BVerfG
Zusatzgebühr für Querulanten und Dauerkläger geplant
24.01.2011
Im vergangenen Jahr haben rund 7.000 Verfahren das oberste deutsche Gericht erreicht. Ein nicht unerheblicher Teil davon, circa 1.000 bis 1.500, stammten von "Querulanten" und "Dauerklägern", die oft ihre Nachbarschaftsstreitigkeiten austragen wollten. Um dieser Flut an Klagen entgegen zu wirken, soll nun wohl eine zusätzliche Gebühr von mehreren hundert Euro eingeführt werden.
Mit dieser Gebühr sollen all jene belastet werden, die mehr als fünf Beschwerden innerhalb von fünf Jahren einreichen und somit in die Kategorie "Dauerkläger" fallen. Laut dem Bericht des Magazins "Focus" hat das Gerichtsplenum diesen Vorschlag des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) grundsätzlich gebilligt.
dpa/mbr/LTO-Redaktion
Zitiervorschlag
, BVerfG: Zusatzgebühr für Querulanten und Dauerkläger geplant. In: Legal Tribune ONLINE, 24.01.2011, http://www.lto.de/persistant/a_id/2392/ (abgerufen am 21.05.2012)
Infos zum ZitiervorschlagRechtsgebiete
TopJOBS der Woche
Meistgelesene Artikel
Meinungsfreiheit von SalafistenEntscheidend ist allein das Wie
NRW verbietet RockerclubsKriminelle Kumpanei kostet die Vereinsfreiheit
Partnerinnen in Großkanzleien: Dr. Constanze..."Ich war oft am Ende meiner Kräfte, würde es aber wieder machen"
Zur Geschichte von § 175 StGBSpäte Wiedergutmachung für Schwule
Norbert Röttgens EntlassungWie die Kanzlerin sich eines Ministers entledigt
Veranstaltungen und Seminare
21.05.2012, Stuttgartheute1. PUBLICUS-Kongress
22.05.2012 - 23.05.2012, Leipzig13. Kongress Neue Verwaltung
25.05.2012, MainzMainz Media Forum
11.06.2012 - 13.06.2012, BerlinSummer Academy State Aid
12.06.2012 - 13.06.2012, BrüsselEnforcement of EU-Animal Welfare Legislation
Ihre Meinung
Mehr Fälle von sexuellem KindesmissbrauchMüssen die Gesetze gegen sexuellen Missbrauch von Kindern verschärft werden?
Eine härtere Bestrafung ist notwendig.
Schärfere Gesetze schützen die Kinder auch nicht besser.
Dazu habe ich keine Meinung.
Artikel der Woche
Meinungsfreiheit von Salafisten
Entscheidend ist allein das Wie
Wieder haben Salafisten in Berlin Koran-Exemplare verteilt und damit für Tumulte gesorgt, wobei mehrere Polizisten verletzt wurden. Für Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann ist damit das Maß voll: Er will salafistische Hassprediger in ihrer Meinungsfreiheit beschränken. Auch wenn die Schwelle hoch ist: Verfassungsrechtlich wäre das durchaus möglich, erklärt Alfred Scheidler.
mehr






Kommentare
Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel
Kommentieren