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Simon-Vincent Engelbrecht, Associate bei Beiten Burkhardt: "Sam­melt so viel Pra­xi­s­er­fah­rung wie mög­lich"

24.07.2020

Simon-Vincent Engelbrecht startete während der Corona-Krise als Associate bei Beiten Burkhardt. Wie er seinen Berufseinstieg erlebt hat und was für ihn die Kanzlei als Arbeitgeber ausmacht,schildert er im LTO-Interview.

LTO: Herr Engelbrecht, was fasziniert Sie am Beruf des Anwalts?

Simon-Vincent Engelbrecht: Ich finde es spannend, gleichzeitig bei unterschiedlichen Problemen beratend unterstützen und als externer Berater an Lösungen mitwirken zu können.

Was war bisher das Schönste in Ihrem Berufsleben?

Wenn man einen langen Schriftsatz oder ein umfangreiches Gutachten abschließt, ist das immer wieder ein gutes Gefühl.

Und was das Schlimmste?

Nachtschichten, also spät abends und bis in die Nacht hinein zu arbeiten. Oder auch mal am Wochenende. Kommt zum Glück selten vor.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?

Ich schaue schon auf dem Weg zur Arbeit auf meinem Handy nach, welche E-Mails eingegangen sind. Normalerweise bin ich zwischen 9.00 Uhr und 9.30 Uhr im Büro und arbeite dann meine Aufgaben ab. Das ist in meinem Fall sehr abwechslungsreich, weil ich mit Arbeits-, Datenschutz- und Wettbewerbsrecht gleich in drei Rechtsgebieten tätig bin. Zwischendurch gehe ich gerne mit Kollegen essen oder tausche mich mit ihnen bei einem Kaffee über nichtjuristische Dinge aus.

Warum haben Sie sich für Beiten Burkhardt entschieden?

Ich war schon als Referendar in der Anwaltsstation bei Beiten Burkhardt. Ich habe die Kanzlei als guten Mittelstandsberater kennengelernt, in der man „Jura am Hochreck“ betreiben kann.

Wie lief das Onboarding ab?

Ich wurde sehr gut aufgenommen. Die für das erste Halbjahr geplanten Onboarding-Tage mussten leider Corona-bedingt verschoben werden, sollen aber sobald wie möglich nachgeholt werden. Geplant ist, mit anderen Associates zum Standort nach München zu fliegen, um sich dort in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und einen umfassenden Einblick in die Kanzlei zu bekommen. Neben ein paar Schulungen ist auch ein gemeinsamer Kochkurs geplant.

Wie gelingt Ihnen eine gute Work-Life-Balance?

Durch Disziplin, ich stehe auch am Wochenende möglichst früh auf, um etwas vom Tag zu haben. Ganz wichtig ist für mich Sport. Vor der Arbeit gehe ich ins Fitness-Studio oder ich jogge. Ansonsten verbringe ich die Zeit mit der Familie und mit Freunden.

Vor der Arbeit Sport, wann stehen Sie denn auf?

Um 6.00 Uhr!

Wie ist das Verhältnis zu den Partnern bei Beiten Burkhardt?

Mit den Partnern in meinen Teams arbeite ich sehr eng zusammen und kann mit ihnen über alles sprechen, egal ob fachlich oder privat. Die Tür steht immer offen.

Worum beneiden Sie die Partner?

Darum, auch mal nein sagen zu können.

Was ist Ihr größter Wunsch für Ihre berufliche Zukunft?

Als Berater weiter zu wachsen und die Arbeitsbereiche, in denen ich tätig bin zu einem Themenschwerpunkt zu verknüpfen.

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung neben der Juristerei?

Sport, Freunde treffen, alles Soziale. Aber ich setze mich auch gerne einfach in den Park und lese ein gutes Buch.

Was ist ihr Ratschlag für junge Menschen, die einmal Anwalt werden möchten?

Sammelt so viel Praxiserfahrung wie möglich und lasst den Blick schweifen, um den Beruf des Rechtsanwalts bestmöglich kennenzulernen.

Mehr zum Thema: Arbeitgeberprofil von Beiten Burkhardt

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Zitiervorschlag

Simon-Vincent Engelbrecht, Associate bei Beiten Burkhardt: "Sammelt so viel Praxiserfahrung wie möglich" . In: Legal Tribune Online, 24.07.2020 , https://www.lto.de/persistent/a_id/42207/ (abgerufen am: 23.09.2020 )

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