Unternehmen
D.A.S. Prozessfinanzierung wird zur LEGIAL AG
04.10.2011
Man habe in der Vergangenheit oft den Namen erklären müssen, schließlich ist der D.A.S. Mutterkonzern als Versicherer seit vielen Jahren im Geschäft, so die Vorstände Thomas Kohlmeier und Constantin Svoboda. Mit Versicherungen hatte allerdings schon die D.A.S. Prozessfinanzierung wenig zu tun.
Seitdem das Forderungsmanagement hinzu kam, sei ein neuer Name noch dringlicher geworden. Kunden sollten ein Unternehmen schließlich einordnen können; die Buchstaben D.A.S. aber weckten bei den meisten nur die Erinnerung an den Versicherungskonzern.
Der Kunstname LEGIAL kommt laut Kohlmeier und Scoboda nun ohne diese Schranken daher; er reihe sich damit in die Wortschöpfungen kreativer Agenturen ein, die aus der RAG Evonik und der Citibank die Targobank machen konnten. Versicherungen werde es bei LEGIAL weiterhin nicht geben. Auch sonst solle sich nichts ändern. Türschilder würden zwar gewechselt, personell und strukturell bleibe aber alles beim Alten.
LEGIAL bietet als Prozessfinanzierer Anwälten und Mandanten die Übernahme von Prozesskosten an – allerdings nur bei aussichtsreichen Klagen und einem Streitwert von mindestens 100.000 Euro. Bedingung ist, dass LEGIAL später am Erlös beteiligt wird. Im Bereich Forderungsmanagement beschreibt LEGIAL sich selbst als "modernes Inkassounternehmen" für eine Vielzahl von Branchen. Ein Schwerpunkt soll die Versicherungsbranche werden.
ssc/LTO-Redaktion
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, Unternehmen: D.A.S. Prozessfinanzierung wird zur LEGIAL AG. In: Legal Tribune ONLINE, 04.10.2011, http://www.lto.de/persistant/a_id/4440/ (abgerufen am 23.05.2012)
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