Die gemeinsten Sprüche aus Studium und Referendariat: Schreckensszenario Horrorprüfer

Klausur, Hausarbeit, mündliche Prüfung - das ist eigentlich schon nervenaufreibend genug. Wer richtig Pech hat, der erwischt obendrein einen Prüfer, der sich zum zweiten Dieter Bohlen berufen fühlt, und in echter DSDS-Manier pointierte Gemeinheiten zum Besten gibt. Zehn davon haben wir für euch gesammelt - alles vom Hörensagen, versteht sich!

 

Zitiervorschlag

Constantin Baron van Lijnden, Die gemeinsten Sprüche aus Studium und Referendariat: Schreckensszenario Horrorprüfer. In: Legal Tribune Online, 15.08.2013, http://www.lto.de/persistent/a_id/9360/ (abgerufen am: 23.05.2017)

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Kommentare
  • 15.08.2013 17:31, Gequälter Lesen

    Bitte, bitte Herr van Lijnden, suchen Sie sich einen anderen Job und schreiben nicht mehr!

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  • 15.08.2013 18:53, fariborsm

    Ein bißchen Spass muss sein.
    Natürlich es kommt darauf an auf welcher Seite der Linie man steht.
    Hat man es erfolgreich hinter sich, so kann man bei der lektüre ein wenig schmunzeln.
    Für die jenige, welche die Sache noch nicht hinter sich gebracht haben, ist das Lesen der Ausführungen von Herrn van Lijnden eine Qual. Immerhin hat der Gequelte leser erkannt, dass er gequelt ist. das ist schon ein gutes Zeichen. Qualbedingt hat er Situation von Herrn van Lijndenihm verkant und verlangt von ihm er möge sich einen anderen Job suchen. Damit verlangt er aber eine unmöglich zu erbringende Leistung. Denn höchst wahrscheinlich ist für Hr. v. L. zu spät sich einen anderen Job zu suchen und ihn zu finden.
    FACIT: Hr. v. L. muss weiter schreiben.

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  • 16.08.2013 00:07, Clayton Webb

    Mal davon abgesehen, dass der Autor nicht Urheber dieser Sprüche ist - was hat es mit diesem albernen Herrn van Lijnden-Bashing auf sich, den man bereits in seinem letzten Beitrag beobachten durfte?

    Nur weil er ein paar Beiträge zu gescheiterten oder unterdurchschnittlich qualifizierten Juristen geschrieben hat, macht ihn das nicht automatisch zum Sadisten, der sich daran erfreut. Die Juristenausbildung produziert halt nicht nur Gewinner mit Doppel-VB - das sollte ein juristisches Online-Magazin, das sich auch an Studenten richtet, thematisieren können.

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  • 16.08.2013 02:54, Schlauberger

    Ein Widerspruch lässt sich ganz wunderbar einlegen; und zwar fristwahrend gem. § 70 Abs. 1 S. 2 VwGO. Prüfer sind eben doch nicht immer so clever wie sie meinen.

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    • 17.08.2013 15:06, Mike M.

      ... viel Erfolg...

  • 16.08.2013 12:16, Arnd DiringerVistenkarte

    Ich habe vor einigen Jahren einmal einen Bekannten zu einer Klausureinsicht begleitet. Er hatte im schriftlichen Teil des Examens einen Schnitt von 0,5 Punkten.

    In einer Klausur (bewertet mit 0 Punkten) fand sich u.a. folgende Argumentation:

    "Dabei ist zu berücksichtigen, dass die L ein juristischer Laie ist."

    Kommentar des Korrektors:

    "Ebenso wie der Verfasser dieser Klausur."

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    • 19.08.2013 11:11, Oliver Twist

      Ein Durchschnitt von 0,5 Punkten?!

      Das finde ich schon wieder beeindruckend.

  • 16.08.2013 12:50, Mike M.

    So viele Horrorprüfer scheint es nicht zu geben. Jedenfalls hört und liest man doch überall die gleichen zehn Sprüche. Sicherlich ist es völlig unangebracht sich als Prüfer aufzuspielen. Wenn jemand durchfällt oder eine schlechte Note bekommt, ist dies für die Person schlimm genug, da braucht man nicht noch einmal nachzutreten. Aber wer macht das schon.

    Viel erschütternder ist m.E., was in mündlichen Prüfungen zum Teil so geantwortet wird.

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  • 16.08.2013 14:16, Jurist

    Es gibt nicht nur deftige Prüfer, sondern auch schlagfertige Prüflinge. Zu Examenszeiten kursierte unter den Studenten die Anekdote eines solchen Prülings: Zu Beginn des mündlichen Examens unter dem Prüfungsvorsitz einer echten Koryphäe im Ö-Recht entgegnete er auf dessen freundliche Frage: "Na, Herr Kandidat, was können Sie denn besonders gut?" schlicht: "Was können SIE denn besonders gut?" Es gehört wenig Phantasie dazu, sich den weiteren Verlauf der Prüfung auszumalen...

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    • 20.08.2013 15:59, Myanmar

      Was ist daran denn schlagfertig?!

    • 28.12.2013 15:02, Dr. Wolski, Berlin

      Er hätte ihn vielleicht zu Beginn ganz persönlich mit "Sehr geehrter Herr Kornifere ÖR" ansprechen sollen.

  • 16.08.2013 18:13, Harald Juhnke

    Erstaunlich, dass dieselben Sprüche für jede Disziplin immer wieder in solchen Auflistungen auftauchen.

    Im Übrigen gibt es auch mehr als genug Prüfungskandidaten, die genau das solche Sprüche verdient haben.

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  • 20.08.2013 12:15, stud-iur

    Wieso werden solche Sprüche eigentlich immer wieder propagiert? Vom Wahrheitsgehalt mal ganz abgesehen helfen sie niemandem und schüren lediglich Angst! Das Examen ist schlimm genug. Arbeiten sie lieber an diesem Umstand wenn ihnen journalistisch nichts mehr einfällt!

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  • 29.08.2013 15:47, strafakte.de

    strafakte.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Legal Tribune Online ein Schreckensszenario

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  • 27.10.2013 19:59, www.elo-forum.org

    www.elo-forum.org verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Die gemeinsten Pr

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  • 19.12.2013 21:29, Dr Marc+Mewes

    Ihre Arbeit ist eine deartige Aneinanderreihung von abstrusem Unsinn, dass es für den Korrektor teilweise nur schwer nachvollziehbar ist, was sie eigentlich prüfen wollen. Sie beherrschen in keinster Weise den Gutachtenstil, die wissenschaftliche Leistung ist indiskutabel und die von Ihnen geprüften Delikte sind durchweg fehlerhaft aufgebaut. Sie übersehen sämtliche fallrelevanten Probleme, wobei es schwer fällt, alle Lücken aufzuzählen, da sie ja keines angesprochen haben. Ich rate Ihnen daher dringenst, sich die Grundstrukturen des Strafrechts zu verinnerlichen und beim nächsten mal mit etwas mehr Elan an die Sache zu gehen. Zu Lösung der Aufgabe vergleiche Besprechung. Insgesamt eine Arbeit, die nur eine Berwertung mit ungenügend - 0 Punkte - zulässt.

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  • 20.11.2014 11:25, Lionel Hutz

    Derartiges Verhalten habe ich im Examen nie gesehen. Im Gegenteil: Auch wo die Prüfer mit erstaunlicher Ignoranz zu kämpfen hatten sind sie trotz entsprechend schlechter Benotung aber sind immer sehr fair und menschlich mit den Kandidaten umgegangen. Ich hatte einen Kandidaten mit 3,6 Punkten Vornote im mündlichen des 2. Staatsexamens, der es auch nicht geschafft hat, über die 4 zu kommen. Der hatte keinen Grund sich über den Umgang zu beschweren.

    Im Gegenteil: Horror war das für die besseren Mitprüflinge, denn wie mir nachher auch vom Vorsiteznden gesagt wurde: Das Gesamtniveau des Prüfungsgesprächs war so niedrig, dass man sich nicht in der Lage sähe mir mehr als 11 Punkte fürs Zivilrecht zu geben, obwohl ich alles gut beantwortet hätte, für eine bessere Note müsse es schon eine Sonderleistung geben, Pech, wenn man keine Chance hierzu hatte.

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