Handels- und Gesellschaftsrechtrss

Kanzleien & Unternehmen

Ashurst

Simon Beddow wird Co-Head der globalen Corporate-Praxis

Simon Beddow

Ashurst hat Simon Beddow, den ehemaligen Managing Partner der deutschen Kanzlei-Büros in Frankfurt und München, zum globalen Co-Head der Corporate-, Commercial- und Competiton-Praxis ernannt. Zweiter Co-Head ist der am Standort Sydney ansässige Phil Breden. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Clifford Chance / Rechtsabteilung UBS

Shamrock Cedobar verkauft Beteiligung an Alstria Office

Sebastian Maerker

Shamrock Cedobar hat ihre Beteiligung von 7,15 Prozent an dem Immobilienunternehmen Alstria Office REIT-AG verkauft. Clifford Chance beriet Shamrock Cedobar bei dieser Transaktion. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Gleiss Lutz / Kirkland & Ellis

Dassault Systèmes will Realtime Technology übernehmen

Dr. Hoimar von Ditfurth

Das Software-Unternehmen Dassault Systèmes hat sich mit 84 Prozent an dem Wettbewerber Realtime Technology AG beteiligt. Einige Aktionäre haben sich dazu von ihren Anteilen getrennt. Gleiss Lutz beriet Dassault Systèmes bei dieser Transaktion, Kirkland & Ellis war für Realtime Technology tätig. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Clifford Chance

Amerikanisch-chinesisches Joint Venture

Dr. Arndt Stengel

Die US-amerikanische Rockwood Holdings hat ein Joint Venture mit der chinesischen Chengdu Tianqi Industry Group geschlossen. Ein Clifford-Chance-Team um Arndt Stengel war beratend tätig. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Gleiss Lutz

Drei interne Partnerernennungen und fünf Counsel

Gleiss Lutz ernennt zum Januar 2014 drei neue Partner. Es handelt sich um den Arbeitsrechtler Jens Günther, den Litigator David Quinke und Gesellschaftsrechtlerin Vera Rothenburg. Zudem wurden fünf Counsel ernannt. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Hogan Lovells

Median Kliniken erwerben Gesundheitspark Bad Gottleuba

Michael Sinhart

Hogan Lovells hat die Median Kliniken beim Erwerb des Gesundheitsparks Bad Gottleuba beraten. Verkäufer waren die Kapitalplan Grundbesitz Verwaltungsgesellschaft und das Parkhotel Bad Gottleuba. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Luther / DLA Piper

Ferrostaal und Musco Lighting gründen Joint Venture

Dr. Arndt Begemann

Der Industriedienstleister Ferrostaal Industrial Projects und der amerikanische Flutlichthersteller Musco Lighting haben die Musco Ferrostaal GmbH gegründet. Bei dem Joint Venture ließ sich Ferrostaal von Luther beraten. DLA Piper begleitete Musco Lighting. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Clifford Chance

Union Investment kauft Meliá-Hotel in Düsseldorf

Dr. Sandra Thiel

Union Investment hat mit Unterstützung von Clifford Chance das Meliá-Hotel in Düsseldorf erworben. Verkäufer ist der von Pramerica verwaltete TMW Immobilien Weltfonds, der sich derzeit in Auflösung befindet. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Menold Bezler / Gleiss Lutz / Schrade & Partner

Gleason übernimmt IMS Koepfer

Dr. Andreas Wölfle

Das US-Unternehmen Gleason Corporation kauft die IMS Koepfer Cutting Tools GmbH aus Eisenbach im Schwarzwald. Verkäufer sind die IMS Gear GmbH und die Koepfer Verzahnungsmaschinen GmbH, die sich laut Marktinformationen von Schrade & Partner beraten ließen. Auf Käuferseite begleitete ein Team aus Anwälten von Menold Bezler und Gleiss Lutz die Transaktion. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Allen & Overy

SE-Umwandlung bei Allianz-Tochter

Die Allianz Global Corporate & Specialty Aktiengesellschaft hat sich in eine europäische Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Tochter des Versicherungskonzerns Allianz ließ sich dabei von Allen & Overy beraten. mehr

Kanzleien & Unternehmen

FPS Fritze Wicke Seelig

Repräsentanz in Israel

Als erste deutsche Anwaltskanzlei hat FPS eine ständige Repräsentanz in Israel eröffnet. Die Anwäte Norman Nathan Gelbart und Dr. Katy Ritzmann werden bei der israelischen Anwaltskammer zugelassen und beraten zukünftig im Büro in Tel-Aviv in deutschem Recht. mehr

Kanzleien & Unternehmen

K&L Gates / White & Case

CBC Ammo begibt Anleihe über 250 Millionen US-Dollar

Mathias Schulze Steinen

Der Munitionshersteller CBC Ammo und seine deutschen Tochtergesellschaften emittieren eine Anleihe in Höhe von 250 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen ließ sich dabei von K&L Gates und Wiggin and Dana beraten. Die Deutsche Bank Securities, die als alleiniger Bookrunning Manager fungiert, setzte auf White & Case und die US-Kanzlei Cahill Gordon & Reindel.  mehr

Kanzleien & Unternehmen

Taylor Wessing / Norton Rose

Gründerfamilie der Vossloh AG trennt sich von Aktienpaket

Olaf Kranz

Die Gründerfamilie der Vossloh AG hat sich von einem Aktienpaket im Umfang von 22 Prozent per Privatplatzierung bei institutionellen Anlegern getrennt. Taylor Wessing beriet dabei die Vossloh-Gesellschafter. Norton Rose war für die Berenberg Bank tätig, die Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner war. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Hengeler Mueller

Drei interne Partnerernennungen und drei neue Counsel

Hengeler Mueller wird zum 1. Januar 2014 drei neue Partner aufnehmen. Es handelt sich dabei um den Arbeitsrechtler Hendrik Bockenheimer sowie die beiden Corporate-Experten Changfeng Tu und Jens Wenzel. Mit Wirkung zum Jahresbeginn 2014 wurden außerdem drei neue Counsel ernannt. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Hogan Lovells

Fusion mit südafrikanischer Kanzlei

Hogan Lovells fusioniert mit der südafrikanischen Kanzlei Routledge Modise. Der Zusammenschluss tritt zum 1. Dezember 2013 in Kraft. Ab Anfang 2014 wird Routledge Modise dann unter Hogan Lovells firmieren. mehr

Das Handelsrecht – seine Rechtsquellen und historischen Wurzeln

Das Handelsrecht definiert das Sonderprivatrecht der Kaufleute. Normadressaten des Handelsrechts sind ausschließlich Kaufleute, wozu bestimmte Handelsgesellschaften gehören, beispielsweise die Aktiengesellschaft (AG), die Kommanditgesellschaft auf Aktienbasis (KGaA), die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und die eingetragene Genossenschaft (eG). Die Notwendigkeit eines Sonderprivatrechts für Kaufleute resultiert aus der Tatsache, dass die Normen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) nicht immer den Bedürfnissen des Wirtschaftsverkehrs ausreichend Rechnung tragen. Die wichtigsten Rechtsquellen des Handelsrechts sind das erste Buch des Handelsgesetzbuches (HGB), das sich mit dem Recht des Handelsstands befasst, sowie das vierte Buch des HGB, das Recht und die Regeln von Handelsgeschäften. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Rechtsgebieten, in denen das Handelsrecht eine Rolle spielt, nämlich das Bank- und Börsenrecht, das Gesellschaftsrecht, der gewerbliche Rechtsschutz, das Urheberrecht, das Seehandelsrecht, das Versicherungsvertragsgesetz, das Wertpapierrecht und das Wettbewerbsrecht.

Im Mittelpunkt des Handelsrechts: Der Kaufmann

Das Handelsrecht befasst sich also nicht unmittelbar mit dem Unternehmen, sondern mit dem Träger des Unternehmens, dem Kaufmann. Grundvoraussetzung für die Kaufmannseigenschaft ist das Betreiben eines Gewerbes. Das Handelsrecht unterscheidet verschiedene Arten von Kaufleuten, unter anderem sogenannte Musskaufleute, Sollkaufleute und Kannkaufleute, die hinsichtlich der daraus resultierenden Rechte und Pflichten variieren.

Historische Wurzeln

In seiner historischen Entwicklung reicht das geschriebene Handelsrecht bis in die Blütezeit der Hansestädte zurück und hat seine Wurzeln im Stadtrecht. Seit 1861 gab es das Allgemeine Deutsche Handelsgesetzbuch, das auf Beschluss des Deutschen Bundes in Kraft trat und 1871 durch Reichsgesetz für das gesamte Deutsche Reich galt. Am 10. Mai 1897 wurde das Handelsgesetzbuch verabschiedet, das gleichzeitig mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch am 1. Januar 1900 in Kraft trat und mit dem Handelsrechtsreformgesetz und dem Transportrechtsreformgesetz grundlegende Änderungen erfuhr.

Gesellschaftsrecht oder das Recht der Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften und Körperschaften

Gesellschaftsrecht ist das Rechtsgebiet, das sich mit privatrechtlichen Personenvereinigungen beschäftigt, die durch Rechtsgeschäft begründet werden, also regelmäßig durch einen Vertragsschluss. Um Gesellschaftsrecht anwenden zu können, muss es sich um eine Gesellschaft im weiteren Sinne handeln. Sie ist in § 705 BGB definiert und setzt den Zusammenschluss von mehreren Personen zur Förderung eines erlaubten und gemeinsamen Zwecks voraus.

Die unterschiedlichen Gesellschaftsformen des Gesellschaftsrechts

Das Gesellschaftsrecht kennt unterschiedliche Gesellschaftsformen, die sich hinsichtlich der Unternehmensform, des Grundkapitals und der Haftung unterscheiden. Gemeint sind unter anderem Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften und Körperschaften. Der Vielzahl der Gesellschaften entsprechend gibt es mehrere Rechtsquellen. Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts und Vereine sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt und Personengesellschaften im Handelsgesetzbuch (HGB). Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Spezialgesetzen, nämlich das Partnerschaftsgesellschaftsgesetz (PartGG), das Aktiengesetz (AktG), für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) das GmbH-Gesetz und das Genossenschaftsgesetz (GenG). Sekundäre Rechtsquelle ist außerdem das gemeinsame Gesellschaftsrecht der EU-Mitgliedstaaten. In verfassungsrechtlicher Hinsicht sind insbesondere Art. 9 und Art. 14 des Grundgesetzes (GG) von besonderer Relevanz. Während Art. 9 GG das Recht garantiert, Vereine und Gesellschaften zu bilden, schützt Art. 14 GG das Eigentum.

Die Anfänge des Gesellschaftsrechts

Erste gesellschaftsrechtliche Regelungen finden sich im Preußischen Allgemeinen Landrecht von 1794. Erwähnt wird unter anderem die societas, ein Vorläufer der heutigen Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Eine erste gesamtdeutsche Regelung gibt es im Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuch (ADHGB) von 1861. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) wird 1892 mit dem GmbH-Gesetz geboren. Seine Systematik verdankt das heutige Gesellschaftsrecht dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), das am 1. Januar 1900 in Kraft trat, und dem Handelsgesetzbuch (HGB) von 1897.

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