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Die Synergie zwischen Rechnungslegung, Berichtswesen und Vergütung im Insolvenzverfahren

20.09.2019, 10:00 Uhr - 20.09.2017, 17:00 Uhr

Köln

Tue Gutes und berichte davon! Wer eine angemessene Vergütung haben möchte (Zuschläge), muss dazu auch a) ordentlich berichten und b) korrekt in der Rechnungslegung arbeiten.

In diesem Seminar werden die verschiedenen Aspekte, die bei der Rechnungslegung und Vergütungsabrechnung zusammenhängen, intensiv behandelt werden. Dabei werden die unterschiedlichen Sichtweisen des Verwalterbüros mit denen des Insolvenzgerichts herangezogen und Vorschläge unterbreitet, wie eine effiziente Berichterstattung und eine korrekte Darstellung in der Buchhaltung zu einer angemessenen und möglichst zeitnahen Vergütungsfestsetzung führen können.

Themen:

Betriebsfortführung

  • Berechnungsgrundlage bei einer Betriebsfortführung (Unterscheidung Fortführungseinnahmen / Verwertungseinnahmen)

Betriebsfortführung grds. als Zuschlagstatbestand?

  •  Kriterien und Bemessung?
  • Betriebsfortführung im vorl. Verfahren und Auswirkungen auf die Vergütung im Hauptverfahren: Abschlag im Hauptverfahren wegen Entlastung durch Vorarbeiten aus dem Eröffnungsverfahren?

Forderungseinzug aus dem Eröffnungsverfahren und Zuschlag

  • defizitäre Betriebsfortführung
  • Berechnungsgrundlage
  • Abschlag oder gleichwohl Zuschlag?
  • Problematik aus der Praxis: Verwaltervergütung als Erfolgsvergütung?!

Absonderungsgegenstände

  • Umgang mit Absonderungsrechten im Verfahren
  • Darstellung im Bericht
  • Abrechnung im Vergütungsantrag
  • Folgen einer Anfechtung des Absonderungsrechts
  • Bemessung evtl. Zuschläge
  • Behandlung freiwilliger Kostenbeiträge

Aussonderungsgegenstände

  • Umgang mit Aussonderungsgegenständen im Verfahren
  • Darstellung im Bericht
  • Behandlung freiwilliger Kostenbeiträge
  • Evtl. Zuschläge?
  • Folgen einer Anfechtung des Aussonderungsrechts

Obstruierender Schuldner, fehlende oder unsortierte Unterlagen

  • Zuschlagstatbestand oder ist ein obstruierender Schuldner, fehlende bzw. unsortierte Unterlagen als „Regelfall“ anzusehen (so Tendenzen aus der Praxis)
  • Darstellung im Bericht

Besonderer Aufwand bei nachträglichen, in der Bearbeitung umfangreichen oder zahlreichen Pfändungsschutzanträgen (z.B. § 765a ZPO bei nachträglicher Einrichtung eines P-Kontos und Auskehr der Gelder)

  • Zuschlag gerechtfertigt? Kriterien?
  • Verhinderung des Abschlags auf Mindestvergütung im IK-Verfahren (600 €)?

Vorpfändungen (zahlreiche) und Vollstreckungserinnerung durch den Insolvenzverwalter mit besonderem Arbeitsaufwand (in Anl. an BGH v. 21.9.2017 – IX ZR 40/17 zur öffentl.-rechtl. Verstrickung)

  • praktische Bedeutung des BGH-Urteils (Umsetzungsfragen)
  • Zuschlag gerechtfertigt? Kriterien?
  • Verhinderung des Abschlags auf Mindestvergütung im IK-Verfahren (600 €)?

Ungerechtfertigte Bereicherungen der Insolvenzmasse

  • Behandlung während des Verfahrens
  • Darstellung im Bericht
  • Auswirkungen auf den Vergütungsantrag

Zukünftige Massezuflüsse

  • Darstellung im Bericht
  • Auswirkungen auf den Vergütungsantrag

Verbraucherinsolvenzverfahren

  • Vermeidung einer Kürzung der Mindestvergütung gem. § 13 InsVV
  • ...
Bewerbungs- / Anmeldefrist:

18.09.2019


Veranstaltet von:

AGV Seminare


Veranstaltungsort:

Hotel Maritim Köln
Heumarkt Nr. 20
50667 Köln


Kontakt:

Herr Goldt / Frau Katzwedel
T.: 03 31 28 12 89 19
M.: mail@agv-seminare.de


Zielgruppe(n):
Berufsträger

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