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Alle Artikel zum Thema

Studium & Referendariat

Schwerpunkt- und Examensergebnisse 2013

Kuschelnoten und Allerweltsprädikate

Statistik lto.de

Die Ergebnisse des 2013-er Jahrgangs liegt im LTO-Wegweiser durch Studium und Referendariat vor. Knappe 30 Prozent fallen durch, die Anzahl der Prädikatsexamina steigt minimal an. In den Schwerpunktbereichen hingegen hat sich das "vollbefriedigend" längst zur Selbstverständlichkeit entwickelt, dank dieser Benotungspraxis erreicht inzwischen auch im Examen fast jeder dritte erfolgreiche Kandidat das Prädikat. mehr

Hintergründe

EU-Justizbarometer 2015

Gemessene Gerechtigkeit

Tabelle aus dem EU-Justizbarometer 2015

Das aktuelle Justizbarometer der EU zeichnet für Deutschland ein gemischtes Bild: Die hiesigen Gerichte sind transparent, solide finanziert und werden als unabhängig wahrgenommen. Die Verfahren dauern jedoch vergleichsweise lang – und der digitale Zugang zur Gerichtsbarkeit lässt zu wünschen übrig. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Arbeitgeber-Rankings für Juristen

Kanzlei sucht Bewerber

Ranking

In Zeiten, in denen gute Mitarbeiter so schwer zu finden sind wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen, spielen Arbeitgeber-Bewertungen eine große Rolle. Je besser das Ranking einer Kanzlei, desto besser auch die Position im Wettstreit um die Top-Juristen. Ein Überblick über die bekanntesten Bestenlisten sowie die Top-Platzierten. Und den neuen Faktor Moral. mehr

Nachrichten

Statistik zur Kriminalität

Zahl der Verurteilten rückläufig

In Deutschland wurden im Jahr 2013 weniger Menschen rechtskräftig verurteilt, als in den Vorjahren. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundesamts für Statistik. Der Trend ist sogar weltweit zu beobachten. Außerdem zeigt die Erhebung deutlich: 80 Prozent der Verurteilten sind männlich. mehr

Nachrichten

Rekordwerte bei Selbstanzeigen

Steuerbetrüger fürchten schärfere Regelungen

Vor Inkrafttreten schärferer Regeln haben Zehntausende Steuerbetrüger ihr Schwarzgeld im Ausland noch schnell offengelegt, um straffrei davonzukommen. Die Zahl der Selbstanzeigen erreichte 2014 einen Rekordwert, wie eine Umfrage der dpa bei den 16 Länderfinanzministerien am Freitag ergab. mehr

Hintergründe

BAG zu Statistiken im Diskriminierungsverfahren

"Ein Kind, 7 Jahre alt!"

Mutter mit Kind (Symbolbild)

Eine Bewerberin bekam eine Absage. Im Lebenslauf hatte der Arbeitgeber die Angabe "ein Kind" ergänzt um "7 Jahre alt!". Auf ihre Diskriminierungsklage hin tauchte das LAG direkt in die Zahlen einer komplizierten Statistik ein. Das BAG hielt diese nun für nicht aussagekräftig – und hält eine unmittelbare Diskriminierung für möglich, erklärt Jan Tibor Lelley. mehr

Job & Karriere

Anwaltsgerichte: Nichtstun gegen Tunichtgute?

Der Anwalt als Richter in eigener Sache

Richter mit Waage im Gerichtssaal

Die Anwaltsgerichtsbarkeit führt ein Schattendasein. Viel zu tun gibt es dort nicht, nach den veröffentlichten Fallzahlen. Das könnte man als gutes Zeichen werten. Allerdings ist diese Gerichtsbarkeit neuerdings heftig kritisiert worden: Sie treffe eine Mitschuld am rapide sinkenden Ansehen der Anwaltschaft. Ein Grund, sich näher mit ihr zu befassen, findet Markus Hartung. mehr

Nachrichten

Tendenz von Gerichtsgutachten

Ärztetagung kommt zu anderem Ergebnis

Anfang April sorgte eine Befragung unter medizinisch-psychologischen Gerichtsgutachtern für Aufsehen. Etwa ein Viertel der Befragten gab an, vom Gericht eine Tendenz signalisiert zu bekommen. Eine Befragung unter Teilnehmern einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung kam nun zu einem ganz anderem Ergebnis. mehr

Studium & Referendariat

CHE-Hochschulranking

Wo soll's denn hingehen?

CHE-Hochschulranking

Entscheidungshilfe für Studienanfänger und Uni-Wechsler: Das CHE-Hochschulranking, welches seit 1998 jährlich erscheint, bietet einen Überblick über alles, was am Studienstandort zählt: Betreuung durch Professoren, Ausrüstung in den Fakultäten, Mietpreise und soziale Kontakte. Die Daten der Jura-Fakultäten wurden im Mai aktualisiert, dabei gibt es vor allem einen klaren Gewinner. mehr

Job & Karriere

Themenwoche Jobmarkt Jura

Die juristische Arbeitswelt in Zahlen

Statistik (Symbolbild)

Die Aufregung vor dem ersten Plädoyer und die Freude über das erste Gehalt kann man nicht in Zahlen ausdrücken – vieles andere aus der juristischen Arbeitswelt aber schon. Beispiel gefällig? Die Zahl der Juristen hat in zehn Jahren um über 40 Prozent zugelegt, auf der Anklagebank sitzen zu 90 Prozent Männer, im Vorzimmer aber zu 99 Prozent Frauen. mehr

Studium & Referendariat

Benotung von Übungsklausuren und Staatsexamen

Frauen und Migranten im Nachteil, Freischüssler vorn

Graduelle Verbesserung durch Übungsklausuren

Es ist die erste wissenschaftliche Studie zu Vorbereitung und Benotung im juristischen Staatsexamen, und sie liefert brisante Ergebnisse. Frauen und Migranten schneiden deutlich schlechter ab als deutsche Männer, Prüfer sind gütiger, als man ihnen nachsagt, und Übungsklausuren lohnen sich – aber nicht für jeden gleich stark. mehr

Hintergründe

Beeinflussung von Gutachtern

"Die Strukturen sind teilweise regelrecht mafiös"

ärztliche Gutachter (Symbolbild)

Gutachter gelten als die heimlichen Herren des Gerichtsverfahrens. Ihre Befunde sollten deshalb sachlich und unparteiisch ausfallen. Daran weckt eine Studie nun Zweifel: Viele Gutachter seien von den Aufträgen der Gerichte wirtschaftlich abhängig – und jeder Vierte erhalte gelegentlich Signale, welches Ergebnis gewünscht ist. Höchste Zeit für Reformen, meint die Medizinerin Ursula Gresser. mehr

Job & Karriere

Langzeitbetrachtung der Anwaltsumsätze

In 17 Jahren kaum gestiegen

Diagramme (Symbolbild)

Das Institut für freie Berufe an der Universität Nürnberg-Erlangen hat Bilanz gezogen: Umsätze und Einkommen der Anwaltschaft sind in den vergangenen 17 Jahren kaum gestiegen – anders als dies in der Bevölkerung zuweilen wahrgenommen wird, meint Martin W. Huff. Besonders schwankend entwickeln sich die Zahlen bei den überörtlichen Sozietäten. mehr

Feuilleton

Heinisch spitzt die Feder

Die Geheimnisse der Schufa

Wieso, weshalb, warum: Wer bei der Schufa nachfragt, wie die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern berechnet wird, bleibt nach einem Urteil des BGH vorerst dumm. Denn die Schutzgemeinschaft muss zwar sagen, welche Daten sie für ihren Algorithmus verwendet und was dabei herauskommt, aber nicht, wie dieses Ergebnis zustande kam. Die Methode für die Berechnung der Scorewerte bleibt geheim. mehr

Hintergründe

BGH schützt Geheimniskrämerei der Schufa

Datenverarbeitung der Mächtigen bleibt intransparent

Schufa

Die Wirtschaftsauskunftei muss zwar sagen, welche Daten sie in ihren Algorithmus hineinwirft, und was hinten herauskommt – aber nicht, wieso und weshalb, so der BGH am Dienstag. Das entspricht zwar dem Willen des Gesetzgebers, ist aber dennoch unbefriedigend vor dem Hintergrund, dass derartige Algorithmen immer häufiger wesentliche Entscheidungen über uns fällen werden, meint Gerrit Hornung. mehr

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Rechtsquiz zum Energierecht

Atomausstieg und knappe Energiereserven – die Energiewende ist in vollem Gange. Deshalb wird auch das Energierecht immer wichtiger. Welche Normen sind überhaupt einschlägig? Was sind die Ziele des Energierechts? Wie wird der Energiemarkt gesetzlich reguliert? Und welche europarechtlichen Bezüge gibt es? Testen Sie Ihr Wissen im LTO-Quiz zum Energierecht!

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