Informationstechnologierechtrss

Hintergründe

Netzneutralität und das DSL-Limit der Telekom

Die Schotten nennen es "fair use policy"

Schnecke auf einer Computertastatur

Wer zu viele Daten überträgt, dem soll künftig die Internetverbindung gedrosselt werden. Es sei denn, er zahlt mehr. So der Plan der Telekom. Während manche das Ende des freien Internets befürchten, betonen andere das legitime Wirtschaftsinteresse des Unternehmens. Tatsächlich könnte die Telekom damit die Macht ihrer Infrastruktur ausnutzen, meinen Thomas Weimann, Daniel Nagel und Martin Beutelmann. mehr

Nachrichten

LG Bielefeld zu gebrauchten Digitalbüchern

Ein eBook ist kein Buch

Erst lesen und dann weitergeben - was in der realen Welt problemlos möglich ist, ist im Netz verboten. So entschied zumindest das LG Bielefeld auf eine Klage der Verbraucherzentrale. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Verbraucherverband kann in Berufung gehen. mehr

Nachrichten

LG Augsburg zur Pressefreiheit

Beinahe-Durchsuchung der Redaktion war rechtswidrig

Der Beschluss des AG Augsburg, mit dem die Durchsuchung der Geschäftsräume der Augsburger Allgemeinen Zeitung und die Beschlagnahme der Daten eines Forumnutzers angeordnet worden ist, war rechtswidrig. Dies entschied das LG Augsburg am Dienstag in einem Beschwerdeverfahren. mehr

Nachrichten

Auskunft über PIN, PUK und IP-Adressen

Experten kritisieren Gesetzentwurf

Das BVerfG hatte 2012 entschieden, dass die Speicherung und Weitergabe von Telekommunikationsdaten durch Behörden teilweise verfassungswidrig ist und gesetzlich neu geregelt werden muss. Am Montag äußerten einige Sachverständige bei einer Anhörung im Innenausschuss des Bundestags Bedenken an dem Gesetzentwurf zur Bestandsdatenauskunft, der die Entscheidung umsetzen soll. mehr

Hintergründe

Beinahe-Durchsuchung bei Augsburger Allgemeiner

Auch Redaktionen sind nicht unantastbar

Presseausweise

Eine  Durchsuchung ihrer Räume konnte die Redaktion der Augsburger Allgemeinen Zeitung gerade noch verhindern, indem sie die Daten eines Nutzers herausgab, der in einem ihrer Internetforen einen mutmaßlich beleidigenden Kommentar verfasst hatte. Nicht nur Journalisten sind empört und verweisen auf die Pressefreiheit. Die aber ist gar nicht tangiert, meint Martin W. Huff. mehr

Job & Karriere

Jobprofil Anwalt für die Games-Branche

Spielmacher für die Spielemacher

Silicon Valley

Computerspiele sind nicht nur ein beliebtes Medium, um in digitale Welten abzutauchen und dem Alltag zu entfliehen. Die Games-Branche ist auch ein spannendes Betätigungsfeld für Rechtsanwälte, wie unser Autor Constantin Körner in Erfahrung gebracht hat. mehr

Hintergründe

Nach Protesten gegen die Pläne der Facebook-Tochter

Instagram will doch keine Nutzer-Fotos verkaufen

Apps des sozialen Netzwerkes Facebook (l.) und des Fotodienstes Instagram

Die Pläne von Instagram, seine Nutzungsbedingungen zu ändern, lösten eine Welle der Empörung aus. Der Verkauf privater Bilder sollte möglich sein, den Erlös wollte der Bilderdienst selbst kassieren. Nun knickt die Facebook-Tochter ein, will kritische Formulierungen entfernen und betont ein Missverständnis. Netter Versuch, erklären Niklas Haberkamm und Florian Wagenknecht. mehr

Hintergründe

ITU-Konferenz zur staatlichen Regulierung des Netzes

Nicht das Ende des Internet, aber Debatten ohne Ende

Netzwerk

Vielleicht war es das Ende des Maya-Kalenders, das manch einen Teilnehmer der ITU-Konferenz befürchten ließ, das "Ende des Internet, wie wir es kennen" sei gekommen, falls sich Länder wie Russland, China oder Saudi-Arabien mit ihren Vorschlägen zur Regulierung und Kontrolle des Internets durchsetzen sollten. Axel Spies über diffuse Verhandlungen und Abstimmungen im Hinterzimmer. mehr

Hintergründe

Gesetzentwurf zur Bestandsdatenauskunft

Was die Telekom wann wem über Sie verraten darf

Internetanschluss

Anfang des Jahres hatte das BVerfG angemahnt, bis Ende Juni 2013 strengere Anforderungen an die Speicherung und Herausgabe von Bestandsdaten durch Telekommunikationsunternehmen zu stellen. Nun debattiert der Bundesrat über einen entsprechenden Gesetzesentwurf der Bundesregierung. Damit ist die erste Baustelle, die die Vorratsdatenspeicherung hinterlassen hat, fertiggestellt meinen Thomas Weimann und Daniel Nagel. mehr

Hintergründe

Facebook-Fahndung

Verbrechersuche im sozialen Netz

Über kein anderes Medium können in kurzer Zeit so viele Personen erreicht werden wie über Facebook. Auch die Polizei postet immer häufiger Suchen nach Straftätern in dem sozialen Netzwerk. Eine rechtlich umstrittene Praxis, der sich nun die Justizministerkonferenz annimmt. Dominik Brodowski plädiert dafür, die Facebook-Fahndung zu erlauben, wenngleich zurückhaltend damit umgegangen werden sollte. mehr

IT-Recht – seine Inhalte und die gesetzlichen Grundlagen

IT-Recht wird auch Informationstechnologierecht oder Informationsrecht genannt und bezeichnet das Recht der elektronischen Datenverarbeitung. Eine einheitliche gesetzliche Definition oder eine Sammlung aller Rechtsvorschriften in einem Gesetzbuch fehlen indes. Tatsächlich ist das IT-Recht heute ein eigenständiges Rechtsgebiet, das mittlerweile eine Fachanwaltsausbildung sowie eine Vielzahl an Fachzeitschriften und Fachtiteln hervorgebracht hat. Es hat seine Anfänge im Computerrecht, das später als EDV-Recht und als Multimediarecht bezeichnet wurde und sich als solches insbesondere auf Rechtsfragen rund um das Internet konzentriert und deswegen auch Internetrecht genannt wird.

Das IT-Recht und seine Rechtsquellen

Dementsprechend vielfältig sind die Rechtsquellen des IT-Rechts. Im Bereich der Informationstechnologien werden Verträge über Hardware, Software und über Dienstleistungen geschlossen, die nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) behandelt werden. Dasselbe gilt für das Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs, also Rechtsfragen, die den E-Commerce betreffen. Das Informationstechnologierecht ist eng mit dem Datenschutz verbunden, wobei für den öffentlichen Bereich der Bundesländer das Bundesdatenschutzgesetz gilt und für die einzelnen Bundesländer die jeweiligen Landesschutzgesetze. Sie alle sind sogenannte Rahmengesetze, die teilweise durch spezielle Gesetze ergänzt oder auch verdrängt werden. Zum IT-Recht gehören auch Kommunikationsnetze und Kommunikationsdienste. Diesen Rechtsbereich der Telekommunikation regelt das Telekommunikationsgesetz (TKG), wobei die inhaltliche Ausgestaltung im Telemediengesetz (TMG) zu finden ist. Die öffentliche Vergabe von Leistungen im Bereich der Informationstechnologien ist im Wesentlichen im Vergaberecht und im Kartellrecht normiert. Gerade Informationstechnologien haben bisweilen grenzüberschreitenden Charakter, sodass die landesrechtlichen Rechtsgrundlagen in Frage stehen. Dieses Rechtsproblem wird durch das Internationale Privatrecht gelöst. Gerade das IT-Recht birgt Gefahren von strafrechtlich relevanten Verstößen. Straftatbestände im Bereich der Computerkriminalität finden sich hauptsächlich im Strafgesetzbuch (StGB).

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Veranstaltungen und Seminare

LTO-Quiz: Einstellungstests bei Journalistenschulen

© stillkost - Fotolia.com

Heribert Prantl, Claus Kleber und Ulrich Wickert sind nur drei Beispiele für Juristen, die vor allem durch ihre journalistische Tätigkeit bekannt wurden. Genau wie sie damals liebäugeln auch heute viele Rechtswissenschaftler mit einem Job im Bereich der Medien. Doch der Arbeitsmarkt in diesem Sektor ist hart umkämpft. Ohne eine journalistische Zusatzausbildung bleibt vielen der Zugang versperrt. Dementsprechend bietet sich der Besuch einer der renommierten Journalistenschulen an. Der Pferdefuß: Diese nehmen längst nicht jeden Bewerber! Prüfen Sie anhand von 15 teilweise geringfügig modifizierten Fragen aus den vergangenen Einstellungstests der Henri-Nannen-Schule und der Axel-Springer-Akademie, ob Sie wissenstechnisch mit den Nachwuchsredakteuren mithalten können. Übrigens: Einige der folgenden Fragen waren in den Originaltests reine Wissensfragen ohne Ankreuzmöglichkeit!

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