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Niklas, 10. Semester
"Die juristische Fakultät bietet beste Voraussetzungen für das eigenständige Arbeiten."

LTO: Würdest Du einem Studienanfänger das Jura-Studium in Göttingen empfehlen und würdest Du dich noch einmal dafür entscheiden?

Niklas: Das Studium in Göttingen war für mich auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Mit dem Grund- wie dem Hauptstudium bin ich sehr zufrieden gewesen. Wer das Leben in einer kleinen Stadt mit einem tollen Studentenleben schätzt, der ist hier genau richtig!

LTO: Welche Vorteile bietet Deine Fakultät und was läuft nicht so gut?

Niklas: Die juristische Fakultät bietet beste Voraussetzungen für das eigenständige Arbeiten. Die Bibliotheken verfügen über gute Arbeitsplätze und ausreichend Literatur, insbesondere zur Anfertigung der Hausarbeiten. Nur selten kam es vor, dass nicht ausreichend Bücher für alle Studenten zur Verfügung standen. Auch im Juridicum sowie in den Bibliotheken im Blauen Turm gibt es viele Möglichkeiten Dokumente auszudrucken, zu kopieren oder Bücher einzuscannen.

Das Lehrangebot ist vielfältig und kann sehr flexibel kombiniert werden. Vorlesungen können durch das Angebot der Begleitkollegs ergänzt und vertieft werden. Neben dem Angebot der juristischen Fakultät bietet auch die Uni mit der Staats-und Universitätsbibliothek sowie dem Neubau des Lern- und Studiengebäudes, welches Anfang 2014 fertiggestellt wurde, optimale Arbeitsbedingungen für die Einzel- wie auch Gruppenarbeit.

LTO: Welche Vor- und Nachteile bietet die Stadt Göttingen als Studienort?

Niklas: Die Uni Göttingen bietet als Campus-Universität ideale soziale Voraussetzungen. Das Juridicum, direkt am Zentralcampus gelegen, ermöglicht den Besuch der Mensa oder Kaffeepausen mit Kommilitonen in der Sonne; im Sommer bietet sich der großzügige Campus auch zum gemütlichen Grillabend an.

Die Nähe zur Innenstadt bietet die Mäglichkeit eines spontanen Stadtbummels; auch der Kiessee ist mit dem Fahrrad in weniger als zehn Minuten zu erreichen und bietet vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Für die Abendplanung stehen zahlreiche Bars und Clubs zur Verfügung. Ein besonders beliebter Treffpunkt ist der Wilhelmsplatz ("Willi"). Auch die BiWi bietet zur spätesten Stunde noch Gelegenheit, ein letztes Bier zu trinken.

Ein besonderes Highlight sind in Göttingen die Uni-Partys zu Semesteranfang und -ende, bei denen das Zentrale Hörsaalgebäude in eine Großraumdisko verwandelt wird. Problematisch ist allerdings, wie in vielen anderen Universitätsstädten, der Mangel an Wohnmöglichkeiten, sodass sich die Suche nach einer Wohnung oder einem WG-Zimmer besonders am Studienanfang sehr schwierig gestaltet.

LTO: Welche Tipps und Ratschläge hast Du für Studienanfänger?

Niklas: Um das fleißige Lernen auszugleichen, empfiehlt sich immer ein Besuch beim Hochschulsport. Dort gibt es zahlreiche und vielfältige Angebote, bei denen für jeden etwas dabei ist. Außerdem wurde vor drei Semestern das Kulturticket in Göttingen eingeführt, das durch Studienbeiträge finanziert wird und mit dem Studierende bei vielen Veranstaltungen und kulturellen Einrichtungen umsonst oder zumindest vergünstigt eingelassen werden.

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