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Sacher, 9. Semester
"Bei Hausarbeiten ist es schwierig die Bücher zu bekommen, die man braucht."

LTO: Würdest du einem Studienanfänger das Jura-Studium in Trier empfehlen und würdest du dich noch einmal dafür entscheiden?

Sacher: Beides kann ich mit "Ja" beantworten. Die Uni Trier hilft meiner Meinung nach den Studienanfängern gut beim Studieneinstieg und kann auch durch eine gute Betreuung der Studierenden punkten.

 

LTO: Welche Vorteile bietet deine Fakultät und was läuft nicht so gut?

Sacher: An Vorteilen bietet die Uni Trier vor allem fachlich sehr kompetente und engagierte Dozenten. Die Professoren, das Dekanat und das Prüfungsamt stehen bei allen Fragen und Problemen zur Verfügung und kümmern sich um die Anliegen der Studierenden. Hierdurch wird eine sehr freundliche und persönliche Atmosphäre geschaffen.

Besonders hervorheben möchte ich den Schwerpunktbereich für Umwelt- und Technikrecht, den ich selbst belegt habe. Er zeichnet sich sowohl durch eine ausgezeichnet besetzte Professur, wie auch durch eine herausragende Fachbibliothek am Institut für Umwelt- und Technikrecht aus. Für diejenigen, die später einmal ihren Schwerpunkt hierauf legen möchten, kann ich die juristische Fakultät der Uni Trier besonders empfehlen.

Weniger gut gefällt mir, dass die juristische Bibliothek leider nur Präsenzbestände führt; diese können also nicht ausgeliehen werden. Außerdem denke ich, dass es wünschenswert wäre, den Bestand der Fachbibliothek zu erweitern, da es vor allem zur Hausarbeitszeit hier wirklich voll werden kann und es manchmal schwierig wird, bestimmte Bücher zu bekommen, die man braucht.

 

LTO: Welche Vor- und Nachteile bietet die Stadt Trier als Studienort?

Sacher: Für mich ist ein großer Vorteil der Uni, dass es eine Campus-Uni ist. Hier liegt alles nah beieinander und wird außerdem von größeren Parkanlagen und mehreren kleinen Teichen ergänzt, was eine sehr entspannte Atmosphäre schafft.

Eine Campus-Uni sorgt außerdem für eine angenehme Trennung von Lernen und Leben. Wenn man morgens mit dem Bus hochfährt, beginnt der Uni-Tag, und er endet mit dem Weg nach Hause.

Außerdem finde ich es positiv, dass Trier keine riesige Großstadt wie Berlin, Hamburg oder München ist. Es ist alles relativ übersichtlich und man kommt schnell von A nach B und hat dabeit rotzdem noch viele der Vorteile, die eine Großstadt bietet.

Zu guter Letzt würde ich noch den Hochschulsport erwähnen, der eine ziemlich große Auswahl verschiedener Sportarten bietet.

 

LTO: Welche Tipps und Ratschläge hast du für Studienanfänger?

Sacher: Ich kann jedem Studienanfänger nur empfehlen, eine gewisse Regelmäßigkeit in seinem Lernverhalten zu entwickeln. Das soll auf keinen Fall bedeuten, dass Studenten von Beginn an jeden Tag von morgens bis abends lernen sollten. Aber das Jurastudium ist nun mal ein lernintensives Fach, und da man all das gesammelte Wissen nach mehreren Jahren im Examen präsent haben muss, rächt es sich, wenn man erst zum Ende hin mit dem disziplinierten Lernen anfängt. 

Ich würde deshalb empfehlen, eine gesunde Selbstdisziplin zu entwickeln. Natürlich ist es wichtig, mal ein Wochenende zu entspannen, aber es ist ebenfalls wichtig, regelmäßig etwas für das Studium zu tun.

 

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