Steuerrechtrss

Nachrichten

FG Köln zur Körperschaftsteuer

Endgültige Verluste im EU-Ausland sind steuermindernd

In Deutschland können endgültige Verluste eines Unternehmens im EU-Ausland steuermindernd berücksichtigt werden. Dies geht aus einem am Montag veröffentlichten Urteil des FG Köln hervor. Geklagt hatte ein Unternehmen, das 300.000 Euro für den geplanten - später aber gescheiterten - Kauf von Ferienwohnungen in Belgien verloren hatte. mehr

Nachrichten

EU-Kommission legt Pläne gegen Steuerhinterziehung vor

Ende von europäischem Bankgeheimnis in Sicht

Die EU-Kommission will zur verstärkten Bekämpfung von Steuerhinterziehung den automatischen Informationsaustausch zwischen den Steuerverwaltungen in der EU erweitern und zum weltweit umfassendsten System ausbauen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, käme dies einem Ende des Bankgeheimnisses gleich. mehr

Hintergründe

BVerfG zum Ehegattensplitting für Lebenspartner

"Unser Familienrecht ist nicht mehr zeitgemäß"

Homosexuelles Paar

Das BVerfG hält die Ungleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnern beim Ehegattensplitting für verfassungswidrig. Ganz einig waren sich die Richter allerdings nicht. Ein Sondervotum kritisiert auch, dass der Gesetzgeber nun eine rückwirkende Neuregelung zum 1. August 2001 schaffen soll. Im LTO-Interview plädiert Herbert Grziwotz für eine grundlegende Reform des Familienrechts. mehr

Nachrichten

BVerfG zur Homo-Ehe

Ehegattensplitting gilt auch für Lebenspartnerschaften

Eingetragene Lebenspartnerschaften müssen auch vom Ehegattensplittung profitieren können. Dies entschied das BVerfG in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss. Die Ungleichbehandlung von Ehen und eingetragenen Lebenspartnern sei verfassungswidrig. Die Gesetze sollen rückwirkend zum 1. August 2001 geändert werden. mehr

Nachrichten

FG Düsseldorf zum Home-Office

Aufwendungen trotz Poolarbeitsplatz absetzbar

Wer sich einen Arbeitsplatz mit mehreren Arbeitnehmern teilen muss, kann Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich geltend machen, entschied das FG Düsseldorf. Verfügt der Mitarbeiter über keinen fixen Platz, bliebe ihm zwangsläufig nur die Möglichkeit, zu Hause zu arbeiten, so das Gericht. mehr

Hintergründe

Uli Hoeneß' Selbstanzeige

Auch wer sich selbst anzeigt, bleibt erst einmal unschuldig

Uli Hoeneß nach Bayernsieg

In den Augen der Öffentlichkeit ist Uli Hoeneß längst schuldig. Immerhin hat er sich selbst wegen Steuerhinterziehung angezeigt – bleibt da noch Raum für die Unschuldsvermutung? Ja, meinen Alexander von Saucken und Leonie Radosta. Der FC Bayern hätte seinen Präsidenten zwar abberufen dürfen. Die Presse aber, die schnell horrende Zahlen veröffentlichte, wäre zur Berichterstattung ohne Vorverurteilung verpflichtet. mehr

Nachrichten

FG Köln zur Steuerermäßigung für Handwerksleistungen

Finanzamt geht in Revision

Wer seine Abwasseranlage mittels einer Rohrleitungskamera auf Dichtheit prüfen lässt, erhält eine Steuerermäßigung von 20 Prozent der Kosten. Gegen diese Entscheidung des FG Köln aus dem vergangenen Jahr hat die Finanzbehörde nun Revision beim BFH eingelegt. mehr

Nachrichten

BFH zur Grunderwerbsteuer

Bemessungsgrundlage richtet sich nach Wert der Gegenleistung

In einem am Mittwoch bekannt gegebenen Urteil aus Mitte April hat der BFH entschieden, dass sich die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer mindert, wenn sich beim Grundstückskauf der Verkäufer gegenüber dem Käufer dazu verpflichtet, diesem die Erwerbsnebenkosten zu erstatten.


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Nachrichten

FG Niedersachsen zu Werbungskosten

Reparaturkosten nach Falschtanken sind absetzbar

Als Werbungskosten absetzbar sind die Kosten für die Motorinstandsetzung eines Pkw, die aufgrund einer Falschbetankung mit Benzin anstatt mit Diesel entstanden sind. Dies entschied das FG Niedersachsen in einem am Freitag bekannt gegebenen Urteil. Das Gericht rückt damit von der bisherigen Rechtsprechung ab. mehr

Nachrichten

Grundsatzentscheidung des BFH

Prostituierte müssen Gewerbesteuer zahlen

Selbstständig tätige Prostituierte erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Dies entschied der Große Senat des BFH in einem am vergangenen Mittwoch bekannt gewordenen Beschluss. Die Münchner Richter gaben damit ihre seit 1964 geltende Rechtsprechung auf.

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Steuerrecht – das Recht zur Erhebung und Festsetzung von Steuern

Das Steuerrecht ist ein Sonderrecht des öffentlichen Rechts und besteht aus einer Reihe von Spezialgesetzen, die die Erhebung und Festsetzung von Steuern im Verhältnis zwischen den Hoheitsträgern – Bund, Länder und Gemeinden – und den Steuerpflichtigen zum Inhalt haben. Sie sind in der Abgabenordnung (AO) normiert und Bestandteile des Steuerverfahrensrechts, das die Abläufe bei der Durchführung der Besteuerung regelt. Inhalt des Steuerrechts sind außerdem Rechtsnormen, die die Finanzgerichtsbarkeit und die Steuerverwaltung betreffen. Nicht zum Steuerrecht gehören Vorschriften über die Steuergesetzgebung und die Verteilung des Steueraufkommens.

Gemeinschaftliche Steuern und Steuern auf der Ebene des Bundes, der Länder und Gemeinden

Im Steuerrecht wird unterschieden zwischen gemeinschaftlichen Steuern, Bundessteuern, Ländersteuern und Gemeindesteuern. Zu den gemeinschaftlichen Steuern zählen beispielsweise die Lohnsteuer, die Umsatzsteuer und die Abgeltungsteuer. Bundessteuern sind unter anderem die Tabaksteuer, der Solidaritätszuschlag, die Branntweinsteuer und die Stromsteuer. Zu den von den Bundesländern erhobenen Steuern gehören die Erbschaftsteuer, die Grunderwerbsteuer und die Steuer für Rennwetten und Lotterien. Gewerbesteuer und Grundsteuer sind Gemeindesteuern. Die Kirchensteuer wird zwar über die Finanzämter eingezogen, kommt aber nicht dem Staat zugute. Rechtsgrundlage sind neben einer Vielzahl an Bundesgesetzen auch kommunale Abgabengesetze auf Länderebene sowie Satzungen und Durchführungsverordnungen auf kommunaler Ebene.

Steuerrecht – ein Thema in jeder Epoche

Die Erhebung von Steuern zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, angefangen vom alten Ägypten und der griechischen und römischen Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit. Vor allem im 19. Jahrhundert entwickelten sich in den souveränen deutschen Einzelstaaten zunächst unterschiedliche Steuergesetze. Nach und nach bildete sich unter dem Einfluss des klassischen Liberalismus der moderne Steuerstaat heraus.

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LTO-Quiz zum Namensrecht
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Erst kürzlich machte der TV-Moderator Dieter Moor Schlagzeilen damit, dass er mit seinem Vornamen unglücklich ist und diesen in Max abändern möchte. In den USA nannte ein Vater seinen Sohn Adolf Hitler. Ob das auch in Deutschland schon jemand versucht hat? Und was würden die Standesbeamten denn von "Pumuckl" oder "November" halten? In welchem Land dürfen die Eltern sich nicht nur den Vornamen, sondern auch den Nachnamen ihres Kindes aussuchen? Und wie viele Vornamen darf man in Deutschland eigentlich haben?

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