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Aktuelle Entwicklungen und Probleme beim Netzausbau - 25. Leipziger Umweltrechtliches Symposion

19.03.2020, 10:00 Uhr - 20.03.2020, 12:30 Uhr

Leipzig

Am 19. und 20. März 2020 veranstalten das Institut für Umwelt- und Planungsrecht (IUPR) der Juristenfakultät der Universität Leipzig und das Department Umwelt- und Planungsrecht des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ ihr 25. Umweltrechtliches Symposion, das dem Thema „Aktuelle Entwicklungen und Probleme beim Netzausbau“ gewidmet ist.

 

Der Netzausbau ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende, weil die zunehmende Nutzung der erneuerbaren Energien einen Um- und Ausbau der Stromnetze erforderlich macht. Insbesondere gilt dies für die großen Übertragungsleitungen, weil der Strom der Zukunft in hohem Maße im windreichen Norden produziert wird und nach Süden transportiert werden muss. Die Herausforderungen, vor denen der Netzausbau steht, sind gewaltig. Das 25. Leipziger Umweltrechtliche Symposion widmet sich den aktuellen Entwicklungen und Problemen beim Netzausbau. Es setzt dabei einen besonderen Akzent auf das Verhältnis der Planungsstufen zueinander und auf eine aktive Einbeziehung der relevanten Akteure.

 

Dazu werden zunächst der aktuelle Stand des Netzausbaus und die Möglichkeiten der Netzoptimierung untersucht (Matthias Otte, Bundesnetzagentur). Weiter wird die aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung zum Netzausbau dargestellt (RiBVerwG Helmut Petz). Anschließend widmet sich ein Vortrag dem Thema „Prüfungsumfang und -tiefe im gestuften Planungs- und Zulassungsverfahren“ (RA Prof. Dr. Bernd Dammert und RAin Silvia Tolkmitt). Ergänzt wird die Veranstaltung durch Referate zum Natura 2000-Gebiets- und Artenschutz beim Netzausbau aus naturschutzfachlicher Sicht (Barbelin van der Smissen und Boris Jechow, ERM GmbH) sowie zum Verhältnis der Netzplanung zur Landesplanung (Prof. Dr. Kurt Faßbender, Universität Leipzig). Am Ende des ersten Tages unterzieht Prof. Dr. Bernd Holznagel von der Universität Münster das bisherige gestufte Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie das jüngste Gesetz zur Beschleunigung des Netzausbaus einer Bewertung.

 

Der zweite Tagungstag ist dem Podiumsgespräch gewidmet. Unter dem Titel „Weiterer Handlungsbedarf beim Netzausbau – die Sicht der Akteure und der Beteiligten“ diskutieren voraussichtlich Dr. Martin Schöpe (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Dr. Phillip Fest (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW), Dr. Frank Golletz (50Hertz Transmission GmbH) und Tina Mieritz (NABU).

 

Das Symposion wird veranstaltet vom Institut für Umwelt- und Planungsrecht der Universität Leipzig und vom Department Umwelt- und Planungsrecht des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ, im Zusammenwirken mit der Leipziger Vereinigung für Umwelt- und Planungsrecht, dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, der Stadt Leipzig und der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU).

 

Über die Teilnahme kann auf Wunsch eine Bestätigung nach § 15 FAO ausgestellt werden.

Bewerbungs- / Anmeldefrist:

29.02.2020


Veranstaltet von:

Institut für Umwelt- und Planungsrecht der Universität Leipzig und Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ


Veranstaltungsort:

Alte Handelsbörse
Naschmarkt 1
04109 Leipzig


Kontakt:

Olga Fedorov

0341/235 1257

olga.fedorov[@]ufz.de


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