Hessische Examensprüfer auf Wanderschaft: Wer lehrt, der prüft – außer bei den Juristen

von Prof. Dr. Georgios Gounalakis

28.06.2017

Nach massiver Kritik will Hessen die Examensprüfer auf Wanderschaft schicken anstatt die Kandidaten den Hochschulorten zuzulosen. Eine negative und unverhältnismäßige Entwicklung in der Juristenausbildung, findet Georgios Gounalakis.

 

Niemand käme ernsthaft auf die Idee, Abiturienten in ihrer mündlichen Prüfung durch Lehrer anderer Schulen anstatt durch die der eigenen prüfen zu lassen, nur um von fairen und objektiven Prüfungsbedingungen sprechen zu können. Zum Glück müssen tatsächlich weder Schüler noch Lehrer zu den mündlichen Abiturprüfungen landesweit an jeweils andere Gymnasien reisen.

Genau das soll sich aber bei der Ersten Juristischen Staatsprüfung ab Herbst dieses Jahres in Hessen ändern. Die Prüfungskommission, die in der Regel aus einem Hochschullehrer und zwei Praktikern besteht, soll künftig hessenweit an die vier möglichen Prüfungsorte Frankfurt, Gießen, Marburg und Wiesbaden reisen, um die mündliche Pflichtfachprüfung abzunehmen.

Bislang ist es üblich, dass zwar die Praktiker reisen, die Hochschullehrer aber nur die Kandidaten ihrer Heimatuniversität geprüft haben - und dies aus guten Gründen. Denn die geplante Änderung ist offensichtlich unangemessen und damit unverhältnismäßig. Sie berücksichtigt weder die Interessen der Studierenden noch die Interessen der juristischen Fakultäten an einem geordneten Unterricht. Auch blendet sie die Praxis anderer Studiengänge auf Staatexamen ebenso aus wie die gegenläufige Tradition, die andere Länder in der Ausbildung von Juristen haben.

Alles für die Objektivität der Prüfung

In anderen deutschen Studiengängen, die mit einem Staatsexamen abschließen, wie etwa in den verschiedenen Sparten der Medizin, der Lebensmitteltechnik oder dem Lehramt, werden die Studierenden wie selbstverständlich durch Professoren ihrer eigenen Universität geprüft. Keines der dafür zuständigen Prüfungsämter ist dabei auf die Idee der landesweiten Prüferverschickung gekommen.

Das hessische Justizprüfungsamt (JPA) hat indes ohne vorherige Rücksprache mit den betroffenen Fakultäten in einem Schreiben an die Prüfer jüngst angekündigt, dass sich die Prüfungspraxis ab Herbst ändern soll, nachdem sich eine probeweise im Frühjahr durchgeführte Verschickung der Studierenden an einen anderen Prüfungsort als den Studienort nicht bewährt hat.

Vordergründig soll laut Schreiben die Gewährleistung einer hochwertigen Ausbildung und die Schaffung gleicher Bedingungen in der juristischen Staatsprüfung das tragende Argument für die hessenweite Versendung der Prüfer sein. Beides ist aber in der jetzigen Prüfungspraxis mehr als gewährleistet, da jeder Kandidat neben zwei Praktikern auch von einem der Professoren, die er von der Universität kennt, geprüft wird.

In Wahrheit geht es um die Sicherstellung der Objektivität der Staatsprüfung. Warum aber, fragt man sich, will das JPA päpstlicher sein als der Papst und kommt erst jetzt auf diese Idee? Die staatliche Juristenprüfung basierend auf der preußischen Juristenausbildung ist doch seit Anfang des 20. Jahrhunderts bundesweit etabliert.

War die Prüfung früher weniger objektiv?

Das Bemühen um Objektivität kann nicht ernsthaft dazu dienen, die Prüfungen der zurückliegenden Jahrzehnte als nicht objektiv zu brandmarken. Dann stellte sich der Staat nämlich selber ein Armutszeugnis für seine zurückliegende Prüfungskultur aus.

Und der mitschwingende Vorwurf, beamtete Hochschullehrer deutscher juristischer Fakultäten seien bei der Prüfung nicht objektiv, sondern bevorzugten willkürlich einzelne Kandidaten, ist schon ein starkes Stück. Er entbehrt jeder Grundlage und ist entschieden zurückzuweisen. Diesen Vorwurf erhebt im Übrigen auch kein anderes staatliches Prüfungsamt außerhalb der Rechtswissenschaften.

Fest steht: Bereits jetzt ist die Objektivität hinreichend gesichert, weil die Kommissionen nach dem Zufallsprinzip bei jeder Prüfungskampagne neu zusammengewürfelt werden und die Kandidaten erst zwei Wochen vor der mündlichen Prüfung überhaupt erfahren, vom wem sie geprüft werden. Und dass ein Prüfer in der Kommission nicht unberechtigt gute oder schlechte Noten vergibt, darauf achten die jeweils anderen beiden.

Schlechte Noten sind juristische Tradition

Auch die Notengebung kann kein Grund für die geplante Änderung gewesen sein. Sie ist bei Juristen traditionell schlecht. Dies liegt unter anderem daran, dass die Anforderungen an die Erste Juristische Prüfung und insbesondere an die staatliche Pflichtfachprüfung in allen Bundesländern sehr hoch, um nicht zu sagen zu hoch sind, sodass sie kaum mit gutem Erfolg erfüllt werden können.

Die Studierenden bereiten sich zwar intensiv auf die Prüfung vor. Dennoch erreichen nur etwas über 15 Prozent der Absolventen ein Vollbefriedigend oder besser während gute 30 Prozent überhaupt nicht bestehen. Die große Masse der Juristen rangiert im ausreichenden und befriedigenden Bereich. Ihnen wird regelmäßig ins Stammbuch geschrieben, nur juristisches Mittelmaß zu sein. Etwas besser fällt das Examen zwar dann insgesamt aus, wenn die universitäre Schwerpunktprüfung hinzukommt. Da Arbeitgeber und vor allem der Staat aber allein auf das Ergebnis der staatlichen Prüfung achten, kommt der Pflichtfachprüfung eine herausragende Bedeutung zu.

Warum also die ohnehin schwierige Prüfungssituation noch weiter verschärft werden soll, erschließt sich selbst Eingeweihten nicht ohne weiteres. Dass Länder wie Berlin oder Nordrhein-Westfalen bereits die Prüfer "verschicken", ist kein Argument für Hessen und oder andere Bundesländer, mit einer unverhältnismäßigen Anpassung nachzuziehen. Ebenso wenig greift das Argument, man habe ansonsten uneinheitliche Prüfungsanforderungen zu befürchten: Nirgends sind diese besser standardisiert und vereinheitlicht als in den Juristenausbildungsgesetzen der Bundesländer.

Im Gegenteil: das aktuelle Vorhaben zeigt, wie einmal mehr Prüfungsanforderungen mit dem einseitigen Blick durch die nationale Scheuklappen-Juristen-Brille unnötig verschärft und völlig überzogen werden.

Zitiervorschlag

Prof. Dr. Georgios Gounalakis, Hessische Examensprüfer auf Wanderschaft: Wer lehrt, der prüft – außer bei den Juristen. In: Legal Tribune Online, 28.06.2017, http://www.lto.de/persistent/a_id/23308/ (abgerufen am: 27.07.2017)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 28.06.2017 18:07, Farhad Djalilov

    Der Jura Student ist wie ein Esel. Man packt einfach immer mehr drauf ! Der Esel wird ein paar laute von sich geben und weiter laufen in der Hoffnung irgendwann das Ziel zu erreichen.
    Alles in allem ist der Jura Student nur Objekt des Verfahrens ohne Rechte. Klagen haben keine Aussicht auf Erfolg( Wie auch, wenn der Korrektor zu Gleich auch dein Richter sein kann ? Wenn das Gesetz so viel Spielraum für die Behörde gibt, dass es fast unerträglich ist diesen Wahnsinn zu lesen. ich sag nur Frösche haben mehr Rechte als Jura Studenten, oder sollte ich lieber Esel sagen)

    Es hilft nur ein Aufstand der Studenten, alles andere z.B. Beschweren, Klagen, freundlich Bitten und der gleichen erscheint Aussichtslos!

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 29.06.2017 08:00, Der_Jurist

      Keine Sorge, dein Prüfer wird in der Prüfungsanfechtung nicht dein Richter sein. Ohnehin sind die meisten prüfenden Richter von den Landgerichten und OLGs. Die Prüfungsanfechtung findet am Verwaltungsgericht statt.

      Aber auch davon abgesehen hast du selbstverständlich das Recht, einen Richter als befangen abzulehnen, wenn der dich geprüft hat. Dass du das nicht verstanden hast, ist allerdings wiederum ein Indiz dafür, dass das Examen vielleicht nicht ganz so ungerecht ist.

  • 28.06.2017 18:08, Ex-Referendar

    Naja, bei aller berechtigter Kritik am Notensystem: Dass dem Durchschnitt regelmäßig bescheinigt wird, nur Durchschnitt zu sein, ist jetzt irgendwie kein Beinbruch.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 01.07.2017 10:41, MD

      Der Durchschnitt war in der Tat schon immer durchschnittlich. Das Problem entsteht jedoch dadurch, dass Jobs nur für die obere Hälfte des Spektrums ausgeschrieben werden.

      Die Notenstufe "befriedigend" wurde bundesweit erst Mitte der 70er eingeführt. Davor kannte das alte preußische Prüfungsrecht nur die Noten "ausreichend", "gut" und "hervorragend".

      Mit "ausreichend" konnte man früher problemlos Richter werden - in der Weimarer Republik hatte noch die Hälfte der Richter am OLG Frankfurt/M diese Note. "Ausreichend" war damals noch das, was der Wortlaut besagt: Es reichte für die Befähigung zum Richteramt aus.

      Während das System die unteren 50% seiner Absolventen auf die Straße wirft, werden jedoch zur gleichen Zeit auf staatliche Kosten Rechtspfleger ausgebildet, die letztlich einen Job machen, für den Volljuristen problemlos qualifiziert sind.

  • 28.06.2017 19:19, E

    In NRW ist das Verfahren bereits seit Jahren dergestalt organisiert, dass die Mündliche Prüfung am jeweiligen OLG abzulegen ist. Selbstverständlich ist es dazu erforderlich, dass die Kandidaten dorthin anreisen und selbstverständlich werden sie dort nicht notwendigerweise von einem Professor ihrer eigenen Universität geprüft - dies wäre dann vielmehr Zufall. Benachteiligt fühlt sich hierdurch wohl keiner.
    Unter diesem Aspekt vermag das obige Plädoyer somit nicht zu überzeugen. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, dass den Lehrenden in ihrer Funktion als Prüfer die Anreiseschwierigkeiten erspart werden sollen, was freilich kein Grund sein sollte den Vorgang als "unangemessen und damit unverhältnismäßig" zu betiteln.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 29.06.2017 00:49, D

      Der Autor selbst wohnt in Frankfurt und würde sogar von dieser Regelung profitieren (Unis in der Nähe: Frankfurt und Wiesbaden), die er hier kritisiert. Befangenheit kann man ihm demnach nicht unterstellen

    • 29.06.2017 09:15, A

      Ihr Duktus ist absonderlich. Bei Kommentaren in den Gutachtenstil eines Erstsemesters zu verfallen, verdeutlicht, dass Ihrerseits dringend eine Rückbesinnung auf die Alltagssprache angezeigt ist.

    • 29.06.2017 13:10, A

      Ihr Duktus ist absonderlich. Bei Kommentaren in den Gutachtenstil eines Erstsemesters zu verfallen, verdeutlicht, dass Ihrerseits dringend eine Rückbesinnung auf die Alltagssprache angezeigt ist.

  • 28.06.2017 19:45, echo

    "die geplante Änderung ist offensichtlich unangemessen und damit unverhältnismäßig" - das folgt woraus?

    Würde ein Prüfling so argumentieren, wäre es für die Benotung jedenfalls nicht mehr von besonderer Bedeutung, ob die Prüfungskommission von Andernorts angereist ist...

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 28.06.2017 21:20, Volljuristin

      :D

  • 28.06.2017 20:11, Nutellaberliner

    Meine mündliche Abiturprüfung wurde von einem Lehrer einer anderen Schule begleitet (wenngleich die prüfende Lehrerin aus meiner Schule kam) und in Berlin werden natürlich Studenten von den Prüfer*innen beider Universitäten geprüft und nicht nur von der Universität, an der sie eingeschrieben waren. Und das gilt soweit ich sehe inzwischen nach Einführung des gemeinsamen Justizprüfungsamtes auch für Brandenburg. Ich sehe da keinen Beinbruch und kein unübliches Verfahren, außer dass Professoren sich jetzt als Teil ihrer nicht immer zeitllich übermäßigen Lehrverpflichtungen auf Kosten des Landes durch dasselbe bewegen müssen. Immerhin sorgt das für die Prüfer für weniger Stress und Zumutungen als für Prüflinge, die zusätzlich zum Examensstress noch den Widrigkeiten des Personennah- und Fernverkehrs ausgesetzt werden.
    Und wenn man kleinen Universitäten mit wenigen Studenten, die dazu noch einen Ruf über hervorragende Noten und Vorbereitung, die Möglichkeit gibt, dass die miteinander vermutlich überdurchschnittlich vertrauten Prüfer*innen und Prüflinge sich sicher in der Examensprüfung treffen, wird dies sicher auch zu einer Verzerrung der Noten führen. Die Argumentation des Autoren scheint mir da doch ein wenig zu blauäugig.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 29.06.2017 00:44, Heinrich V.

    Hier jammern doch nur wieder diese Examensversager. Würde mich nicht wundern wenn der Herr Gounalakis und die Kommemtierenden ein befriedigen oder gar ausreichend haben und hier ihrem Frust darüber freien lauf lassen. Ich habe zwei Prädikatsexamina. Entweder mangelt es diesen ganzen Versagerjuristen an Fleiß oder an Intelligenz. Ich gehe von letzterem aus.

    Anstatt rumzujammern sollten sie alle sich mal auf den Hosenboden setzen und ein Prädikatsexamen schreiben wie ich.

    Mit deutschen Grüßen

    Heinrich V

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 29.06.2017 07:57, Esel

      Ein bisschen zu offensichtlich getrollt. Hättest Du den letzten Halbsatz weggelassen, hätte ich Dir das alles vielleicht sogar geglaubt.

    • 29.06.2017 08:58, Dr. MÜLLER

      Wie war das doch gleich: Beworben werden nur schlechte Produkte bzw. solche die kein Mensch braucht ....

    • 29.06.2017 10:41, Heinrich V.

      Das ist eine Unverschämtheit. Ich verlange, dass diese Kommentare umgehend gelöscht werden.

      Ich behalte mir rechtliche Schritte vor.

      Mit deutschen Grüßen

      Heinrich V

    • 04.07.2017 12:00, Esel

      Lass es doch einfach gut sein, das Getrolle kauft Dir doch keiner ab, davon lässt sich nun wirklich niemand triggern.

  • 29.06.2017 09:27, Tim Schwosnoler

    "Niemand käme ernsthaft auf die Idee, Abiturienten in ihrer mündlichen Prüfung durch Lehrer anderer Schulen anstatt durch die der eigenen prüfen zu lassen, nur um von fairen und objektiven Prüfungsbedingungen sprechen zu können. Zum Glück müssen tatsächlich weder Schüler noch Lehrer zu den mündlichen Abiturprüfungen landesweit an jeweils andere Gymnasien reisen." Soll das ein Witz sein? Das ist in etlichen Bundesländern völlig üblich...

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 29.06.2017 11:09, Solkan

    "Auch die Notengebung kann kein Grund für die geplante Änderung gewesen sein. Sie ist bei Juristen traditionell schlecht. Dies liegt unter anderem daran, dass die Anforderungen an die Erste Juristische Prüfung und insbesondere an die staatliche Pflichtfachprüfung in allen Bundesländern sehr hoch, um nicht zu sagen zu hoch sind, sodass sie kaum mit gutem Erfolg erfüllt werden können."

    Hier möchte ich als Prüfer dem Kollegen widersprechen.
    Die Noten sind im Examen so schlecht, weil
    a) man in gut der Hälfte aller Klausuren an Sprache und Aufbau erkennen kann, dass die Prüflinge keine Ahnung haben, was sie da eigentlich tun. Das fehlende Verständnis kann man fast mit Händen greifen!
    b) es alle Jubeljahre Prüflinge gibt, die so extrem gut sind, dass man als gestandener Richter (beide Examen mit "gut") Minderwertigkeitskomplexe kriegt. Klausen im Bereich 15-17 Punkte lösen beim Lesen Ehrfurcht und Entsetzen aus. So als wenn man urplötzlich vor einem Engel oder Drachen steht. Würde man allgemein die Benotung anheben, wäre für solche Kandidaten kein Platz mehr auf der Notenskala. Und umgekehrt: Es gibt eben die 0,x% die zeigen, dass es möglich ist.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 30.06.2017 07:11, Prüfer

      Als in Hessen prüfender Praktiker kann ich mich diesen Ausführungen nur anschließen.
      Die hochschulortübergreifende mündliche Prüfung sehe ich dabei allerdings gespalten. Auch mir ist nicht so recht klar, wie bei einer aus drei Personen besetzten Prüfungskommission, der nur ein Hochschullehrer angehört, dessen Punktevergabe ein so großes Gewicht haben kann, dass der Schluss auf eine (gezielte) Bevorzugung von Kandidaten der eigenen Hochschule naheliegt.
      Andererseits gehören die Fähigkeit, sich auf unbekannte und unerwartete Situationen einzustellen und eine gewisse Stressresistenz mit Sicherheit zum Berufsbild eines Juristen, in welcher Funktion er später auch immer beruflich tätig werden mag. Wer damit grundsätzliche Schwierigkeiten hat, sollte seine Berufswahl vielleicht noch einmal überdenken.

  • 29.06.2017 11:28, Fred

    Ich habe in NRW Examen gemacht und kannte keinen meiner Prüfer. Ich habe das als sehr angenehm empfunden: die Prüfer waren vorsichtig wohlwollend eingestellt, ohne sich wirklich für mich zu interessieren. Der Objektivität tat das nur gut.

    Ich sehe auch einen Vorteil in Bezug auf die Lehre im Studium: bei uns war es gefahrlos möglich, einem Dozenten Kontra zu geben, ohne eine "Rache" in der Mündlichen befürchten zu müssen. (Womit ich nicht sagen will, dass alle Professoren ein Problem mit Kritik hatten.)

    Der Schluss des Autors, US-Kanzleien seien führend, also seien die Absolventen in den USA besser als in Deutschland, ist bizarr: hier bieten die unterschiedlichen Märkte, die Verbreitung des Common Law und die Sprache eine viel plausiblere Erklärung an. Auch arbeiten in den deutschen Vertretungen der anglo-amerikanischen Großkanzleien hauptsächlich Deutsche.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 29.06.2017 14:41, Lulli

    Seit wann ist das Examen denn ansatzweise objektiv?

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 29.06.2017 19:39, grobe Schätzung

      Seit etwa 1979 oder 1980, denke ich.

    • 01.07.2017 10:46, MD

      Jedenfalls wurden im Jahre 1908 erstmalig Examensklausuren eingeführt, um es objektiver zu machen.

  • 02.07.2017 14:26, Weiterdenken

    Wen interessiert die Objektivität der mündlichen Prüfung, wenn schon die Examensklausuren nicht vernünftig korrigiert werden und zwischen dem Ergebnis des Erst- und Zweitprüfers 8 Punkte Abstand liegen.

    Auf diesen Kommentar antworten
Neuer Kommentar
TopJOBS
Voll­ju­rist (w/m) für Ar­beits­recht und Mit­be­stim­mung

Finanz Informatik GmbH & Co. KG, Han­no­ver

Rechts­an­wäl­te (m/w)

Hogan Lovells LLP, Mün­chen

Wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter (m/w) für den Be­reich Ar­beits­recht

Görg, Frank­furt/M.

VOLL­JU­RIST (M/W)

Bundeswehr, Köln

wis­sen­schaft­li­che/n Mit­ar­bei­ter/in

WEISSLEDER EWER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Kiel

Syn­di­kus­rechts­an­wäl­tin­nen / Syn­di­kus­rechts­an­wäl­te Schwer­punk­te Bau- und Ar­chi­tek­ten­recht, Im­mo­bi­li­en­recht

Stadtwerke VerkehrsGesellschaft Frankfurt am Main mbH, Frank­furt/M.

Rechts­an­wäl­te (m/w) in den Be­rei­chen Im­mo­bi­li­en­recht, Ver­ga­be­recht und Ge­werb­li­cher Rechts­schutz

Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Stutt­gart

Rechts­an­wäl­tin / Rechts­an­walt

OHLETZ Rechtsanwälte Notare Steuerberater, Es­sen

RECHTS­AN­WALT (M/W) TAX

KIRKLAND & ELLLIS INTERNATIONAL LLP, Mün­chen

Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Im­mo­bi­li­en­­recht

Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater, Köln

Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich IT-Recht und Di­gi­ta­le Me­di­en

Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater, Köln

Se­nior Syn­di­kus­an­walt (m/w) für den Vor­stands­stab Schwer­punkt Rechts­auf­sicht und Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce

KfW Bankengruppe, Frank­furt/M.

RECHTS­AN­WALT (M/W) COR­PO­RA­TE

KIRKLAND & ELLLIS INTERNATIONAL LLP, Mün­chen

LE­GAL COUN­SEL (M/W) AR­BEITS­RECHT

Perconex, Darm­stadt

en­ga­gier­te Kol­le­gen (m/w)

Raue LLP, Ber­lin

Rechts­an­wäl­te (m/w)

Hogan Lovells LLP, Frank­furt/M.

Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Da­ten­­schut­z­­rech

Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater, Ham­burg

Rechts­an­wäl­te (w/m) für den Fach­be­reich Kraft­fahrt­ver­si­che­rung

BLD Bach Langheid Dallmayr, Mün­chen

Glo­bal Mo­bi­li­ty Ma­na­ger / Rechts­an­walt (m/w)

Fragomen, Frank­furt/M.

wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter (m/w) für den Be­reich Ge­sund­heits­recht

Görg, Wup­per­tal

Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich ICT (In­for­ma­ti­on & Com­mu­ni­ca­ti­on Tech­no­lo­gy)

Simmons & Simmons, Mün­chen

RECHTS­AN­WALT (M/W) FI­NAN­CE

KIRKLAND & ELLLIS INTERNATIONAL LLP, Mün­chen