür über ihren Sprecher Robers zuständig.

  • 08.07.2012 18:07, Hermann Horstkotte

    Uni-Statement zum Dritten Mann

    Uni-Sprecher Robers teilt LTO heute zu den Plagaitvorwürfen gegen den dritten Lerhbuchautor mit.
    "Die Universität reagiert so, wie es in solchen Fällen üblich ist: Der Fall wird an den entsprechenden Promotionsausschuss übergeben. In dem ebenfalls bekannten Fall (sc. des Zwitautors) hat sich die Juristische Fakultät dazu entschlossen, externe Gutschter zur Überprüfung hinzuzuziehen, um jeden Anschein einer möglichen Befangenheit auszuschließen. Es ist durchaus möglich, dass die Fakultät auch im Falle von Herrn Dr. ..... so verfährt. Alle Beteiligten sind an einer schnellen, umfassenden und objektiven Aufklärung der anonymen Hinweise und Vorwürfe interessiert." Einstweilen gelte in beiden Fällen "das hohe Gut der Unschuldsvermutung".
    Im übrigen "muss allein der Verlag darüber entscheiden, ob er aufgrund
    der bloßen Verdachtsäußerungen im Internet berechtigt ist, den Titel aus dem Programm zu nehmen."
    Tatsächlich hat der Verlag das im länger bekannten Fall nur vorläufig
    getan, und das wohl im vorsorglichen Interesse aller (Verlagsimage, Kosten von etwaien Rückrufaktionen usw.)

    Hermann Horstkotte

  • 10.07.2012 23:38, Denis Basak

    Pressemitteilung der Uni Münster

    Nur der Vollständigkeit halber sei hierauf hingewiesen:
    http://www.uni-muenster.de/Rektorat/exec/upm.php?rubrik=Alle&neu=1&monat=201207&nummer=15821

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