In eigener Sache

Jurion - die neue digitale Lösung für die juristische Praxis

25.11.2011

Im Rahmen einer feierlichen Gala präsentierte Wolters Kluwer Deutschland am Donnerstag mit Jurion eine neue, digitale Arbeitsumgebung für Juristen. Jurion vereint alle Arbeitsprozesse der juristischen Praxis in einem System und integriert juristische Fachinhalte verschiedener Verlage sowie eigene Inhalte des Anwenders.

"Für Handel und Fachverlage ist Jurion ein Angebot, ein eBook-Geschäft im Markt für juristische Fachliteratur zu etablieren", so Wolters-Kluwer-Deutschland-Geschäftführer Dr. Ulrich Hermann. "Mit Jurion ermöglichen wir ihnen, juristische Fachinhalte im Kontext der Fragestellung der Anwender anzubieten." Wolters Kluwer Deutschland, zu der auch die Legal Tribune ONLINE gehört, strebt an, bereits bestehende Kooperationen mit anderen Verlagen um weitere zu ergänzen.

Fachverlage müssten neue Wege gehen, um hochwertige Fachinhalte möglichst bequem in den Arbeitsalltag ihrer Kunden zu integrieren und so deren Produktivität zu erhöhen, erklärte Dr. Hermann. Jurion verbinde dazu den klassischen Printbereich mit Software- und Onlinefunktionen. Jurion solle eine neue Schnittstelle sein — in der juristischen Kanzlei genauso wie in der juristischen Verlagswelt.

Laut Dr. Hermann ermöglicht Jurion dem Anwender, die Fachliteratur am "Point of Need" zu finden, also genau dann, wenn er sie benötigt. Jurion biete so eine produktivere Arbeitsumgebung für die Arbeit mit juristischen Fachinhalten.

Für die Branche sei Jurion zugleich ein Angebot, ihre Inhalte ohne zusätzliche Contentlizenz zu vermarkten und so ein elektronisches Pendant zum Printbereich zu schaffen. Als technische Basis für diesen Prozess führt Wolters Kluwer das jBook ein. Dieser Hybrid aus eBook und juristischer Datenbank ist Grundeinheit für den Erwerb von allen Online-Inhalten, die über Jurion angeboten werden.

Die Anwaltskanzlei der Zukunft ist digital

Das jBook — "j" steht dabei für "juristisch" — verbindet die Vorteile eines eBooks mit einer juristischen Rechtsdatenbank. Laut Ralph Vonderstein, Jurion-Gesamtprojektleiter, sind beide Komponenten in den Workflow der Nutzer eingebunden und passen genau auf die Bedürfnisse juristischer Informationsbearbeitung. Jurion übersetze das klassische Verlagsmodell in die digitale Welt. Angereichert mit Werken verschiedener juristischer Fachverlage ermögliche das jBook auf Jurion die bedarfsgerechte Erstellung einer individuellen elektronischen Bibliothek. Wie in einem elektronischen Buchladen könne jeder Jurion-Nutzer seine eigene Online-Rechtsdatenbank zusammenstellen.

Das alles steht nicht allein, sondern ist in das intelligente Umfeld eines elektronischen Arbeitsprozesses - den jDesk - eingebettet. Der jDesk bindet lokale Akten und Dokumente ein und, so Vonderstein, optimiert die anwaltlichen Arbeitsprozesse erheblich. Mit der nahtlosen Integration von Dokumentenbearbeitung, Dokumentenmanagement und Rechtsrecherche biete Jurion das effiziente, zeitsparende Arbeitsumfeld eines Wissensarbeiters.

tko/LTO-Redaktion

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, In eigener Sache: Jurion - die neue digitale Lösung für die juristische Praxis . In: Legal Tribune ONLINE, 25.11.2011, http://www.lto.de/persistant/a_id/4896/ (abgerufen am 23.05.2012)

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