Block-Prozess Tag 62 liefert kuriose Abenteuergeschichte: Der Ent­führer, der James Bond sein wollte

von Jakob Hoffmann

09.07.2026

Ein Model aus GNTM weint nach einer Ansprache von Christina Block, wird zum Entführer und trinkt später angeblich mit einem Polizeihund aus einer Pfütze. Der Block-Prozess wird immer bizarrer – und zugleich immer schwerer aufzuklären.

Über den heutigen Zeugen war im Saal und in den Medien im Vorfeld schon viel gesprochen worden. Bereits seit einigen Monaten kursieren seine Aussagen, etwa in Podcasts und Interviews, in den Medien. Als Model mit Auftritten in Heidi Klums "Germany’s Next Topmodel" (GNTM) und "Bachelorette Schweden" schien seine Beteiligung an der Nacht-und-Nebel-Aktion, bei der die Kinder von Steakhouse-Erbin Christina Block von maskierten Israelis entführt wurden, nur zu passend zu dem inzwischen längst filmreifen Familiendrama. 

Der zurückhaltende junge Mann mit den dunkelblonden Locken, der heute die Bühne im Block-Prozess betritt, macht einen nervösen Eindruck, redet sehr schnell. Er wirkt bemüht und offen, schildert Details, wo andere Zeugen vage geblieben waren. Von Teambuilding bei einem Schlossbesuch, zu Tränen beim Treffen mit Christina Block, zu Märschen durch Felder auf der Suche nach einem sicheren Weg über die Grenze und einer wundersamen Begegnung mit einem Polizeihund – sein Bericht gleicht einer bisweilen skurrilen Abenteuergeschichte. Dünn wird es dann aber bei der eigentlichen Entführung. Dort heißt es fast nur noch "es ging so schnell" und "ich weiß es nicht". Die wenigen Dinge, die er dann doch weiß, geben dafür Rätsel auf – dem Gericht, der Verteidigung, der Nebenklage und der Staatsanwaltschaft.

Der Deutsch-Dolmetscher spricht kaum Deutsch

Die bereits vernommenen israelischen Zeugen, die an der Aktion beteiligt gewesen sein sollen, hatten alle in etwa die gleiche Geschichte über "Jonathan" erzählt. "Der Deutsche", den sie nur kurzfristig mitnahmen, weil er Deutsch sprach und mit den Kindern kommunizieren sollte, dann aber zum Risiko für die Aktion wurde, weil er entgegen Absprache auf den am Boden liegenden Stephan Hensel eingeprügelt habe. Alle seien sie verwirrt darüber gewesen, sogar wütend. Besonders die Verteidigung von Andreas Costard, dem mitangeklagten Vertrauensanwalt der Blocks, beruft sich auf einen Exzess des Teams, für den auch hypothetische Auftraggeber der Aktion nicht verantwortlich seien. Jonathan C. widerspricht dieser Darstellung nun. Er hatte sich Anfang des Jahres, mehr als ein halbes Jahr nach Prozessbeginn, öffentlich zu Wort gemeldet, um seinen Namen reinzuwaschen, Dinge richtigzustellen. 

Zunächst einmal habe er seinen Nachnamen schon vor einigen Jahren geändert, aus Jonathan C. wird daher Jonathan G. Auch sei er nicht Deutscher, sondern Schwede mit israelischen Wurzeln, der etwa zehn Jahre lang ganz in der Nähe des zentralen Verfahrensschauplatzes, dem Grand Elysée Hotel in Hamburg gewohnt hatte. Das historische Viertel um die Hamburger Universität gilt auch heute noch als jüdisches Zentrum der Hansestadt. Deutsch spricht Jonathan G. nur in Grundzügen; um Medienberichten zu folgen, braucht er Google Translate. Er sagt deshalb hier auf Englisch mit einer Dolmetscherin aus.

Der 35-Jährige berichtet von der ersten Kontaktaufnahme mit dem selbsterklärten Organisator der Silvester-Aktion, David Barkay, und seiner rechten Hand, Keren T. "Wie als ob ich ein Interview hätte, für ein Jobangebot", erinnert er sich. Er habe geglaubt, es ginge um eine langfristige Anstellung. "Ich dachte, es sei der Beginn von etwas." Nach seiner Schilderung war es aber viel mehr das Ende eines normalen Lebens. Er bekomme keine Arbeit, könne kaum rausgehen, leide unter Angstzuständen, berichtet er. 

Model wollte James Bond sein

Gelockt zu haben scheint ihn die Mossad-Aura, mit der sich Barkay gerne zu umgeben scheint. Er sei davon ausgegangen, die Silvester-Aktion sei eine geheime Mossad-Mission, erklärt Jonathan G. Da habe er so unbedingt dabei sein wollen, dass er keine Fragen gestellt habe. "Man wächst ja auf und sieht Spionfilme, James Bond, und dann kann man Teil von sowas sein." Deshalb habe er unbedingt einen guten Eindruck auf Barkay machen wollen, habe von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für Kinder mit Down-Syndrom berichtet. Es sind Muster, von denen alle Männer berichten, die von Barkay für die Mission angeheuert wurden: Sie ließen sich von der ominösen Aura Barkays beeindrucken, hatten einen besonderen Hintergrund, Kindern helfen zu wollen. So auch Jonathan G.: Nach dem Überfall der Hamas auf Israel im Oktober 2023 habe er etwas tun wollen, wo er "mit seinen eigenen Händen" helfen konnte. Kinder in einer Geheimdienstmission zu retten, das kam da genau richtig. 

Wie seine Teamkollegen vertraute er Barkay, als dieser sagte, er habe Beweise, dass der Vater der Kinder mit pädophilen Aktivitäten in Verbindung stünde. Dass die Aktion "auf gerichtliche Anordnung von einem deutschen Gericht" erfolge. Wie seine Teamkollegen hatte er die Beweise nie gesehen. 

Beim Treffen mit Block weinten auch die Entführer

Auch heute geht es natürlich um das angebliche Treffen im Konferenzraum des Grand Elysée am 28. Dezember 2023, bei dem Christina Block laut Anklage die Entführer getroffen haben soll, was ihre Auftraggeberschaft belegen soll. Block dagegen bestreitet, dass es ein solches Treffen gegeben habe. Ob Barkay auf eigene Faust handelte, um sich einen Namen zu machen, oder jemand anderes den Auftrag gab – sie will es nicht gewesen sein. 

Es sei das erste Mal gewesen, dass er die anderen Mitglieder des Teams getroffen habe, berichtet der Zeuge. Man habe sich vorgestellt, aber nur mit den Codenamen, die Barkay ihnen zugeteilt hatte. Ihre richtigen Namen habe er zum Teil erst später aus der Presse erfahren. Sein Codename sei "Nils" gewesen. Wie Nils Holgersson, eine schwedische Kinderbuchfigur. Barkay habe das Treffen arrangiert, damit sie den Schmerz der Mutter "fühlen" könnten. "Eine Frau, die völlig am Boden ist", das sollten sie "aus erster Hand sehen", so habe Barkay es gesagt. 

"Man konnte die Traurigkeit fühlen", als Block den Raum betrat, erinnert er sich. Sie habe geweint. Die Szene habe Eindruck auf die Teammitglieder gemacht. "Auch ich habe angefangen zu weinen", sagt Jonathan G. Später wird er gefragt, ob es denn normal sei, dass bei Mossad-Missionen geweint werde. "Was ist schon normal", antwortet er lapidar.

"Bitte helfen Sie mir, meine Kinder zurückzubekommen", an diese Aussage von Block erinnere er sich ganz deutlich. Maximal fünf bis zehn Minuten sei Block im Raum gewesen. "Wie fühlt ihr euch dabei?", habe Barkay in die Runde gefragt, als Block den Raum wieder verlassen habe. Er schien die wohl beabsichtigte Wirkung erzielt zu haben: Sie seien alle sehr motiviert gewesen. 

Sollte Jonathan G. zum Sündenbock gemacht werden?

Detailliert schildert der Zeuge, wie sie nach Dänemark fuhren, dort ein Schloss besichtigten, "so Teambuilding" sei das gewesen. Wie sie im Dunkeln durch den Wald liefen, um den besten Weg zu finden. Einen steilen Hang hätten sie gesehen und sich überlegt, wie sie am sichersten dort hinunterkämen – derselbe Hang, den er dann in der Silvesternacht verkeilt mit einem Polizeihund herunterpoltern sollte. Auch hier widersprechen sich die Zeugenaussagen: Said B. hatte berichtet, ihm sei klar geworden, dass die Aktion schieflief, als sie in der Silvesternacht zum Wald fuhren, weil der Plan gewesen sei, mit den Kindern einfach über die Grenze zu fahren. Laut Jonathan G. nun bereiteten sie den Weg durch den Wald dagegen sorgsam vor.

Und es geht weiter mit den Widersprüchen: Zur eigentlichen Entführung selbst sagt der Zeuge zunächst nämlich nichts. Auf Nachfragen erklärt er dann aber, es sei alles sehr schnell gegangen. Er habe nur gesehen, wie der Vater festgehalten wurde, dann sei er zurück zum Auto gelaufen. Hensel habe er nie auch nur angefasst, sei weit von ihm entfernt gewesen. Dessen Anwalt, Nebenklagevertreter Dr. Philip von der Meden, äußert Zweifel an dieser Version. "Zusammengefasst: Sie haben nur dagestanden, zugeguckt und sind dann weggelaufen?" Der Zeuge bestätigt das aber. Es sei alles sehr schnell gegangen, er habe sehr unter Stress gestanden.

Die israelischen Zeugen hatten sich zuletzt verstärkt auf eine Version der Geschichte berufen, bei der (nach ihrem Verständnis von dem Wort) keine Gewalt angewendet werden sollte und nur Jonathan G., vollkommen planwidrig und entgegen ihrer aller Willen, ohne Vorwarnung plötzlich auf den Vater eingeprügelt habe. Hier waren sie sich alle absolut sicher. 

Dass Jonathan G. nun aussagt, er habe Hensel nie angerührt, kann folglich wohl nur eins bedeuten: Einer lügt. Entweder Jonathan, um die Verantwortung loszuwerden, die sich über ihm aufgebaut hat. Oder seine ehemaligen Teamkameraden, um ihn zum Sündenbock zu machen – schließlich hieß es noch im März vonseiten der Staatsanwaltschaft, Jonathan G.'s Aussage sei nicht wichtig genug, um ihm freies Geleit zu gewähren. Hatten sich die übrigen Israelis also darauf verlassen, dass er ihrer Version nicht vor Gericht widersprechen würde?

Gewaltvorwurf der Block-Tochter nahm er nicht ernst

Auch zur Aussage der entführten Tochter gibt es erneut einen Widerspruch. "100 Prozent" sicher sei er, dass er nicht in dem Auto mit den Kindern gewesen sei – das Mädchen hatte aber ausgesagt, "der Mann, der Deutsch gesprochen hat", habe mit ihr und ihrem Bruder im Auto gesessen. "Nein", sagt der Zeuge entschieden, "das ist nicht möglich." Auch nach Aussage von Keren T. war er nicht im selben Auto. 

Dafür berichtet er von einer späteren Unterhaltung mit der Tochter, als sie durch den Wald liefen. Er habe ihr gesagt, dass sie zu ihrer Mutter gehen würden. "Ich will nicht zu meiner Mutter gehen, sie hat mich geschlagen", habe sie geantwortet. Ihn hätte das aber nicht besonders gekümmert. "Ich habe auch mal einen Klaps auf den Arsch bekommen, wenn ich mich nicht benommen habe", hätte er ihr gesagt.  

Mit dem Polizeihund gemeinsam aus der Pfütze trinken

Als er erkannt habe, dass ihnen ein Polizeihund auf den Fersen war, sei er losgelaufen, um den Hund von den Kindern fernzuhalten. Das deckt sich mit den Berichten der Mitentführer, was aber danach mit ihm geschehen war, wusste niemand genau. Es wird abenteuerlich. Jonathan G. berichtet, der Hund wäre innerhalb von Sekunden auf ihm gewesen. Erst viel später habe er festgestellt, dass sich der Hund dabei in ihm verbissen hatte. Durch das Adrenalin habe er nichts gespürt. 

Zusammen seien sie dann 70 bis 80 Meter den Hang hinuntergerollt und unten so erschöpft angekommen, dass sie voneinander abließen. "Der Hund hat aus einer Pfütze getrunken, und ich hab mit ihm auch aus dieser Pfütze getrunken." Er habe keinen Ausweg mehr gesehen. "Ich hab aufgegeben, und ich denke, der Hund hat das gespürt." Der Hund habe sich einfach von ihm streicheln lassen. "Ich hab einfach 'guter Hund' gesagt, immer wieder, und irgendwie hat das funktioniert. Er ist einfach weggelaufen." 

Er habe dann versucht, zur Grenze zu kommen, er habe nur seinen Pass und seine Haustürschlüssel dabeigehabt. Also habe er den Pass in den Mund genommen, sei durchs "eiskalte Wasser" geschwommen und habe es so zur Grenze geschafft. Dort habe er ein Hotel gefunden, dort in der Lobby mit jemandem gequatscht und sich angefreundet, der ihm anbot, in seinem Zimmer "ein bisschen zu chillen" und ihm ein Taxi rief, das ihn zur Bahn zurück nach Hamburg brachte. 

Gericht und Staatsanwaltschaft stehen vor Herausforderung

Nach dieser abenteuerlichen Geschichte mit all ihren Details und Lücken, Widersprüchen und Merkwürdigkeiten braucht selbst die Staatsanwaltschaft eine Bedenkpause. "Frau Vorsitzende, können wir einmal kurz Pause machen?", bittet Staatsanwalt Marvin Steinberg. "Ich muss das einmal kurz sacken lassen."

Die Einordnung der Widersprüche in den Aussagen der (mutmaßlichen) Tatbeteiligten wird zunehmend zur Herausforderung und dürfte auch Gericht und Staatsanwaltschaft beschäftigen – die Aussagen lagen schließlich allesamt bei Anklageerhebung noch nicht vor. 

Die Nebenklage argumentiert gerne, kleine Abweichungen würden die Glaubhaftigkeit der Aussagen stützen. Die sich heute noch einmal vertiefenden Abweichungen nehmen aber Ausmaße an, die wohl nicht mehr ohne Weiteres als unproblematisch eingeordnet werden können.

Zeuge berichtet von psychischer Belastung

Zum Abschluss berichtet Jonathan G. auf Nachfrage des Verteidigers seines damaligen Mitstreiters Tal S., der seine Beteiligung an der Entführung bereits gestanden hat, von den persönlichen Konsequenzen der Tat für ihn. Er könne nicht arbeiten, weil ihn jeder kennen würde, könne nicht rausgehen, weil man ihn in Israel erkennen würde. "Ich muss Alkohol missbrauchen, um mich etwas runterzubringen. Ich bin paranoid und habe Angst. Ja, ich habe einfach Angst."

Zu dieser Angst will der Verteidiger, Dr. Sascha Böttner, noch einige Fragen stellen. Dazu, dass ihn sein Militärdienst suizidal machte. Dass er zwar nur einen Schreibtischjob hatte, die Nähe zu Kampfhandlungen ihn aber so belastete, dass er einen Suizidversuch unternahm. Weil die Fragen zunehmend in Richtung der Persönlichkeitsschutzsperre des § 68a Strafprozessordnung (StPO) gehen, schlägt Böttner vor, die Öffentlichkeit dafür nach § 171b StPO auszuschließen, was die Vorsitzende für den nächsten Tag erwägen will.

Weiter geht es mit der Befragung am Donnerstag.

 

Hinweis: Wenn Ihre Gedanken um Suizid kreisen, wenn Sie sich traurig oder depressiv fühlen, holen Sie sich Hilfe. Die Telefonseelsorge ist kostenlos und zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar: Per Telefon 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 oder 116 123, per Mail und Chat unter online.telefonseelsorge.de.

 

Tag 1 – Prozessauftakt: Hat sie die Entführung ihrer Kinder in Auftrag gegeben? In Hamburg hat der Prozess gegen Steak-House-Erbin Christina und weitere Angeklagte begonnen. Die Verteidigung macht der Staatsanwaltschaft viele Vorwürfe.

Tag 2 - Strafprozess gegen Christina Block vorerst unterbrochen: Eigentlich war eine Einlassung der Block-House-Erbin angekündigt, doch der Prozess gegen Christina Block wurde unterbrochen. Grund ist ein Streit um die Nebenklage ihrer 14-jährigen Tochter. Die Verhandlung wird am 25. Juli fortgesetzt.

Tag 3 - "Du hast mich fertig gemacht": "Ich habe die Entführung meiner Kinder weder beauftragt noch gewollt": Über mehrere Stunden ließ sich Christina Block vor der Strafkammer des LG Hamburg ausführlich im Entführungsprozess gegen sie ein und schilderte ihre Sicht der Dinge.

Tag 4 - "Sie haben meiner Tochter einen Alarmknopf um den Hals gehängt": Im "Block-Prozess" schildert Christina Block ihre verzweifelten Pläne, ihre Kinder zurückzuholen – von Bootsfahrten bis Maskenbildner. Im Fokus: Freundin "Olga", 120.000 Euro Bargeld und der Vorwurf eines Alarmknopfs um den Hals der Tochter.

Tag 5 - "Ich habe die schlechteste Position, meine Kinder jemals wiederzusehen": Routine im Saal, aber offene Fragen im Verfahren: Christina Block antwortet ausweichend, schildert Erinnerungslücken und wirft ihrem Ex-Mann Manipulation vor. Die Rolle der Cyberfirma bleibt ungeklärt. 

Tag 6 - "Ich werde von nun an insgesamt schweigen": Am sechsten Verhandlungstag im Kindesentführungsprozess verweigerte Christina Block alle Antworten auf Fragen der Nebenklage. Prozessuale Fragen, Framing- und Manipulationsanschuldigungen dominierten im aufgeladenen Gerichtssaal. 

Tag 7 - "Bestrafen Sie mich": Der Mitangeklagte und in Untersuchungshaft befindliche Tal S. gibt an, die Block-Kinder nur gerettet haben zu wollen. Er übernahm für die Entführung volle Verantwortung und appellierte an den Vater, "Frieden zu stiften".

Tag 8 - "Sie wirkte wie im Traum": Der Angeklagte Tal S. schildert am achten Verhandlungstag, wie er den Kindern Klebeband über Mund und Hände legte – bei dem Mädchen "härter", als es nicht kooperierte. Später gerieten Blocks Verteidiger und die Vorsitzende noch aneinander.

Tag 9 - "Hätte niemals gedacht, als rechtstreuer Bürger jemals vor Gericht zu stehen": Im Block-Prozess bestreiten ihr Lebenspartner Gerhard Delling, Cousine Uta B. und Sicherheitsunternehmer P. jede Beteiligung an der Entführung der Block-Kinder. Vater Hensel spricht derweil von Gewalt und "Todesangst" in der Silvesternacht.

Tag 10 - "Zum Glück hatte ich meine Hände schützend vor dem Gesicht": Blocks Ex-Ehemann beschreibt im Hamburger Entführungsprozess Schläge, Tritte und die Schreie der gemeinsamen Kinder in der Silvesternacht. Zudem wirft er Christina Block häusliche Gewalt vor, dem die Hauptangeklagte widersprach.

Tag 11 - "Unsere Verteidigerpflicht ist, das Wort zu erheben, wenn es notwendig ist": Im Prozess gegen Christina Block entbrennt eine hitzige Auseinandersetzung um Verteidigerrechte. Nebenkläger Hensel berichtet über die psychische Belastung der Kinder mit Aussagen, die stellenweise für Irritationen im Saal sorgten.

Tag 12 - "Wir haben Kinder, die funktionieren": Am zwölften Verhandlungstag ging die Befragung Stephan Hensels weiter. Er musste sich Vorhalte machen lassen, die ins Persönlichste gingen. Eine Verteidigerin lockte den Nebenkläger mit ihren Fragen sichtbar aus der Reserve.

Tag 13 - "Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie etwas Böses wollten": Am dreizehnten Verhandlungstag des Block-Prozesses sorgt die Befragung von Nebenkläger Stephan Hensel erneut für Streit im Saal: An die Presse geleakte Akten, § 55 StPO, und ein ungewöhnlich emotionales Statement eines israelischen Mitangeklagten.

Tag 14 - "Alles, was aus Deutschland kam, wurde verteufelt": Am vierzehnten Verhandlungstag im Block-Prozess dominiert die juristische Kontroverse zum Umgang mit Handydaten. Block präsentiert sich kämpferisch, attackiert Hensel und bittet eindringlich, ihre Tochter nicht öffentlich aussagen zu lassen.

Tag 15 - Augenzeugen schildern Entführung der Kinder: Am 15. Verhandlungstag berichten Augenzeugen von der Entführung in der Silvesternacht 2023/24, während ein emotionaler Brief der Großeltern und Erklärungen zu psychischer Belastung der Kinder sowie Blocks Einlassungen für Spannung sorgen.

Tag 16 - "In so einer rekordverdächtigen Zeit bin ich noch nie aufgeflogen": Ein Sicherheitsberater berichtet über die Observation der Block-Kinder in Dänemark, sein Auffliegen vor Ort, einen riskanten Plan und ein heikles Mittagessen mit Anwälten: Einblicke in den 16. Verhandlungstag des Block-Prozesses.

Tag 17 - "Das ist alles nicht meine Kanne Bier": In welchem Verhältnis standen deutsche und israelische Sicherheitsfirmen? Aufschluss darüber sollte die Befragung des nächsten Zeugen im Block-Prozess geben. Außerdem gab es erneut Streit darum, ob Datenträger ausgewertet werden durften.

Tag 18 - "Die ganze Sache ist nicht mein cup of tea": Wie ist der Kontakt zur Firma zustandegekommen, die die Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24 gewaltsam nach Deutschland geholt haben soll? Am Mittwoch sagte ein geheimnisvoller Zeuge aus, der "in höchsten Sicherheitskreisen" verkehrt.

Tag 19 - "Eine nicht mehr hinnehmbare Verletzung der Unschuldsvermutung": Während der ehemalige Chef des Bundesnachrichtendienstes seine Aussage verweigert, flammt der Streit über die ausgelesenen Handydaten von Christina Block wieder auf: Mehrere Verteidiger stellen Befangenheitsanträge am 19. Prozesstag.

Tag 20 - "Wer hat mit der israelischen Sicherheitsfirma gesprochen?": 20. Tag im Block-Prozess: Gericht und Staatsanwaltschaft würgen eine Erklärung Christina Blocks ab. Außerdem berichten Zeugen von ungewöhnlichen Hotelübernachtungen im Elysee-Hotel. Wer hatte Kontakt zur israelischen Sicherheitsfirma?

Tag 21 - Warum die Vorsitzende der Steakhouse-Erbin mit Haftbefehl drohte: Im Block-Prozess dreht sich an Tag 21 alles um die mysteriöse israelische Sicherheitsfirma, massive Zweifel an IT-Warnungen und eine scharfe Ansage der Vorsitzenden: Christina Block geht in Haft, wenn sie weiter Kontakt zu Zeugen hat.

Tag 22 - Audioaufnahmen aus der Silvesternacht 2023/24 erschüttern den Saal: Im Mittelpunkt von Tag 22 stand die Inaugenscheinnahme mehrerer Audioaufzeichnungen nach § 86 StPO. Die Dateien dokumentieren in Tonaufnahmen dramatische Minuten einer Entführung.

Tag 23 - "Hier lügt jemand": Christina Block soll den Auftrag erteilt haben, zwei ihrer Kinder aus der Obhut des Ex-Manns zu entführen. Dessen neue Ehefrau wendet sich als Zeugin direkt an die Angeklagte – und spricht am 23. Verhandlungstag von "Todesangst" der Tochter.

Tag 24 - "BKH - Bring Kids Home": Zuschauergedrängel, doppelte Sicherheitskontrollen, gespannte Blicke. Im Mittelpunkt: Die Vernehmung von David Barkay, Geschäftsführer der Firma, die die Block-Kinder entführt haben soll. Am Ende des Tages gibt es eine böse Überraschung.

Tag 25 - "Operation Golden Ice #5" und der Moment der Entscheidung: Am 25. Prozesstag schildert der Organisator der Entführung minutiös den Ablauf und wie die Aktion fast abgebrochen worden wäre. Sein Narrativ der Gewaltfreiheit gerät ins Wanken, als die Vorsitzende seine Aussage Punkt für Punkt prüft.

Tag 26 - "Ich bin erleichtert, dass Sie jetzt tun, was getan werden muss": Klare Fragen, knappe Antworten: Am 26. Prozesstag gerät Cyber Cupula-Chef Barkay unter Druck. Es geht um kostenlose Unterbringung, Gratisbüro, Chats und Kameras in Dänemark - und die Grenze zwischen Informationsbeschaffung und Entführung.

Tag 28 - "Dass Hensel die Kinder isoliert hat, war eine Machtdemonstration": Am 28. Verhandlungstag haben im Block-Prozess Ex-Mitarbeiterinnen des Hamburger Jugendamts ausgesagt. Sie werfen Blocks Ex-Mann vor, höchst unkooperativ gewesen zu sein. Diese Vorgeschichte sei eine "Zäsur", sind sich die Verteidiger einig.

Tag 29 - "Ex-Hotelmitarbeiter sagen im Block-Prozess aus Offene Rechnungen, geschlossene Augen”: Am 19. Verhandlungstag führte der Block-Prozess tief hinein in die Welt eines Luxushotels jenseits regulärer Abläufe. Außerdem wollten zwei Anwälte wissen, gegen welchen Vorwurf sie verteidigen sollen.

Tag 30 – "Es war mein Traum, in einem Wohnmobil durch Europa zu reisen": Überraschendes Wiedersehen, der israelische Ex-Agent David Barkay sagt erneut detailliert vor Gericht aus. Wo er Erinnerungslücken hat, lässt das Gericht seine Notizbuchseiten an die Wand projizieren. Ein Eintrag stammt von Christina Block.

Tag 31 - "Jede Mutter hier im Raum würde so handeln": Ein Zeuge im Blitzlicht, der immer wieder ausweicht: Das Gericht ringt Barkay Details zur Entführung der Block-Kinder ab. Je mehr er einräumt, desto brüchiger wird seine Erzählung von einer "Rettung" im Interesse der Kinder.

Tag 32 - "Ich bestreite, dass der Zeuge irgendeinen Sachverstand hat": Ein von Christina Block konsultierter Kinderpsychologe schildert seine Eindrücke von den entführten Kindern. Am Ende stehen jedoch nicht seine Beobachtungen im Fokus, sondern ein Frontalangriff der Verteidigung auf seine fachliche Kompetenz.

Tag 33 - "Eine objektive Wahrheitsfindung ist nicht mehr möglich": Weil ein Zeuge nicht erschien, beschäftigte sich das LG Hamburg mit Anträgen der Verteidigung. Der skurrilste: Blocks Verteidiger will das Verfahren wegen der Medienberichterstattung einstellen lassen. Es gebe zu viele "Realitätsangebote".

Tag 34 - "Ich will nicht, dass diese Frau im Knast sitzt, weil ich etwas gesagt habe": Treffen mit Christina Block, die er zuvor nicht erwähnt hat: Der mitangeklagte Israeli Tal S. macht eine interessante Einlassung. Zusätzlich geht es am Freitag um die Rolle von Blocks Vater: Welche Rolle spielte "der Patriarch"?

Tag 35 – "Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe": Ein militärisch präziser Plan, der gründlich schiefgeht: im Block-Prozess schildert Kronzeuge David Barkay, wie die "Rettung der Kinder" zum Fiasko geriet.

Tag 36 - "Wir wollten in der Lage sein, alles zu hören, was rein- und rausging": David Barkay gibt Einblicke in die Überwachung der Familie Hensel, seine eigene Rolle entfacht eine Diskussion.

Tag 37 – "Hier nur für Sie der Bericht, Smiley":Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes sagt zu einem Hausbesuch bei Christina Block und den Kindern aus – gab es eine Sonderbehandlung? Eine Befragung mit Folgen für das mögliche Strafmaß. Und am Ende spielt sogar der Krieg im Nahen Osten eine Rolle.

Tag 38 - "Hätte die Polizei ihren Job gemacht, wären wir heute nicht hier": Zwei Kripo-Beamtinnen standen im Fokus des Prozesstages. Blocks Verteidiger Ingo Bott nutzt ihre Aussagen für schwere Vorwürfe gegen die Polizei – und sieht darin zugleich ein Argument gegen den Vorsatz seiner Mandantin.

Tag 39 - "Der Mossad wäre stolz auf das TikTok-Verhalten seiner Agenten": Die Waffen der privaten Block-Security-Leute, ausgerechnet ein Polizist, der sich an kaum etwas erinnert, und vermeintliche Mossad-Agenten im Bademantel, die sich Herzen auf TikTok schicken. Das war Tag 39. Und es war hitzig und verwirrend.

Tag 40 - "Ich warte kurz, bis das Theater hier vorbei ist": Am Donnerstag sagt ein Kriminalpolizist als Zeuge im Block-Prozess ruhig und prägnant aus. Ein deutlicher Kontrast dazu, wie sich nicht nur Verteidigung und Gericht gegenseitig angehen, sondern auch die Verteidiger untereinander.

Tag 41 - "Das Haus wie ein Museum für eine Familie, die auseinandergerissen wurde": Am 41. Prozesstag hagelt es von den Anwälten Vorwürfe. Gegen die Arbeit der Ermittler, gegen die Anwälte auf der Gegenseite - und gegen das Publikum. Schließlich muss die Vorsitzende eingreifen. Auch als Fotos aus dem Block-Haus gezeigt werden.

Tag 42 - "Das perfekte Verbrechen gibt's nur im Kino": Warum kontaktierte die Polizei nach dem Notruf in der Silvesternacht nicht die Mutter der entführten Kinder? Wer bei der Polizei wichtige Entscheidungen traf, diese Suche gleicht einer Schnitzeljagd. Tag 42 und die Block-Woche enden abrupt.

Tag 43 - "Spannend, was für eine Zeugin die Nebenklage da aus dem Hut zaubert": Eine Nachbarin belastet Christina Block zunächst schwer, ihre Zeugenaussage gerät bei der Befragung aber gehörig ins Wanken. Das Bild von einer Polizei, die nicht genau erklären kann, was sie in der Silvesternacht tat, verfestigt sich.

Tag 44 – "Zuerst haben die Kinder noch Mama gesagt, dann nur noch Christina": Die Vernehmung einer Polizeibeamtin sorgt für Streit. Dann schildert die plötzlich eine für den Prozess wohl bedeutende Aussage von Christina Block. All das sorgt für einen emotionalen 44. Tag. Bis einen Angeklagten offenbar die Kräfte verlassen.

Tag 45 - "Wovor haben Sie denn Angst, Frau Staatsanwältin?": Der Streit über zulässige Fragen kocht über, eine Staatsanwältin ist streitlustig und Gerhard Delling bekommt statt eines Geburtstagsgeschenks harte Worte: Der Bericht zum 45. Verhandlungstag im Blockprozess.

Tag 46 - "Wenn ich was sage, werden mir schlechte Sachen passieren": Warum sollte ein israelischer Bauingenieur zum Fluchtwagenfahrer der Entführung werden? Und wurde er später bedroht? Eine Aussage zur Block-Großmutter gibt Rätsel auf und die Anwälte wollen am 46. Prozesstag die Fotografen aussperren.

Tag 47 - Der Fluchtwagenfahrer gerät ins Schleudern: Am 47. Tag im Block-Prozess zeigen die Strafverteidiger unterschiedliche Künste bei der Zeugenbefragung. In den Aussagen des Fluchtwagenfahrers tauchen Widersprüche auf. Das Gericht lehnt mit fragwürdiger Begründung eine Beschlagnahme ab.

Tag 48 – Welchem Zeugen kann man noch glauben?: Block bekommt zum Geburtstag einen kurzen Verhandlungstag, den sogar die Blumen überleben, die eine Zuschauerin ihr mitbringt. Derweil streiten Verteidigung und Nebenklage darüber, wie streng Abweichungen in Zeugenaussagen zu bewerten sind.

Tag 49 – "Kommste mit zur Auslandsobservierung, kannste viel lernen": Mit dem Dolch nach Dänemark - im Blockprozess beschreibt ein Privatdetektiv eine Observation in Dänemark, die vor allem eines war: kurz, chaotisch und "eine Riesenkacke". Die Staatsanwaltschaft hält sie für alles andere als harmlos.

Tag 50 – Olga packt aus und belastet nicht nur Christina Block: Die lang erwartete Aussage von "Olga" drängt den Fokus auf die Frage, wer die treibende Kraft hinter der Entführung der Kinder von Christina Block war. Die Vorsitzende liefert am Ende zwei Paukenschläge für den weiteren Prozessfortgang.

Tag 51  Christina Block, Codename "Marienkäfer": Keren T., die "rechte Hand" des mutmaßlichen Chef-Entführers und Schlüsselfigur, sagt aus. Sie belastet Block, ihren Vater, den Familienanwalt und sogar den Leiter des Hamburger Hafens, stellt damit aber auch ihre Glaubwürdigkeit infrage.

Tag 52 – War "Happy New Year" ein Code für "Wir haben die Kinder"?: Im Block-Prozess dürfen die Verteidiger die wichtige Zeugin "Olga" befragen. Es geht um bewaffnete Israelis, die ihre Angelegenheiten selbst regeln, um codierte Nachrichten, Unrechtsbewusstsein und Hamburger Lichtverhältnisse im Winter.

Tag 53 – Rückholung ist nicht gleich Entführung: Rechtsweg, Rückholung, Entführung: Im Block-Prozess wird zunehmend entscheidend, wer welche Stufe der geplanten Rückkehr der Kinder kannte und billigte. Der Verteidiger von Blocks Familienanwalt attackiert an Tag 53 die Schlüsselzeugin. 

Tag 54 – "Brauchen Sie eine Pause, um ein Ablehnungsgesuch zu formulieren?": Die Befragung von Christina Blocks Psychologen R. zieht sich so in die Länge, dass es ordentlich zwischen Block-Verteidiger Bott und der Vorsitzenden Richterin Hildebrandt kracht. Die Erklärungen zu "Olgas" Befragung werden daher verschoben.

Tag 55 – "Die Gerichtssprache ist Deutsch, das denke ich mir nicht aus": Am 55. Tag beginnen die mit Spannung erwarteten Erklärungen der Verteidiger zur Befragung Keren T.s, die unter dem Decknamen "Olga" eine Schlüsselrolle gespielt haben soll. Für Nebenklagevertreter von der Meden wird es kein angenehmer Tag.

Tag 56 – Voß' großer Rundumschlag: Der Streit um zulässige Fragen und den Umgangston im Saal kocht über: Es wird sich gegenseitig korrigiert und verspottet, dann ruft Stephan Hensel ins Mikrofon. Costard-Verteidiger Voß legt sich besonders mit dem Gericht und zwei Anwälten an.

Tag 57 – "Ich habe niemals Leute manipuliert, ich habe andere Dinge getan": Ingo Bott hält eine Lesestunde. Der vermeintliche Kronzeuge Barkay erklärt bei seinem letzten Auftritt im Zeugenstand, dass er früher für den israelischen Geheimdienst gearbeitet hat. Was bleibt von der Befragung der israelischen Zeugen?

Tag 58 – Warum glaubte man anderen – den Angeklagten aber nicht?: Als eine Ermittlerin erklärt, dass das Verfahren gegen andere eingestellt wurde, weil man sich auf deren Wort verlassen habe, kochen im Block-Prozess die Emotionen über. Misst die Staatsanwaltschaft mit zweierlei Maß? 

Tag 59 – die Kammer denkt an den August, die Verteidigung an den BGH: Was darf eine zentrale Ermittlerin zum Block-Komplex aussagen? Am 59. Verhandlungstag zeichnet sich ab: Die Verteidiger bereiten sich schon auf die Revision vor. Und der Abschluss des Prozesses im August lässt sich wohl nicht mehr halten.

Tag 60 – Die Antwort auf alle Fragen lautet "David Barkay": Der zweite mutmaßliche Fluchtwagenfahrer berichtet per Videoschalte von der Entführung in der Silvesternacht: Beim Chef der Israelis, David Barkay, seien alle Fäden zusammengelaufen. Christina Block könnte noch etwas anderes gelegen kommen.

Tag 61 – "Sie war wie Prinzessin Diana": Kafka, Diana und David Barkay: Die Block-Verteidigung versucht, den mutmaßlichen Chef-Entführer als Strippenzieher darzustellen. Wer brachte die Kinder zuerst in Gefahr? "Profis" hätten bei der Aktion wohl nie mitgemacht.

Zitiervorschlag

Block-Prozess Tag 62 liefert kuriose Abenteuergeschichte: . In: Legal Tribune Online, 09.07.2026 , https://www.lto.de/persistent/a_id/60384 (abgerufen am: 16.07.2026 )

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