Donnerstag, 21.08.2014

Arbeitsrechtrss

Kanzleien & Unternehmen

Deloitte Legal

Kanzlei expandiert kräftig

Martin Preiss

Der Rechtsberatungsarm von Deloitte, Deloitte Legal, ist in den letzten Monaten personell stark gewachsen. Zuletzt kam der Arbeitsrechtler Martin Preiss in das Düsseldorfer Büro. Er war zuvor rund zwölf Jahre bei PwC Legal im Bereich Arbeitsrecht tätig. mehr

Hintergründe

Online-Background-Check

Bewerberrecherche im Internet

Arbeitgeber und Suchmaschinen-Eingabefeld

Es klingt sicherlich verlockend, Bewerber erst einmal zu googlen, bevor man sich durch Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse arbeitet. Vielleicht kickt ihn ein öffentliches Party-Foto auf Facebook ja schon aus dem Bewerbungsprozess raus, dann braucht man sich gar nicht mehr die Mühe machen. Aber dürfen Personaler das auch? Christian Oberwetter rät zur Vorsicht. mehr

Nachrichten

BAG zur Pflege kranker Kinder

Maximal fünf bezahlte Tage frei

Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die privat krankenversichert sind, können bei einer schweren Erkrankung ihres Kindes bis zu vier Tage pro Kalenderjahr freigestellt werden. Trifft es noch ein weiteres Kind, gibt es nur  noch einen Tag dazu, entschied das BAG am Dienstag. mehr

Nachrichten

LAG Berlin-Brandenburg zu Geld statt Urlaub

Kein Urlaubsantrag nötig

Ein Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, Urlaub zu gewähren. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, kann der Arbeitnehmer Schadensersatz verlangen. Dafür muss er im Vorfeld nicht einmal rechtzeitig Urlaub beantragt haben, entschieden nun die Richter des LAG.  mehr

Nachrichten

LAG Hamburg zum "Krabbenbrötchenfall"

Karstadts Kündigung unwirksam

Erst der "Fall Emmely", jetzt die "Krabbenbrötchen". Weil eine Karstadt-Mitarbeiterin in ein solches gebissen, dafür aber nicht bezahlt hatte, wurde sie entlassen. Doch nicht jeder Vermögensschaden rechtfertigt gleich den Rausschmiss. mehr

Nachrichten

BAG zu außerordentlichen Kündigungen

Sachliche Kritik ist erlaubt

Auch im Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratswahl darf ein Arbeitnehmer nicht wissentlich Falsches und Geschäftsschädigendes über den Betrieb behaupten und verbreiten - er riskiert damit eine Kündigung. Sachliche Kritik ist aber erlaubt, so das BAG am Donnerstag.   mehr

Nachrichten

ArbG Hamburg sieht keinen Grund für Eilverfahren

Teil-Niederlage für "Hartz-IV-Rebellin" Hannemann

Die als "Hartz-IV-Rebellin" bekanntgewordene Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann hat in ihrem Rechtsstreit vor dem Hamburger ArbG teilweise eine Niederlage erlitten. Der Streit um die Beendigung der Zuweisung zum Jobcenter und Übertragung einer neuen Tätigkeit wird jedenfalls nicht im Eilverfahren entschieden, meldete das ArbG am Donnerstag. mehr

Studium & Referendariat

Mindestlohn in der juristischen Ausbildung

Bargeld lacht?

Wenn das Geld zur Neige geht

Am Freitag hat der Bundesrat dem Mindestlohn seinen Segen erteilt, ab dem 1. Januar 2015 gibt es deutschlandweit wenigstens 8,50 Euro brutto. Es sei denn, es gibt sie nicht, weil eine der zahlreichen Ausnahmen greift. Welche davon gerade für Jurastudenten und Referendare relevant sind, erläutert Christian Oberwetter. mehr

Nachrichten

BAG zu Wasserbomben

Keine Sonderprämie für Sprengung, aber für Transport

Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes Niedersachsen hatten im Frühjar 2011 insgesamt 104 Wasserbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Eine Sonderprämie gibt es aber nur für die Entschärfung von Bomben mit Langzeitzünder. Womöglich erhält der klagende Mitarbeiter dennoch eine zusätzliche Bezahlung. mehr

Nachrichten

ArbG Nürnberg entscheidet identische Fälle

Mal so, mal so

Zwei Urteile vom ArbG Nürnberg haben vor allem in den lokalen Medien für Aufsehen gesorgt. Die Firma Schwan-Stabilo hatte zwei Mitarbeitern gekündigt, die eine alte Betriebsküche für einen guten Zweck verkauft hatten, ohne dafür die Zustimmung ihres Arbeitgebers zu haben. Zwei Kammern des Gerichts sprachen trotz identischen Sachverhalts zwei unterschiedliche Urteile. mehr

Nachrichten

LArbG Schleswig-Holstein zu Abmahnung

Arbeitnehmer sollten freundlich bleiben

Wer sich gegenüber Kunden unfreundlich verhält, riskiert eine Abmahnung. Eine solche Pflichtverletzung ist nämlich keine Kleinigkeit. Dies entschied das LArbG Schleswig-Holstein in einem am Dienstag bekannt gewordenen Urteil. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Rudolf & Vossberg

Neue Arbeitsrechtsboutique im Rhein-Main-Gebiet

Dr. Veit Voßberg

Veit Voßberg und Klaus Rudolf haben zum 10. Juli 2014 die Arbeitsrechtsboutique Rudolf & Vossberg Partnerschaft von Rechtsanwälten gegründet. Voßberg kommt von Dentons, wo er bis Ende Juni 2014 den Bereich Arbeitsrecht am Standort Frankfurt betreut hat. Rudolf war Inhaber der arbeitsrechtlich spezialisierten Kanzlei Dr. Rudolf Rechtsanwälte. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Taylor Wessing

SE-Umwandlung beim Raumfahrtkonzern OHB AG

Marc Müller

Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB AG wird zu einer europäischen Aktiengesellschaft ungewandelt und soll künftig als OHB SE firmieren. Taylor Wessing berät die langjährige Mandantin bei dem Formwechsel. mehr

Kanzleien & Unternehmen

Naegele

Bosch-Compliance-Chefin wechselt zur Arbeitsrechtskanzlei

Dr. Susanne Jochheim

Susanne Jochheim, Leiterin der weltweit zuständigen Compliance-Abteilung der Robert Bosch GmbH, wechselt zum 1. August 2014 zur Arbeitsrechtskanzlei Naegele in Stuttgart. mehr

Nachrichten

Bundestag beschließt Mindestlohn

Ab 2015 mindestens 8,50 Euro pro Stunde

Nach jahrelangem Kampf der Gewerkschaften hat der Bundestag mit sehr großer Mehrheit einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde verabschiedet. Dem Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) stimmten am Donnerstag 89 Prozent der anwesenden Abgeordneten zu. mehr

Seminar-Suche für Rechtsanwälte

Das deutsche Arbeitsrecht – seine Rechtsquellen und Ursprünge

Eine einheitliche Kodifikation des Arbeitsrechts in einem Arbeitsgesetzbuch fehlt bis heute, und so bedient sich das Arbeitsrecht einer Vielzahl von Rechtsquellen, deren ranghöchstes Recht die Richtlinien des Europarechts sowie das Grundgesetz (GG) sind. Zum Arbeitsrecht gehören auch Einzelarbeitsverträge, Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge sowie eine Vielzahl deutscher Gesetze, zu denen das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) mit dem in den §§ 611 ff. BGB geregelten Dienstvertrag gehört, ebenso das Kündigungsschutzgesetz (KSchG), das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), das Bundesurlaubsgesetz (BurlG), das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG), das Mutterschutzgesetz (MuSchG), das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und das Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG), um nur einige zu nennen.

Kollektiv- und Invidividualarbeitsrecht

Das deutsche Arbeitsrecht unterscheidet zwischen Individual- und Kollektivarbeitsrecht. Das Individualarbeitsrecht beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer, in dessen Mittelpunkt die Begründung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitsvertrag und seine Beendigung durch ordentliche oder außerordentliche Kündigung stehen. Mit Zustandekommen eines wirksamen Arbeitsvertrages entstehen auf beiden Seiten Rechte und Pflichten- die Arbeitspflicht des Arbeitnehmers und die Lohnzahlungspflicht des Arbeitgebers. Das kollektive Arbeitsrecht konzentriert sich auf das rechtliche Verhältnis arbeitsrechtlicher Koalitionen. Gemeint sind Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräte auf der Arbeitnehmerseite sowie Arbeitgebervertretungen auf der anderen Seite.

Das Arbeitsrecht und seine Anfänge

Die Anfänge des Arbeitsrechts reichen bis in Altertum zurück, schon das römische Recht kannte den Dienstvertrag. Die eigentliche Arbeitsrechtsgeschichte beginnt mit der Kapitalisierung von Arbeit in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Wachsende soziale Missstände als Folge der Industrialisierung verlangten nach einem Verbot von Kinderarbeit, nach Jugendarbeitsschutz und Sozialversicherungsrechten. Mit der Einführung des Arbeitsgerichtsgesetzes gab es seit 1926 die Arbeitsgerichtsbarkeit als neuen Instanzenzug. Die Weimarer Republik kannte Arbeitsschutzgesetze und Anfänge des kollektiven Arbeitsrechts fanden Eingang in die Weimarer Verfassung.

Rechtsquiz zum Umweltrecht II

Kenntnisse im Umweltrecht werden durch EU-Recht und aufgrund der Energiewende in Deutschland immer wichtiger. Bisher gibt es aber kein einheitliches Umweltgesetzbuch – das Umweltrecht auf eine Vielzahl von Gesetzen verteilt. Kennen Sie sich auf diesem Terrain aus? Wissen Sie, wo Sie nachschlagen müssen? Testen Sie jetzt Ihr Wissen im Rechtsquiz zum Umweltrecht!

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