Referendariat in Sachsen

Allgemeines

In Sachsen werden Rechtsreferendare bei den Landgerichten in Chemnitz, Dresden und Leipzig ausgebildet. Ausbildungsbeginn ist der 1. Mai und 1. November eines jeden Jahres. Wartezeiten gibt es keine.

Zeitplan

 1. Zivilstation  5   Monate
 3. Strafrechtsstation 3   Monate
 2. Verwaltung 4   Monate
 4. Anwaltsstation 9   Monate
 5. Schriftliche Prüfungen 8   Klausuren
 6. Wahlstation 3   Monate
 7. Mündliche Prüfung      

Stand: März 2017

Referendariat in Zahlen

  Oberlandesgericht:
  Landgerichte:
  Neueinstellungen pro Jahr: ca. 240 
  Einstellungstermine: 2 x jährlich 
  Vergütung (monatlich): 1265,20 € 
 Wartezeit: keine 

Stand: März 2017

Im Kurzcheck

  • Einstellung zweimal im Jahr, keine Wartezeit
  • Ungefähr jeder 8. besteht die zweite juristische Prüfung nicht
  • Knapp 11 % erreichen ein Prädikat

Zweite juristische Staatsprüfung

Seit 2015 werden in Sachsen nicht mehr 9, sondern 8 Prüfungsklausuren geschrieben: 4 im Zivilrecht, 2 im Strafrecht und 2 im Öffentlichen Recht.

Die Note in der zweiten juristischen Prüfung in Sachsen ergibt sich aus folgenden Leistungen:

Art der Leistung Anteil Gesamtnote
8 Klausuren 70%
mündliche Prüfung (Aktenvortrag) 6,66%
mündliche Prüfung (Prüfungsgespräch) 26,66%

Quelle: Ausbildungsstatistik des BfJ 2016 (Veröffentlicht März 2017)