Neue Taxi-App Uber Pop: Schon keine rechtliche Grauzone mehr

von Adolf Rebler, Dr. jur.

19.04.2014

Mal wieder kein Taxi frei? Seit Dienstag kann man per App einfach eine Privatperson rufen. Die bringt einen mit dem privaten Pkw heim. 20 Prozent günstiger als das Taxi und der Fahrer hat sich was dazu verdient. Zu schön, um wahr zu sein? Stimmt, erklärt Adolf Rebler. Jedenfalls, um rechtmäßig zu sein.

 

Die Hauptstadt ist in Aufruhr. Am Donnerstag untersagte das Landgericht (LG) Berlin per einstweiliger Verfügung dem US-Limousinenservice Uber, "im Bundesland Berlin mittels der Smartphone App Uber taxenähnlichen Verkehr zu betreiben". Ein Taxiunternehmer war damit zunächst einmal erfolgreich, weil die Limousinenfahrer Mietwagenunternehmer seien, befanden die Berliner Richter (Beschl. v. 17.04.2014, Az. 15 O 43/14).

Es dürfte nicht lange dauern, bis auch die Schwester-App Uber Pop es bis vor den Kadi schafft. Seit vergangenem Dienstag bietet Uber Pop seine Dienste in Deutschland  an. Mit der App kann man ebenfalls über das Smartphone eine Mitfahrgelegenheit buchen. Der Unterschied zum Limousinenservice von Uber, aber auch zur bekannten und erfolgreich App myTaxi ist, dass die Fahrer, welche man über Uber buchen kann, keine Profis sein müssen. Mit Uber kann jeder Private, der sich  etwas dazu verdienen will, einen Führerschein, ein Auto und ein Smartphone hat, zum Chauffeur werden.

Es ist ganz einfach: App öffnen, Standort bestimmen und Fahrer anfordern. Sofort erscheinen Wartezeit, aktueller Aufenthaltsort des Wagens und die Bewertung des Fahrers. Kurz danach biegt das Auto um die Ecke, der Fahrgast wird an sein Ziel transportiert, anschließend bewerten sich Fahrer und Fahrgast gegenseitig. Sinkt die Bewertung eines Fahrers unter eine bestimmte Grenze, wird er aus der App verbannt. Abgerechnet wird die Fahrt über die bei der App registrierte Kreditkarte, 20 Prozent des Fahrpreises gehen an Uber. Ähnlich funktioniert es bei WunderCar. Hier wird der Fahrpreis offiziell als "Trinkgeld" deklariert, dessen Höhe von der App aber schon vorgegeben ist.

Regeln für das Rumkutschieren

Profitieren sollen alle: Der Fahrgast spart gegenüber dem Taxi-Tarif rund 20 Prozent, der Fahrer verdient sich etwas nebenbei und der Fahrdienst erhält auch seinen Anteil. Allerdings sind erwartungsgemäß nicht alle von der Idee auch begeistert: Der Taxi-Verband Berlin-Brandenburg hält das Geschäftsmodell schlicht für illegal.

Ganz Unrecht hat der Taxi-Verband damit wohl nicht: Eigentlich kann man in Deutschland nicht so einfach Leute herum fahren. Die gewerbliche Personenbeförderung ist nämlich streng reglementiert.

Es gibt ein Personenbeförderungsgesetz (PBefG), eine Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) und die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (§ 48 FeV). Zweck der Regelungen sind der Schutz und die Sicherheit der beförderten Fahrgäste: Sie können sich den Fahrer und das Fahrzeug nicht aussuchen. Eine behördliche Reglementierung soll daher einen Qualitätsstandard sichern.

So brauchen Taxis eine bestimmte Mindestausstattung, zum Beispiel eine Ordnungsnummer und die Anschrift des Unternehmers, damit man bei Reklamationen den Fahrer identifizieren kann. Sie müssen mit einem beleuchteten und geeichten Fahrpreisanzeiger ausgerüstet sein und auch bei vollständiger Besetzung im Rahmen ihres zulässigen Gesamtgewichts mindestens 50 Kilogramm Gepäck befördern können.

Beförderungspflicht, Haftung und behördlicher Tarif

Ein anderes als das vom Fahrpreisanzeiger angezeigte Beförderungsentgelt darf der Fahrer nicht fordern. Sofern der Fahrgast nichts anderes bestimmt, hat er den kürzesten Weg zum Fahrziel zu wählen, es sei denn, dass eine andere Route verkehrs- oder preisgünstiger ist und mit dem Fahrgast vereinbart wird. Der Taxitarif ist behördlich genehmigt.

Der Unternehmer muss die Fahrgäste befördern und kann die Haftung für Sachschäden nur bis zu einer bestimmten Grenze ausschließen. Bei einer entgeltlichen geschäftsmäßigen Personenbeförderung ist ein Haftungsausschluss des Fahrzeughalters wegen Personenschäden ohnehin nicht möglich.

Kontrolliert wird auch: Personenkraftwagen zur Personenbeförderung nach dem PBefG müssen jedes Jahr zum TÜV. Der Fahrer wird mit dem Taxischein, der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (§ 48 FeV), auf Herz und Nieren überprüft. Und genehmigungspflichtig ist das Ganze auch.

Nach dem Uber-Modell des Privat-Chauffeurs wäre es natürlich eigentlich nicht nötig, all diese Anforderungen zu beachten. Dann nämlich, wenn das PBefG für diese privaten Fahrer nicht gelten würde. Dessen Vorschriften sind aber anwendbar, wenn eine entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen vorliegt. Und daran gibt es keine ernsthaften Zweifel.

Das Uber-Modell: Genehmigungspflichtig oder nicht?

Als  Entgelt anzusehen sind Gegenleistungen jeder Art, durch die eine Beförderung abgegolten wird, sofern die Höhe des Entgeltes die Betriebskosten der Fahrt übersteigt.

Nur für Gottes Lohn fahren die per App organisierten Privat-Chauffeure jedenfalls nicht durchs Land und höher als die Sprit und Betriebskosten des Pkw sind die zu zahlenden Summen allemal. Man kann auch nur entweder entgeltlich oder unentgeltlich befördern – und unentgeltlich ist nur die Beförderung, für die nichts zu bezahlen ist (Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urt. v. 01.12.1992, Az.14 S 2038/91).

Auch die Deklarierung des vom Fahrgast geleisteten Obolus als "Trinkgeld" wie bei WunderCar wird wohl nicht weiterhelfen. Zwar genügt die bloße innere Erwartung einer Gegenleistung, wie sie beim Wunsch nach Trinkgeld vorliegt, noch nicht, damit das PBefG auch wirklich greift. Allerdings geht eine App, welche die Vergütung bereits mit einberechnet und deren Höhe vorgibt, über eine solche innere Erwartung weit hinaus.

Man kommt zwangsläufig zu dem Schluss, dass ein Entgelt verlangt wird. Die Freizeit-Chauffeure betreiben damit eine ungenehmigte Personenbeförderung (§ 61 Abs.  1 Nr. 1 PBefG). Das Uber-Modell ist also jedenfalls in der Pop-Variante in Deutschland eines ohne Zukunft. Über die deutschen Gesetze hat Gründer Travis Kalanick aus San Francisco sich wohl keine Gedanken gemacht. Aber vielleicht hat er ja mit dem Limousinenservice mehr Glück: Immerhin hat die ehemalige EU-Wettbewerbskommissarin bereits ganz öffentlich gegen das Verbot des Services in Europa gewettert.

Der Autor Dr. Adolf Rebler ist Regierungsamtsrat der Regierung der Oberpfalz in Regensburg. Er ist Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen insbesondere zum Verkehrsrecht.

Zitiervorschlag

Adolf Rebler, Neue Taxi-App Uber Pop: Schon keine rechtliche Grauzone mehr. In: Legal Tribune Online, 19.04.2014, http://www.lto.de/persistent/a_id/11743/ (abgerufen am: 25.09.2016)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 19.04.2014 12:38, Suchender

    Sind demnach Mitfahrgelegenheiten auch rw?

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    • 28.05.2014 12:50, Chris Teuber

      Lesen Sie doch mal:
      "Als Entgelt anzusehen sind Gegenleistungen jeder Art, durch die eine Beförderung abgegolten wird, sofern die Höhe des Entgeltes die Betriebskosten der Fahrt übersteigt. "

      Bei MFG beträgt das Entgelt ebenjene Kosten, Ein kleiner grauer Bereich der darüber liegen mag wird nicht weiter debattiert und dürfte tatsächlich unter den begriff Trinkgeld fallen
      Ansonsten: Wo kein Kläger, gibt es keine Richter - und MFG wurden noch nie beanstandet.

    • 05.09.2014 10:32, Alex

      Mitfahrgelegenheit ist deutsch und deswegen wird nicht kritisiert...

      alles was nicht deutsch ist, wird immer grundsätzlich boykottiert, wussten Sie es nicht ?

  • 19.04.2014 13:33, Transferprofi

    Nicht nur keine Grauzone sondern Bedenklich wenn die EU-Kommissarin für Digitales, Neelie Kroes, sich entrüstet über das Brüsseler Urteil, und wahrscheinlich auch über das Berliner Landgericht. Mit Ihrem Aufruf twitterte die Niederländerin und rief den Hashtag #UberIsWelcome ins Leben. Dabei hat Sie jedoch nicht bedacht, dass sie damit direkt zur Förderung von Schwarzarbeit aufruft. Ein weiteres Problem, wer bezahlt dem Finanzamt die MwSt. Uber von den 20% Vermittlungsprofission sicher nicht!

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    • 19.05.2014 19:05, Bärliner

      Wie kommen Sie auf Schwarzarbeit?

  • 19.04.2014 13:52, Alexander Knauss

    Und wie passen die Mitfahrzentralen da ins Bild?

    Entscheidend dürfte doch sein, dass das Entgelt die Betriebskosten nicht übersteigt. Das wird sich doch wohl auch bei Uber Pop regeln lassen. Schließlich wollen die Nutzer ja keinen Gewinn erzielen, sondern eine anteilige Kostenerstattung für Strecken, die sie ohnehin fahren.

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    • 22.04.2014 11:15, P. Tim Klümper

      Mitfahrten und -zentralen sind seit einem Urteil des BVerfG von dem PBefG ausgenommen (BVerfG Urteil vom 07.04.1964 - 1 BVL 12/63). Dies gilt, solange das Entgelt die Betriebskosten für die Fahrt nicht übersteigt (vgl. § 1 Abs. 2 Ziff. 1 PBefG).

    • 22.04.2014 20:40, Alexander Knauss

      Na dann wird Karlsruhe wohl auch den Weg für Uber Pop freimachen müssen. Ich sehe da den Unterschied nicht, benutze die App allerdings bislang auch nicht und kann daher das Gebührenmodell bzw. das Verhältnis zu den Betriebskosten nicht beurteilen.

    • 28.05.2014 12:56, Chris Teuber

      Wenn ein UBER POP Fahrer für eine Strecke von z.B. 10 km nur 2 Euro nimmt - denn mehr hat er nicht verbraucht (Treibstoff, Reifen, Internetkosten) dann wäre es auch nicht zu beanstanden.
      Laut UBER-Webseite aber werden für 10 km 16-20 Euro erhoben (Taxi 22.-)
      Das ist also schwerlich als Aufwendungsersatz zu deklarieren.

      Und dass der jeweilige Fahrer "sowieso nicht anders vorhatte und eh in diese Richtung fuhr" glauben nur Sie und dürfte wohl nur in den wenigsten Fällen zutreffen.
      Dafür aber gibt es den guten alten Daumen. Ab und zu sieht man ihn noch.
      Wer also wirklich zufällig in diese Richtung fährt und beim Anhalten klar macht, dass er gerne (berechtigte) 20 Cent pro km haben will, kann er das ja auch ohne UBER tun.

  • 19.04.2014 20:16, zweifler

    "Sofern der Fahrgast nichts anderes bestimmt, hat er den kürzesten Weg zum Fahrziel zu wählen." Wenn das Gesetz ist, dann sind 90% aller Taxifahrer Kriminelle - zumindest sobald sie merken, dass der Fahrgast den Weg nicht kennt. Aber man kann es ihnen bei den lausigen Gehältern kaum verübeln...

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    • 20.04.2014 22:14, Anke

      Das ist eine Unterstellung, die so nicht haltbat ist....90% der Taxifahrer sollen permanente Umwege fahren??? Eine Stauumfahrung ist kein Umweg und wird mit dem Fahrgast besprochen ansonsten müsste ich mich wohl laufend bei der Genehmigungsbehörde rechtfertigen und da gab es in den 17 Jahren, die ich Tag für Tag die Kunden von A nach B befördere keine Beschwerden. Schwarze Schafe gibt es leider in jedem Gewerbe...und gegen die sollte immer was unternommen werden, aber bitte nicht pauschalisieren...!!!

    • 20.04.2014 22:56, Taxicologne

      Was ist das für eine Unterstellung,90% der Taxifahrer/innen würden einen längeren Weg fahren?
      Von nichts eine Ahnung und das Maul aufreißen.
      Kehr mal vor deiner Eigenen Haustüre bevor du solch haltlose Äußerungen von dir gibst,könnte böse nach hinten losgehen!!!!!

    • 04.07.2014 14:41, derbas

      Hallo Zweifler,

      dann würde ich mir doch ins eigene Fleisch schneiden.
      Meinen Stundenlohn kriege ich sowieso.
      Und je mehr Personen ich SCHNELL und ZUFRIEDEN ans Ziel bringe, desto mehr Trinkgeld ist drin.
      Die einzigen, die was davon hätten, sind die Bahnhofstaxen in größeren Städten. Diese Fahrer fahren oft auf Prozente. Da hilft dann nur die eigene Einschätzungsgabe, welcher Fahrer, welches Auto wirkt vertrauenswürdig etc.

  • 21.04.2014 01:12, WarmalTaxifahrer

    In diesem Artikel ist leider fast jeder Satz falsch. Um dies zu belegen, fehlt der Raum.

    Aber:
    Eine der juristischen Tücken ist z.B. das Entgelt. Wenn schon das bestehende Taxigewerbe nur über Sozialbetrug und Steuervermeidung leben kann, wie soll dann ein Entgelt 20% unter Taxitarif und davon nochmal 20% Vermittlungsgebühr an die App (das ist schweineteuer) zu einem Ertrag bzw Lohn führen.
    Zum Beweis:
    Versuchen Sie mal, bei einem Taxiunternehmen eine feste Anstellung bei gesetzestreuen Sozialabgaben zu bekommen. Das ist praktisch unmöglich weil völlig defizitär für den Taxiunternehmer.
    Nicht umsonst sind viele der Taxiunternehmen Geldwaschanlagen, viele kleine Scheine in großen Mengen, deshalb unauffällig und beliebig aufstockbar.
    Sie können heute jeden Taxiunternehmer sofort ruinieren über effektive Sozialabgabenkontrolle oder über das Abmahn(un)wesen.
    Zu berücksichtigen ist auch, dass Personenbeförderungsgesetz und BOKraft offensichtlich von Verbandsfunktionären mit Volkschulbildung konzipiert worden sind. Diese beiden Gesetze zementieren lediglich die sogenannte Taximafia. Diese Gesetze sind in der Praxis überhaupt nicht einhaltbar wegen massiv kollidierender Vorschriften.
    Dazu kommt noch, dass die Überwachungsbehörden selbst sehr weitgehend mit massiven Gesetzesbrüchen tätig sind. Selbst in Millionenstädten wird das Taxigewerbe mit ca 30 000 Beschäftigten von meist jungen Beamten oder Verwaltungsangestellten überwacht, welche außer einer Verwaltungsschule (wie fülle ich ein Formular aus ?) keinerlei Kenntnis oder Befähigung vorzuweisen haben.
    Mir tun die Leute leid, welche bei diesem App-System mitmachen. Sie zahlen drauf, verspeisen ihre Autos, haben am Schluß nichts außer Schulden, dabei sind hier die Kostenrisiken aus Prozessen und Abmahnungen noch nicht einmal eingerechnet.
    Jeder kennt aus Presseberichten und Fernsehsendungen das Problem der (angeblich) selbständigen Paketausfahrer, nach 2 Jahren Offenbarungseid und Schulden und die Familie mit hineingerissen. Und die haben zumindest den großen Vorteil der Vielfachbeladung und Vollauslastung.

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    • 14.06.2014 02:02, Horsti

      Das ist (zumindest in Hamburg) Geschichte. "Versuchen Sie mal, bei einem Taxiunternehmen eine feste Anstellung bei gesetzestreuen Sozialabgaben zu bekommen. Das ist praktisch unmöglich weil völlig defizitär für den Taxiunternehmer.
      Nicht umsonst sind viele der Taxiunternehmen Geldwaschanlagen, viele kleine Scheine in großen Mengen, deshalb unauffällig und beliebig aufstockbar.
      Sie können heute jeden Taxiunternehmer sofort ruinieren über effektive Sozialabgabenkontrolle oder über das Abmahn(un)wesen." Ich bin Fest-Angestellter Taxifahrer, meine Sozialabgaben werden rechtlich einwandfrei abgeführt, genauso wie die Steuern. Vor 15 Jahren sah das noch vollkommen anders aus, aber diese Zeiten sind dank Fiskal-Taxameter hoffentlich bald vorbei.

  • 21.04.2014 09:36, zweifler

    Anke & Taxicologne: Ich will niemandem auf die Füße treten, und vielleicht sind meine Erfahrungen nicht repräsentativ, ich fahre so ca 20mal im Jahr Taxi, meist Strecken zw. 5-15km. Die allermeisten Fahrer machen zumindest kleinere Umwege (OHNE Absprache), der letzte mit dem ich fuhr schaffte es sogar, die Strecke nahezu zu verdoppeln. Es kommt aber auch vor, dass ein Fahrer sogar einen kürzeren Weg nimmt als den kürzesten, den ich kenne. Das ist abeer sehr sehr selten, leider.

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  • 21.04.2014 12:57, Taxicologne

    Bei ca. 20 Fahrten im Jahr ist dies wirklich nicht repräsentativ.
    Bei zig Millionen Fahrten im Jahr ist die Zahl derer die absichtlich Umwege Fahren sehr gering.
    Um diese geringe Zahl noch weiter nach unten zu Korrigieren einfach eine Meldung machen.
    Konzessionsnr merken Quittung ausstellen lassen und beim zuständigen Strassenverkehrsamt oder Taxizentrale eine Meldung machen.

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  • 22.04.2014 09:04, eskommtdaraufan.com

    eskommtdaraufan.com verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    einstweiligen Verfügung des Landgerichts Berlin ist UBER

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  • 22.04.2014 17:34, David

    Jede rechtliche Einschätzung hilft wenig, wenn das System nicht verstanden wird.

    Im Falle von Wundercar (Uber habe ich noch nicht testen können) wird eine durchschnittliche Trinkgeldempfehlung am Ende der Fahrt abgegeben, die Höhe ist aber keinesfalls gesetzt. Theoretisch kann man kostenlos fahren. Oder die absolute Höhe reduzieren.

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  • 25.04.2014 02:35, WTF

    ... Und sollten sich die feudalen Machtstrukturen, die sich bisher unter dem Namen Globalisierung so fein in jeden Bürgers Geldbeutel einschneiden konnten, auch per €u-r€CHT in den TAXI-Markt drängen können, dann bin ich auf den ersten selbstverschuldeten schweren Unfall einer dieser "Profis" gespannt, der dann die Versicherungssumme seiner normalen Haftplicht überschreitet. Nicht, dass ich irgendjemand auf dieser Welt ein Übel wünsche, aber das Spiel scheint ja zu heißen, Übel zu provozieren.....

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  • 25.04.2014 02:37, WTF

    Nein, lieber Suchender, bei einer Mitfahrgelegenheit liegt der "Profit" des Fahrers unter den Betriebskosten. Das ist das Kriterium für professionelle PersBeförderung, das Jahresmittel zählt.

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  • 25.04.2014 03:05, WTF

    http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/justiz/kammergericht/presse/15_o_43_14_urteil_vom_11.4.2014_landgericht_berlin_anonymisiert.pdf?start&ts=1398179414&file=15_o_43_14_urteil_vom_11.4.2014_landgericht_berlin_anonymisiert.pdf

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  • 14.05.2014 21:48, frank

    Super Beitrag.
    Man kann nicht einfach hunderttausende Jobs vernichten, nur damit eine Handvoll Investoren in den USA noch reicher werden und den Hals nicht voll kriegen können.
    Das ist schlicht Schwarzarbeit.!

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    • 19.05.2014 19:05, Bärliner

      Warum Schwarzarbeit? Warum gehen Sie davon aus, dass eventuelle Fahrer ihre Einnahmen nicht versteuern? Zumal sie ja kein Bargeld bekommen.

  • 18.05.2014 20:16, Manfred Schröder

    Warum unterstützen Politiker und ÖPNV nicht diese "APP Mitfahrerzentrale" ?
    Das Verkehrsnetz wird gerade im ländliche Bereich ausgedünnt und die Politiker wollen wieder gewählt werden.
    Warum muß erst ein Amerikaner den "Grünen" vormachen, wie umweltfreundlich Personenverkehr gestaltet werden kann? Und warum brauchen wir noch eine "Mitfahrerzentrale" wenn die zu blöd sind, Ihr gute Idee in eine APP zu kleben?
    Die UBER Idee wird sich weltweit durchsetzen - viel Glück

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  • 13.06.2014 18:38, gestern-nacht-im-taxi.de

    gestern-nacht-im-taxi.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    beschreibt hier bei LTO Dr. Adolf Rebler die Situation

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  • 03.09.2014 06:20, Ernst

    Antwort auf den Kommentar von Bärliner

    Warum Schwarzarbeit? Das ist wohl nicht ganz ernst gemeint. Glauben Sie wirklich, dass die für Uber fahrenden Privatpersonen ein Gewerbe anmelden, sämtliche Fahrten dokumentieren, die Buchhaltung führen und alle Fahrten versteuern?? Naaa, klaar, haha!

    Übrigens: was meinen Sie denn, wer die fällige MwSt. bezahlt? Uber von den 20% Provision???
    Wohl kaum! Haben Sie sich mal als Fahrer für Uber beworben? Dann zeigen Sie mir mal den Abschnitt im Vertrag, der über die rechtlichen Pflichten aufklärt!

    Es ist mal wieder sehr leicht, über die bösen, bösen kapitalistischen Abzocker zu schimpfen und dabei gerade die zu unterstützen, die sich überhaupt nicht um Ihre Fahrer scheren und einfach nur die Kohle abkassieren!

    Es ist einfach auszurechnen, dass der "eingesparte" Preis gegenüber den Taxiunternehmen weniger ist, als die MwSt. ausmacht. Wer ist also der Abzocker?

    Und für alle Kurzdenker noch ein paar Punkte zum Nachdenken:
    - Was passiert wohl bei einem selbst verschuldeten Unfall, wenn sich herausstellt, dass eine gesetzlich verbotene Personenbeförderung stattgefunden hat (die Diskussion, dass der bezahlte Betrag nicht über die Betriebskosten hinausginge ist schlicht lächerlich und der Verweis auf Wundercar, man "müsse" ja nicht bezahlen ist ebenso lächerlich - wenn das in der Regel so wäre, wer würde dann noch mitmachen)???
    - Auch das Argument des Umweltschutzes zieht überhaupt nicht: die Taxen haben viele Standorte, an denen sie auf nächste Kundschaft warten können. Wohin fahren wohl die Uber-Fahrer nach einer Beförderung? Wer fährt am Ende also mehr Kilometer pro Fahrt (Rückfahrt inkl.)? In jedem Fall ist die Behauptung, die Uber-Fahrer würden weniger Kilometer fahren, haltlos.
    - Viele Versicherungsmodelle beruhen inzwischen auf Rabatten für weniger gefahrene Kilometer. Ob wirklich alle Fahrer daran denken, die Mehrkosten, die dadurch auf Versicherungsseite entstehen, zu berücksichtigen?
    - Was passiert, wenn sich ein Fahrer bei einer solchen Fahrt verletzt (nicht bei einem Unfall, sondern einfach so - beim Aussteigen von einem Radfahrer umgefahren o.ä.) - Na klar, dann wird halt die Versicherung angelogen, denn sonst würde sie nicht bezahlen und der Unfall müsste von dem Sozialversicherungsträger übernommen werden, der aber leider keine Abgaben von Uber erhält...

    Wieso handelt es sich also nochmal um Schwarzarbeit???

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    • 05.09.2014 10:34, Alex

      und Mitfahrgelegenheit ist dagegen immer sauber ?
      ach ja,Deutschland, das Land von Hoeness und Gutenberg, das aber immer noch Türke, Amis und Italiener ständig kritisiert...!

  • 10.02.2015 14:40, Martin Schmitz

    Ich bin sehr zufrieden mit Uber. Kleiner Tipp: Mit dem Code: lcvkl erhält man bei der Anmeldung 20€ Guthaben geschenkt. Hat bei mir super funktioniert!

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