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Supervisionspflicht für zertifizierte Mediatoren zwingend!27.05

27.05.2019, 17:00 - 20:15 Uhr

Köln

Spätestens seit Inkrafttreten des Mediationsgesetzes ist die Supervision für MediatorInnen von wesentlicher Bedeutung, da sie sowohl in der Ausbildung als auch vertiefend in der Fortbildung gefordert wird. Der gesetzlich zertifizierte Mediator erfordert neben 120 Zeitpräsenzstunden die Bescheinigung einer Einzelsupervision über eine durchgeführte Mediation. Nach dem Erwerb der gesetzlichen Zertifizierung sind innerhalb von zwei Jahren weitere vier Einzelsupervisionen über Mediationen notwendig. Dies gilt auch für sogenannte Altfälle gemäß § 7 ZMediatAusbV. Die zweijährige Frist für die Durchführung von vier Einzelsupervisionen über Mediation beginnt in diesem Fall am 1. September 2017 zu laufen.
Die Supervision kann als Einzelsupervision im 2-er Setting oder auch in der Gruppe gewählt werden. Als Einzelsupervision wird sie bescheinigt, soweit der Supervisand einen Fall in die Gruppe einbringt. Die Fallsupervision in der Gruppe hat darüber hinaus den Vorteil, zugleich als Fortbildung im Sinne von § 13 MediatAusbV angerechnet werden zu können. Im Workshop wird der Referent unterschiedliche Konzepte vorstellen, z. B. TZI nach Ruth Cohn, Balint-Gruppen, die Intervision bzw. Peer-Supervision und die mediationsanaloge Supervision. In praktische Demonstrationen und Gruppenarbeit können die TeilnehmerInnen wichtige Erfahrungen sammeln und die Arbeit des Supervisors/der Supervisorin kennenlernen.

Der Referent, Herr Kollege Christoph Bubert, ist Rechtsanwalt und international zertifizierter Mediationssupervisor (DACH) und seit über zehn Jahren in der Aus- und Fortbildung von Mediatoren tätig. Er ist in den Zertifizierungskommissionen von DACH und MKBauImm (ehemals: Verband der Bau- und Immobilienmediatoren) tätig. Zudem ist er Fortbildungsleiter für den Erwerb der Verbandszertifizierung beim MKBauImm. Darüber hinaus gehört er dem Vorstand der Forschungsgruppe für Wirtschaftsmediation und Verhandlung der Technischen Hochschule Köln an.

Kostenbeitrag Jungmitglied KAV: € 120,00
Kostenbeitrag Mitglied KAV: € 140,00
Kostenbeitrag Nichtmitglied € 180,00
inkl. Seminarunterlagen, Kaffeepause, Mineralwasser, W-Lan

Eine Teilnahmebescheinigung wird für 3 Std. erteilt.

Veranstaltet von:

Kölner Anwaltverein


Veranstaltungsort:

The Midtown Hotel
Kaiser-Wilhelm-Ring 48
50672 Köln

 


Kontakt:

Hauptgeschäftsstelle
Oberlandesgericht Köln
3. Etage, Zimmer 316
Reichenspergerplatz 1
50670 Köln
Tel: +49 (0) 221 28 56 02 - 12 
F.   +49 (0) 221 28 56 02 - 21
service@koelner-anwaltverein.de


Zielgruppe(n):
Berufseinsteiger, Berufsträger

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