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Desistance from crime – Ausstieg aus kriminellen Karrieren

23.07.2020, 10:30 Uhr - 24.07.2020, 16:00 Uhr

Heidelberg

Kontrollauftrag der Bewährungshilfe wurde in den letzten Jahren deutschlandweit oft nur unter dem Blickwinkel der Risikoorientierung diskutiert. In vielen Bundesländern wurden entsprechende Konzepte entwickelt. Andere Ansätze für eine erfolgreiche Resozialisierung traten in den Hintergrund. Wenig Beachtung fanden bisher die Ergebnisse der Desistance-Forschung. Müssen sich Mitarbeiter*innen aus der Straffälligenhilfe zukünftig verstärkt nach den Bedürfnissen ihrer Klienten richten und sich mehr als bisher um die Unterstützung von individualisierten Ausstiegsprozessen bemühen?
 

Ziel: Das Seminar vermittelt in zwei Tagen einen Überblick über wesentliche Erkenntnisse der „Desistance“-Forschung, wobei „Desistance“ den Ausstiegsprozess aus kriminellen Karrieren meint (vgl. u.a. Maruna 2001). Darüber hinaus werden Bezüge dieses Forschungsstrangs zum Risk-Need-Responsivity-Modell (u.a. Andrews & Bonta, 2010) und Good Lives Model (u.a. Ward, Mann, & Gannon, 2007; Ward & Gannon, 2006) hergestellt. Aus diesen Inhalten werden praktische Implikationen für die Straffälligenhilfe beleuchtet und gemeinsam überlegt, wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse im beruflichen Alltag umgesetzt werden können.

Bewerbungs- / Anmeldefrist:

02.07.2020


Veranstaltet von:

DBH e.V. – Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik


Veranstaltungsort:

ISG Hotel Heidelberg
Im Eichwald 19
69126 Heidelberg


Kontakt:

DBH e.V. – Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik
Aachener Str. 1064
50858 Köln

Tel. 02 21 / 94 86 51 20
Fax 02 21 / 94 86 51 21

Internet: www.dbh-online.de
E-Mail: kontakt@dbh-online.de


Zielgruppe(n):
Berufseinsteiger, Berufsträger, Studenten & Referendare

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