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Whistleblowing in der BRD - Zivilcourage oder Verrat? Hinweisgeberverhalten und rechtliche Regelung

15.11.2019, 14:15 - 19:00 Uhr

München

„Die Aufmerksamkeit und das Verantwortungsbewusstsein des Staatsbürgers, der Missstände nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern sich auch für deren Abstellung einsetzt, ist eine wesentliche Voraussetzung für den Bestand der freiheitlichen demokratischen Ordnung“, heißt es in einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 28.04.1970 (1 BvR 690/65). Diese Problematik ist unverändert aktuell. Das öffentliche Bild von Hinweisgeber/innen schwankt allerdings zwischen Helden-und Denunziantentum. Auch ist das Wissen um wissenschaftliche Erkenntnisse zur „Realität des Whistleblowings“ (etwa typische Merkmale und Verläufe) wenig verbreitet. Ebenso verhält es sich mit Blick auf die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen, Informationen über Missstände weiterzugeben.Wir wollen durch mehrere Vorträge mit anschließender Podiumsdiskussion über die aktuelle rechtliche Lage informieren, so z.B. auch über die europäischen Vorgaben zur Thematik. Die Veranstaltung folgt dem Motto „science goes public“ und ist deshalb sowohl für Fachpublikum als auch die Zivilgesellschaft geöffnet. 

 

 

Veranstaltet von:

LMU - München, Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie, Transparency International Deutschland e. V., RG München


Veranstaltungsort:

LMU- München, Achtung: Außenstelle!
Institut für  Kommunikationswissenschaften und Medienforschung

Oettingenstraße 67
EG Hörsaal B001
80538 München


Kontakt:

Elke Wienhausen-Knezevic

Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie

Telefon: +49 (0)89 / 2180 - 2305
Fax: +49 (0)89 / 2180 - 3580

E-Mail: elke.wienhausen@jura.uni-muenchen.de


Zielgruppe(n):
Berufsträger, Mandanten

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