• Hintergründe, 11.05.2013

    Google will Hinterbliebenen das Leben erleichtern. Deshalb gibt es jetzt einen Kontoinaktivität-Manager, mit dem man schon zu Lebzeiten festlegen kann, was mit dem eigenen Profil nach dem Tod passieren soll. Ein lobenswerter Ansatz, mit dem wohl die geplante EU-Datenschutzverordnung aufgegriffen werden soll, meint der Notar Jörn He...

  • Nachrichten, 06.09.2016

    Das Vorlegen eines nicht vom Erblasser geschriebenen Testaments zu dessen Unterschrift begründet keine Strafbarkeit wegen Urkundenfälschung - und somit auch keine Erbunwürdigkeit nach dem BGB, stellte das OLG Hamm klar. Wer selbst einen Testamenttext verfasst und diesen nur noch von der verfügenden Person unterzeichnen lässt, macht...

  • Nachrichten, 06.01.2016

    Theoretisch kann ein gültiges Testament auch auf einem Blatt Toilettenpapier verfasst werden. Praktisch kann es bei ungewöhnlichen Schreibunterlagen allerdings Zweifel am Testierwillen geben, so ein Beschluss des OLG Hamm. Ein ernsthafter Testierwille ist nicht feststellbar, wenn das vermeintliche Testament auf einem Stück Papier o...

  • Nachrichten, 23.09.2014

    Wer seinen Willen bei der Testamentserrichtung nicht klar und deutlich formuliert, der vererbt am Ende gar nichts – oder anders, als er denkt. Der Verwendung einer offensichtlich falsch verstandenen Klausel macht das OLG Hamm damit einen Strich durch die Rechnung. Ein Testament muss klar und deutlich formuliert sein und den wah...

  • Nachrichten, 19.12.2010

    Das OLG Karlsruhe hat entschieden, dass ein Amtsträger, der bei der Bestätigung einer Unterschrift unter einem nichtigen Testament den Anschein erweckt, die Testamentserrichtung sei in Ordnung, pflichtwidrig handelt. Dies gilt auch dann, wenn er vorher darauf hingewiesen hat, dass er nicht befugt ist, ein Testament zu beurkunden. M...

  • Hintergründe, 25.02.2011

    Verzichtet ein behinderter Mensch zu Lasten des Sozialhilfeträgers auf seinen Pflichtteil, ist dieses Vorgehen nicht sittenwidrig. Mit seinem Urteil setzt der BGH die Rechtsprechung zum so genannten Behindertentestament fort. So gerecht der Ansatz ist, das Risiko "Behinderung" auf die Gesellschaft abzuwälzen - diese Gerechtigkeit h...

  • Job & Karriere, 14.06.2011

    Der Anwaltsmarkt ist hart umkämpft, Zusatzqualifikationen sind ebenso begehrt wie umstritten. Der "zertifizierte Testamentsvollstrecker" ging nun bis nach Karlsruhe – und wurde dort kassiert. Die Bezeichnung und Verleihung an sich beanstandete der BGH allerdings gar nicht. Das Urteil ist damit weit mehr als eine Einzelfallentscheid...

  • Nachrichten, 13.08.2014

    Der Erbe eines Familienheims ist von der Erbschaftsteuer befreit, wenn er endgültig das Eigentum an der Immobilie erwirbt. Ist er dagegen testamentarisch dazu verpflichtet, die Immobilie an Dritte zu übertragen, und behält selbst nur ein Wohnrecht, muss er die Steuer zahlen, teilte der BFH am Mittwoch mit. Ein dingliches Wohnrecht ...

  • Nachrichten, 12.11.2013

    Muss ein Erbe aufgrund eines ihm gegenüber ergangenen Einkommensteuerbescheides für den verstorbenen Erblasser Kirchensteuer nachzahlen, kann er diesen Betrag steuerlich zu seinen Gunsten als Sonderausgaben geltend machen. Ein entsprechendes Urteil hat das Hessische FG am Montag bekannt gegeben. Geklagt hatte eine Frau, deren Vater...

  • Nachrichten, 19.10.2016

    33 Jahre dauert der Erbstreit der beiden Enkel des ARAG-Gründers Heinrich Faßbender bis heute. Am Mittwoch kam nun ein vor sieben Jahren beauftragter Gutachter zu Wort. Wie lange das Verfahren noch dauern wird, ist derzeit nicht absehbar. Eine Prozessdauer von 33 Jahren, so etwas hat das Landgericht (LG) Düsseldorf in seiner Ge...

  • Nachrichten, 05.04.2017

    Der Streit um das Erbe des früheren Arag-Chefs Walter Faßbender hat ein Urteil, aber kein Ende gefunden - nach 34 Jahren. Die Entscheidung des LG dürfte für die klagende Tochter ernüchternd sein. 34 Jahre lang wurde prozessiert, das dokumentiert das beinahe historisch anmutende Aktenzeichen: 5 O 487/83. Es ist der Streit um das Er...

  • Nachrichten, 14.06.2011

    Zertifikate vermitteln Erfahrung und gehobene Sachkenntnis - keine schlechte Werbung für Rechtsanwälte angesichts der großen Konkurrenz. Der BGH hält die Bezeichnung des "zertifizierten Testamentsvollstreckers" für grundsätzlich vereinbar mit anwaltlichem Berufs- und Wettbewerbsrecht. Allerdings nur dann, wenn der werbende Anwalt ü...