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Referendariat in Bayern

Allgemeines

In Bayern werden Referendare zum 1. April und 1. Oktober eingestellt. Warte­zeiten gibt es grund­sätzlich keine - wer jedoch mit dem Gedanken spielt, sein Referen­dariat in München ab­zuleisten, sollte möglichst eine soziale Bindung zur Landes­hauptstadt vorweisen können. Die Aus­bildungs­plätze dort sind nämlich äußerst begehrt.

Zeitplan

1. Zivilrechtsstation5Monate
2. Strafrechtsstation3Monate
3. Verwaltungsstation4Monate
4. Anwaltsstation9Monate
5. Schriftliche Prüfungen11Klausuren
6. Wahlstation3Monate
7. Mündliche Prüfung

Stand: März 2019

Referendariat in Zahlen

  Oberlandesgerichte:
  Landgerichte:22
  Neueinstellungen pro Jahr:ca. 1.546 
  Einstellungstermine:2 x jährlich 
  Vergütung (monatlich):1302,08 € 
Familienzuschlag möglich
  Wartezeit:keine 

Stand: März 2019

Im Kurzcheck

  • Mehr als 1.500 Neueinstellungen pro Jahr, keine Wartezeit
  • Ausbildungsplätze in München sind sehr begehrt, Ortswünsche können immer weniger berücksichtigt werden
  • Ca. 15 % erreichen in der zweiten juristischen Staatsprüfung ein Prädikat
  • Druchfallquote etwas höher als im Bundesdurchschnitt

Zweite juristische Staatsprüfung

Die Note in der zweiten juristischen Prüfung in Bayern umfasst 11 Klausuren: 5 Zivilrecht, 2 Strafrecht und 4 öffentliches Recht - wobei in einer jedenfalls Steuerrecht geprüft wird. Das Niveau der bayerischen Prüfung gilt als besonders anspruchsvoll.

Art der Leistung Anteil Gesamtnote
11 Klausuren75%
mündliche Prüfung25%

Quelle: Ausbildungsstatistik des BfJ 2017 (Veröffentlicht März 2019)