Sexismus in der Referendarausbildung: "Justiz ist für Frauen toll - wegen der Teilzeit"

Interview mit Dr. Daniela Schweigler

14.03.2014

In Klausuren treten Männer als Richter, Staatsanwälte oder Familienernährer auf. Frauen kümmern sich unterdessen um die Kinder, um ihre Schuhe und Frisuren – so zumindest der Eindruck von Daniela Schweigler nach ihrem Rechtsreferendariat in Bayern. Mit ihrer Kritik stößt sie auf Unwillen: Ihr ehemaliger AG-Leiter nennt sie "(pseudo-)traumatisiert" und fordert sie auf, über wichtigere Dinge zu reden.

 

LTO: Sie haben in der Deutschen Richterzeitung (DRiZ) das Frauenbild in der bayerischen Justizausbildung kritisiert und warten dabei mit einer ganzen Reihe von Beispielen auf. Sie beschreiben etwa folgenden Übungsfall: Die attraktive Friseurin fordert Schadensersatz von einem Mann, der im Schwimmbad mit seinem Kumpanen herumtollt und dabei Wasser auf ihre Frisur spritzt. Oder: In einem Fall häuslicher Gewalt geht es nicht nur um eine Scheidung und das Sorgerecht, die Frau will auch Schadensersatz von ihrem Mann, weil dieser ihre Absatzschuhe zersägt hat, direkt nachdem er sie verprügelt hatte. Sind das besonders krasse Beispiele?

Schweigler: Das sind auf jeden Fall Beispiele, die ich als prägnant empfunden habe. Abschließend ist die Auswahl in dem Aufsatz aber nicht. Es ging mir weniger um einzelne besonders krasse Fälle, sondern eher um eine Gesamtschau von Klausurfällen, Unterrichtsmaterialien und Kommentaren der Ausbilder zwischendurch. Das ergibt ein Gesamtbild und zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausbildung. Irgendwann wird man dann mal hellhörig.

"Die negativen Reaktionen haben mich nicht überrascht"

LTO: Herrscht auch ein bestimmtes Männerbild vor?

Schweigler: Ja, natürlich. Das sind zwei Seiten einer Medaille. Mit den Frauenrollen werden gleichzeitig die Männerrollen festgelegt, das lässt sich gar nicht trennen. Im Familienrecht betreut eben oft die Frau den Haushalt, während der Mann der Ernährer ist. Er ist nie derjenige, der sich um die Kinder kümmert.

LTO: Woher haben Sie Ihre Beispiele?

Schweigler: Das sind meine Erfahrungen aus den Arbeitsgemeinschaften.

LTO: Wie waren die Reaktionen auf Ihren Beitrag in der DRiZ?

Dr. Daniela SchweiglerSchweigler: Sehr unterschiedlich. Ich habe Lob und Zuspruch bekommen. Meistens persönlich in E-Mails oder von Bekannten, die mich direkt angesprochen haben. Daneben gab es Leserbriefe, die teilweise in der aktuellen DRiZ abgedruckt sind. Darin kamen recht erwartbare Einwände: So sei die Lebenswirklichkeit nun einmal. Ich würde übertreiben. Aber diese Reaktionen haben mich nicht überrascht.

LTO: Ein Übungsleiter fordert Sie in einem der Leserbriefe etwa dazu auf, über wichtigere Dinge als über Männer oder Frauen in Übungsfällen und Klausuren zu reden. Ein Richter zeigt sich entsetzt, dass Ihr Artikel in "seiner" Verbandszeitung veröffentlicht wird. Er attestiert der Redaktion bestenfalls Blauäugigkeit und fordert diese auf, sich von dem Artikel zu distanzieren.

Zuspruch kam dagegen von einer Vertreterin des Deutschen Juristinnenbunds. Gab es auch Reaktionen von offizieller Stelle? Vom Justizministerium?

Schweigler: Bei mir persönlich nicht. Der eine abgedruckte Leserbrief stammt allerdings von meinem früheren AG-Leiter.

"Die meisten haben sich aus meiner Kritik eher eine Gaudi gemacht"

LTO: Haben Sie die Klausurstellungen auch schon während des Referendariats kritisiert?

Schweigler: Ja, oft. Aber meistens wurde ich mit meiner Kritik nicht besonders ernst genommen. Die meisten haben sich daraus eher eine Gaudi gemacht.

LTO: Sie leiten Ihren Aufsatz damit ein, dass zu Beginn des Referendariats auf ein Fußballturnier hingewiesen worden ist mit den Worten, die Herren mögen schon heute mit dem Training dafür beginnen. Wie stark ist Ihnen in der Praxis tatsächlich eine tradierte Frauenrolle aufgedrängt worden?

Schweigler: Sehr häufig wird betont, wie prima es in der Justiz für Frauen ist, weil man da so toll in Teilzeit arbeiten kann. Das begegnet einem ständig. Da steckt für mich schon die Festlegung drin, dass Frauen so gerne Teilzeit arbeiten, weil sie für die Familie zuständig sind.

Im Anwaltslehrgang meinte ein Anwalt etwa, Familienrecht wäre ja für die Damen besonders interessant.

"Die Rolle der 'Emanze' hatte ich schnell weg"

LTO: Hatten Ihre Kollegen einen ähnlichen Eindruck?

Schweigler: Auch das war sehr unterschiedlich. Es gab einige, die sich ähnlich stark geärgert haben wie ich. Andere konnte ich zum Nachdenken bewegen. Und wieder andere haben meine Kritik nicht besonders ernst genommen.

LTO: Wird man da schnell in eine bestimmte Ecke abgeschoben, aufgefordert, nicht weiter zu nerven?

Schweigler: Die Rolle der "Emanze" hatte ich sicherlich schnell weg. Aber ich habe mich von niemandem angegriffen gefühlt. Die meisten fanden es wohl eher lustig, dass ich mich ständig aufgeregt habe. Teilweise hatte ich das Gefühl, es wurde schon regelrecht von mir erwartet, dass ich etwas sage, sobald wieder ein entsprechender Kommentar fiel oder eine Klausur mit den typischen Rollenbildern gestrickt war.

LTO: Sind diese Rollenbilder in den Klausuren ein bayerisches Phänomen?

Schweigler: Das kann ich nicht sagen. Ich habe mein Referendariat ja nur in Bayern gemacht und über meine Erfahrungen hinaus keine Beispiele gesammelt. Einige Reaktionen von Leserinnen deuten aber an, dass das nicht nur in Bayern so ist. Das wäre auch meine Vermutung.

"Ich unterstelle den AG-Leitern keine Frauenfeindlichkeit"

LTO: Wie sind Sie darauf gekommen, sich nicht nur aufzuregen, sondern Ihre Kritik in einem Artikel zusammenzufassen?

Schweigler: Das war mir einfach ein Bedürfnis. Ich habe mich zwei Jahre lang sehr geärgert und wollte das dann nicht einfach so stehenlassen. Dann ändert sich ja nie etwas.

LTO: Glauben Sie, es wird sich etwas ändern?

Schweigler: Ich hoffe es. Das geht sicher nicht von heute auf morgen, weil das in den Köpfen ist. Viele dieser Dinge werden unbewusst weitergetragen. Ich unterstelle den AG-Leitern ja nicht, dass sie alle frauenfeindlich sind. Aber es fehlen die Strukturen, die so etwas verhindern.

LTO: Wie könnten solche Strukturen aussehen?

Schweigler: Ein positives Beispiel ist die Verwaltung in Oberbayern. Dort werden die Unterlagen gezielt auf Rollenklischees durchgesehen und im Zweifel geändert. Da gibt es dann auch Klausuren, in denen Bürgermeisterinnen und Unternehmerinnen vorkommen.

LTO: Wollen Sie sich das Thema noch einmal etwas umfassender vornehmen?

Schweigler: Nein, das habe ich nicht vor. Aber es wäre sicher ein interessantes Forschungsprojekt. Ich bin jetzt erst einmal auf der Suche nach einem Habilitationsvorhaben und forsche ja auch eher im öffentlichen Recht und im Sozialrecht.

LTO: Vielen Dank für das Gespräch.

Dr. Daniela Schweigler ist wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik. In DRiZ 2014, 52 hat sie einen Beitrag mit dem Titel "Das Frauenbild in der bayerischen Justizausbildung" veröffentlicht.

Das Interview führte Claudia Kornmeier.

Zitiervorschlag

Dr. Daniela Schweigler, Sexismus in der Referendarausbildung: "Justiz ist für Frauen toll - wegen der Teilzeit". In: Legal Tribune Online, 14.03.2014, http://www.lto.de/persistent/a_id/11335/ (abgerufen am: 29.06.2016)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 14.03.2014 15:49, Thomas Hillenbrand

    Ich fordere in den Strafrechtsklausuren sofort mehr Mörderinnen, Kinderschänderinnen, Räuberinnen, Erpresserinnen und Vergewaltigerinnen. Und Fußballpräsidentinnen, die Steuern hinterziehen.

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    • 18.03.2014 09:27, lightuponlight

      So sagen das nunmal auch die Statistiken. Außerdem ist das StGB selbst auf den männlichen Täter zugeschnitten ;)
      ironie ende

    • 06.01.2015 16:05, Schnappschuss

      Nichts verstanden. Schon mal gefragt, warum es im Vergleich zur männlichen Gesellschaft kaum Täterinnen gegen Leib und Leben und sexuelle Selbstbestimmung anderer gibt?

  • 14.03.2014 16:02, FF

    Lieber Thomas Hillenbrand,

    auch wenn sie sich das nicht vorstellen können: Tatsächlich wäre es auch aus feminisitischer Perspektive besser, Frauen auch als Täterinnen, nicht nur als Opfer darzustellen. Und bei Männern freilich andersherum. Das Themenfeld ist komplexer, als ihr kurzer Beitrag suggeriert. Sage ich als Mann.

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    • 14.03.2014 16:22, Thomas Hillenbrand

      FF,

      ich glaube kaum, dass Sie über eine ausreichende Kompetenz verfügen, um mein Vorstellungsvermögen bzw. dessen Grenzen beurteilen zu können. Im Übrigen sollen Referendare (m/w) lernen, wie sie später ihren Beruf ausüben müssen, egal ob als Anwalt (m/w), als Richter (m/w) oder in einer anderen Funktion (m/w). Das ist die Aufgabe der Juristenausbildung. Auch Feministen (m/w) sind im Bedarfsfall auf gute Juristen (m/w) angewiesen. Mit selbstgerechtem Weltverbesserertum hat noch niemand einen Prozess gewonnen.

  • 14.03.2014 16:29, Hanns

    Ich möchte nur darauf hinweisen wie absolut unpraktikabel und umständlich sich das neue SGB liest, das vorbildlich zwischen Männlein und Weiblein unterscheidet..

    Wenn es der Verständlichkeit aträglich ist, sollte man als Geisteswissenschaftler(in) auch einmal Fünfe gerade sein lassen können.

    Andreas

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  • 14.03.2014 16:30, Thomas Hillenbrand

    Und wenn etwa das OLG Hamm zwei Drittel Frauen einstellt scheint es keine allzu massive Benachteiligung zu geben. Und durch die Klausurgestaltung abgeschreckt dürften die Bewerberinnen auch nicht sein. Ganz allgemein gesprochen gibt es in der Juristenausbildung wahrlich größere Probleme.

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  • 14.03.2014 18:19, Dr. Mann

    Eine derart hübsche Frau darf doch ruhig auch mal Unsinn reden. :-)

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    • 23.06.2015 11:02, ich kann gar nicht

      so viel essen wie ich kotzen möchte bei so einem Kommentar.

  • 14.03.2014 18:53, KR

    Der frühere AG-Leiter der Dame hat vollkommen recht. Mein Gott, was ist nur aus diesem Land geworden, wenn über so einen Blödsinn ernsthaft diskutiert wird.

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  • 14.03.2014 20:14, J.R.

    Wer im Klausursachverhalt sonst keine Probleme erkennt, schafft sich halt eigene. Wem's hilft!

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  • 14.03.2014 20:48, boandlkramer

    So unrecht hat Frau Dr. Schweigler nicht. Die alten Rollenbilder sind noch sehr präsent.

    Vor allem schlägt die Emanzipation langsam aber sicher zurück. Ich erlebe immer mehr Männer im Kanzleialltag, die Elternkarenz als eine unglaublich schöne Einrichtung empfinden und sich gerne im Schwerpunkt um die Kinder kümmern.

    Nur - jetzt kommt das Problem. Wehe der Mann kommt bei einer Trennung auf die Idee zu behaupten, dass er nundie maßgebliche Bezugsperson sei. Dann wird automatisch der Mama-Joker: "ich habe das Kind doch geboren, das gehört mir" gezogen.

    Auf den Punkt gebracht.
    Beide Geschlechter haben noch erhebliche Probleme mit der neuen Rollenverteilung

    BK

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  • 14.03.2014 20:53, Referendar aus Bayern

    In der ganzen Ausbildungklausuren (= Examensklausuren der letzten 10-15 Jahre) in Bayern ist was Vertreter der Anwaltschaft, Staatsanwaltschaft und Richterschaft in Klausuren betrifft mE nach Ausgewogenheit gegeben.
    Da muss man wohl mit der Strichliste alle Klausuren etc. untersuchen, um einen Vorteil auszumachen.
    Was bin ich froh, derartiges nicht in der AG hören zu müssen.

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  • 15.03.2014 10:15, Conrad Schmidt-Bens

    Die hier gemachten Kommentare bestätigen eindrucksvoll Frau Dr. Schweiglers Einschätzungen. Es gibt wichtigere Themen als Sexismus in der Juristenausbildung? Das mag stimmen, ist aber irrelevant, wenn es gerade genau darum geht. In der Juristenausbildung sollen Juristen ausgebildet werden? Dieser Hinweis hat begrenzten Mehrwert und ist auch gerade dann irrelevant, wenn es um Sexismus in eben dieser geht. Feministinnen sind im Bedarfsfall auf gute Juristen angewiesen? Ja, aber vor allem dann, wenn es keine Sexisten sind bzw. selbst Feministen sind. Mit redundanten und widersprüchlichen Ausführungen ist es wahrscheinlich auch schwierig, einen Prozess zu gewinnen... Um was für einen Prozess geht es eigentlich? Weiterhin befinden sich in dem Interview keinerlei Aussagen zur Sprachregelung oder zur Benachteiligung von Frauen. Es geht um feste Rollenzuschreibungen, unter denen auch Männer zu leiden haben, auch wenn tendenziell die männlichen Rolle positivere Bewertungen und mehr Gestaltungsspielraum erfährt. Fazit: Tragt Eure Metaignoranz (nicht zu wissen, wovon man keine Ahnung hat) nicht so offensiv in die Welt und untersützt diese Frau. Da haben wir nämlich alle was von!

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    • 15.03.2014 12:04, Thomas Hillenbrand

      An Conrads Wesen soll die Welt genesen....

      Du kannst unterstützen, wen immer Du magst, allerdings dürftest Du Deinen Dir selbst zuerkannten Wissensvorsprung gerne noch einmal einsetzen und dem doofen Rest der Menschheit erklären, was wir denn "alle" davon hätten, wenn eine Dame unterstützt wird, die sich hauptberuflich diskriminiert fühlt.

      Im Übrigen ist es für das Heer der Dauerdiskriminierten recht typisch, den arrogant-anmaßenden Anspruch zu erheben, besser als alle anderen zu wissen, was für wen gut ist.

  • 15.03.2014 12:29, M-L

    Es ist immer wieder amüsant und gleichzeitig bedauerlich, mit anzusehen, wie sich diese Genderdebatte ihren eigenen Antrieb schafft. Oder anders gesagt: In keinem anderen Thema wird man ernst genommen, wenn man die Existenz eines Problems vor allem damit begründet, dass es von Anderen als nicht existent oder irrelevant angesehen wird.
    Es gäbe gar kein Problem, wenn sich gerade Damen wie Frau Schweigler einfach selbst GAR KEINEM Rollenbild zugehörig sehen würden, sodass sie sich mit der Schuhe zersägenden Frau im Sachverhalt ebensowenig identifizierte, wie ich das als Mann mit den Straftätern in einem strafrechtlichen Sachverhalt tue. Stattdessen möchte Sie das eine Rollenbild nur durch ein Anderes ersetzt wissen, in dem dann auch Sie sich wiederfindet, obwohl sie gerade die Aufhebung von Rollenbildern insgesamt propagiert.
    Traurig, dass bis dato gesellschaftlich erwartet wird, sich mit diesem Anliegen ernsthaft auseinander zusetzen.

    Nicht mal Frau Schweigler wird außerhalb ihrer öffentlichen Äußerungen ernsthaft vertreten, dass es irgendwem hilft, als bald eine Fußnote auf Seite 1 aller Klausuren, Schriftsätze und Urteile vorzufinden, wonach "mit Käufer, Mieter, Eigentümer, Besitzer, Urheber, Täter, Beteiligter etc. auch die weibliche Form erfasst ist".

    Also bitte: Verschonen Sie die Juristerei mit diesem Ballast und treiben Sie Ihre Reputation durch inhaltliche Auseinandersetzungen voran.
    In diesem Fall wäre sicher auch keinem der männlichen Kollegen in den Sinn gekommen, festzustellen, was für ein hübsches Ding Sie sind. Versprochen!

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  • 15.03.2014 13:14, Pontifex Maximus

    Komisch, dass der überwiegende Teil der Frauen, die während des Studiums den Wunsch geäußert haben, in die Justiz zu gehen, es gerade mit der Familienvereinbarkeit begründet haben...

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    • 15.03.2014 14:15, Thomas Hillenbrand

      Der gut geschulte Berufsempörte (m/w) reagiert halt flexibel: entweder ist es frauenfeindlich, auf die Teilzeitmöglichkeiten und Mutterschutzvorschriften im Öff. Dienst hinzuweisen, oder, wenn solche Hinweise nicht erfolgen, man beklagt sich lauthals darüber, dass auf die Bedürfnisse junger Frauen und Mütter (m/w) nicht eingegangen wird, weil in den Justizministerien lauter alte Säcke arbeiten, denen Frauen gleichgültig sind.

  • 15.03.2014 13:52, Conrad Schmidt-Bens

    Thomas, vielen Dank für die Nachfrage. Frau Dr. Schweiglers Hinweis auf die Enge und Omnipräsenz der Zuschreibungen von Geschlechterrollen gibt uns die Möglichkeit, diese zu reflektieren und in unseren jeweiligen Einflussbereichen aufzulockern und zumindest nicht permanent zu reproduzieren. Da kommt gerade einem (Aus)Bildungskontext besondere Bedeutung zu. Das meine ich mit unterstützen. Ein aufgelockertes Rollenverständnis wiederum reduziert den Druck, der auf jedem einzelnen liegt, Rollenerwartungen zu erfüllen. So leicht ist es nämlich nicht, sich "einfach" gar keinem Rollenbild zugehörig zu fühlen, wie M-L vorschlägt. Reduzierter Rollendruck wiederum erleichtert es für alle Menschen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das meine ich damit, dass wir alle was davon hätten.

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    • 15.03.2014 14:08, Thomas Hillenbrand

      Conrad, besten Dank für Deinen Beitrag, der erwartungsgemäß eindrucksvoll bestätigt, dass all jene, denen das Gejammer der Möchtegerndiskriminierungsopfer auf die Nerven geht, mit ihrer Einstellung richtig liegen. Dir und Deinesgleichen geht es dann auch gar nicht um die Behebung angeblicher oder tatsächlicher Probleme, sondern darum, dem Rest der aus Eurer Sicht so dummen Menschheit Eure eigene Überlegenheit zu demonstrieren. Das zeigt nicht nur der vor Arroganz nur so strotzende Tonfall, sondern das Garnieren möglichst jeden Satzes mit mindestens einem Fremdwort, um damit die eigene intellektuelle Überlegenheit zu demonstrieren, selbstverständlich davon ausgehend, dass alle Nicht-Gleichgesinnten zu blöd sind, den Ausführungen zu folgen und all die schlau klingenden Wörtchen erstmal googlen müssen. Zu diesem Gehabe passt dann auch, dass man für sich selbst in Anspruch nimmt, nicht nur für die eigene (entgegen dem Selbstverständnis höchst unwichtige) Person, sondern auch noch gleich für alle anderen (drunter macht man's natürlich nicht) zu wissen, was gut ist und was nicht. Und natürlich weiß man auch, wer wann wie unter welchem Druck steht. Erinnert ein bisschen an Leute wie Alice Schwarzer, die gegen das Kopftuch Stimmung machen und gar nicht erst auf den Gedanken kommen, dass manche Kopftuchträgerin vielleicht nicht nur dem prügelnden Ehemann gehorcht, sondern freiwillig handelt. Es gibt in Deutschland Justizministerinnen, leitende Oberstaatsanwältinnen, Generalstaatsanwältinnen, Gerichtspräsidentinnen und eine ganze Reihe hervorragender Strafverteidigerinnen, die sich ihren Ruf nicht durch Diskrminierungsgejammer, sondern durch Kenntnis der StPO erworben hat. Die wirken weder diskriminiert noch durch die Fallgestaltungen ihrer Referendarsklausuren in irgendeiner Form beeinträchtigt, aber solche Nebensächlichkeiten blenden Leute wie Du natürlich aus, ihr wisst es schließlich besser, da ein Übermaß an politischer Korrektheit Eurem Selbstverständnis zufolge zugleich zu einem Übermaß an Weisheit führt.

      Mit einem solchen Selbstverständnis der absoluten Vollkommenheit und Überlegenheit gegenüber all jenen, deren Ansichten einem nicht in den Kram passen, hätte man auch in jeder Napola reüssiert.

  • 17.03.2014 15:03, Christian Hofmann

    Klasse Interview!
    Frau Dr. Schweigler bringt es auf den Punkt. Sehr gut, dass die bestehende Problematik durch diesen Artikel endlich in der Öffentlichkeit ankommt.
    Conrad, vielen Dank für den treffenden und sachlichen Beitrag, der genau das ausdrückt, was auch ich denke.

    Christian Hofmann

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  • 17.03.2014 16:05, Volker Hannen, LL.M., RA

    Rechtsanwaltskanzleien, die Frauen Teilzeitarbeit ermöglichen (z.B. eine 20-Stunden-Woche), sind selten, jedenfalls, soweit es nicht um Rechtsanwaltsfachangestellte geht, und abgesehen von den Fällen, in denen es um die Ehefrau oder um die Tochter eines Kanzlei(mit)inhabers geht.
    Volljuristinnen werden es sogar schwer haben, in einer Rechtsanwaltskanzlei einen Arbeitsplatz zu finden, in dem für sie real eine wöchentliche Vollzeit-Arbeitszeit von 40 Stunden anfällt.
    Die tatsächliche durchschnittliche Belastung dürfte da eher bei 50 bis 60 Stunden liegen.
    Von daher bietet der öffentliche Dienst und der Justizapparat schon bessere Arbeitszeiten.

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    • 20.03.2014 18:38, Gender

      Und Rechtsanwaltskanzleien, die Männern Halbtagsstellen anbieten, gibt es noch viel weniger. Und hat sich schon mal jemand in einem Zeitungsaufsatz darüber aufgeregt, dass nur Männer in Fukushima aufräumen?

  • 18.03.2014 09:44, Frau

    Ich glaube Frau Schweigler sieht das selbst nicht so verbissen wie manche hier, auch ist sie sicherlich von emanzipatorischen Bestrebungen getragen. Im Kern hat sie ja recht: mich haben die plumpen Sachverhalte auch immer genervt. V.a.im Strafrecht, der Stereotype eifersüchtige Ex, der es seinem Nebenbuhler mal mit einer gehörigen Testosteronüberschuss auswischen will. Da muss ich leider auch immer nur kopfschütteln und schmunseln. Aber - und da muss ich Herrn Hillenbrand recht geben - sollten sich die Frauen auch nicht immer gleich benachteiligt fühlen, sondern einfach galant das Gegenteil leben (es ist sicher auch für Männer nicht schmeichelhaft, immer der besoffene Autofahrer, der rachsüchtige Ehemann oder bösgläubige Veräußerer des Ehevermögens zu sein). Erstaunlich viele Frauen erfüllen übrigens die Klischees. Ich kenne nur zu viele aus meinem Studium. Desperate housewives at their best ...

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  • 18.03.2014 09:45, Frau

    Ich meinte natürlich "auch ist sie sicherlich NICHT von emanzipatorischen Bestrebungen getragen"

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  • 18.03.2014 10:42, eegduj

    Der Autor und RA Ferdinand von Schirach hat mal gesagt: "Ich kenne keinen Anwalt in meiner Generation, der sich in einem Prozess darüber Gedanken machen würde, ob die Richter Frauen oder Männer sind. Natürlich, es gibt gute und schlechte Richter, gute und schlechte Anwälte, aber niemand käme auf die Idee, ihre Qualität nach dem Geschlecht zu beurteilen." Dem ist nichts hinzuzufügen.

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  • 19.03.2014 10:00, RA, Dr.

    Die Dame hat, gelinge gesagt, nicht mehr alle Zacken in der Krone. Als Jurist gehört – neben einem guten Rechtsverständnis und zwei (hoffentlich ordentlichen) Examina – nun einmal auch eine gehörige Portion Lebenserfahrung und Lebenswirklichkeit zur Ausbildung. In NRW werden daher die Fälle im Examen – die dann auch in der Arbeitsgemeinschaft verwendet werden – aus Originalsachverhalten gebaut und sodann um weitere Probleme angereichert. Wer darin Sexismus erblickt, lebt in einer sehr verklärten Welt weit weg von der Wirklichkeit.

    In meiner Strafstation habe ich in ca. 100 Sitzungsvertretungen eine angeklagte Frau erleben dürfen. Ich war zutiefst schockiert, dass ich auf dieses besondere Geschlecht nicht vorab durch spezielle Schulungen vorbereit wurde und konnte demgemäß meine Arbeit auch nicht vernünftigt durchführen. Bei den Auseinandersetzungen in der Zivilkammer des Landgerichts ging es erstaunlich häufig um gesellschaftsrechtliche/insolvenzrechtliche Auseinandersetzungen bei der ein Ehepartner nach der Trennung von einem anderen Ehepartner nachehelich Unterhalt und/oder Darlehensrückzahlungen wünschte. Die Berufe der Ehemänner dabei: Unternehmer, Unternehmensberater, Rechtsanwalt, Banker, Manager. Die Berufe der Ehefrauen: Boutiquebesitzerin, Nagelstudiobesitzer (jeweils mit dem Ehemann als Hauptgesellschafter), Hausfrau, Kindergärtnerin, Lehrerin.

    Wer sich Probleme schafft, findet sicherlich eine große Menge. Die Realität in Deutschland – und damit auch in der juristischen Welt – ist aber (und genau das sollte das Referendariat vermitteln!): wir leben in einer zu großen Teilen stereotypen Welt mit Vorurteilen und unangenehmen Lebenswirklichkeiten. Aufgabe des Referendariats ist aber nicht, das Wunschbild einer gut ausgebildeten akademischen Elite (der Großteil der Bundesbürger sind im Gegensatz zur potratierten Absolventin nicht promoviert) der Allgemeinbevölkerung mittels einer vermeintlich gendergerchten Ausbildungsliteratur und (noch fiktiveren) Fällen aufzudrücken. Das nämlich zeugt einzig von Arroganz.

    In diesem Sinne: willkommen in der Wirklichkeit.

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  • 20.03.2014 15:11, Ignoranter West'ler

    Frau aus Ostdeutschland prangert mangelnde Emanzipation und Gleichstellung im Westen an.

    Den Sozialismus in seinem Lauf...

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  • 20.03.2014 15:39, RA EHD

    Aus dem Vorhandensein von Rollenbildern kann keine feindliche Gesinnung geschlossen werden. Derartige Rollenbilder mögen zwar teilweise mit einer Verkennung von Realitäten einhergehen (wenngleich Rollenbilder häufig eben auch die Realität widerspriegeln) bzw. auf sochen beruhen, mit Frauen- oder Männerfeindlichkeit hat das aber sicher nichts zu tun.

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  • 20.03.2014 16:04, NN

    Das Phänomen ist mir (w) in NRW während des Referendars noch nicht aufgefallen, eher das Gegenteil. Es gibt viele weibliche Anwälte und Richter in den Klausuren.
    Was ich eher auffällig fand, war, dass Ausländer in Zivilrechtsklausuren und Ö-Rechtsklausuren praktisch nicht auftauchen, aber in Strafrechtsklausuren die Mehrheit der Täter ausmachen. Gut, das deckt sich mit meinen Erfahrungen vom Sitzungsdienst (an den ersten beiden Sitzungstagen 100 % bei ca 22 Angeklagten, danach deutlich über die Hälfte), aber dennoch finde ich das sehr sarkastisch!

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  • 20.03.2014 16:37, RA B

    Lewis´ Law.

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  • 21.03.2014 07:27, Bayern-Ref

    Also ich habe mein Ref auch in Bayern gemacht und kann diese Missstände nicht bestätigen. Vielleicht hätte die Verfasserin in ihrem Artikel die Stadt nennen sollen, wo diese Missstände herrschen, da dies definitiv nicht in ganz Bayern der Fall ist.

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  • 26.03.2014 00:36, Anne Leßner

    Kommt mir bekannt vor... ich erinnere mich an zahlreiche Gesellschaftsrechtsfälle mit "Unternehmer U und seiner Sekretärin S" oder zum Beispiel den Klassiker für die wirksame Abgabe von Willenserklärungen bzw Dreiecksbetrüge, "Professor P und seine Haushälterin H". Danke, Frau Schweigler!

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  • 03.04.2014 15:32, Volljurist

    OMG, wird hier wieder über einen Mist diskutiert, dieser Drang von einigen Leuten nach übermäßiger gender-correctness...Die Männlichkeitsform ist eben kürzer und sprachlich schöner. Bei einer Klausur kommt es ja wohl auf was anderes an als die Geschlechtsform der Protagonisten...

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  • 05.04.2014 23:51, Demosthenes

    Noch einmal: es geht nicht um die männliche Sprachform (Besitzer/Besitzerin), sondern um die Eigenschaften der Figuren in den Sachverhalten. Wo eben kaum mal eine Bürgermeisterin vorkommt, kaum eine Polizistin, kein Krankenpfleger, kein intelligenter Arbeitsloser, kein nichtkrimineller Ausländer, kein schwarzer Deutscher, niemals ein gleichgeschlechtliches Pärchen, keine Behinderten (außer im Sozialrecht). Ist es wirklich so viel mühsamer, beim Schreiben von Klausursachverhalten mal das wahre, moderne Leben zu beschreiben statt die Rollenklischees der Provinz von vor dreißig Jahren? Meine Familie, meine Freunde, meine Nachbarn sind das nicht, die da beschrieben werden.

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  • soziologieblog.hypotheses.org verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Interview

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  • 24.06.2014 19:54, RRef

    Vor mir liegt gerade eine Original-Klausur (2. StEX aus BaWü). Der Klausurbearbeiter soll ein Gutachten aus Sicht einer (auch namentlich) benannten RechtsreferendarIN verfassen, die gerade eine Station bei einer RechtsanwältIN absolviert. Und jetzt? Soll ich mich als Mann darüber beschweren, dass ich mich in eine Frau reinversetzen soll, während ich die Klausur schreibe? Lächerliche Diskussion, die schon im Ansatz auf unzutreffende Fakten setzt.

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  • 23.07.2014 21:29, RAin

    Als Frau empfindet man bei dem heutzutage übertriebenen Feminismus langsam sein eigenes Geschlecht als Behinderung.

    Ich habe das Referendariat zusammen mit Frau Schweigler in München absolviert.

    Bei den Klausuren war stets der vergebliche Versuch der Klausurersteller erkennbar, "trockene Materie" mit "flachen Gags" aufzupeppen. Das fing bei der Wahl der Namen der Protagonisten an (a la .. Der Dieb "Ludwig Langfinger") bis zur Wahl der zu prüfenden Ansprüche/Tatbestände (defekte Schuhe, gestohlenes Parfum, Testosteronschlägerei) ...

    Die einen haben beim Lesen der Sachverhalte kurz geschmunzelt, andere haben die "Gags" ignoriert und eine war jeden Tag auf der Suche nach etwas, was sie als sexistisch empfinden und anprangern konnte. Woher dieser Drang kommt, sich selbst in eine Opferrolle zu manövrieren ist mir bis heute schleierhaft.

    Zudem ist es vollkommen irrelevant, ob in Klausursachverhalten ein Richter oder eine Richterin vorkommt - davon wird sich nicht ändern, ob in der Realität Frauen den Haushalt machen oder einem Job nachgehen.

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  • 06.08.2014 19:41, Raphael

    Sehr geehrte Fr. Schweigler,

    in Norwegen, dem absoluten Top-Land für Gleichberechtigung, wird die Genderforschung abgeschafft.

    Man sagt, daß diese Maßnahme durch einen Komiker mit Kamerateam ausgelöst wurde, der führende Genderexperten interviewt und dadurch vorgeführt hat.

    Ein Triumph für den gesunden Menschenverstand!!!

    Auch wenn ich selbst davon betroffen bin, es gibt in "Wahrheit" nur 10 Gesetzte die die Menschheit einzuhalten habt, nämlich die 10 Gebote!!

    Was mir in der heutigen Zeit fehlt, ist der "Gesunde Menschenverstand", den man heutzutage kaum noch anwenden darf, da überall Vorschriften, Gesetze und Normen einem das Leben erschweren.

    Ich persönlich kann "leider" keinem jungen Menschen allen ernstes Fächer wie "Europarecht" oder ähnliches empfehlen. Das Recht, gerade in der EU wird zunehmend zum "Unrecht" gegen die eigene Bevölkerung (ESM)

    In diesem Sinne

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  • 15.04.2015 23:22, Frau

    Tja das Thema Emanzipation- ein sehr kräftezehrendes Thema, das auch in meinem engen Umpfeld stark polarisiert!

    Ich muss gestehen, dass ich (eine Frau) sehr enttäuscht darüber bin wie mit dem Thema Gleichberechtigung - verfahren wird. Sowohl von Männern als auch von uns Frauen wird eine Frau ,die für die Gleichstellung der Frau wirbt oder die Ungleichstellung in einem Bereich feststellt ,oft auf eine Art und Weise kritisiert, die für mich den Eindruck erweckt, dass mit diesem Thema nicht aufrichtig umgegangen wird.

    Ich glaube dass viele Frauen nicht als "Emanze" wahrgenommen werden ,- oder sich selbst so wahrnehmen wollen und sich daher von der Meinung " forsch" auftretender , einfordernder Frauen distanzieren zumindest jedenfall ihre Meinung dahingehend relativieren, dass diese dann konform mit einem einigermaßen gemäßigten Frauenbild einhergeht.

    Was die Männer angeht kann ich nur spekulieren was die Bewegggründe für eine deart agressive Auseinandersetzung mit dem Thema ist - und nunja was soll ich sagen ?!....meine verehrten männlichen Kollegen in meinen Spekulationen sind Sie bisher ( bis auf einige Ausnahmen)besser weggekommen als sie sich hier darstellen!!Sehr schade! Und ich hoffe dass ich mit möglichst wenigen von ihrer Sorte in meiner späteren beuflichen Laufbahn zu tun haben werde und erst recht hoffe ich niemals unter einem von ihnen arbeiten zu müssen! Und es tut mir leid für die Männer die durch so ein Männerbild gleichfalls in Verruf kommen und durch ebendiese blamiert werden.

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