BVerfG bestätigt Umgangsverbot für Vater: Ein Brief pro Monat muss genügen

20.05.2015

Ein Vater darf seinem elfjährigen Sohn nur einen Brief pro Monat schicken. Diese Anordnung des OLG Frankfurt hat das BVerfG bestätigt. Nicht zuletzt, weil das Kind selbst keinen Umgang mit seinem Vater wünscht.

 

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die Verfassungsbeschwerde eines Vaters, der damit gegen einen gerichtlich angeordneten befristeten Umgangsausschluss angekämpft hatte, nicht zur Entscheidung angenommen. Die Richter in Karlsruhe hielten es für rechtens, dass der Mann seinem elfjährigen Sohn nur einmal im Monat einen Brief schicken und ihn im Übrigen nicht sehen darf (Beschl. v. 25.04.2015, Az. 1 BvR 3326/14).

Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hatte dies im September 2014 beschlossen. Dem war ein jahrelanger Rechtstreit, der bereits 2005 begonnen hatte, vorausgegangen. 2010 hatte das OLG entschieden, dass dem Vater Umgangskontakte zu ermöglichen seien, die durch einen Umgangspfleger begleitet werden sollten. Diese fanden jedoch größtenteils nicht statt.

Weil sich zudem kein Umgangspfleger finden ließ, leitete das Amtsgericht (AG) Frankfurt im Februar 2011 von Amts wegen ein Abänderungsverfahren zum Umgangsrecht ein. Dieses fand sein Ende mit dem nun angegriffenen Beschluss des OLG. Danach darf der Mann nur einmal im Monat einen Brief an seinen Sohn schicken. Dieser Umgangsausschluss gilt, bis das Kind 13 Jahre alt ist.

Das BVerfG sah hierdurch Grundrechte des Vaters aus Art. 6 Abs. 2 S. 1 Grundgesetz (GG) nicht verletzt. Denn das OLG habe den Umgangsausschluss nachvollziehbar begründet, heißt es in der Gerichtsmitteilung. Maßgeblich sei der Wille des Kindes gewesen, welches ausdrücklich den Wunsch geäußert habe, keinen Kontakt mit dem Vater zu haben. Das OLG habe auch berücksichtigen dürfen, dass die Mutter aufgrund der schwierigen familiären Situation ein positives Vaterbild nicht vermitteln könne und dem Vater das Gespür für die Bedürfnisse seines Sohnes fehle.

Die Karlsruher Richter hielten den Umgangsausschluss auch für verhältnismäßig. Dem Mann sei es schließlich nicht verwehrt, dem Kind sein fortwährendes Interesse an ihm zu zeigen und dessen Neugier zu wecken, heißt es. Mit der Auflage, einen Brief pro Monat zu schreiben, hielten die Richter dies für möglich. Auch die Dauer des Umgangsausschlusses sei nicht zu beanstanden. Es sei nach Ablauf der zweijährigen Frist durchaus möglich, dass das dann dreizehnjährige Kind ein eigenständiges Interesse am Vater entwickeln könne. Es bestehe bis dahin außerdem jederzeit die Möglichkeit, eine erneute gerichtliche Prüfung herbeizuführen.

una/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

BVerfG bestätigt Umgangsverbot für Vater: Ein Brief pro Monat muss genügen. In: Legal Tribune Online, 20.05.2015, http://www.lto.de/persistent/a_id/15590/ (abgerufen am: 27.07.2016)

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Kommentare
  • 20.05.2015 13:08, Josef

    """Maßgeblich sei der Wille des Kindes gewesen, welches ausdrücklich den Wunsch geäußert habe, keinen Kontakt mit dem Vater zu haben. Das OLG habe auch berücksichtigen dürfen, dass die Mutter aufgrund der schwierigen familiären Situation ein positives Vaterbild nicht vermitteln könne und dem Vater das Gespür für die Bedürfnisse seines Sohnes fehle. """

    Maßgeblich ist hier doch, dass die Rechte des Vaters mit Füßen getreten werden, weil die Kindesmutter jeglichen Umgang verhindert!

    Hier lügt der Richter am Bundesverfassungsgericht!

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    • 20.05.2015 13:24, Lukas

      Ich denke, es ist von aussen sehr schwer nachvollziehbar, ob und inwiefern das Kind von der Mutter beeinflusst worden sein könnte.
      Denkbar ja, bewiesen nichts. Und falls der Sohn tatsächlich keinen Kontakt mit dem Vater wünscht, ist die Entscheidung durchaus gerechtfertigt, und so liegt zwar ein Eingriff in die Grundrechte des Vaters vor. Fraglich ist aber, ob die Grundrechte des Sohnes nicht schützenswerter sind, als die des Vaters. Noch dazu, da es sich ja nur um ein befristetes Umgangsverbot handelt. Deswegen die Richter als Lügner zu bezeichnen... ich weis nicht.

    • 20.05.2015 14:40, Mirko D.

      So wie sich die Sachverhaltsdarstellung im Beschluss liest, hat die Mutter nicht jeglichen Umgang verhindert. Es heißt laut OLG zwar, dass die Mutter Anteil an der Situation habe, da sie das Kind nicht für den Umgang mit seinem Vater motivieren konnte bzw. wollte und auch das Kind beeinflusst habe.

      Aber auch der Kindesvater hätte zum Konflikt beigetragen. So heißt es, dass "darüber hinaus der Vater durch sein ständiges Beharren auf eine Mindestdauer begleiteter Umgangskontakte unabhängig von deren Verlauf nicht nur die Umgangsbegleiter vor den Kopf gestoßen, sondern auch gezeigt habe, dass er nur ein eingeschränktes Gespür für das Wohlergehen seines Sohnes habe."

      Weiter heißt es, "das Kind erlebe den ständigen Konflikt der Eltern und die daraus resultierenden Gerichtsverfahren als Belastung und sehe seine Beziehung und Bindung zur Mutter als seiner Hauptbezugsperson durch einen Umgang mit dem Vater gefährdet. Die Sachverständige habe nachvollziehbar ausgeführt, dass das Kind auf einen erzwungenen Umgang mit dem Vater mit reaktantem oder depressivem Rückzugsverhalten oder anderen inadäquaten Bewältigungsstrategien reagieren würde."

      Maßgeblich ist das Beste für das Kind. Was bringt erzwungener Umgang, wenn das Kind sich seinem Vater dann erst recht verweigert? Dann sind die Rechte des Vaters verwirklicht, aber zum Schaden des Kindes.

  • 20.05.2015 13:34, Oliver

    Wenn der Rechtsstreit bereits 2005 begonnen hat, und das Kind heute 11 ist, heißt es ja, der Streit begann, als es 1 Jahr als war.
    So wie ich den Sachverhalt deute, hatte der Vater seit dem keinen Kontakt zu dem Kind, oder? Anfangs durfte er in Begleitung zu ihm, aber es ließ sich kein Begleiter finden. Also kein Kontakt. Kann das?
    In dem Falle wäre das nämlich nicht verwunderlich, dass das Kind keinen Kontakt möchte - es kennt den Vater ja schließlich kaum. Dass dem so ist, würde aber nur an der wahrlich langen Dauer von 10 Jahren dieses Rechtsstreits liegen. Folglich hat das vorinstanzliche Gericht Fakten geschaffen, die das BVerfG als Grund anführte. Aber eine verfassungsrechtliche Überprüfung des Urteils bleibt damit aus. Sogar ins gegenteilige wäre es verkehrt.
    ?!

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    • 21.05.2015 14:00, maximilian.baehring@zentral-bank.eu

      Umgangsbegleitung ist eine FRECHHEIT! Man nimmt jemanden mit in hochtrittigen Fällen damit die Kindesmutter nachher nicht wieder HERUMLÜGT wie sie das nachweislich mehrfach getan hat man habe mit dem kind irgendwas angestellt.

  • 20.05.2015 18:26, Barbara Landmann

    Über die Hintgergründe, die zur Ablehnung des Vaters durch das Kind führten, können wir nur spekulieren. Wir kennen sie nicht. Vielleicht hat sich der Vater dem Kind und seiner Mutter gegenüber wirklich schlimm verhalten. Vielleicht hat die Mutter das Kind gegen den Vater aufgehetzt. Vielleicht stimmt beides. Durch dieses Urteil wird das Kind auf jeden Fall erst einmal aus der Schusslinie genommen. Hier hat das Gericht also wirklich das Kindswohl im Auge gehabt. Ob das Urteil auch gerecht gegenüber dem Vater ist - wir wissen es nicht.

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    • 22.05.2015 10:31, maximilian.baehring@zentral-bank.eu

      Wer profitiert? Die aufhetzende Mutter. Und zwar von Ihrer Aufhetzung!

    • 26.05.2015 07:56, Bernd

      """"Wer profitiert? Die aufhetzende Mutter. Und zwar von Ihrer Aufhetzung!""""

      Und der leidtragende ist der dumme Vater!!!

      Ich wünsche dass, auch allen Richtern.

  • 20.05.2015 21:06, Martin Deeg

    Lebensfremd! Durch solche Entscheidungen delegitimiert sich die Justiz immer mehr. Sie provoziert weiter Selbstjustiz, Resignation von Eltern und i.d.R. irreversiblen Elternverlust für Kinder, Trennungsgewalt und Sucht, Suizide. Man muss das endlich deutlich benennen!

    Durch derarte richterliche "Argumentationen" wie hier werden Elternteile - i.d.R. Mütter/die mütterliche Familie - bestärkt und regelrecht dazu aufgerufen, getrennt lebende Väter (im selteneren Fall auch Mütter) möglichst konflikthaft auszugrenzen, Kontakte zu verhindern und zu torpedieren, Reaktionen zu provozieren, die man dann juristisch "verwerten" kann, bspw. mittels Missbrauch des Gewaltschutzgesetzes. Auch die gesetzliche Wohlverhaltenspflicht, die Kooperationspflicht mit Umgangspflegerin etc. werden hier ausgehebelt, quasi richterlich ein Freibrief erteilt, Kommunikation und Kooperation doch einfach "zielführend" zu verweigern: so wird man Väter los!

    Parallel wird der andere Elternteil fortlaufend gegenüber dem Kind dämonisiert. Wie bekommt man ein Kleinkind dazu, Kontakt abzulehnen? Man verängstigt es....nichts leichter als das, wenn sogar ein Richter sagt, "zu dem" musst du nicht gehen!

    Mit "Kindeswohl" hat das alles NICHTS zu tun! Hier werden seit Jahrzehnten die gleichen Fehler zu Lasten von Kindern gemacht. Die einzigen, die profitieren sind Anwälte und Gutachter, später die Therapeuten - aufgrund Bindungsschädigungen und Kindheitstraumata.

    Ich wurde selbst als Kind von meinem Vater entfremdet, beginnend mit dem 5. Lebensjahr. Hätte mich ein Richter damals mit 11 Jahren in einer solchen Konfliktlage gefragt, ob ich zu meinem Vater "wolle", hätte ich das sicher verneint - einfach, um die Gunst meiner Mutter und meines (gewalttätigen) Stiefvaters nicht zu verlieren, bei denen ich ja leben musste. Wie gesagt, mit "Kindeswohl" hat das NICHTS zu tun, aber sehr viel mit behördlicher Unfähigkeit, mit Manipulation und mit einer Denkfaulheit, die im Jahr 2015 in einem Rechtsstaat nicht mehr akzeptabel ist - und auch nicht hinzunehmen ist!

    Martin Deeg,
    Polizeibeamter a.D.

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    • 20.05.2015 21:50, maximilian.baehring@zentral-bank.eu

      http://take-ca.re/download/0-flyer-3zs.pdf (Fotos auf Seite 6)

      Die Penner von der Polizei schlagen Männer die sie falschverdächtigen Drogen zu nehmen doch zusammen wenn Und die Notwehr beim versuch nicht erschlagen werden ist dann eine angebliche Gewaltat. Hören Sie auf in Iherer Dienstzeit im Internet die Presse einzuschüchtern. Machen Sie sattedessen ihre Arbeit. ich ahbe mehrer Aktenornder an Strafanzeien - meinst DIenstaufsichtssachen - die unberabeitet geblieben sind.

      Deustche Bullen = korrupte Schweine!

      http://take-ca.re/download/20150517-pol-steuer-hessen.pdf
      http://take-ca.re/download/egmr-neu-a-foto-beleg.pdf

    • 20.05.2015 22:18, maximilian.baehring@zentral-bank.eu

      Pardon, Ich reagiere inzwischen Reflexhaft. An der Sache mit den Suiziden ist was dran. Es ist ja nicht so daß Trennungsväter irgendwie ihre Probleme selbst bewältigen könnten sondern sie werden hierbei von Gerichten und Jugendämtern ausgebremst. Verweigert die Muter dem Vater das Kind indem sie die wirksame Angabe der Vaterschaft unterdrückt (Melderegisterfälschung) wird auf positive Vaterschaftsfetstellung nicht mit Speichelprobe geprüft sondern mit Bluttest der ein halbes Jahr läner dauert. Wehrscheinlich damit man gelich noch eien Drogentest mitmachen kann.

    • 26.05.2015 07:58, Bernd

      Eine Diktatur der Richter halt, aber
      das hatten wir in der Geschichte schon mal.

  • 20.05.2015 21:35, POLLWERK

    Es bleibt zu hoffen dass dieses Urteil (es handelt sich um eine Handlungsverweigerung durch das Bundesverfassungsgericht) umgehend vom Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg in allen Details zerpflückt wird und es zu einem entgegengesetzten Urteil kommt.

    Für den Vater und das Kind ist es dann zu spät.

    Die Lächerlichkeit des Urteils zeigt sich auch an folgender Fragestellung:

    Was würde der Staat, mit seinem Gewaltmonopol, machen wenn ein Kind über viele Jahre nicht zur Schule geht ?

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  • 20.05.2015 21:45, maximilian.baehring@zentral-bank.eu

    http://take-ca.re/download/egmr-neu-a-foto-beleg.pdf

    IRONIE: Sehr schön, jetzt wird das aufhetzen der Kidnern seitens der Kindesmutter auch noch belohnt. Die Richter gehören - und ich meine das vollkommen ernst, von einer neuen RAF in die Luft gesprengt.

    Seit wann ist denn ein Vater/Mann als Elternteil mit weniger Würde ausgesattet als der andere? http://take-ca.re/download/burnful2.pdf

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    • 21.05.2015 10:27, Roland

      Stimmt doch!
      Das Aufhetzen der Kindesmutter gegen den Kindesvater,
      wird von den Richtern belohnt, der Depp bleibt der Kindesvater.
      Die Richter sind eben nicht mal in der Lage eine gesetzliche
      Betreuung für die Kindesmutter anzuregen bzw, durchzusetzen!

  • 20.05.2015 22:07, maximilian.baehring@zentral-bank.eu

    Aus unehelicher eheähnlicher Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Haushalt geht ein gemeinsames Kind hervor.

    Kindes-mutter ist Mitglied einer pseudomedizinischen Sekte ("Reiki") der Großmutter die "Heilen durch Hand-auflegen" betreibt. (http://reiki-direkt.de/huessner/ oder http://take-ca.re/huessner/) Vater will nicht daß das Kind im Sinne der Sekte erzogen wird.

    Mutter verweigert Sorgerechtserklärung für das Kind abzugeben um Vater daran zu hindern die Religion, also über die Sektenzugehörigkeit zu bestimmen und/oder schulmedizinische Behandlung für das Kind durchzusetzen. Daraufhin erfolgt aufgrund dieses Vertrauensbruches Trennung.

    Nach der Geburt will der Vater Umgang mit seinem Kind haben, es also besuchen oder daß es ihn besucht! Um das zu verhindern gibt die Mutter an er sei gar nicht Vater des eigenen Kindes, wohl-gemerkt nachdem sie ihn vorher urkundlich beim Jugendamt als Vater angegeben hat um Unterhalt kassieren zu können. (Den hätte der Vater vermeiden können wenn es zu einer sogenannten Residenzlösung gekommen wäre, also bei vollem Sorg- und Umgangsrecht des Vaters das Kind zwischen den Elternteilen "gependelt" wäre, beispielsweise jede gerade Woche bei Papa, jede ungerade Woche bei Mama). Hierfür hat der Vater sogar noch jahrelang große Wohnung vorgehalten während er Gerichtsentscheidungen abwarten mußte. Da so zudem identischer finanzieller Erziehungsaufwand für beide Elternteile entsteht wäre Unterhaltspflicht weggefallen.

    Der Kidnes-vater muß sich, nach der Neuregelung des § 1626a BGB anders als die Frau, - "Wohlverhalten" - wenn er das Sorgerecht haben will. Hat diese - beispielsweise als Alkoholikerin beim Stillen die "Titte voll Hardenberg" oder schädigt das Kind - dann gilt kein Kindeswohlvorbehalt, keine Kindeswohlprüfung, dann muß ein Verfahren zur Aberkennung des Sorgerechtes eingeleitet werden § 1666 BGB.

    Beschwerde beim BVerfG

    http://zentral-bank.eu/download/bverfg-verfassungsklage-neu.pdf

    und dessen Antwort. 16 Seiten ud 4 Jahre Prozess, 1 Zeile - nicht angenommen.

    http://zentral-bank.eu/download/1bvr50-15.pdf

    ~~~

    Vorgeschichte:

    http://zentral-bank.eu/download/9f104-01ki.pdf
    http://zentral-bank.eu/download/ag.pdf
    http://zentral-bank.eu/download/olg.pdf

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  • 21.05.2015 10:24, Roland

    Bei unserer Tochter hat die Kindesmutter von anfang an den Umgang
    boykottiert!
    16 Jahre erfolgloses Klagen vor dem Amtsgericht brachte nichts.
    Im Ergebnis hat unsere Tochter:
    1. Die Volksschule abgebrochen
    2. Das Berufschulpflichtjahr verweigert
    3. Jetzt Harz IV Empfänger
    Vielen Dank liebe Richter!

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    • 16.06.2015 20:53, Ina

      Ach ja, und hätte sie regelmäßig Kontakt zur Dir gehabt, wäre sie heute Akademikerin?
      Überschätzt Euch mal nicht... Manche Väter verstehen nicht, dass es alleine an ihrem Verhalten und an ihrem Machtgehabe liegt, dass die Mütter und irgendwann auch die Kinder sich fürchten oder sich zumindest unwohl in ihrer Gegenwart fühlen.
      Gerade bei Dir und Deiner lächerlichen These bzgl. der Laufbahn Deiner Tochter kann ich mir gut vorstellen, dass Du immer schon ein Kontrollfreak warst - kein Wunder also, dass die Mutter sich aus Deinen Fängen befreien wollte!
      Ich selbst bin Trennungskind gewesen. Bis heute spricht meine Mutter nur gut von meinem Vater, bis heute (ich bin 27) haben wir sporadisch Kontakt UND bis heute ist es mir ähnlich zuwider wie Small Talk mit Leuten, die ich nicht mag. Es Schwank von "peinlich" bis "extrem unangenehm". Obwohl er absolut kein Fremder für mich ist, ist er definitiv kein Vertrauter. Noch heute könnte ich weinen, wenn ich mich daran erinnere, dass man mich zwecks Umgang mit ihm alleine gelassen hat. Ich wollte da nicht sein. Ende.
      Bringt das doch mal in Eure Köpfe - es geht nicht um Euch! Ihr narzisstischen Typen könnt es vielleicht nicht nachvollziehen, aber die Erde ist durch Eure Anwesenheit kein besserer Ort.

      Gruß, Ina
      - meines Zeichens übrigens Akademikerin ;-)

    • 25.06.2015 09:42, karin

      Bravo Ina! Ich kann Dir nur zustimmen! Es ist in den letzten Jahren ziemlich in Mode gekommen die Mütter zu verteufeln. Die ach so armen Väter, mir kommen gleich die Tränen! Einige wollen über das Kind ja nur der Mutter eins reinwürgen und sie fertigmachen, weil sie ja verlassen wurden und das männliche Ego dies nicht aushält!!!!! Es gibt natürlich auch andere Väter, das ist klar, aber seid doch mal ehrlich Ihr Väter, es geht euch doch nur um Kontrolle über die Mutter und nicht vorderrangig um das Kind.

    • 25.06.2015 10:41, Luna

      Ich kann Ina und Karin nur zustimmen. Hier geht es nicht um die Kinder, sondern um Machtgehabe. Damit kann man den Müttern wieder Schuldgefühle einreden, damit sie sich dem Willen der Männer unterwerfen. Dabei ging es ja um die Kinder und nicht um sie. Aber wenn wir auf deren Einsicht warten, dann können wir noch lange warten.

    • 01.12.2015 07:52, Andreas

      Also ich kann das nur bestätigen. Erzwungener Umgang gegen den Willen des Kindes bringt überhaupt nichts!

      Auch ich musste meinen "Vater" sehen obwohl ich nicht wollte und es war grauenhaft!!
      Umso besser wenn die Gerichte endlich die Kinder ernstnehmen und narzistische Väter bzw. Mütter in ihre Schranken weisen

      siehe auch "erzwungener Elternkontakt" in google

  • 21.05.2015 12:13, Marko

    Seit der Trennung und Scheidung leben beide Kinder bei mir. Trotz Gesetze und Gerichtsurteile ist jeder Fall eigenständig. Aus Erfahrung mit dem FG habe ich gelernt, dass FG oftmals immer zu Gunsten der Kindsmutter entscheiden. Die Mutter hat leider oftmals einen Freifahrtsschein. Dieses kann nicht sein. Darum vermeide ich, der Kindsmutter eine Angriffsfläche zu bieten. So lebt es sich ruhiger und entspannter. Meine Kinder haben sich inzwischen von ihr Mutter los gesagt und den Kontakt zu ihr eingrstellt.

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  • 21.05.2015 12:53, Mutter

    Nicht dass es mich überrascht, wie unbeherrscht, unsachlich und vorurteilsbeladen hier "kommentiert" wird. Erschreckend ist es doch. So wie ich nicht grundsätzlich davon ausgehe, dass Väter schlecht für ihre Kinder sind, sind auch Mütter nicht grundsätzlich daran interessiert, ihre Kinder gegen die Väter aufzuhetzen. Schlimm, wenn es passiert, aber es ist nicht die Regel, wie hier suggeriert werden soll und will.
    Eine Trennung der Eltern ist für die Eltern schmerzlich und für die Kinder auch. Die Eltern haben sich jedoch (einer oder beide) hierzu bewusst entschieden; die Kinder nicht. Darin liegt auch die Verantwortung der Eltern. Ich persönlich kenne fast ausnahmslos Eltern, die sich dieser Verantwortung bewusst sind und entsprechend verhalten. Das Kind geht vor! Das verlangt von den Eltern - von beiden - viel Selbstbeherrschung und Disziplin, denn sie selbst sind durch die Trennung häufig noch zu verletzt, um einen "freundlichen und sachlichen" Umgang mit dem Ex-Partner zu führen. Aber das geht! Wenn die obigen Kommentatoren mit unsachlichen und verbalentgleisenden Äußerungen ebenso mit ihren Ex-Partnerinnen kommunizieren, dann müssen sie sich wohl nicht wundern...
    Über die Entscheidung kann man aus der Ferne spekulieren, wie man will, aber tendenziöse Unterstellungen sind einfach nur ein Eigentor und dämlich!

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    • 21.05.2015 17:24, Martin Deeg

      Man braucht hier nicht spekulieren. Wenn ein nichtverheirateter Vater 2005 mit einer Trennung konfrontiert war, die die Mutter des gemeinsamen Kindes "plötzlich" möchte, wie hier beispielhaft unmittelbar nach der Geburt des gemeinsamen Kindes, dann steht er vor folgender Situation:

      1. Er hat KEIN Sorgerecht aufgrund der vormaligen, mittlerweile auf Rüge des EMRK als verfassungswidrig festgestellten § 1626a BGB.


      2. Wenn der Vater Kommunikation und Einigung sucht, kann die Kindsmutter dies mit einfachsten Mitteln verhindern, indem sie - die von Behörden und "Frauennetzwerken" beworbene "Opferkarte" spielt und eine Verfügung nach dem sog. Gewaltschutzgesetz erwirkt, 2002 in Kraft getreten. Es genügt die "Glaubhaftmachung" von gefühlter Belästigung der Mutter, um den Vater eines Kindes von diesem fernzuhalten. (Anfangs wurden diese "Verfügungen" durch Zivilgerichte erlassen, nicht etwa vom Familiengericht!)

      3. Die Wartezeit auf Antrag eines Vaters beim Familiengericht war in der Regel ACHT MONATE. Erst vor kurzem wurde im FamFG gesetzlich verankert: innerhalb vier Wochen muss gerichtliche Tätigkeit erfolgen. Amtsgerichte interessiert auch das kaum!

      Das sind KEINE Einzelfälle! Wie diese von der deutschen Justiz verschuldeten "Altfälle" angesichts der fortschreitenden gesellschaftlichen Folgen, der vom EGMR erzwungenen Reformen und der Schädigung zahlloser Kinder unter den Teppich zu kehren versucht werden, zeigt das BVerfG in Person der Richter/in Kirchhof, Eichberger und Britz in diesem (erneuten) Schandurteil!

      Umgangsboykott als "Racheinstrument" für Bezugspersonen und gekränkte Mütter ist im Gegenteil ein für allemal der Boden zu entziehen: so wie es der EMRK vorgibt.

      Deutschland ist kein rechtsfreier Raum mehr, in welchem Kinder "Glück" haben müssen, wenn Mutter vor Geburt heiraten wollte.

    • 21.05.2015 17:27, Martin Deeg

      Der EGMR natürlich...

    • 21.05.2015 17:39, Mutter @ martin deeg

      Das war nicht mein Thema. Gleichwohl bin und bleibe ich, (nichtverheirate) Mutter zweier Kinder mit gemeinsamem Sorgerecht, der Meinung, dass das Gesetz und das Recht nicht alles regeln können. In zwischenmenschlichen Ebenen sollten die Menschen es schaffen, mit Gefühl und Vernunft auch ohne §§ klar zu kommen. Das ist zu schaffen, wenn man nicht seinen Bauchnabel im Blick hat und seine (verständliche) Verletztheit, sondern seine Verantwortung gegenüber den Kindern! Und natürlich gehört ein respektvoller Umgang dazu, auch mit dem ehemaligen Partner, und auch wenn dieser vielleicht etwas entschieden hat, was einem selbst nicht gefällt. Der Ton, die Wortwahl und die Wut einiger Kommentatoren macht auf mich nicht den Eindruck eines vernünftigen Umgangs, bei dem es um die Kinder geht. Es ist ein komplexes Thema. Hier wird häufig von allen Seiten nur gefordert und gefordert. Tatsächlich sollte es darum gehen, was jeder der beiden Elternteile selbst TUN kann, um es einigermaßen erträglich und vernünftig für die Kinder zu gestalten. Stattdessen wird nur gefordert. Von der Mutter, von den Gerichten und im entschiedenen Fall auch noch vom Kind, das verständlicherweise - bei sicherlich geteilter Schuld der Erwachsenen - einfach nur seine Ruhe und seinen Frieden will. Der Entscheidung lässt sich deutlich entnehmen, dass sich der Vater hier verkämpft hat. Es ging ihm nur um sich selbst. Das soll kein Kind ausbaden müssen.

    • 22.05.2015 10:22, Martin Deeg

      Sie sind der "Meinung, dass das Gesetz und das Recht nicht alles regeln können. In zwischenmenschlichen Ebenen sollten die Menschen es schaffen, mit Gefühl und Vernunft auch ohne §§ klar zu kommen."

      Sehe ich auch so! Allerdings hilft dieses hehre Weltbild einem Vater NICHTS, der unmittelbar nach Geburt eines Kindes von der Kindsmutter "entsorgt" wird, indem diese eine Trennung erzwingt - und zwar ohne jede Rücksicht auf Kind und Vater!

      Nochmal: deutsche Gerichte VERBIETEN Kommunikation, mittels Gewaltschutzgesetz! Kontakt wird als "Straftat" geahndet. Bei einem Antrag an das Familiengericht warten Sie acht Monate auf Termin.

      Sie können an eine Frau und Mutter nicht mit Vernunft appellieren, die kein Interesse an einer Einigung hat, nur ein Kind wollte und auch keinerlei Interesse daran hat, dass das Kind Kontakt zum Vater hat! Und die deutsche Justiz unterstützt das.

      Mit Allgemeinplätzen diese Zustände bagatellisieren und in Abrede stellen zu wollen, wie Sie das tun, ist unredlich.

  • 21.05.2015 21:58, Andreas

    Ein wichtiger Aspekt wird leider durch die Gerichte völlig unterschlagen:

    Welche Folgen hat der Kontaktabbruch zum Vater für das Kind?

    Wenn man anführt, dass dem Kindeswillen Rechnung getragen werden muss (obwohl ich auch das in dem Alter für nicht zwingend halte, tut man ja auch nicht, wenn das Kind krank ist und es nicht zum Arzt möchte), sollten die psychischen Folgen des Kontaktabbruchs berücksichtigt werden. Erst dann kann eine Abwägung zu einem richtigen Ergebnis führen, nämlich was schadet dem Kindeswohl ggf. mehr. Leider lebt die deutsche Familienjustiz diesbezüglich noch im Mittelalter.

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    • 22.05.2015 10:34, Martin Deeg

      Die psychosomatischen Kliniken und Therapeuten in Deutschland behandeln bereits seit Jahren vorrangig die Symptome von Eltern-Kind-Entfremdung, die sich bei immer mehr jungen Erwachsenen als aggressive Verlustangst und Bindungsunfähigkeit, Narzissmus, Borderline-Symptomatik, Suizidalität, krankhaftes Essverhalten etc. zeigt.

      Von der Justiz und den Behörden wird dies negiert.
      Und wie oben angemerkt: wenn ein Kind nicht in die Schule will, schreckt man auch vor massiven Polizeieinsätzen und Zwangsgeldern gegen Eltern nicht zurück. Aber gegen böswillige Instrumentslisierung und Kindesentzug wird nichts unternommen....?

    • 22.05.2015 10:36, maximilian.baehring@zentral-bank.eu

      Mütter sollten Haftstarfen bekomemn bei Umgansgverweigerung. Ohne wenn und aber.

    • 15.06.2015 08:29, karin

      Natürlich sind die Mütter wieder die Bösen. Bei uns derselbe Fall, Kind will nicht zum Vater,der Vater akzeptiert nicht. Wurde gegen die Muter übergriffig, halbes Jahr Kontaktverbot. Jugendamt meint Kontakt zu erzwingen widerspricht dem Wohl des Kindes. Vater psychisch krank, akzeptiert dies nicht. Gott sei Dank gibt es jetzt endlich so ein Urteil ZUM WOHLE DES KINDES. De wille des Kindes entscheidet und zählt, das haben alle Väter zu akzeptieren.

  • 22.05.2015 08:35, Heribert Süttmann

    M.E. ist es wenig sinnvoll, den konkreten Fall zu diskutieren. Es sollte sich aber niemand darüber hinwegtäuschen, dass Umgangs- und Sorgerechte von Vätern, welche nur auf dem Papier stehen, zur Folge haben, dass die Männer zunehmend nicht mehr zur Zeugung eines Kindes bereit sind. Wer derartige Meldungen liest wie diese hier, mus zu dem Eindruck kommen, Familiengründung unter Beteilung von Vätern ist in Deutschland in Wirklichkeit unerwünscht. Jedenfalls ist es bei vorbehaltloser Betrachtung unter Berücksichtigung der Risiken und Nachteile nicht wirklich vernünftig für die Männer, sich für eine Vaterschaft zu entscheiden.

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  • 22.05.2015 09:21, Mutter @ Heribert Süttmann

    Woran das wohl liegen könnte, dass die Väter so schlecht behandelt werden? Natürlich keinersfalls an ihnen selbst, stimmts?;-)

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    • 22.05.2015 10:12, Martin Deeg

      Nein! Nicht an ihnen selbst, das kann ich Ihnen persönlich nach elf Jahren Erfahrung mit der deutschen Familienjustiz versichern.

      Wenn eine Frau vergewaltigt wird, liegt das auch nicht an der Frau selbst! Oder würden Sie auch das bestreiten wollen?

    • 22.05.2015 10:34, maximilian.baehring@zentral-bank.eu

      auch @Martin Deeg

      Vor Gericht bekommt man kein Recht sondern ein Urteil - weil man nur durch Recht zu Recht kommen kann, also Nachweise erbringe muß. Es gibt jede Menge freigesprochene Straftäter - aus Mangel an Beweisen. Genauso verhält es sich mit der Aussage Frauen sidn an Ihrer Vergewaltigung mit schuld.

      Tatsache ist: Wer zu Hause bleibt und Burka trägt wird meistens auch nicht vergewaltigt.

  • 22.05.2015 12:29, Marko

    Es läuft in eine Richtung, diese Diskussion, die ich als falsch ansehe. Das Männer in vielen Fällen durch gesetzliche Regelung an einem Verbindungsaufbau und deren Wahrnehmung beeinträchtigt sind, ist bekannt. Nur was eine neue Dimension angenommen hat, ist wie die Kindsmutter versuchen, die Rechte des Vaters zu untergraben. Das nimmt strafrechtliche Formen an, die eigentlich eine Freiheitsstrafe fordern. Oft geht es gar nicht um das Wohl des Kindes sondern um Rache, Frust und verletzte Eitelkeit der Frauen. Kommt noch hinzu, dass der Erzeuger eine neue Frau gefunden hat, brechen alle Dämme bei den Frauen ein. Dann fängt das Theater an.
    An Mutter, warum klagen soviel Väter ?? Bestimmt nicht aus Spaß. Über 90% der Väter möchten sich bei der Entwicklung des Kindes einbringen. Bloss wenn einem die Möglichkeit genommen wird, fangen verantwortungsvolle Väter an sich zu verteidigen. Sie sind keine Zahlväter mehr sondern Väter mit Rechten.

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  • 23.05.2015 18:56, CristophS

    Der Vater kämpfte von Beginn an um die Durchsetzung eines Kontaktes zu seinem Kind.
    Dies haben ihm die Gerichte damals nicht ermöglicht.
    Seit 2013 hat das Kind ein gesetzliches Umgangsrecht auch gegen den Willen der Mutter.
    Zu diesem Zeitpunkt war das Kind aber bereits soweit entfremdet und beeinflusst, daß es keinen Kontakt mehr zum Vater wollte.
    Schuld hieran hat nur die Mutter, denn gegen seine Erzieher und Lehrer sowie die Eltern seiner Freunde hat das Kind ja auch keine Aversion.

    Nur der Vater wurder von der Mutter denunziert.
    Dieser Fall hier ist ein Fall von jährlichen mehren 10.000 in Deutschland.
    Lediglich das es der Vater geschafft hat bis zum Bundesverfassungsgericht durchzudringen ist bemerkenswert.
    Das Bundesverfassungsgericht, konnte sich hier nicht gegen den Willen des Sohnes stellen und hat somit fachlich richtig gehandelt.

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrecht rügt sein Jahren die viel zu zögerliche Rechtsprechung in Deutschland in Umgangsprozessen.
    Nur dadurch kann ein Kind ja erst gegend einen Elternteil aufgebracht werden.

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  • 25.05.2015 21:05, auch vater

    fakt ist das die richter wissen was sie tun... es kann nicht sein das jeder vater der kein bezug oder zu geringen bezug zum kind während der ehe oder beziehung gehabt hat...auf grund des verhaltens vom vater das kind keinen kontakt zum ihm haben möchte...der vater dennoch das Kind zum umgang zwingen möchte was hat das mit kinder liebe zu tun...für mich gleicht das einer vergewaltigung des kindes ist eine klare seelisch krausamkeit... das finden anscheinend einige väter hier gut...und alles auf manipulation seitens der mutter um zulegen sehe ich eben so falch...einige väter sollten viel. ihr arbeits, drogen und oder Alkohol problem so wie dem umgang mit ihrer frau vor den Kindern berücksichtigen... ich finde die Entscheidung mehr als gerecht wenn der vater keine Interesse an den Kindern hat Und die kinder keine an ihn warum das kind und die mutter damit unnötig stressen... soviel zum thema vater liebt sein Kind und deswegen quählt er es! viel spiel mit eurer vor geheuchelten Kinder liebe... wohl er gekränkter männer stolz!!!

    zu dum das man solchen männern die Möglichkeit gibt durcgesetz gesetz kinder zu zerstören... Ihr seit hier alle helden... für menchen wie mich eher kinder schönder... und mit dieser aussage stehe ich als man nicht allein!!!

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    • 26.05.2015 09:14, Marko

      Der Kommentar ist doch absolut daneben. Du hast nichts kapiert. Dieter Bohlen würde sagen, völlig sch..... . Und in meinen Augen ist der letzte Absatz eine absolute Frechheit. Du unterstellst jedem Vater, er zerstört seine Kinder. Mein Eindruck ist, Du bist eine Frau, die aus welchen Gründen auch immer, völlig am Leben vorbei schwimmt. Einfach nur dumm und peinlich Dein Beitrag.

  • 26.05.2015 14:01, Mutter

    Das Problem ist die fehlende Distanz zur Sache. Hier geht es um Schubladen. "Die Mütter", "die Männer". Und um (Vor-)Urteile, manchmal vielleicht aufgrund eigener schrecklicher Erfahrungen, die auch Schubladen sind: "alle" Mütter stacheln ihre Kinder gegen die Väter auf und verweigern den Umgang, "alle" Väter werden ihrer Rechte beraubt. Tatsächlich sind und bleiben Vater und Mutter die Eltern und müssen eben damit klarkommen, dass das verbindet und nicht trennt, auch nach einer Trennung. So läuft es leider nicht immer. All das Schubladenzeug führt ja zu nichts Gutem, weder für die Eltern noch für den eigentlichen Mittelpunkt: das Kind. Es führt nur zu Respektlosigkeit und Wut, es zerstört die Beziehungen der Eltern und die Kinder. Das lässt sich aus den Kommentaren deutlich ablesen. Und das sollen die Gerichte heilen und kitten? Leute, das ist euer job als Eltern!

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    • 27.05.2015 14:46, Martin Deeg

      ...."Und das sollen die Gerichte heilen und kitten? Leute, das ist euer job als Eltern!"

      Sie verstehen es nicht! Auch anmaßende Jovialität kann über den Versuch nicht hinwegtäuschen, dass hier - wohl mangels Substanz - mit nichtsagender Allgemeingültigkeit über KONKRETE Problemlagen hinweggeredet wird, deren Ursprung gerade in der Justiz liegen.

      Die Gerichte sind keineswegs die "unbeteiligten" Dritten oder die "Schiedsrichter" bei derarten Konflikten. Sie sind die Anheizer, die Verschlepper.

      Die Gerichte und der Gesetzgeber sind VERANTWORTLICH für die Verwerfungen und Zersetzungen und für die Gestaltung und Eskalation zahlreicher Konflikte.

      Durch Unfähigkeit, Untätigkeit, durch inkompetente Parteinahme anhand Klischees und Vorurteilen, durch jahrzehntelange Diskriminierung der Väter bei Trennung.

  • 26.05.2015 14:36, Mutter

    Das ist die Richtung:
    Nicht die Gerichte lösen Probleme, sondern sie haben sie (nur) zu bewerten, ob die Eltern so mit ihren Problemen umgehen können, dass sie z.B. eine gemeinsame Sorge bewältigen:
    "OLG Brandenburg, 19.9.2013 - 9 UF 96/11: Die Ausübung der gemeinsamen Verantwortung für ein Kind erfordert ein Mindestmaß an Übereinstimmung zwischen den Eltern. Fehlt es daran und sind die Eltern zur Kooperation weder bereit noch in der Lage, kann die gemeinsame Sorge für das Kind dem Kindeswohl zuwiderlaufen."
    "OLG Köln, 6.11.2013, 10 UF 89/13: ... die Eltern sind außerstande, eine gemeinsame Linie zu finden. Die Kindeseltern pflegen keine persönlichen Kontakte, sie tauschen sich nur schriftlich aus und erleben ihre wechselseitige Kommunikation immer wieder als verletzend. (...) Bei gemeinsamer elterlicher Sorge wäre mit einer Reihe weiterer gerichtlicher Verfahren zu rechnen, in denen (...das Kind...) zu seinen Ansichten gehört werden müsste und so mit der elterlichen Konfliktdynamik weiter belastet würde..."
    Sofern Eltern es nicht gelingt, mit wessen SCHULD auch immer, gemeinsam FÜR ein Kind zu agieren, können sie auch nicht gemeinsam FÜR ein Kind sorgen. Ist doch klar. Dann bringt auch ein erzwungener häufiger Umgang dieselben Konflikte.
    ... was nicht heißt, dass nicht auch diese Lösung selbstverständlich für alle (!) Beteiligten erhebliche Nachteile hat, ggf. mit Langzeitfolgen.

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    • 27.05.2015 14:56, Martin Deeg

      Dieses Geschreibsel deutscher OLG's ist das Papier nicht wert.

      Konflikte und Anträge von Elternteilen werden über Jahre verschleppt und zielgerichtet (gerne mit anwaltlicher Hilfe) eskaliert, indem man Zeitablauf, Kindesentfremdung und Ausgrenzung hinnimmt, Kommunikation verbietet, und dann kommen OLG-Richter und stellen mit großer Geste fest, dass es an der "Kooperartion" mangelt....absurd!

      Für eine solche "Analyse" braucht man beileibe keine Richter!

      Die "Konfliktdynamik" besteht darin, dass ein Elternteil dem anderen Elternteil ungehindert über Jahre das Kind entzieht!!!

  • 04.06.2015 15:38, Luna

    wenn ich diese Beiträge läse kommt es mir vor wie in einem Scheidungskampf. Und das sollen unsere Kinder unversehrt überstehen? Kinder brauchen Liebe und Verständnis und eine gute Erziehung. Benimmt sich ein Elternteil daneben, dann soll er auch die Konsequenzen davon tragen. Das möchten wir doch auch unseren Kindern so vermitteln...Aber nein, die Justiz soll dann spüren, wer im Fehler ist.

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  • 16.06.2015 16:35, zkl

    Eine fachliche Frage zur Umsetzung des Urteils: "Mit der Auflage, einen Brief pro Monat zu schreiben, hielten die Richter dies für möglich"
    Wie wollen denn die Richter (die in diesem Fall nicht Recht gesprochen haben sondern nur eine Entscheidung gefällt haben) sicherstellen dass das Kind die Briefe auch wirklich bleibend erhält und alleine lesen kann ? Das geht nur wenn der ausgeschlossene Elternteil zumindest über Videokonferenz (abgeschottet vom anderen Elternteil und ggf unter Aufsicht eines Sozialarbeiters) regelmässig in Kontakt mit dem Kind ist.
    Dass das Urteil komplett daneben ist weil es den Kind die Wurzeln zu einem natürlichen Elternteil wegnimmt hatte ich ja schon erwähnt.
    Es gibt an der Uni Tübingen eine KiMiss Studie (das urspüngliche Dokument kommt aus Canada) bei dem es um sogenannte Hostile Aggressive Parents (HAP) geht.
    Dieser Fragebogen ist sehr ausführlich und sollte auch dem letzten schlafenden Richter aufzeigen wer die Agressoren in der Elternschaft sind.

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    • 25.06.2015 11:13, Luna

      Insofern, dass jeder die Wahrheit sagt, kann man sich auf solche Dokumente stützen......

  • 23.06.2015 02:05, mutter und großmutter

    was viele väter in diesem forum von sich geben, ist erschreckend, zeigt aber andererseits, wie gut es ist, dass ihnen der kontakt zu ihren kindern verwehrt oder erschwert wird. so haben diese kinder vielleicht die chance, einigermaßen gesund aufzuwachsen! wer etwas von kindern und deren entwicklungsbedürfnissen versteht und wem es tatsächlich um das wohl seines kindes geht, der würde sich hier mit kindzentrierten themen und auf einem anderen niveau zu wort melden.

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  • 29.07.2015 02:48, Silvana

    an mutter und großmutter: in einem Forum sollte man über Hintergrundwissen verfügen anstatt lapidare Pauschalansichten mitzuteilen. Mütter werden gerichtlich beim Entfremden unterstützt. Väter und oft auch der gesamte väterliche Familienzweig werden verteufelt von solchen Müttern. Die Kinder werden mit ungeheurer Aggressivität manipuliert und indoktriniert. Den Kindern wird damit durch die Mutter geschadet. Kinder mit dem Parental Alienation Syndrom sind später in der Bindungsfähigkeit eingeschränkt, entwickeln psychische Syndrome und auch andere Krankheiten wie Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems. Familienvertreibungen gibt es in Kriegen. Hier führen Mütter mit Unterstützung des Gerichts Krieg und sie dürfen mit Unterstützung des Gerichts ihre eigenen Kinder mißbrauchen und schädigen sowie Familienzweige vertreiben. Nicht das Kind steht im Mittelpunkt, das Kind ist Mittel für die Mutter.

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    • 30.07.2015 16:11, Luna

      Das ist ganz intelligent formuliert. Somit ist jede Mutter Schuld und man kann bei den Kindern, welche mehrere solche Merkmale aufweisen PAS diagnostizieren und die Mutter welche sich um die Kinder alleine kümmert, da der Ex-Partner nicht fähig ist, anschwärzen. Wie heisst den die Krankheit oder das Syndrom, indem die neue Partnerin des Vaters versucht, alles zu vertuschen, sich überall einmischt und rumbrüllt, den Kindern gefällt es bei uns sehr gut, du kannst bei uns alle Fragen...das würde mich interessieren, da Sie über ein sehr solides Hintergrundwissen verfügen? Danke.

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