Handels- und Gesellschaftsrechtrss

Kanzleien & Unternehmen

DLA Piper

Catlin strukturiert europäisches Versicherungsgeschäft um

DLA Piper hat das Versicherungsunternehmen Catlin Europe bei einer umfangreichen Umstrukturierung und SE-Umwandlung gesellschafts- und vermittlerrechtlich beraten. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Hoffmann Liebs Fritsch & Partner

Verstärkung durch KPMG-Partner Holger Stabenau

Holger Stabenau

Holger Stabenau, Partner und Standortleiter der Essener Niederlassung der KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft, schließt sich zum 1. April 2014 der Düsseldorfer Kanzlei Hoffmann Liebs Fritsch & Partner an. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Allen & Overy / CHSH / Freshfields

Old Mutual verkauft den Versicherer Skandia

Dr. Jan Schröder

Old Mutual plc verkauft die Versicherer Skandia Deutschland und Skandia Österreich, Teile des Old Mutual Wealth Konzerns, an eine Erwerbsgesellschaft der Cinven und Hannover Re. Allen & Overy und CHSH beraten Old Mutual bei der Transaktion, die ein Volumen von 220 Millionen Euro zuzüglich Zinsen bis zum Vollzug hat. Freshfields ist für die Erwerber tätig. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Freshfields Bruckhaus Deringer

Kingfisher steigt bei Hornbach aus

Der Großaktionär Kingfisher verkauft seine Anteile an der Baumarktkette Hornbach für 232 Millionen Euro, unter anderem an einen Kreis institutioneller Investoren. Das britische Handelsunternehmen lässt sich dabei gesellschaftsrechtlich von Freshfields Bruckhaus Deringer beraten. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Luther

Neuer Partner für Stuttgarter Corporate-Praxis

Dr. Axel Mühl

Axel Mühl, bislang Partner bei Haver & Mailänder tätig, wechselt zum April in das Stuttgarter Büro von Luther. Der Gesellschaftsrechtler steigt bei Luther ebenfalls als Partner ein. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Menold Bezler

SRH Holding übernimmt Kliniken Sigmaringen

Dr. Gerhard Ries

Die Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH) ist neuer Mehrheitsgesellschafter der Kliniken Landkreis Sigmaringen GmbH. Menold Bezler hat den Landkreis Sigmaringen und den Spitalfonds Pfullendorf beim Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung beraten. mehr

Kanzleien & Unternehmen

P+P Pöllath + Partners / Olswang

KME und Golden Dragon gründen Joint-Venture

Dr. Eva Nase

Die KME aus Osnabrück und die chinesische Golden Dragon Precise Copper Tube Group haben ein Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Hong Kong gegründet. Pöllath, Olswang, Gide Loyrette Nouel und die italienische Kanzlei Valente berieten bei dem Deal. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Linklaters

GoodMills schließt Übernahme der VK Mühlen ab

Die GoodMills Group GmbH übernimmt die VK Mühlen komplett. Die Minderheitsaktionäre werden per Squeeze-out aus dem Unternehmen ausgeschlossen und erhalten eine Barabfindung von 54,70 Euro je Stückaktie. Linklaters berät GoodMills im Übernahmeverfahren. mehr

Kanzleien & Unternehmen

CMS Hasche Sigle

Work Service und Fiege Logistik kooperieren

Die polnische Work Service-Gruppe gründet mit der internationalen Fiege-Gruppe ein Gemeinschaftsunternehmen für den deutschen Markt. Das neue Unternehmen soll zu den führenden Personaldienstleistern in Deutschland gehören. CMS berät Work Service bei dem Joint Venture. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Oppenhoff & Partner

Social Impact Bonds für Projekt der Benckiser Stiftung Zukunft

Dr. Axel Wenzel

Mit dem Modellprojekt Eleven Augsburg sollen arbeitslose Jugendliche in Ausbildungen und Arbeitsstellen vermittelt werden. Erstmalig in Kontinentaleuropa wird ein solches Projekt in Form eines Social Impact Bonds umgesetzt. Ein Team von Oppenhoff & Partner beriet die Benckiser Stiftung Zukunft umfassend zur Strukturierung und Umsetzung des Projekts. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Friedrich Graf von Westphalen & Partner

Maquet-Gruppe steigt bei Pulsion Medical Systems ein

Die Maquet Medical Systems AG hat im Wege eines öffentlichen Übernahmeangebotes mehr als 78 Protzet der Aktien an der Pulsion Medical Systems SE erworben. Friedrich Graf von Westphalen berät Maquet bei dieser Transaktion. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Rödl & Partner

Squeeze-out beim Energieversorger badenova

Oliver Schmitt

Rödl & Partner hat den Energieversorger badenova AG & Co. KG im Rahmen des Squeeze-Outs bei der Badische Gas- und Elektrizitätsversorgung Aktiengesellschaft beraten. mehr

Kanzleien & Unternehmen

CMS Hasche Sigle / Latham & Watkins / Esche Schümann Commichau

CTS Eventim übernimmt Ticketing-Firmen von Stage

Dr. Henrik Drinkuth

Die CTS Eventim AG übernimmt von der holländischen Stage Entertainment-Gruppe alle Anteile an deren Ticketing-Gesellschaften in Holland, Spanien und Frankreich. CMS berät die CTS Eventim mit einem internationalen Team. Latham & Watkins begleitet Stage Entertainment. mehr

Kanzleien & Unternehmen

CMS Hasche Sigle

VR Meine Raiffeisenbank verkauft Beteiligung an Raiffeisen Touristik

Dr. Eva Annett Grigoleit

Die VR Meine Raiffeisenbank eG veräußert 74,9 Prozent der Raiffeisen Touristik Group GmbH an den ägyptischen Unternehmer Samih Sawiris. CMS Hasche Sigle berät die VR Meine Raiffeisenbank eG bei dieser Transaktion. mehr

Kanzleien & Unternehmen

White & Case

Neuer Local Partner kommt von Freshfields

Dr. Markus Stephanblome

White & Case hat für ihr Frankfurter Büro den M&A- und Corporate-Spezialisten Markus Stephanblome gewonnen. Er war zuletzt als Counsel bei Freshfields Bruckhaus Deringer tätig.

mehr

Das Handelsrecht – seine Rechtsquellen und historischen Wurzeln

Das Handelsrecht definiert das Sonderprivatrecht der Kaufleute. Normadressaten des Handelsrechts sind ausschließlich Kaufleute, wozu bestimmte Handelsgesellschaften gehören, beispielsweise die Aktiengesellschaft (AG), die Kommanditgesellschaft auf Aktienbasis (KGaA), die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und die eingetragene Genossenschaft (eG). Die Notwendigkeit eines Sonderprivatrechts für Kaufleute resultiert aus der Tatsache, dass die Normen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) nicht immer den Bedürfnissen des Wirtschaftsverkehrs ausreichend Rechnung tragen. Die wichtigsten Rechtsquellen des Handelsrechts sind das erste Buch des Handelsgesetzbuches (HGB), das sich mit dem Recht des Handelsstands befasst, sowie das vierte Buch des HGB, das Recht und die Regeln von Handelsgeschäften. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Rechtsgebieten, in denen das Handelsrecht eine Rolle spielt, nämlich das Bank- und Börsenrecht, das Gesellschaftsrecht, der gewerbliche Rechtsschutz, das Urheberrecht, das Seehandelsrecht, das Versicherungsvertragsgesetz, das Wertpapierrecht und das Wettbewerbsrecht.

Im Mittelpunkt des Handelsrechts: Der Kaufmann

Das Handelsrecht befasst sich also nicht unmittelbar mit dem Unternehmen, sondern mit dem Träger des Unternehmens, dem Kaufmann. Grundvoraussetzung für die Kaufmannseigenschaft ist das Betreiben eines Gewerbes. Das Handelsrecht unterscheidet verschiedene Arten von Kaufleuten, unter anderem sogenannte Musskaufleute, Sollkaufleute und Kannkaufleute, die hinsichtlich der daraus resultierenden Rechte und Pflichten variieren.

Historische Wurzeln

In seiner historischen Entwicklung reicht das geschriebene Handelsrecht bis in die Blütezeit der Hansestädte zurück und hat seine Wurzeln im Stadtrecht. Seit 1861 gab es das Allgemeine Deutsche Handelsgesetzbuch, das auf Beschluss des Deutschen Bundes in Kraft trat und 1871 durch Reichsgesetz für das gesamte Deutsche Reich galt. Am 10. Mai 1897 wurde das Handelsgesetzbuch verabschiedet, das gleichzeitig mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch am 1. Januar 1900 in Kraft trat und mit dem Handelsrechtsreformgesetz und dem Transportrechtsreformgesetz grundlegende Änderungen erfuhr.

Gesellschaftsrecht oder das Recht der Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften und Körperschaften

Gesellschaftsrecht ist das Rechtsgebiet, das sich mit privatrechtlichen Personenvereinigungen beschäftigt, die durch Rechtsgeschäft begründet werden, also regelmäßig durch einen Vertragsschluss. Um Gesellschaftsrecht anwenden zu können, muss es sich um eine Gesellschaft im weiteren Sinne handeln. Sie ist in § 705 BGB definiert und setzt den Zusammenschluss von mehreren Personen zur Förderung eines erlaubten und gemeinsamen Zwecks voraus.

Die unterschiedlichen Gesellschaftsformen des Gesellschaftsrechts

Das Gesellschaftsrecht kennt unterschiedliche Gesellschaftsformen, die sich hinsichtlich der Unternehmensform, des Grundkapitals und der Haftung unterscheiden. Gemeint sind unter anderem Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften und Körperschaften. Der Vielzahl der Gesellschaften entsprechend gibt es mehrere Rechtsquellen. Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts und Vereine sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt und Personengesellschaften im Handelsgesetzbuch (HGB). Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Spezialgesetzen, nämlich das Partnerschaftsgesellschaftsgesetz (PartGG), das Aktiengesetz (AktG), für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) das GmbH-Gesetz und das Genossenschaftsgesetz (GenG). Sekundäre Rechtsquelle ist außerdem das gemeinsame Gesellschaftsrecht der EU-Mitgliedstaaten. In verfassungsrechtlicher Hinsicht sind insbesondere Art. 9 und Art. 14 des Grundgesetzes (GG) von besonderer Relevanz. Während Art. 9 GG das Recht garantiert, Vereine und Gesellschaften zu bilden, schützt Art. 14 GG das Eigentum.

Die Anfänge des Gesellschaftsrechts

Erste gesellschaftsrechtliche Regelungen finden sich im Preußischen Allgemeinen Landrecht von 1794. Erwähnt wird unter anderem die societas, ein Vorläufer der heutigen Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Eine erste gesamtdeutsche Regelung gibt es im Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuch (ADHGB) von 1861. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) wird 1892 mit dem GmbH-Gesetz geboren. Seine Systematik verdankt das heutige Gesellschaftsrecht dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), das am 1. Januar 1900 in Kraft trat, und dem Handelsgesetzbuch (HGB) von 1897.

LTO-Newsletter
kostenlos abonnieren