Pflegegeld für Großeltern: Jugendamt muss auch Oma und Opa unterstützen

von Dominique Hopfenzitz

05.03.2012

Wenn ein Kind von seinen Großeltern erzogen werden muss, haben diese einen Anspruch auf finanzielle Hilfe. Das gilt nach einem Urteil des BVerwG auch dann, wenn die Mutter des Kindes im gemeinsamen Haushalt lebt. Warum von dieser Entscheidung Pflegeeltern und Kinder gleichermaßen profitieren werden, erläutert Dominique Hopfenzitz.

 

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat die Rechte von Pflegeeltern und Kindern gestärkt: Am 1. März 2012 hoben die Leipziger Richter ein Urteil des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Niedersachsen auf und urteilten, dass  auch die Großeltern beim Jugendamt Leistungen der Hilfe zur Erziehung einfordern können, wenn sie ihr Enkelkind als Pflegekind aufnehmen (Az. 5 C 12.11).

Im konkreten Fall waren die Großeltern als Vormund für ihr Enkelkind bestellt und hatten dieses bei sich zu Hause aufgezogen. Die Mutter des Kindes war zum damaligen Zeitpunkt selbst erst fünfzehn Jahre alt, konnte für den Unterhalt ihres Kindes nicht selbst aufkommen und auch die Erziehung nicht gewährleisten. Alle drei Generationen wohnten daher weiterhin unter einem Dach.

Das Jugendamt verweigerte den Großeltern jedoch die Auszahlung des Pflegegeldes. Während die dagegen gerichtete Klage erstinstanzlich noch erfolgreich war, hatte das OVG Niedersachsen der Berufung der Behörde stattgegeben und den Klägern das Pflegegeld versagt. Die Lüneburger Richter nahmen dabei vor allem an der Wohnungssituation Anstoß.

Absage an die räumliche Trennung von Eltern und Kind

Das achte Sozialgesetzbuch sehe vor, dass die Hilfe zur Erziehung außerhalb des Elternhauses zu erfolgen habe. Es müsse deshalb zwischen Herkunftsfamilie und anderer Familie unterschieden werden. Zweck sei gerade, eine räumliche Trennung des hilfebedürftigen Kindes von den Eltern zu erreichen, denn deren unzureichende Erziehungsbedingungen seien der Grund dafür, das Kind in einer anderen Familie unterzubringen. Wenn das Kind mit der Mutter und den Pflegeeltern aber weiterhin in einem Haushalt lebe, scheide ein Anspruch auf Pflegegeld aus (OVG Niedersachsen, Beschl. v. 13.01.2011, Az. 4 LB 257/09).

Die Leipziger Richter folgten dieser Argumentation allerdings nicht und entschieden, dass eine räumliche Trennung von Eltern und Kind für das Pflegegeld nicht notwendig ist. Wenn die Eltern zur Erziehung nicht in der Lage sind, entspreche die Pflege durch Großeltern oder andere nahe Verwandte regelmäßig dem Wohl des Kindes.

Der Gesetzgeber habe daher die Vollzeitpflege durch unterhaltspflichtige Verwandte zugelassen und dafür ein Pflegegeld vorgesehen, so das höchste Verwaltungsgericht. Es führte weiter aus, dass auch bei einer Vollzeitpflege eine räumliche Trennung von Pflegefamilie und den leiblichen Eltern des Kindes nicht erforderlich sei.

Zum Wohl von Pflegeeltern und Kind

Der Zweck der Vollzeitpflege bestehe nämlich darin, die Erziehungsbedingungen des Kindes dadurch zu verbessern, dass Pflegeeltern eingeschaltet und  persönliche Bindung berücksichtigt werden. Könne dem in einer bestimmten Pflegefamilie, zum Beispiel dem Haushalt der Großeltern, Rechnung getragen werden, stehe  es dem Anspruch auf Pflegegeld nicht entgegen, dass die leiblichen Eltern des Pflegekindes in demselben Haushalt leben, entschieden die Richter.

Der Senat hat damit die grundsätzliche räumliche Trennung von Eltern und Pflegekind nicht als unabdingbare gesetzliche Voraussetzung gesehen. Wenn es für das Wohlergehen des Kindes erforderlich ist und dem Sinn und Zweck der Trennung nicht widerspricht, dass dessen Eltern vor Ort sind, kann die Pflegefamilie trotzdem Leistungen vom Jugendamt erhalten.

Aus Sicht der Pflegefamilien ist das Urteil ist zu begrüßen. Es kann die Bereitschaft von Pflegepersonen fördern, wenn diese sich keine finanziellen Sorgen machen müssen. Auch für die Kinder, deren Wohlergehen im Mittelpunkt des Gesetzes steht, ist das Urteil ein Gewinn. Das hilfebedürftige Kind soll in einer geborgenen und gewohnten Umgebung aufwachsen. Deshalb kann es förderlich sein, dass die leiblichen Eltern vor Ort sind und in die Erziehung eingebunden werden. Unabdingbar ist aber die Fürsorge der Pflegeeltern, welche durch ein Pflegegeld angemessen unterstützt werden müssen.

Der Autor Dominique Hopfenzitz ist selbständiger Rechtsanwalt und angestellter Volljurist beim Caritasverband für die Diözese Münster e.V. Er berät schwerpunktmäßig stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen.

Zitiervorschlag

Dominique Hopfenzitz, Pflegegeld für Großeltern: Jugendamt muss auch Oma und Opa unterstützen. In: Legal Tribune Online, 05.03.2012, http://www.lto.de/persistent/a_id/5698/ (abgerufen am: 31.05.2016)

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Kommentare
  • 20.09.2014 12:44, ramona peters

    20.09.2014 12:42
    gute tag,
    wir haben unsern Enkelsohn 6 mon. bei uns aufgenomme.
    die ersten 6 wochen seines lebens wohnte er mit seiner mutter..meiner stieftochter noch bei uns, dann ist die mutter ausgezogen --hat ihr Kind bei uns gelassen.
    nach absprache mit dem Jugendamt, wurde eine gerichtliche Betreuerin bestellt sowie eine kinderkranken-schwester, und wir haben die altagssorge bekommen, bis es zur sorgerechtsverhandlung im Dezember kommt.
    seit dem kämpfe wir er um jeden Cent.
    laut gesetz, bin ich für den Zwerg - nicht xistens -- da ich nicht verwand bin, trage jedoch die volle Versorgung des zwerges.
    wir haben das Thema Pflegegeld angesprochen, da hieß es...wir müssten einen pflegeschein machen, um aus dem topf des pflegegeldes etwas zu bekomen.
    ich bin auf grund einer krankheit in Frührente, und habe ein gutes einkommen, was jedoch bei meinem mann und unserm gemeinsamen sohn 12 jahre, von jobcenter angerechnet wird..da mein mann ja der leibliche opa ist. ist er in die elternzeit verdonnert worden.
    der kleine mann bekommt grundsicherung, doch auf grund der schechten versogung in der schwangrschaft, hat er gesundheitlich Probleme....das wir nun schon zur logopedie---krankengymnastik / ergotheapie gehen müsse....den sein trinkverhalten ist gestört ---er verhungert vor der volen flasche, .hat eine .umweltstörung, und köperliche probeme...findet keine inneriche ruhe..ist immer aufhochspannung...
    diese kosten müssen wir auch selber tragen....uns steht kein kindersitz zu..so wie die kosten der Fahrerei....die kranknkasse hat es abgelehnt...und das amt prüft immer noch.
    wir erhalten auch kein kindergelt.....nur de grundsicherung.....wobei ich noch nicht mal die unterkunfts -kosten bekommen.....
    auf grund, das wir den kleinen mann hier auf genommen haben, wüssen wir auch eine neue Wohnung suchen, die wir zum 1.1.15 gefunden haben, ..auch wieder kosten....wie mitsicherheit, Renovierung..umzug..usw..

    wir werden hier mit allem allein gelassen...die gerichtliche Betreuerin sagt nur...uns steht nichts zu.
    wir waren bei einem Anwalt, und er hat gesagt, uns steht einiges zu...doch leider kann er uns nicht vertreten, da wir keine rechte für den Zwerg haben.

    ist das alles so rechtens...wer kann uns helfen...????

    wir sind finanziell ziemlich am ende.

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    • 25.11.2014 14:19, Anett Wundrak

      Sehr geehrte Frau Peters,
      ich bin Fernsehjournalistin, arbeite für den Mitteldeutschen Rundfunk und recherchiere seit einiger Zeit zum Thema Verwandtschaftspflege. Eine "Oma" hatte sich in einem ganz ähnlichen Fall wie den Ihren an uns gewandt. Sie betreut ihren Enkel seit vielen Jahren, aber seit sie Antrag auf Vollzeitpflege - und damit auch auf finanzielle Unterstützung - gestellt hat, gibt es Schwierigkeiten mit dem Jugendamt. Ich suche dringend weitere Betroffene und würde mich gerne direkt mit Ihnen in Verbindung setzen. Sie erreichen mich unter meiner Handy-Nummer: 0172-3934771.
      Mit besten Grüßen,

      Anett Wundrak

    • 25.11.2014 15:46, Susanne Folgmann

      Hallo Frau Peters,
      mir geht es ähnlich wie Ihnen. Ich bin die Oma von drei Kindern (7,fast 4 und fast 3). Der 7jährige lebt seit seinem 8Monat bei seinen Urgroßeltern. Natürlich ohne Pflegegeld, es ist ja eine interne Familienlösung und meine Eltern sind ja zu alt!! Der Stein mit dem Jugendamt kam ins Rollen, als der Junge von der Vorschule abhaute und die Direktorin die Polizei einschaltete. Fachdienst Pflegekinder!!! Er sollte lt. der Dame in eine Pflegefamilie ,ebenso für seine Schwestern geplant. Wir haben für die Kinder zwei Sachbearbeiter eine vom Fachdienst Pflegekinder und einen vom Sozialen Dienst. Nachdem ich auch noch bekannt gab, dass ich alle drei Kinder zu mir nehmen will und auch noch dreisterweise meine Vorstellungen von mir gab, werde ich weder vom Jugendamt unterstützt sondern sie stellen meine Erziehungsfähigkeit bzw. Erziehungsqualitäten in Frage. Nun stehe ich vor zwei Möglichkeiten: Entweder ich stelle den Antrag auf Vollzeitpflege, die vermutlich abgelehnt wird oder beantrage Sozialhilfe für die Kinder ohne den Status Pflegefamilie. Ohne finanzielle Unterstützung funktioniert dies auch bei uns nicht. Größere Wohnung ist auch beantragt, aber wann wir eine bekommen? Mir geht es in erster Linie um das Wohl der drei und dazu gehört nun mal der finanzielle Aspekt. Ich bedauere außerordentlich, dass diese Kinder keine "Lobby" haben, außer uns. Dies ist nur ein grober Überblick unserer Situation, die sehr viel komplexer ist.
      LG Susanne Folgmann

    • 25.03.2015 17:35, Sylvia veltwn

      Hallo bin auch eine Oma die ihr enkelkind aufgetragen .und haben auch alles probiert um finanzielle Unterstützung. Nur ablehubekommen .und mein Mann ist allein Verdiener .haben gerade 1500.-netto davon gehen alleine 800.- für Miete u.Strom drauf .und ein Auto was auch finanziert werden will .&2handyverträge die ich schon kündigen musste weil es nicht reicht.sind auch am Ende .und Hilfe keine Spur .

    • 23.03.2016 16:14, Sandrico

      Wir haben auch unsere zwei Enkelkinder bei uns und sie bleiben bis zum 18 Lebensjahr bei uns.Wir haben Bein zuständigen Sozialamt Verwandenpflegegeld beantragt und auch bewilligt bekommen.Nur das Kindergeld wird mit angerechnet.

    • 16.04.2016 23:55, sabine

      Ich kann nur jedem Raten für sein Enkelkinder zu kämpfen meine beiden Enkel leben schon seid fast 8 Jahren bei uns ich habe auch schon das Sorgerecht für die beiden aber Pflegegeld bekomme ich nicht immer wieder hat das Gericht meine Prozesskostenhilfe abgelehnt da habe ich zu meiner Anwältin gesagt ich zahle es selber und jetzt habe ich endlich am 26,04,16 die Verhandlung.Ich habe und werde nicht aufhören für das Recht der Kinder zu kämpfen ich bin auch bereit bis zum Bundesgerichtshoff zu gehen.

  • 28.10.2014 16:52, U.M.

    Hallo !!!! Kindergeld steht euch ganz klar zu .... es muss vom Jugendamt bestätigt werden das der kleine Rabaucke bei euch lebt.
    Wir machen sowas ähnliches im moment durch,nur das die kleine fit ist und meine Frau und ich Vollzeit Arbeiten.
    Beantragt erstmal die Vormunschaft oder Langzeitpflege für den kleinen oder eure Tochter stellt euch eine Vollmacht aus in allen belangen.
    Klappt bisher bei uns wunderbar.
    Ok ... Wir kämpfen gerade ums Pflegegeld,sieht bei uns aber sehr gut aus das es auch gezahlt wird

    LG

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    • 22.05.2015 11:51, Irmi

      Wir Großeltern haben auf jeden Fall Anspruch auf Pflegegeld. Geht zu einem Anwalt für Familienrecht, reicht Klage ein und stellt einen Antrag auf Prozeßkostenbeihilfe.

    • 24.06.2015 14:59, Familie. re

      Wir haben über das Gericht dir Vormundschaft für unseren Enkel bekommen und heute vom Landratsamt Bescheid bekommen was wir zur Sicherung des Lebensunterhalt bekommen.
      Genau 50€ im Moment Gans klasse zugesagt ist uns aber das 10 fache werden jetzt Einspruch erheben

    • 24.06.2015 22:59, B. Gramenz

      Wenn man im Internet liest, was uns Großeltern und anderen Familienmitgliedern so zugemutet wird stehen einem so langsam die Haare zu berge. Man kümmert sich um seine Enkelkinder, versorgt sie, umgibt sie mit Liebe, ist für sie da und fängt sie auf, was man auf jeden Fall gerne tut, und von Ämtern und Behörden bekommt man alles nur keine Hilfe! Es ist an der Zeit, dass sich die Familienpolitik mal darum kümmert und sich damit beschäftigt. Mir hat vor 8 Jahren eine Mitarbeiterin vom JA gesagt:"Solange sich die Familie um das Kind kümmert müssen wir doch nichts machen." Und als der Gerichtstermin vorbei und das Kind bei uns war:"Na, da haben wir doch eine gute Lösung gefunden!"

    • 17.03.2016 20:44, Agatha

      Hallo,es stimmt nich ich habe auch über drei jahren zwei Enkelkinder ich habe Sorgerecht für beide,bekomme Kindergeld und Grundsicherung verwantepflege , es ist ein normale kinderaltes Betrag ,aber doppelt davon Wirt Kindergeld abgezogen ungefähr alles zusammen 980 E für beide aber ohne Hilfe von Jugendamt geht es nicht ich habe Glück sie haben mir geholfen bin sehr dankbar Dafür selbst bekomme kleine Rente

  • 28.01.2015 10:41, gudrun dehring

    Hallo mein Name ist Gudrun Dehring.

    Auch in unserem Haushalt leben meine Enkelinnen,seit nun mehr 4 Jahren wir haben eine sorgerechtsvollmacht für die beiden ,haben alle Pflichten ,nur keine Rechte .Erhalten auch nur Grundsicherung ,sowie das kindergeld .Ich hatte beim jugendamt einen antrag gestellt auf Pflegegeld für Großeltern bekam erst gar keine antwort ..unsere Ansprechpatnerin ,wenn man sie dann mal erreicht teilte mir auf nachfrage mit das ,das Pflegegeld auch nicht höher wäre wie die grundsicherung ...und hat mir auch gleich gesagt bevor wir das bekommen würden müßten wir erst mal einen lehrgang als Pflegeeltern machen ...nur komisch als oma und opa können wir jeden tag für die kleinen da sein da brauchen wir keinen lehrgang und kümmern tut sich auch niemand ,auch wir sind in eine größere wohnung gezogen ..es gab nicht mal einen zuschuß für möbel für die kinder es ist schon traurig wie man kämpfen muß damit die kinder nicht in einem heim aufwachsen sondern in der familie bleiben können zumal ein heimplatz ja viel mehr kosten würde ,da könnte man ja wenigstens mit ein wenig mehr unterstützung von den ämtern hoffen ..aber nichts ..es heist nur immer steht ihnen nicht zu sie sind ja nur die Großeltern ....aber die Pflichten dürfen wir als Großeltern ohne zu murren übernehmen ,unsere große enkelinn kommt in diesem Jahr zur schule ..wieder kosten auf denen wir alleine sitzen bleiben werden
    L.G.Fr.G.Dehring

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    • 09.02.2015 17:47, Anett Wundrak

      Sehr geehrte Frau Dehring,
      ich bin immer noch an diesem Thema interssiert und würde mich über eine Kontaktaufnahme freuen. Sie erreichen mich unter der Nummer: 0172-3934 771.

      Mit besten Grüßen,

      Anett Wundrak

  • 17.02.2015 00:12, Bea Piddington

    Hallo,
    Ich bin eine 53 jaehrige Oma & lebe mit meinem Mann & unserem 5 Monate alten Enkel.
    Mein Mann & ich sind langsam am verzweifeln.
    Wir haben eine 34 jaehrige Tochter(mein Mann seine Stieftochter) die leider Drogen & Alkoholabhaengig ist. Der Schwiegersohn raucht auch dieses wiederliche zeug. Die beiden sind Eltern einer 14jaehrigen Tochter(Stieftochter des Schwiegersohnes) & haben 4 gemeinsame Soehne zusammen.Vieles stimmt schon lange nicht mehr in dieser Familie da meine Tochter seit zirka 8 Jahre die marotte hat,jedesmal die Kinder ihrem Mann hinzulegen und dann haut sie ab & vergnuegt sich mit andere Maenner. Die grosse war schon mal bei mir fuer 8 Monate in pflege,weil ihre Mutter mal wieder verschwunden war. jetzt geht es aber um den juengsten Enkel der praktischerweise schon 2 Wochen nach seiner geburt bei uns wohnt.Wir hegen ,Pflegen und geben ihm all die Liebe und Fuersorge die der Knirpsie braucht.Wir hatten schon auf dem JA vorgesprochen weil wir uns gerne um das kind kuemmern wollen,und auch gerne die Pflegschaft fuer den Knirps uebernehmen wollten.
    Ich muss dazu sagen,das ist jetzt alles eskaliert,weil es unstimmigkeiten nach dem kleinen seiner geburt gab.Die Mutter hatte ihn mal wieder "abgelegt" Der Vater wollte den kleinen vors JA legen,da er von anfang an glaubt das dies eh nicht sein Sohn ist.
    Mein mann & ich hatten mehrmals angesprochen das wir gerne das Kindergeld fuer den kleinen beantragen wollten,was uns verwehrt wurde. zwei unserer 3 Enkel mussten vor kurzem mit ansehen wie die Mutter zuhause(Sie ist mitlerweile getrennt lebend vom vater der Jungs) ausflippte und Morddrohungen aussprach. Sie hatte auch Morddrohungen gegen meinen mann und mich ausgesprochen,da sie meinte wir haetten ihr den Sohn geklaut,was nicht zutrifft,da der Schwiegersohn ihn uns selber "hingelegt" hatte.
    jetzt ist der kleine schon 5 Monate bei uns,und heute 16.2.15 haben wir auf dem JA gesagt bekommen das die Eltern des kleinen ihn in eine "neutrale" Pflegefamilie untergebracht haben moechten.Dies geschieht jetzt alles nur wegen Unstimmigkeiten vom Schwiegersohn her.Wir wollen den kleinen nicht unbedingt rausgeben,da wir ihn schon die letzten 5 Monate in Obhut haben.Ist da irgendwas das wir tun koennen das der kleine doch bei uns bleiben darf? Bitte koennten Sie mir ihre Antwort auf meine email schicken? Danke im vorraus fuer ihre Hilfe.

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    • 19.02.2015 13:03, Bettina GramenzVistenkarte

      am besten anwalt nehmen und klage auf übertragung der elterlichen sorge einreichen. wir sind vor 6 jahren mit beschluss zu pflegern unserer enkeltochter bestellt worden. ganz wichtig ist dabei auch das recht auf anträge bei behörden zu erhalten. sonst kann man hilfe vom jugendamt vergessen! und man hat nur ärger.

      lg b. gramenz

    • 18.10.2015 21:47, Petra behrendt

      Ich habe meinen enkel sohn auch seid fünf Jahren in pflege! Habe einen Antrag bei Gericht gestellt auf sorgerecht! Habe ich voll bekommen als Oma !pflegegeld muss auch bezahlt werden hatte keine Probleme

  • 19.02.2015 16:14, g.olszak

    hallo,mir (bald 64 j.) stehn die haare zu berge.ich habe auch festgestellt,dass ich vom JA kein geld mehr bekomme,seit wann kann ich im moment nicht sagen,wühle grade meine unterlagen durch.geht das denn von Heut auf Morgen?( bin ständig im minus )
    mein enkel lebt seit dem 1.9.2004 bei mir und ist jetzt grad 16 jahre geworden.ich bin seit dem 1.1.15 in rente und das geld fehlt hinten und vorne.bekomme für ihn hoffendlich bald wieder kindergeld,antrag ist gestellt.vorher hat mein arbeitgeber das bezahlt (habe beim staat gearbeitet) natürlich ist die rente nach vollen arbeitsjahren nicht sehr hoch und ich bekomme für ihn noch eine kleine halbwaisenrente.ständig will die schule geld,hab noch 90,00 e für kopierkosten offen!nächstes jahr kommt die abschlussfahrt....kostet ca.400 -500 e, dann taschengeld....klamotten....leben in einer 2-zimmer wohnung,die auch ständig teurer wird.er hat hier sein eigenes zimmer,ich lebe im wohnzimmer,schlaf auf der couch,tut dem rücken nicht besonders gut.aber anders gehts halt nicht.wie das weiter gehen soll, ich weis es nicht.selbstverständlich bekommt er auch taschengeld,steht ihm ja zu....über den daumen gepeilt stehen uns 300e zum leben zu verfügung,manchmal weniger.mein letzter URLAUB war vor ca. 40 jahren....ich liebe meinen enkel abgöttisch und gebe ihn nieeee mehr her.aber es ist schon sehr schwer,von lebensqualität merk ich schon lange nichts.von den ämtern ist man verlassen...trauriges leben in deutschland!

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  • 24.03.2015 15:50, NG

    Am 22.01. stand das JA überraschend und ohne Voranmeldung vor der Tür. Mein Neffe war gerade seit einer Woche bei uns zu Besuch. Es ergab sich, dass sie den Jungen bei uns in Obhut geben wollten, weil es in der Familie Unstimmigkeiten gibt. Natürlich haben wie der Aufnahme zugestimmt damit er nicht in ein Heim oder eine fremde Pflegefamilie muss. Das JA sprach Unterstützung zu und wollte sich alsbald wieder melden.
    Nun seither war Gerichtsverhandlung, Aufenthaltsbestimmungsrecht und Gesundheitsfürsorge wurden der Mutter entzogen und dem Jungen ein Vormund bestellt.
    Finanzielle Unterstützung bisher Fehlanzeige. Ein Antrag auf Abzweigung des Kindergeldes wurde von der Familienkasse abgelehnt, steht nur den Eltern zu. Beim Grundsicherungsantrag müssen alle eigenen Ersparnisse und Rücklagen angegeben werden. Was wir nicht wollen. Dann hat das JA die gute Idee: Pflegschaft wird angestrebt. Unsrerseits Ok, aber wir wussten nicht worauf wir uns eingelassen haben. Alles wir hinterfragt, die eigenen Finanzen, die eigene Familie wird bis zu den Großeltern zurück durchleuchtet. Man kommt sich vor wie ein Angeklagter! Wir müssen alles offenlegen und haben bisher nichts erhalten. Wir haben nie finanziell Profit im Auge gehabt, wollten nur die materiellen Aufwendungen erstattet bekommen. Wie eine Vorschreiberin schon sagte, auch eine Heim- oder Pflegefamilienunterbringung ist sehr kostenintensiv. Aber als Verwandte, die sich freiwillig engagieren muss man kämpfen und die Hosen runter lassen! Das ist sehr, sehr frustrierend und demotivierend.

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  • 02.06.2015 19:13, karin Buschheuer

    Meine Enkeltochter wohnt seit dem 20.05.14 bei uns im Haushalt.Zur Mutter besteht sehr wenig kontakt.Jetzt haben wir Mitte Februar das Jugendamt eingeschaltet wegen Pflegegeldantrag. Den muss die Mutter stellen, stellt sich aber quer.Kann man den notfalls gerichtlich einklagen? Die Enkeltochter wird 16 ,und möchte wegen Stiefvater auch nicht mehr nach Hause zurück.

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  • 25.06.2015 23:30, Bea Piddington

    Hallo zusammen,
    Ich weiss bald nicht mehr was ich noch machen soll.Unser kleiner Enkel wohnt immernoch bei uns und ist mittlerweile schon 9& 1/2 Monate alt. Wir bekommen seit er bei uns ist(fast von Geburt ab) keinerlei Unterstuetzung vom JA.Der Vater des kleinen zahlt KEINEN Pfennig Unterhalt,hatte auch noch die frechheit besessen und kassiert jetzt auch noch das Kindergeld ein.Unser Anwalt sagte uns,wir sollen schauen das der kleine so lange wie es geht bei uns bleibt,damit wir gute Chancen haben,ihn behalten zu koennen.Der Vater moechte nicht das Sorgerecht hergeben,aber hat keine Skrupel das Kindergeld vom den Kleinen einzukassieren.Seit 2 Wochen hat er sich jetzt schon wieder nicht gemeldet.Ich weiss das es ihm "nur" um das geld geht.Wir wuerden jetzt endlich gerne klarheit haben was wir noch machen koennen,damit dieser Mensch(Der vater) das Sorgerecht abgenommen bekommt,denn wenn der kleine wieder zurueck muesste zu seinen leiblichen Eltern waere dies der Untergang fuer das Kind,da die Eltern sich auch dauernd streiten & das tut dieser kleinen Kinderseele nicht gut! Kann man ueberhaupt das Pflegegeld "rueckwirkend" bekommen & das Kindergeld,wenn man belegen kann das das Kind sich sein ganzes leben lang (9&1/2 Monat) bei uns aufhaelt? Bitte um dringende Antwort.Vielen Dank

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    • 26.06.2015 08:47, B. Gramenz

      Auf jeden Fall soll der Anwalt beim Familiengericht die elterliche Sorge einklagen. Ganz wichtig sind die Gesundheitssorge, das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das man das Kind pflegen und erziehen darf.Wichtig ist auch das man das Finanzielle für das Kind regeln darf. Wir haben jetzt festgestellt, dass man für den Antrag auf Pflegegeld beim Jugendamt auch das Recht braucht, Anträge bei Behörden und Ämtern stellen zu dürfen. Ansonsten dürfen das nur die Eltern und die können Anträge auch jederzeit ohne Angabe von Gründen zurückziehen. Versuchen Sie auf jeden Fall auch jetzt schon das Kindergeld zu beantragen. Notfalls auch mit Anwalt. Rückwirkend gibt es nichts mehr.
      Wir kennen die ganzen Probleme. Unsere Enkeltochter ist seit fast 8 Jahren bei uns.
      Viel Erfolg wünsche ich Ihnen. Vielleicht teilen Sie mir ja mit, wie das Ganze ausgegangen ist.
      Lg B. Gramenz

    • 15.07.2015 09:40, Oma

      Bezüglich des Kindergeldes die Familienkasse informieren. Das Kindergeld wird ausgezahlt an der Person wo das Kind lebt. Eltern müssen sich (wie in diesem Fall) den Anspruch nachweisen lassen d. h. das Sie das KG weitergeleitet haben, sonst müssen Sie das erhaltene Kindergeld zurückzahlen.

      Bin auch Erzieher-Oma. Unser Enkel wohnt seit 8 Jahren bei uns. Wir bekommen auch keine Unterstützung und auch KEINE Kindergelderhöhung (wird nur an Eltern / Adoptiveltern gezahlt). Somit auch KEINE Gelder aus dem Bildungstopf für Schulkosten. Unterhalt zahlen beide Elternteile nicht.

      Wir haben einen 'guten Draht' zum Jugendamt und bisher keine Probleme. Aber wir haben deutlich (seit 2007) gesagt bekommen das wir Unterhaltspflichtig sind für unsere Enkelkinder (laut Gesetzgebung).

      Aus meiner Sicht, werden Kinder welche bei Ihren Großeltern aufwachsen, vom Staat, finanziell gesehen Diskriminiert.

  • 26.06.2015 18:58, Bea Piddington

    Vielen dank fuer die Info Frau B. Gramenz.

    Ich finde dies aber eine freschheit vom KV,einfach das Kindergeld einzukassieren obwohl der kleine seit seiner Geburt bei uns wohnt.ich halte Sie auf dem laufenden:)
    GLG,B.Piddington:)

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    • 27.06.2015 20:02, B. Gramenz

      Ich gebe Ihnen absolut Recht, es ist eine große Frechheit vom KV das Kindergeld zu behalten. Reden Sie doch mal mit Ihrem Anwalt, ob Sie den KV darauf erklagen können. Bei 9 1/2 Monaten sind das immerhin fast 2000 €.
      Lg B. Gramenz

  • 28.06.2015 22:19, Bea Piddington

    Hallo Frau Gramez,

    Dies werd ich auch tun,ausserdem habe ich auf der Webseite von der KGK geschaut,und der KV muss sich dort rechtfertigen & muss alles zureuckzahlen.Da er eh nicht im Stande ist Unterhalt zu zahlen,muss er das Kindergeld ueberlassen.ich finde,wenn man nicht mal die Kinder ernaehren kann die man schon daheim hat(3 andere Jungs) warum kann mann dann nicht seinen Wurm in Kontrolle halten,und muss noch mehr Kinder produzieren? Wir hoffen jetzt das unser Anwalt dies durchbekommt,das der kleine mann um den es hier geht,ganz bei uns bleiben darf & dem KV das Sorgerecht ganz entzogen wird,schon allein auf grund wegen "veruntreuung des KG's".LG,Bea Piddington.
    Vielen Dank fuer ihre Interressen zu antworten:)

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  • 22.07.2015 23:25, Erwin Osterkamp

    Unser Enkel lebt seit Januar 2015 bei uns.
    Am 07.07.2015 habe ich die Vormundschaft für meinen Enkel übertragen bekommen.
    Ich und meine Frau haben einen Job, aber verdienen nicht so viel, so das wir noch etwas vom Sozialamt dazu bekommen.
    Das Kindergeld bekommen wir auch . Nun rechnet uns das Amt unseren Enkel mit zur Haushaltsgemeinschaft, so das uns nun gute 183€ wieder abgezogen wird.
    Das ist bis auf 1 € das was wir als KG dazu bekamen. Also wieder: +/- null.
    Wir wollen nun so schnell wie möglich einen Antrag von Hilfe zur Erziehung in Form der Vollzeitpflege stellen. Es will ja keiner zahlen.
    Haben wir als Großeltern mit der Vormundschaft ein Recht auf dieses Geld.
    Der eine sagt ja, der andere nein. Was können wir noch tun???

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    • 23.07.2015 09:28, B. Gramenz

      Da Sie Ihren Enkel in Vollzeitpflege betreuen steht Ihnen das Pflegegeld zu. Ob Sie es beantragen dürfen hängt davon ab, ob man Ihnen mit der Vormundschaft auch das Recht auf Antragstellung bei Behörden und Ämtern (hauptsächlich Jugendamt) übertragen hat. Ansonsten dürfen das nämlich nur die Eltern. Und die können den Antrag auch jederzeit zurückziehen. Formlosen Antrag auf Pflegegeld beim Jugendamt stellen und abwarten, was kommt und auf jeden Fall mit einem Anwalt reden.
      Wir haben da schon einiges miterlebt.
      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

  • 23.07.2015 12:30, B.Piddington,

    Hallo,ich bins wieder.
    Ich muss mal bitte fragen,wie wuerde es fuer mich aussehen wenn ich jetzt angenommen,allein meinen Enkel jetzt erziehen muesste.Wuerde ich ihn alleine bekommen,haette ich eine Chance als "allein erziehende Oma?
    ich weiss das mehr "allein erziehende Grosseltern da draussen sind"
    Duerfte ich meinen kleinen Enkel alleine aufziehen?;) Bitte ich brauche diese Auskunft,bevor ich in meine eigene Wohnung umziehe!! LG,B.Piddington

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    • 10.08.2015 12:28, Viola Neureuter

      Also ich kenne mich ein wenig aus,da wir seit 2008 Pflegeeltern sind. Mittlerweile habe ich mein 6. Pflegekind.Auch Großeltern haben Anspruch auf Pflegegeld,wenn sie das Sorgerecht zugesprochen bekommen haben,bzw. eine dauerhafte Vollzeitpflege besteht.Ich habe auch meiner Schwester geraten,einen Antrag zu stellen bei dem Jugendamt,weil sie auch ihre Enkelin groß ziehen muss.Das Jugendamt hat zunächst abgelehnt,darauf hin schaltete sie einen Anwalt ein.Der Streit ging über 2 Jahre vor Gericht,zum Schluß hat sie gewonnen und alles nachbezahlt bekommen.Es gibt auch eine Karlsruher Tabelle ,wieviel einem zusteht.Stehe für weitere Fragen gerne zu!
      LG Viola

  • 11.08.2015 10:49, Sabine

    Ich habe auch meine beiden Enkelkinder bei mir habe auch das Sorgerecht vom Gericht bekommen aber das Jugendamt zahlt schon seid 7 Jahren kein cent.

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    • 11.08.2015 14:54, Viola Neureuter

      Hallo Sabine
      Habe gerade deinen Artikel gelesen und bin empört über diese Dreistigkeit.Ich kann mir nicht vorstellen,das jedes Bundesland anders entscheidet beim Jugendamt.Meine Schwester ist von Thüringen und ich von Baden Würtemberg.Aber wir können uns gerne nochmal telefonisch unterhalten.Kannst mich gerne mal anrufen.Tel.01735352315
      Lg Viola

  • 11.08.2015 15:00, Viola Neureuter

    Pflegegeld für Großeltern und andere Verwandte

    Immer noch erlebt der Verfasser in seiner beruflichen Praxis, dass Verwandten, welche ein Kind in Pflege haben, das Pflegegeld verweigert wird. Die Problematik ist insbesondere bei Großeltern, die ihre Enkel pflegen, zu beobachten. Aber auch wenn ein Kind von Onkel, Tante, Bruder oder Schwester gepflegt wird, wird oft fälschlich das Pflegegeld verweigert. Weil bei Verwandtenpflege keine Pflegeerlaubnis erforderlich ist (§ 44 I Nr. 3 SGB VIII), werden solche Maßnahmen oft ohne Beteiligung des Jugendamtes begonnen. Werden dann später Anträge auf Einrichtung einer Vollzeitpflege, § 33 SGB VIII, mit der Folge einer Pflegegeldzahlung gestellt, so werden diese Anträge nicht selten von den Jugendämtern zurückgewiesen. Dabei ist als Begründung immer noch zu lesen, eine Pflegegeldzahlung komme nicht in Betracht, da die Großeltern mit dem Kind in gerader Linie verwandt seien und damit unterhaltsverpflichtet. Bereits früher hat die Rechtsprechung gegen diese Verwaltungspraxis vielfältige Argumente geliefert. Seit der Neuregelung des SGB VIII durch das Kick ist diese Argumentation jedoch schlichtweg falsch und rechtswidrig. Der Gesetzgeber hat hier einen neuen Absatz 2 a in § 27 SGB VIII eingeführt und klargestellt, dass das Verwandtschaftsverhältnis kein Hinderungsgrund für eine Hilfegewährung ist. Die Vorschrift des § 27 Abs. 2 a lautet:

    „Ist eine Erziehung des Kindes oder Jugendlichen außerhalb des Elternhauses erforderlich, so entfällt der Anspruch Hilfe zur Erziehung nicht dadurch, dass eine andere unterhaltspflichtige Person bereit ist, diese Aufnahme zu übernehmen; die Gewährung von Hilfe zur Erziehung setzt in diesem Fall voraus, dass diese Person bereit und geeignet ist, den Hilfebedarf in Zusammenarbeit mit dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe nach Maßgaben der §§ 36 und 37 zu decken“.

    Damit hat der Gesetzgeber – bereits seit dem 01.10.2005 – klargestellt, dass der Hilfeanspruch nicht alleine deshalb versagt werden kann, weil die Pflegeeltern mit dem Kind verwandt sind. Diese müssen lediglich – wie alle Pflegeeltern – zur Pflege geeignet sein und ferner mit dem Jugendamt im Rahmen der Hilfeplanung zusammenarbeiten.

    Daher ist Verwandten, insbesondere Großeltern, welchen derzeit kein Pflegegeld gewährt wird, zu raten, hier einen schriftlichen Antrag auf Gewährung von Hilfe zur Erziehung in Form der Vollzeitpflege zu stellen. Sollte ein Antrag abgelehnt worden sein, so sollte hiergegen Widerspruch eingelegt werden. Zu beachten ist dabei, dass ein Widerspruch gegen einen Bescheid innerhalb der Frist eines Monats eingereicht werden muss. Wird das Pflegegeld auch nach dem Widerspruch nicht gewährt, so erhalten die Antragsteller einen sogenannten Widerspruchsbescheid. Hiergegen kann dann Klage zum Verwaltungsgericht eingelegt werden. Auch hierbei gilt wieder die Frist von einem Monat.

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  • 11.08.2015 15:08, Viola Neureuter

    Der Artikel müsste eigentlich reichen,das alle Großeltern Pflegegeldanspruch haben.Druckt euch den Artikel aus und geht damit zum Jugendamt.Das ist euer Recht.Bei meiner Schwester hat es auch geklappt.Die werden vielleicht das erste mal ablehnen,aber beim zweiten Mal gewinnt ihr.Würde mich über positive Kommentar freuen.
    Lg Viola

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  • 23.08.2015 19:43, Bea Piddington

    Hallo zusammen.
    ich wuerde mall gerne wissen was ich jetzt machen soll. Unser Enkel wird jetzt 1 Jahr,und so lange wohnt er jetzt auch schon bei uns.Jetzt kommts,denn bis jetzt haben wir weder Kindergeld,noch Unterhalt vom Vater oder finazielle Unterstuetzung vom Jugendamt bekommen.Was steht uns ueberhaupt zu,und was duerfen wir alles beantragen? Muss der Vater auch Unterhalt zahlen oder macht dies das Jugendamt,(als Unterhaltsvorschuss) da der vater kaum in der Lage ist,den Unterhalt fuer unseren Enkel zu bezahlen,da er noch 3 andere Kinder bei sich wohnen hat,um die er sich kuemmert,???? Bitte kann mir jemand sagen was Sache ist,BITTE? Dankeschoen im voraus.

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  • 23.08.2015 19:56, Bea Piddington

    Hallo,
    Ich muss mal bitte was loswerden.Wir (mein Mann & ich) haben jetzt seit 1Jahr unser kleiner Enkel bei uns wohnen(Er wird jetzt auch ein Jahr) In diesem jahr,haben wir weder Unterhalt vom Vater,noch Kindergeld oder jegliche Hilfe vom Jugendamt erhalten.Das ganze jahr seit der kleine Mann bei uns wohnt,haben wir alles bezahlt.irgendwo kann das ja nicht angehen,denn der Vater hat sich die Frechheit rausgenommen und hat das Kindergeld selbst eingesteckt.Er bezahlt auch keinen cent fuer den Kleinen.Mir stehen bald die haare zu berge,denn ich weiss ehrlich nicht mehr ein noch aus.Auf welche Gelder haben wir ueberhaupt Anspruch? Bitte Helft !!! LG,Beatrix

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    • 24.08.2015 15:53, Oma

      Hallo,
      sofort mit der Kindergeldstelle Kontakt aufnehmen! Die senden antrag für Kindergeld zu. Der Vater (muss angegeben werden, das er das Geld nicht weitergeleitet hat) muss das Geld dann zurückzahlen und dann wird das Geld nachgezahlt.

      Da wo das Kind lebt (Oma, Opa) ist anspruchsberechtigt bezüglich Kindergeld.

      Bei uns wurden keine weiteren Unterstützungen gewährt, da laut Gesetzgebung Großeltern unterhaltspflichtig sind. Erweitertes Kindergeld kann nur beantragt lwerden wenn die Vormundschaft für das Kind bei den Großeltern liegt.

  • 23.08.2015 20:26, Viola Neureuter

    Hilfe zur Erziehung steht allen zu § 33 SGB VIII die ein Kind in Vollzeitpflege haben und das Kindergeld sowieso!Warum lassen sie sich das gefallen?

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    • 28.08.2015 12:39, Bea Piddington

      Hallo Viola,

      Vielen dank fuer die Antwort.Sie fragten mich warum ich mir das gefallen lasse? Das JA sagte dem Vater das er das Kindergeld beantragen duerfte.Wir als Grosseltern waeren sogar Verpflichtet fuer unseren Enkel aufzukommen.Ich weiss bald nicht mehr was uueberhaupt noch sache ist.Unsern Anwalt hat den Kindesvater jetzt angeschrieben das er das KG an uns weiterleiten muss.Mal sehen ob das was bewirkt.Danke nochmals fuer die Antwort! LG,Beatrix

    • 14.10.2015 15:11, Hofmann Silvia

      Hallo Viola,
      wir wissen auch dass uns das Pflegegeld zustehen würde, haben es auch beantragt,bzw.die Eltern. Jetzt müssen wir aber unzählige Fragen beantworten und Erweiterte Führungszeugnisse,ärztliche atteste usw. abgeben. Danach wird noch 3x einer vom JA kommen. Müssen wir das eigentlich alles machen? Die ganzen Seminare Fragebögen ausfüllen usw. Oder würde uns das Pflegegeld auch so zustehen ohne Prüfungen? Das würde mich sehr interressieren.
      Wir haben unser Patenkind 13 Jahre seit März 2015 aufgenommen. Und bekommen lediglich das Kindergeld das hinten und vorne nicht langt.
      lg
      Silvia

  • 28.08.2015 15:14, Bettina

    Die Frage, warum man sich das alles gefallen läßt, ist mehr als überflüssig! Wir haben unsere Enkeltochter seit 8 Jahren und wurden vom JA mehr als im Stich gelassen. Man bekommt auf seine Fragen entweder keine ordentliche Antwort oder am besten noch gar keine. Wir haben es langsam satt, Anspruch auf Pflegegeld ja, beantragen darf es nur die Mutter. Und die stellt uns als Geldgierig hin. Außerdem stellt sie Bedingungen um dem Antrag zuzustimmen. Sie darf das nicht? Oh doch, sie darf! Weil sie die Mutter ist! Und wenn ihr was nicht paßt kann sie auch jederzeit ihre Zustimmung zum Pflegegeld zurücknehmen! Wir bekommen das Kindergeld und Sozialhilfe (noch). Weil man uns die auch jederzeit kürzen oder streichen darf. Das scheint heute weit verbreitet zu sein, Kinder in die Welt setzen und das Groß ziehen anderen zu überlassen. Und das Großeltern ihren Enkelkindern gegenüber verpflichtet sind stimmt nicht. Das JA weiß aber, dass Großeltern ihren Enkelkindern Heim oder fremde Pflegeeltern ersparen wollen und sich die Ämter dann wenigstens mit diesen Kindern nicht befassen müssen. Sie haben doch dafür dann eine gute Lösung gefunden!
    Traurig sowas! Familie heißt heute nicht mehr nur Vater, Mutter, Kind, sehr oft heißt es auch Oma, Opa, Enkelkind oder Onkel, Tante, Nichte oder Neffe! Es wird Zeit, dass sich unser Familienministerin mal damit auseinandersetzt und das Pflegesystem auf den Prüfstand stellt! Sonst sitzen wir noch in hundert Jahren hier und schreiben uns die Finger wund. Fakt ist auch, dass einer allein sowas nicht bewerkstelligen kann.
    LG Bettina

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  • 28.08.2015 15:16, Bettina

    Die Frage, warum man sich das alles gefallen läßt, ist mehr als überflüssig! Weil man nicht zusehen kann, wie sein eigenes Enkelkind vor die Hunde geht! Wir haben unsere Enkeltochter seit 8 Jahren und wurden vom JA mehr als im Stich gelassen. Man bekommt auf seine Fragen entweder keine ordentliche Antwort oder am besten noch gar keine. Wir haben es langsam satt, Anspruch auf Pflegegeld ja, beantragen darf es nur die Mutter. Und die stellt uns als Geldgierig hin. Außerdem stellt sie Bedingungen um dem Antrag zuzustimmen. Sie darf das nicht? Oh doch, sie darf! Weil sie die Mutter ist! Und wenn ihr was nicht paßt kann sie auch jederzeit ihre Zustimmung zum Pflegegeld zurücknehmen! Wir bekommen das Kindergeld und Sozialhilfe (noch). Weil man uns die auch jederzeit kürzen oder streichen darf. Das scheint heute weit verbreitet zu sein, Kinder in die Welt setzen und das Groß ziehen anderen zu überlassen. Und das Großeltern ihren Enkelkindern gegenüber verpflichtet sind stimmt nicht. Das JA weiß aber, dass Großeltern ihren Enkelkindern Heim oder fremde Pflegeeltern ersparen wollen und sich die Ämter dann wenigstens mit diesen Kindern nicht befassen müssen. Sie haben doch dafür dann eine gute Lösung gefunden!
    Traurig sowas! Familie heißt heute nicht mehr nur Vater, Mutter, Kind, sehr oft heißt es auch Oma, Opa, Enkelkind oder Onkel, Tante, Nichte oder Neffe! Es wird Zeit, dass sich unser Familienministerin mal damit auseinandersetzt und das Pflegesystem auf den Prüfstand stellt! Sonst sitzen wir noch in hundert Jahren hier und schreiben uns die Finger wund. Fakt ist auch, dass einer allein sowas nicht bewerkstelligen kann.
    LG Bettina

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 14.10.2015 23:27, Bettina Gramenz

    An Frau Silvia Hofmann!

    Ja, leider ist es so, dass Großeltern und andere Familienangehörige wenn sie Pflegegeld beim Jugendamt beantragen die gleiche Prozedur durchlaufen müssen wie normale Pflegeeltern. Dabei ist es egal ob die leiblichen Eltern dem Antrag zugestimmt haben. Wir haben jetzt darauf verzichtet, da wir keinen Kontakt mehr zur Mutter wollen. Und wir auch nicht eingesehen haben warum wir jetzt überprüft werden sollen, ob wir in der Lage sind, unser Enkelkind groß zu ziehen und dafür noch Lehrgänge machen sollen, obwohl wir schon seit 8 Jahren in Vollzeit für das Kind sorgen.

    lg Bettina

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  • 16.10.2015 07:22, Hofmann Silvia

    Hallo Bettina Gramenz,
    vielen lieben Dank für die Auskunft. Also haben wir nur zwei möglichkeiten,entweder wir robben weiter auf dem Zahnfleisch, oder wir machen die ganze Prozedur mit. Ich finds nur komisch das das Jugendamt erst einverstanden ist unsere Nichte zu erziehen und jetzt wo wir einen finanziellen Zuschuss fordern wir erst "geprüft" werden müssen ob wir überhaupt in der lage sind sie zu erziehen. Allein das das mädl ein Trauma hat, mit der Trennung ihrer Mutter trotzdem irgendwo "leidet" macht die deutsche Demokratie uns auch noch das Leben schwer. Dann soll man noch motiviert sein. Wenn ich dann noch lese das Omas u. Opas 7-8 Jahre um das Pflegegeld kämpfen, hört es bei mir auf.
    Zum wohle des Kindes, kann das irgendwie nicht mehr hören.
    Naja, werden mal überlegen was wir machen.
    LG Silvia

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    • 16.10.2015 09:54, Bettina Gramenz

      Ich gebe Ihnen da vollkommen Recht. Unsere Enkeltochter war damals 4 als sie zu uns kam. Geplant waren 4 Wochen. Dann sollte es nur für die Kindergartenzeit sein. Nach der Frage auf finanzielle Unterstützung kam von der Mutter nicht viel, war ja noch in der Ausbildung; vom Jugendamt kam die Aussage: "Bringen Sie uns einen Gerichtsbeschluss, dann können Sie Pflegegeld beantragen." Also haben wir uns diesen beim Gericht geholt. Man hatte nur vergessen, uns zu sagen, dass das Recht auf Antragstellung beim Jugendamt auch dabei sein muss. Seitdem wird vom Jugendamt jeder Antrag auf alles abgelehnt. Weil das Recht die Mutter noch hat. Dieses Jahr haben wir nochmal einen Antrag gestellt und diesmal hat die Mutter zugestimmt. Allerdings nur mit Bedingungen und dann gibt es ja außerdem noch den Hilfeplan vom Jugendamt der besagt, jedes halbe Jahr wird geprüft, ob das Kind nicht doch wieder zur Mutter zurück kann. Mein Mann und ich haben gemeinsam mit dem Kind entschieden, dass wir uns den ganzen Stress nicht antun wollen. Zumal die Mutter vor 6 Jahren auch keine Treffen mehr eingehalten hat. Warum wissen wir nicht. Aber die Schuld dafür gibt sie uns. Beschimpfungen, Beleidigungen. usw. waren fast an der Tagesordnung. Dann haben wir den Kontakt wirklich abgebrochen. Was das Aufnehmen und Pflegen von Kindern innerhalb der Familie betrifft steht man hier ganz alleine da. Die Erfahrung haben wir mehr als einmal gemacht. Man fragt sich irgendwann, wessen Wohl hier eigentlich im Vordergrund steht.
      Am besten fragen Sie einen Anwalt für Familienrecht. Sie können mich aber auch weiterhin anschreiben. Würde mich darüber freuen.
      LG Bettina

  • 20.10.2015 17:55, christiane

    hallo, meine freundin ist im juli verstorben, nun hat das jugendamt die vormundschaft für meinen 16 jährigen patensohn. da er nicht bei seinem vater wohnen will( eltern leben 15jahre gertrennt). mein patenkind ddurfte aber mit seiner oma (79)zusammen wohnen und ich übernehme die quasi erziehung schule hausaufgaben freizeit usw. nun bekommt oma zur rente grundsicherung und oma soll kein pflegegeld zustehen und der junge soll von rente60€kiga190€und unterhalt450€ doch glatt die hälfte der miet/wohnkosten übernehmen.kann ich einen abänderungsantrag stellen wegen sorgerecht?und wie kann ich sehen das geld rein kommt. beim unzug aus der alten wohnung /wegen schimmel/wurde uns schn kein zuschuss gewährt nur 100€für den umzug. ich weiss nicht was wir machen können. danke christiane

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    • 20.10.2015 20:15, Bettina Gramenz

      Am besten sofort einen Anwalt aufsuchen. Vorher beim Amts- oder Familiengericht einen Beratungsschein holen. Bei geringem Einkommen ist das meißtens kein Problem. Man muß da zwar auch Formulare ausfüllen und eine Menge Belege mitbringen, ist aber okay. Dann alles über Anwalt klären lassen. Und vor allem alles gleich ansprechen. Auch das Beantragen von Leistungen wie Pflegegeld beim Jugendamt. In den vorherigen Kommentaren steht auch warum das so wichtig ist.
      Viel Erfolg!
      Lg Bettina

  • 21.10.2015 20:59, B.Piddington,

    Guten Abend,
    Ich versteh die Welt nicht mehr.Ich kann schon gar nicht mehr Weinen.Meine Tochter ist wieder im Leben ihres 13 Monate alten Jungen,unser Enkel,den mein Mann & ich seit Geburt haben.Als wir den kleinen bekommen haben,sagte der vater des kleinen,er leitet alles ein,das wir das Kindergeld bekommen,und auch Pflegeeltern sein duerfen fuer den kleinen.Mal kam er seinen Sohn besuchen,mal nicht,& genauso war es bei der Mutter des kleinen.Beide hatten sich nicht wirklich um den kleinen gekuemmert.mein Mann & ich sind fuer alles aufgekommen,haben alles gekauft was der kleine braucht.Wir haben das von unserem geld alles bezahlt,und in der Zwischenzeit auch oefters mal den vater gefragt was jetzt Sache ist,wegen der "pflegschaft" die nie beantragt wurde,da der vater die absicht hat,sobald der kleine alt genug ist,das er ihn bei uns rausholen moechte.Die Mutter war auch bis vor kurzem nicht viel an dem kleinen interressiert und ist gekommen um ihn zu sehen wanna & wie sie Zeit hatte.Jetzt hatte ich sie darauf angesprochen wegen der Pflegschaft und sie meinte dies waere nie so abgesprochen gewesen.Was sollen wir jetzt tun? In diesen 13 Monaten hatten wir viel geld fuer den Kleinen ausgegeben,das wir wahrscheinlich nicht mehr zurueck bekommen.Wir wurden als "kostenloser babysitter dienst ausgenutzt,nur weil wir unseren Enkel eine Pflegefamilie ersparen wollten,da beide Eltern nicht in der lage sind,waren sich um ihr Kind zu kuemmern.jetzt faengt die Mutter ab ende Okt/Nov,eine Therapy an,& hofft den kleinen wieder zurueck zu bekommen.Was sollen wir nur tun.Wer ersetzt uns unsere Auslagen? Muss noch sagen,meine Tochter hatte die ganze zeit das KG fuer den kleinen eingesteckt:( Was Nun?

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  • 22.10.2015 10:31, Erwin Osterkamp

    Hallo Frau Piddington,
    Das gleiche Problem hatten wir auch, nur Sie können auch Abhilfe schaffen.
    1. Das Kindergeld steht demjenigen zu wo das Kind auch lebt.
    Also KG Kasse anrufen, sagen das Ihre Tochter das KG erhält, und das schon seit der Geburt, obwohl der kleine bei Ihnen lebt.
    Neuen Antrag stellen mit Ihren Daten.
    Und gehen Sie zum Familiengericht und beantragen sie dort die Vormundschaft für den Kleinen, dann können Sie alleine auch das Pflegegeld beantragen, - Steht auch den Grosseltern zu - und brauchen keinen zu fragen. Und das alles so schnell wie möglich.
    Hoffen damit geholfen zu haben.
    lg

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 22.10.2015 15:13, Bea Piddington

      Hallo Herr Osterkamp,

      Vielen Dank fuer Ihre Antwort.Dies hat mir schon geholfen. Das werde ich jetzt auch so schnell wie moeglich tun.Habe gerade auch eine Anwaeltin dazu gezogen,da ich es mir leid bin,drauf zu warten bis meine Tochter oder das Jugendamt etwas zu tun um uns(Meinem Mann & mir) zu helfen.
      Danke nochmals.LG,:)

  • 22.10.2015 16:22, Bettina Gramenz

    Hallo Frau Piddington,
    das hatte ich Ihnen aber auch schon alles vor Wochen mitgeteilt. Das gezahlte Kindergeld bekommen Sie nicht wieder, zumindest nicht vom Amt. Das können Sie nur bei dem einklagen, der es erhalten hat. Und ob man den zur Zahlung ran ziehen kann ist fraglich. Denn das Geld existiert ja nicht mehr. Am besten noch heute den Antrag auf Kindergeld stellen. Wenn Sie nachweisen können, dass das Kind schon länger bei Ihnen untergebracht ist, ist das meistens kein Problem. Der Anwalt sollte sofort tätig werden, möglicherweise Eilantrag beim Familiengericht über den vorläufigen Aufenthalt ihres Enkels. Und dann, auch wenn es schwer fällt, mit dem Jugendamt reden und sich da auch auf keine Experimente einlassen. Pflegegeld kann man beantragen, aber solange man das Recht nicht vom Gericht zugesprochen bekommt, dürfen das nur die Eltern. Und die können den Antrag auch jederzeit ohne Begründung zurückziehen. Außerdem wird man dann genauso behandelt wie alle anderen Pflegeeltern. Polizeiliches Führungszeugnis, ärztliche Atteste, besuchen von Lehrgängen, etc. Man wird dann überprüft, ob man auch in der Lage ist, für sein Enkelkind zu sorgen. Dabei ist es egal, wie lange man das vorher schon gemacht hat. Ich weiß wovon ich rede, habe das alles schon hinter mir.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
    LG Bettina

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 23.10.2015 23:16, Bea Piddington

      Hallo Frau Gramez,
      Vielen dank fuer ihre Antwort.Wir haben einen Anwalt,aber der ist sag mal zu lasch,deswegen haben wir jetzt einen Wechsel vor & die Anwaeltin scheint energischer zu sein.
      ich werde Ihnen sagen wie dies Gespraech am Dienstag ausging,sobald ich es hinter mir habe. ich hoffe das sich wenigstens einmal,alles zum guten wenden wird fuer meinen Mann& mich und das Gericht entscheidet das der kleine bei uns bleibt.
      LG .Frau B.Piddington

  • 15.11.2015 17:04, katrin diezel

    hallo, ich habe meinen Enkel jetzt 2 jahre in pflege. ich bekomme auch pflegegeld. laut gerichtsurteil von 2012 steht auch großeltern das pflegegeld zu. ich würde auf dieses urteil verweisen.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 15.11.2015 20:00, Bea Piddington

      Guten Abend Frau Diezel,
      Vielen Dank fuer Ihren Kommentar.Ich weiss das auch Grosseltern Pflegegeld zusteht.Ich Habe sowieso morgen wieder einen termin bei meiner Anwaeltin,da werde ich es nochmals drauf ansprechen.
      Ich befuerchte nur das wir das Geld fuer die letzten 14 Monate nicht nachbezahlt bekommen,seit wir den kleinen haben,obwohl der Kindesvater uns Versprach das wir als Pflegeeltern fuer den Kleinen sorgen duerften.Es ist alles so verfahren.Trotzdem,Danke nochmals!! LG,Bea Piddington

  • 15.11.2015 22:57, Bettina Gramenz

    Es ist richtig, es gibt Gerichtsurteile die besagen, dass das Pflegegeld auch Großeltern zusteht. Aber nur dann, wenn man diesen dieses Recht vom Gericht auch zugesprochen hat oder das Jugendamt den Großeltern das komplette Sorgerecht übertragen hat. Ansonsten liegt das Recht auf Antragstellung bei den Eltern. Wir haben die ganze Prozedur bereits hinter uns. Das habe ich hier auch schon mehrmals angesprochen. Und wenn die Eltern "Nein" sagen kann man nur vor Gericht gehen. Sagen sie "Ja" können sie den Antrag jederzeit ohne Angaben von Gründen wieder zurück nehmen.

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    • 21.11.2015 20:30, Wolfram Thieme

      habe ihre Berichte mit großer Aufmerksamkeit verfolgt,
      auch wir haben ein Enkel der seit seiner Geburt bei uns lebt(2009)
      es war in Absprache mit dem JA, die Mutter ist psychisch krank der Vater ...obdachlos
      vom Jugendamt wurde uns immer mitgeteilt das wir keinen Anspruch haben auf Leistungen, haben trotzdem Antrag gestellt auf Hilfen zur Erziehung usw,
      wurde abgelehnt, daraufhin haben wir eine Anwältin eingeschaltet, sie hat gleich Widerspruch eingelegt, daraufhin wurde uns vom JA mitgeteilt, dass wir das Pflegegeld bekommen könnten, aber wir müssten uns überprüfen lassen auf Eignung usw.
      jetzt meine Frage ,was heist es in der Verwandtenpflege ist keine Pflegeerlaubnis erforderlich(lt Gesetz) werde mich gern prüfen lassen, aber 80 Stunden finde ich bisschen viel.....

      Wolfram Thieme

  • 21.11.2015 22:59, B. Gramenz

    Hallo Herr Thieme,
    wenn man Pflegegeld beim JA beantragt wird man behandelt wie alle Pflegeeltern. Auch wenn man mit dem Kind verwandt ist und sich vielleicht auch schon längere Zeit um dieses Kind kümmert und es versorgt. Überprüfen heißt polizeiliches Führungszeugnis, ärztliches Gesundheitsattest, Hausbesuche, Lehrgänge zur Feststellung der Eignung als Pflegeeltern. Und erst dann wird entschieden ob man Anspruch auf Pflegegeld hat und es genehmigt wird.
    Auf jeden Fall haben Sie Anspruch auf das Kindergeld. Wenn Sie es noch nicht beantragt haben sollten Sie dies bei der zuständigen Familienkasse tun.
    Ich hoffe, das hilft Ihnen ein bisschen weiter.

    MfG
    B. Gramenz

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  • 23.11.2015 00:01, Bea Piddington

    Sehr geehrter Herr Thieme,
    Ich hatte mir dies kuerzlich aufgehoben .Es geht hier auch um die "Pflegeerlaubniss" die wir normalerweise "Nicht" braeuchten als Grosseltern.Ich hoffe dies hilft ihnen ein bisschen weiter und vielleicht moegen Sie dies auch ihrem Anwalt ueberreichen.LG,Frau Piddington
    Pflegegeld für Großeltern und andere Verwandte

    Immer noch erlebt der Verfasser in seiner beruflichen Praxis, dass Verwandten, welche ein Kind in Pflege haben, das Pflegegeld verweigert wird. Die Problematik ist insbesondere bei Großeltern, die ihre Enkel pflegen, zu beobachten. Aber auch wenn ein Kind von Onkel, Tante, Bruder oder Schwester gepflegt wird, wird oft fälschlich das Pflegegeld verweigert. Weil bei Verwandtenpflege keine Pflegeerlaubnis erforderlich ist (§ 44 I Nr. 3 SGB VIII), werden solche Maßnahmen oft ohne Beteiligung des Jugendamtes begonnen. Werden dann später Anträge auf Einrichtung einer Vollzeitpflege, § 33 SGB VIII, mit der Folge einer Pflegegeldzahlung gestellt, so werden diese Anträge nicht selten von den Jugendämtern zurückgewiesen. Dabei ist als Begründung immer noch zu lesen, eine Pflegegeldzahlung komme nicht in Betracht, da die Großeltern mit dem Kind in gerader Linie verwandt seien und damit unterhaltsverpflichtet. Bereits früher hat die Rechtsprechung gegen diese Verwaltungspraxis vielfältige Argumente geliefert. Seit der Neuregelung des SGB VIII durch das Kick ist diese Argumentation jedoch schlichtweg falsch und rechtswidrig. Der Gesetzgeber hat hier einen neuen Absatz 2 a in § 27 SGB VIII eingeführt und klargestellt, dass das Verwandtschaftsverhältnis kein Hinderungsgrund für eine Hilfegewährung ist. Die Vorschrift des § 27 Abs. 2 a lautet:

    „Ist eine Erziehung des Kindes oder Jugendlichen außerhalb des Elternhauses erforderlich, so entfällt der Anspruch Hilfe zur Erziehung nicht dadurch, dass eine andere unterhaltspflichtige Person bereit ist, diese Aufnahme zu übernehmen; die Gewährung von Hilfe zur Erziehung setzt in diesem Fall voraus, dass diese Person bereit und geeignet ist, den Hilfebedarf in Zusammenarbeit mit dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe nach Maßgaben der §§ 36 und 37 zu decken“.

    Damit hat der Gesetzgeber – bereits seit dem 01.10.2005 – klargestellt, dass der Hilfeanspruch nicht alleine deshalb versagt werden kann, weil die Pflegeeltern mit dem Kind verwandt sind. Diese müssen lediglich – wie alle Pflegeeltern – zur Pflege geeignet sein und ferner mit dem Jugendamt im Rahmen der Hilfeplanung zusammenarbeiten.

    Daher ist Verwandten, insbesondere Großeltern, welchen derzeit kein Pflegegeld gewährt wird, zu raten, hier einen schriftlichen Antrag auf Gewährung von Hilfe zur Erziehung in Form der Vollzeitpflege zu stellen. Sollte ein Antrag abgelehnt worden sein, so sollte hiergegen Widerspruch eingelegt werden. Zu beachten ist dabei, dass ein Widerspruch gegen einen Bescheid innerhalb der Frist eines Monats eingereicht werden muss. Wird das Pflegegeld auch nach dem Widerspruch nicht gewährt, so erhalten die Antragsteller einen sogenannten Widerspruchsbescheid. Hiergegen kann dann Klage zum Verwaltungsgericht eingelegt werden. Auch hierbei gilt wieder die Frist von einem Monat

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    • 26.01.2016 21:10, Bea Piddington

      Was Nun??
      Was ist aber wenn die Eltern die Pflegschaft total verweigern.Beide wollen nicht das wir die Pflegschaft von unserem Enkel bekommen,wollen aber alle rechte behalten,kuemmern sich nicht ob das Kind essen<kleidung Windeln usw hat,kassieren nur das Kindergeld ein,bzw zahlen keinen Unterhalt fuer das Kind.haben es mit "Hauptwohnsitz " bei der falschen Adresse angegeben,und die dumme Kuh vom Jugendamt unterstuetzt all dies noch,statt uns (den grosseltern) mal auf der Seite zu stehen.Nein da macht sie uns noch fertig & hilft der Mutter des kleinen(16 Monate inzwischen) einen brief an die Richterin zu schreiben,das sie nach ihrer Therapy den Kleinen wieder nachhause holen will.:( Irgendwo sehe ich keine gerechtigkeit mehr in dieser Sache.hat jemand Erfahrung damit & was man tuen kann,oder ob man mit diesen gruenden auch das "Sorgerecht" entziehen kann? Bitte kann mir jemand helfen? LG,Bea Piddington

  • 13.01.2016 23:06, wilson jones

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  • 14.01.2016 01:40, Chun Kome

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    Vielen Dank

    Chun Kome.

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  • 29.02.2016 07:24, hannelore kloberdanz

    Wenn ich hier lese wie der Staat uns Großeltern unterstütz nämlich gar nicht.Meiner Tochter hat vom Arbeitsamt gesagt bekommen Großeltern bekommen nichts als sie nachfragte.Ich war vor einigen Tagen beim Jugendamt und da sagte man mir ich muss sehr wohl Finanzielle Unterstützung bekommen,denn auf nachfragen meiner Gemeinde hie es man habe für so etwas kein Geld.Das hieße ja ich müsse wie die letzten Jahre weiter alles alleine Tragen und wie jeder weis Kinder kosten nicht das gesunde Essen ist teuer sondern alles drum herum und seit kurzen gesteht man mir das Kindergeld zu aber das ist nur ein Tropfen. Ich habe nun noch einmal einen Formlosen Antrag gestellt,aber der lässt auf sich warten.Das Jugendamt Nürnberg hat mir aber gesagt wenn nichts passiert soll ich mich bei Ihnen wegen des Verwandten pflege- Geld so hieße das nämlich melden.Ich bin gespannt mittlerweile ist das Kind Vorschulkind.......

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  • 22.03.2016 23:34, Bea Piddington

    Ich muss mal was loswerden bitte. Wie manche hier schon wissen,haben mein Mann & ich unseren Enkel bei uns aufgenommen,seit er 2 Wochen alt war.( Er ist jetzt 18&1/2 Monate alt) Wir haben alles fuer den kleinen angeschafft und von Anfang an wurde uns vom vater gesagt,wir duerften die Pflegeeltern von dem kleinen sein.Alles leere Worte ohne Bedeutung.Letztes jahr wurde dies auch wieder angesprochen,als es kurz davor war vor Gericht zu ziehen.Nimmt den Prozess weg,und wir koennen das aussergerichtlich vereinbaren.Und wieder nichts.Seit 18 Monaten hatten wir KEIN Kindergeld gesehen & auch sonst keinen roten cent.Am 3.3.16 war eine Gerichtsverhandlung in dem die RICHTERIN selbst anordnete,das Kindergeld solle zum Kindesvater geleitet werden,welcher es aber zu uns ableiten muss.
    Der Vater hat schon 3 Jungs zu betreuen,(die wirklich schon emotional kaputt sind) und jetzt moechte er im Sommer auch diesen kleinen Kerl haben.
    Wiedermal ist es jetzt 7 Wochen her,seit der Vater den kleinen Besucht hat oder sich nach dem Wohlergehen des kleinen telefonisch erkundigt.Nichts kommt!
    Wir haben Angst um den kleinen,das er wie seine Brueder auch keine Perspektiven & keine Zukunft beim vater hat.
    Die Mutter ist im moment in Therapie wegen Drogen & Alkoholsucht.Sie hatte das Kindergeld fuer die ganzen letzten 17 Monate einkassiert,und schrie aber auch gleich bevor sie in Therapie ging,sie wolle ihren Sohn wieder zurueck haben.Der kleine ist jetzt 18 & 1/2 Monate alt.Er hat keinen richtigen Bezug zu beiden Eltern und ist nur uns gewohnt.
    Wie kann es angehen das wir den kleinen wieder zurueck schicken sollen zu Menschen die er "fast " nicht kennt und kann man etwas tun,damit der kleine doch bei uns nach all dieser zeit bleiben darf?
    Ich muss dazu sagen,Wir,mein Mann & ich sind die ganze Monate fuer den kleinen aufgekommen.kein Vater,keine Mutter,und schon gar kein Jugendamt hat uns in irgendwelche Art & Weise geholfen.
    Der Vater nimmt auch drogen(gibt dies aber nicht zu).Wie koennen wir bewirken das unser kleiner Liebling nicht zu seinen Eltern zurueckkehren muss? Bitte Hat jemand irgendeinen Rat oder Idee? Vielen Dank im voraus.Lg,Beatrix Piddington

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    • 23.03.2016 11:43, Bettina Gramenz

      Hallo Frau Piddington,

      es tut mir leid, dass Sie das Alles noch nicht positiv zu Ende bringen konnten. Ich kann verstehen, was Sie Durchmachen und ich wünsche Ihnen dafür ganz, ganz viel Kraft.
      Es gibt leider in unseren Fällen nicht sehr viel, was man machen kann. Aber Sie sollten nicht aufgeben. Setzen Sie mit Hilfe von einem Anwalt durch, dass Ihr Enkel bei Ihnen untergebracht wird, setzen Sie alles ein, was Sie können und legen Sie Widerspruch ein, wenn Ihnen etwas nicht gefällt. Machen Sie ausdrücklich klar, dass es um das Wohlergehen eines Kindes geht.Auch beim Jugendamt können Sie Beschwerde gegen das Vorgehen einreichen. Ich weiß, es ist ein langer schwerer Kampf. Aber wenn Sie in das Gesicht Ihres Enkels sehen und darin ein zufriedenes glückliches Lachen finden wissen Sie, dass es sich lohnt. Versuchen Sie auch, sich mit sozialen Diensten wie Caritas, Kinderschutzbund, usw. in Verbindung zu setzen. Möglicherweise können die Sie bei dem Ganzen noch unterstützen. Wenn mir noch etwas einfällt melde ich mich wieder bei Ihnen.
      Und vor allem beantragen Sie bei der zuständigen Familienkasse das Kindergeld für Ihren Enkel. Stellen Sie schriftlich die Situation klar. Kann sein, dass man Ihnen das Kindergeld nicht gleich zugesteht, aber meistens sagt man Ihnen, wie Sie in dem Fall weiter verfahren können.
      Weiterhin alles Gute für Sie.

  • 24.03.2016 22:05, Petra Grollmisch

    Hallo ,
    wir ,mein Mann und ich, haben den Sohn meiner Tochter mit 9 Monaten bei uns aufgenommen. Sie ist drogenabhängig und nicht in der Lage ihn zu erziehen, bei dem Vater von Leon sieht es genauso aus.
    Nach einem Jahr Kampf mit dem Jugendamt, mit Drohungen den Jungen jederzeit bei uns rausholen zu können und ich wäre als Oma unterhaltspflichtig usw. usw. haben wir das Pflegegeld nach Prüfung der Eignung zugesprochen bekommen.
    Allerdings, und das ist meine Frage: Wir bekommen das Pflegegeld ab offiziellen Antrag vom Januar 16 und nicht, nach unserem formlosen Antrag den wir schon im August 15 gestellt haben.
    Weiß jemand da mehr? Was können wir tun?
    Lieben Gruß

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  • 25.03.2016 16:06, Bettina Gramenz

    Normalerweise ist es auch so, dass das Geld am dem Tag der Antragstellung gezahlt werden sollte. Allerdings ist es in jedem Fall von Vorteil, da mal einen Anwalt zu fragen. Da ist man dann auf jeden Fall auf der sicheren Seite und erspart sich jeden langwierigen Briefverkehr mit dem Jugendamt.

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  • 31.03.2016 03:01, Henry Clark

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  • 06.04.2016 21:23, Omi

    Hallo, ich habe meine zwei Enkel seit 04.15, da meine Tochter gesundheitliche Probleme hat. Das Sorgerecht bleibt bei der Mutter da die Kinder irgendwann wieder zurück gehen. Ich erhalte das Kindergeld und mehr nicht. Nun meine Frage : ich hatte mich beim Jugendamt erkundigt wegen dem pflegeld für die zwei. Mir wurde gesagt das ich keins bekommen kann wenn ich Schulden isolvenz habe. Da ich Schulden aus erster Ehe habe steht mir nichts zu. Stimmt das ? Ich kann seit dem nicht mehr voll arbeiten gehen sondern nur vormittags. Auch das Jobcenter will nicht zahlen weil die Kinder zu haushaltsgemeinschaft gehören aber nicht in die bedarfsgemeinschaft fallen . Wo kann ich Sozialgeld beantragen ?
    Vielen Dank

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    • 07.04.2016 22:30, Bettina Gramenz

      Gehen Sie am besten zum Sozialamt und reden Sie mit den Mitarbeitern. Beantragen Sie Sozialhilfe für Kinder bei Verwandten. Lassen Sie sich aber vom Jugendamt schriftlich die Ablehnung des Pflegegeldes bestätigen und die Begründung dazu. Sollten Sie trotzdem keins von beiden erhalten gehen Sie am besten zu einem Anwalt. Einen Beratungsschein gibt es beim Amtsgericht. Das wird Ihnen ein Anwalt dann aber alles erklären.
      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und würde mich freuen, wenn Sie mir mitteilen würden, ob ich Ihnen weiterhelfen konnte.
      Liebe Grüße
      B. Gramenz

  • 21.04.2016 12:44, judith noll

    ich bin oma und habe meinen enkel seit dem 16 monat bei mir und meinem mann unsere tochter wohnt auch hier erst wollten sie unseren enkel in eine pflegefamilie bringen bis wir sagten das wir ihn bei uns haben wollen nach 2 gerichtsterminen haben sie uns den gleinen gelassen als ich pflegegeld beantragen wollte hiess es ich kann nicht pflegemutter werden da ich kein kind erziehen kann daher bekomme ich kein pflegegeld.gestern waren wir deswegen wieder vor gericht in sigmaringen die klage wurde abgewiesen wir wissen nicht mehr weiter was kann man noch tun.

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  • 29.04.2016 23:11, Bea Piddington

    Guten Abend.
    Ich bin es wieder.Ich verzweifle mal wieder. Obwohl wir eine Anwältin haben wuerde ich gerne wissen ob einer von euch auch in so einer Situation steckt/gesteckt hat.
    Der Vater von unserem 20 monat alten Enkel,der bei uns seit Geburt wohnt ( 2 Wochen danach) ist vor 8 Wochen von dem Gericht beauftragt worden das Kindergeld fuer den Kleinen an uns sofort weiterzuleiten sobald er dies bekommen hat.Leider hat er dies noch nicht getan und gibt uns jedesmal eine andere Ausrede.Wir vermuten das er dies schon längst ausgegeben hat.
    Leider bekommen wir von der Kindergeld kasse keine Auskunft ob & wieviel er bekommen hat.Ich moechte gerne sehen das er dafür wirklich bestraft wird,da dies das 2te mal schon ist,das er dies getan hat.
    Hat jemand einen rat für mich bitte wie ich jetzt gegen ihn vorgehen kann?
    Vielen Dank im voraus. .....LG..... Bea Piddington
    ,

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    • 01.05.2016 20:11, Bettina Gramenz

      Hallo Frau Piddington,
      bei Ihnen kommt aber auch keine Ruhe rein! Leider kenne ich das auch und trotzdem kämpft man immer weiter!
      Normalerweise sollte die Kindergeldkasse Ihnen Auskunft über die Höhe der gezahlten Beträge erteilen. Fragen Sie dort noch einmal schriftlich nach und legen Sie das Schreiben vom Gericht als Kopie bei. Sollten Sie trotzdem keine Auskunft erhalten legen Sie Widerspruch ein und nehmen sich wieder einen Anwalt. Bis September 2015 gab es 184,00 € Kindergeld und ab September 2015 sind es 190,00 €, wenn ich mich nicht irre. Also können Sie sich schon mal ausrechnen, wie viel es sein müßte. Das der Kindesvater das Geld ausgegeben hat ist sehr wahrscheinlich. Dann bleibt Ihnen auch nur der Weg über das Gericht und die Auszahlung einklagen. Allerdings sind die Chancen, das Geld zu bekommen, wahrscheinlich eher gering. Wenn es nichts zu pfänden gibt ist es aussichtslos. Habe das bei meinem Ex-Schwiegersohn auch erlebt. Traurig sowas! Traurig ist es auch nach wie vor, wie man mit Großeltern umgeht, die sich um ihre Enkelkinder kümmern. Man wird allein gelassen und keiner will einem helfen!
      Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und vor allem viel Erfolg bei Ihrem Kampf.
      LG Bettina Gramenz

  • 03.05.2016 16:59, Pippi1982

    Hallo ich bin eine Mutter mit zwei kleinen Kindern.

    Mein Sohn ist in denn ersten 1.5 Jahren bei seiner zieh Oma gross geworden da ich leider viel Arbeiten musste dank seines Erzeuger der mir viel Ärger bereitet hatte...
    Hab mein Sohn so oft gehabt und gesehen wie es zeitlich ging vor nach der Arbeit und an meinem freien tagen.
    Leider hat der Bezug zu mir darunter gelitten und er sieht mich jetzt nich als Bezug Person Nummer 1 sondern als zweit Wahl....
    Er is mir gegen frech und und und seine kleine Schwester macht ihn nach und wurden beide auffällig im Kinder garten. So das wir die Notbremse gezogen haben und er wieder bei der Oma nach 2.5 Jahren wonnt.... leider bin darüber sehr traurig
    Die Oma wird jetzt seine wochenpflegerin und wir ziehen an einen Strang wie schon immer...
    Bei mir bleibt das Sorgerecht und Aufenthaltbestimmungsrecht... Bekomme Unterhaltsvorschuss und Kindergeld Harz 4 anteilig. Frage mich ob mir das alles zu steht für ihn da er nur am Wochenende und wenn er zu uns will in der Woche da ist. In sein Zuhause wo er auch ein Zimmer hat....

    LG Pippi1982
    PS vielleicht hat jemand Tips für mich oder Infos
    Eine Familien Hilfe hat da auch kein Erfolg bringen können...leider

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    • 03.05.2016 22:42, Bettina Gramenz

      Hallo, was das Verhalten Ihrer Kinder Ihnen gegenüber betrifft könnten Sie sich möglicherweise mit dem Kinderarzt unterhalten und sich zu einem Kinderpsychologen überweisen lassen. Dort kann man Ihnen vielleicht besser helfen und Sie und die Kinder wieder zusammen bringen. So eine Situation ist für alle Beteiligten schwer und für Kinder nicht leicht zu verstehen. Was das Finanzielle betrifft könnten Sie sich mit einem Anwalt für Sozialrecht unterhalten. Die können Ihnen da sicher auch besser Auskunft geben. Einen Beratungsschein können Sie beim Amtsgericht beantragen. Aber wenn Sie vorher bei einem Anwalt anrufen wird man Ihnen dort alles genau erklären können.
      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
      LG Bettina

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