AG Unna zum anwaltlichen Liebesspiel: Gefährliche Körperverletzung durch Brüste?

22.11.2012

Mit einem schlüpfrigen Fall muss sich derzeit das AG Unna beschäftigen. Ein Rechtsanwalt wirft seiner Ex-Freundin vor, versucht zu haben, ihn beim Sex mit ihren Brüsten zu ersticken. Dies berichtet die Bildzeitung am Donnerstag.

 

Die wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagte Frau soll den Kopf ihres damaligen Freundes während des Liebesspiels solange an ihre nackten Brüste gedrückt haben, bis dieser blau anlief. Er habe sich mit letzter Kraft zu den Nachbarn retten können und die Polizei gerufen, so der Jurist laut Bild.

In einem Telefonat habe die Frau ihm gegenüber zugegeben, dass sie ihm einen angenehmen Tod verschaffen wollte. In einem späteren Verhör bestritt die 34-Jährige, in Tötungsabsicht gehandelt zu haben. Nun muss das AG Unna entscheiden.

tko/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

AG Unna zum anwaltlichen Liebesspiel: Gefährliche Körperverletzung durch Brüste?. In: Legal Tribune Online, 22.11.2012, http://www.lto.de/persistent/a_id/7615/ (abgerufen am: 01.07.2016)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 22.11.2012 14:46, Rummi

    Stark, ich hatte auch mal ne Olle mit solchen Hupen. Dafür brauchte die auch nen Waffenschein! Gemeingefährlich solche Dinger...

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  • 22.11.2012 15:21, FF

    Und ich dachte bei der Überschrift schon, es ginge um die Frage, ob Brüste ein gefährliches Werkzeug seien..

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  • 22.11.2012 16:35, aw

    Der weibliche Busen kann gar kein gefährliches Werkzeug sein, denn in aller Regel ist dieser weicher als ein gekochter Spargel...
    Nur für Insider!

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  • 22.11.2012 16:46, Brustfetischist

    An meine(n) Vorredner(in):
    eine reißfeste Schnur ist auch weich und prinzipiell ungefährlich, trotzdem kann man jemanden damit relativ effektiv ersticken.
    Und jeder, der schon mal in einem schönen Decolletée begraben war, wird bestätigen können, dass es technisch durchaus möglich ist.

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  • 22.11.2012 20:50, aha

    Ich lese seit einiger Zeit diesen Newsletter und Kommentare sind ziemlich selten. Außer bei diesem Artikel... Interessant!

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  • 22.11.2012 20:51, Chris Papa

    Wenn man keinen hoch bekommt, findet man immer Gründe warum es nicht geht und schlimmstenfalls, ist es der andere Schuld.

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  • 23.11.2012 08:44, akutai

    Warum eigentlich beim AG? Wenn die Sekräterin - so wie es das "Opfer" sagt - mit Tödungsabsicht gehandelt hat, dann sind wir doch schon bei Todschlag und damit beim LG.

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    • 23.11.2012 09:27, Bob

      Weil die StA im Zweifel eine Tötungsabsicht als nicht beweisbar erachtet, weshalb auch kein versuchter Totschlag, sondern nur die gefährliche Körperverletzung angeklagt wurde... und die Anklage landet dann eben beim AG.

  • 23.11.2012 12:41, Carlo

    Ist der nackich zum Nachbarn gelaufen? Da könnte evtl gegen den Mann eine Anzeige wg Erregung öff. Ärgernisses in Betracht kommen.

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  • 25.11.2012 20:14, Spoetter

    Nun braucht man einen Gutachter... für TITTOLOGIE :-)

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  • 24.01.2013 10:21, ThomBer

    Welch ein Schwachsinn!

    1. Wenn ein Mann sich nicht gegen eine starke Frau wehren kann, dann sollte er auf Sex mit ihr verzichten! Im Tierreich werden schwache Männchen oftmals getötet! ;)

    2. Sie wollte ihn also scheinbar ersticken OHNE Kissen oder sonstige Hilfsmittel. Fein, und???? Das ist doch genau so zu bewerten, wie Erdrosseln ODER WARUM NICHT?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 24.01.2013 11:44, MH

    Beim gefährlichen Werkzeug ist die "konkrete Art der Verwendung" entscheidend. Wenn ich jemandem den weichgekochten Spargel (Prof. Freund) in den Hals führe und er daran erstickt, ist der Spargel im konkreten Fall auch ein gefährliches Werkzeug.

    Die "das Leben gefährdende Behandlung" würde ich hier auf jeden Fall unterstreichen! Ich weiß schon, warum ich kleinere Oberweiten bevorzuge.. :D

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    • 24.01.2013 15:03, ThomBer

      Jo ok, aber wenn die Faust nicht als Werkzeug gilt, dann kann eine Brust auch kein Werkzeug sein. Zumindest gemäß meiner Logik.

  • 28.02.2013 18:19, blog.strafrecht.jurion.de

    blog.strafrecht.jurion.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Die Staatsanwaltschaft hatte die 33-jährige Frau wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 19.11.2014 16:17, Johann

    Die Bild ist KEINE Zeitung!

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  • 12.12.2014 15:09, makus

    ha ha du warst woll zu gierig
    obwohl es warscheinlich ginge
    was solls yolo
    maku

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