Umweltrechtrss

Nachrichten

BVerwG zu Atommüll

Anwohner können gegen Castor-Transporte klagen

Personen, die in der Nähe der Umschlagsanlage für Castor-Behälter zwischen Dannenberg-Ost und dem atomaren Zwischenlager Gorleben wohnen, können gegen die Genehmigung von Transporten klagen. Dies entschieden die Leipziger Richter am Donnerstag. mehr

Nachrichten

BVerwG zu Steinkohlekraftwerken Datteln und Herne

Keine Betriebsgenehmigung mehr ab 2013

Zum Jahresende erlöschen die Betriebsgenehmigungen der beiden E.ON-Kraftwerke im Ruhrgebiet. Dies entschieden die Leipziger Verwaltungsrichter am Donnerstag. Damit unterlag der Energieversorger mit seinem Vorhaben, gerichtlich durchzusetzen, dass die alten Blöcke bis zur Fertigstellung des geplanten modernen Kraftwerks Datteln IV weiterlaufen können. mehr

Nachrichten

Nach EuGH-Urteil

Klagemöglichkeiten für Umweltverbände vereinfacht

Der Bundestag hat das Klagerecht von Umweltverbänden erweitert. Nach dem am Donnerstagabend verabschiedeten Gesetz können die Verbände vor Gericht ziehen, wenn sie ganz allgemein Nachteile für die Umwelt befürchten. Bislang war dies in Deutschland nur zulässig, wenn bei großen Bauprojekten die Interessen Einzelner bedroht waren. mehr

Nachrichten

BVerwG zu naturschutzrechtlichen Einwänden

Umweltschützer scheitern mit Klage gegen A33-Lückenschluss

Die A33 in Ostwestfalen kann gebaut werden. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Umweltschutzorganisation Bund ist mit seinen Bedenken vor dem BVerwG gescheitert. Die Leipziger Verwaltungsrichter wiesen am Dienstag die Klage gegen den Bau des letzten Teilstücks zwischen Bielefeld-Steinhagen und Borgholzhausen ab. mehr

Nachrichten

BVerwG stoppt Elbvertiefung

Rückschlag für Hamburger Hafen

Frachtschiff im Hamburger Hafen

Die Leipziger Richter haben die Ausbaggerung der Elbe zwischen Hamburg und Cuxhaven vorerst verboten. Die Baumaßnahmen sollten ermöglichen, dass auch Schiffe mit viel Tiefgang den Hamburger Hafen erreichen können. Zuerst müssten aber eine Vielzahl tatsächlicher und rechtlicher Fragen im Hauptsachverfahren geklärt werden, so das Gericht. mehr

Nachrichten

VG Schleswig zur Trauerseeschwalbe auf Eiderstedt

Nabu scheitert mit Klage

Das VG Schleswig hat eine naturschutzrechtliche Klage des Nabu gegen den Kreis Nordfriesland zum Bestand der Trauerseeschwalbe auf Eiderstedt nach zwei mündlichen Verhandlungen und einem Ortstermin der Halbinsel abgewiesen. Dies geht aus einem Urteil vom Montag hervor. mehr

Nachrichten

Naturschutzbund klagt erfolglos

VG Cottbus erlaubt das Abholzen abgestorbener Erlen im Spreewald

Im Eilrechtsschutzverfahren hat der Naturschutzbund Deutschland Landesverband Brandenburg erfolglos versucht, die Verwertung abgestorbener Erlen in einem Teil des Spreewaldes zu verhindern. Wie am Donnerstag bekannt wurde, erlaubte das VG Cottbus dem Land die Abholzung aufgrund eines überwiegenden öffentlichen Interesses. mehr

Feuilleton

Kuhglocken-Konflikt in Österreich

In Sachen Nachbar vs. Milchvieh mit Hang zu Heavy Metal

Kuh mit Glocke

Ein Richter aus der Steiermark erteilte Milchkühen und deren Glocken Bimmelverbot. Seitdem hängt in Österreich der Almfrieden schief. Rechtsvergleichung könnte helfen. In der Schweiz und im Sauerland wurden Kuhglocken schon vor Jahrzehnten gerichtlich schallgedämmt, berichtet Uwe Wolf. mehr

Hintergründe

Umweltschutz bremst die Energiewende

Nicht nur Lobbyisten-Lärm

Fledermaus

Die Energiewende ist beschlossen, aber an der Umsetzung hapert es. Ein Bremsklotz beim Ausbau erneuerbarer Energien ist paradoxerweise das Umweltrecht selbst: Windenergie- und Wasserkraftanlagen scheitern nicht selten an den strengen Vorgaben von Gewässer-, Habitat- und Artenschutz. Dabei stehen Ausnahmeklauseln zur Verfügung, meint Thorsten Attendorn - man müsste sie nur nutzen. mehr

Nachrichten

VG Kassel zu gefährdeten Greifvogelarten

Rotmilane verhindern Bau von Windkraftanlagen

Rotmilan

Die 4. Kammer des VG Kassel hat mit einem am Dienstag bekannt gewordenen Urteil entschieden, dass im Landkreis Hersfeld-Rotenburg keine Windenergieanlagen gebaut werden dürfen. Ihrer Errichtung stünden naturschutzrechtliche Belange entgegen. mehr

Umweltrecht und seine schleppende Entwicklung auf nationaler und europäischer Ebene

Zum Umweltrecht gehören alle Rechtsnormen, die die natürliche Umwelt schützen und auf die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme und deren Erhalt gerichtet sind. Das Umweltrecht ist kein abgegrenztes Rechtsgebiet, sondern berührt eine Vielzahl von Normen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Der Umweltschutz ist verfassungsrechtlich verankert und basiert auf der seit 1994 in Art.20 a des Grundgesetzes (GG) festgeschriebenen Pflicht des Staates, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.

Umweltrechtliche Regelungen

Ein Bereich des Umweltrechts ist die Begrenzung von schädlichen Wirkungen bekannter Umweltgefahren. Eine der Gefährdungsquellen sind Emissionen, mit denen sich das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) befasst. Ein weiterer Bereich sind die Regelungen über die die Umwelt gefährdenden Stoffe und Gegenstände. Um diese Umweltgefahren zu minimieren, gibt es das durch Bundesgesetze und Rechtsverordnungen umfassend geregelte Abfallrecht sowie das Chemikaliengesetz (ChemG) zum Schutz vor gefährlichen Stoffen. Weitere Bestandteile des Umweltrechts sind Bestimmungen im Baugesetzbuch (BauGB) und im Raumordnungsgesetz (ROG) sowie im Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). Darüber hinaus gibt es im Strafgesetzbuch (StGB) in den §§ 324 ff. das Umweltstrafrecht zur Verhinderung von Umweltdelikten.

Umweltrecht und seine schleppende Entwicklung auch auf europäischer Ebene

Ursprünglich gehörte das Umweltrecht nicht zu den Aufgaben der Europäischen Gemeinschaft. In Reaktion auf die massive Kritik in den 70er Jahren wurden 1992 im Vertrag von Maastricht die Aufgaben um Umweltschutzziele erweitert und danach zahlreiche EU-Richtlinien und Verordnungen mit der Maßgabe der Umsetzung auf nationaler Ebene auf den Weg gebracht. Muss eine europarechtliche Vorgabe in nationales Recht umgesetzt werden, sind dafür entsprechend der Anzahl der Bundesländer und aufgrund ihrer Gesetzgebungskompetenz insgesamt siebzehn Rechtsakte erforderlich.

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Veranstaltungen und Seminare

14.06.2013 - 15.06.2013, DresdenSächsische Fachtage für Insolvenzsachbearbeiter

20.09.2013 - 21.09.2013, Riga (Lettland)Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht - Herbsttagung 2013

07.10.2013 - 08.10.2013, AugsburgPaFa-Tagung 2013

15.11.2013 - 16.11.2013, Hamburg42. Baurechtstagung

29.11.2013, MünchenMiet- & Wohnungseigentumsrecht aktuell 2013

LTO-Quiz: Einstellungstests bei Journalistenschulen

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Heribert Prantl, Claus Kleber und Ulrich Wickert sind nur drei Beispiele für Juristen, die vor allem durch ihre journalistische Tätigkeit bekannt wurden. Genau wie sie damals liebäugeln auch heute viele Rechtswissenschaftler mit einem Job im Bereich der Medien. Doch der Arbeitsmarkt in diesem Sektor ist hart umkämpft. Ohne eine journalistische Zusatzausbildung bleibt vielen der Zugang versperrt. Dementsprechend bietet sich der Besuch einer der renommierten Journalistenschulen an. Der Pferdefuß: Diese nehmen längst nicht jeden Bewerber! Prüfen Sie anhand von 15 teilweise geringfügig modifizierten Fragen aus den vergangenen Einstellungstests der Henri-Nannen-Schule und der Axel-Springer-Akademie, ob Sie wissenstechnisch mit den Nachwuchsredakteuren mithalten können. Übrigens: Einige der folgenden Fragen waren in den Originaltests reine Wissensfragen ohne Ankreuzmöglichkeit!

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